Monats-Archiv: März 2009

27. März 2009

Nuss-Pasta

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Nüsse und Saaten erfreuen sich bei uns großer Beliebtheit. Dementsprechend sammelt sich mit der Zeit in meiner Backzutaten-Kiste angebrochene Tütchen. Doch was macht man mit diesen Minimengen?

Petras (Chili und Ciabatta) Pasta “Cosa nostra” hatte es mir angetan, doch ein Blick in den Vorratsschrank zeigte, dass nichts von alledem vorhanden war :-(

Also war Kreativität gefragt. Und das Ergebnis war schlicht, aber köstlich. Mit einem Salat und einem Gläschen Weißwein ein perfekter Start ins Wochenende. Weiterlesen

25. März 2009

English muffins

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Sie sind mir in den letzen Wochen nun zwei mal über den Weg gelaufen: hier und auch hier.  Und gingen mir nicht mehr aus dem Kopf. In Deutschland gibt es eigendlich nichts in der Art, nur die Toastis von Golden Toast. Und diese haben wir nur einmal gekauft und nie wieder. Aber die Bilder sahen köstlich aus, also dachte ich, selbstgebacken schmecken sie bestimmt gut. Und ich wurde nicht enttäuscht. Sehr lecker, ein wenig säuerlich, ein wenig süß, einfach gut.

Das Rezept ist ein Mittelding aus den Sauerteig-Muffins von Wild Yeast und dem von Le Pètrin.

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21. März 2009

Nachgekocht: Schokoladensoufflé mit Orangenaroma

 

Ich hatte ja schon letze Woche vor, das Schokoladensouffle von IMAfoodblog nachzukochen. Und dieses Wochenende hatte ich endlich die Zeit und Muse dazu.
Leider war ich zu langsam mit dem Fotoapperat, daher gibt es nur dieses Foto:
schokoladensouffle

Man sieht, es hat uns geschmeckt :-D Da ich mich ausnahmsweise komplett an das Rezept gehalten habe, spare ich mir das abschreiben und verweise nur auf Nicks ausführliche Beschreibung für dieses köstliche Dessert.

 

18. März 2009

Saatenmischbrot und Zwiebel-/ Pilz-Kuchen

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Letztes Wochenende waren wir zum Geburtstag einer Freundin eingeladen. Am Abend vorher rief sie dann etwas besorgt an, da ihr aufgefallen war, dass für die Vegetarier bisher außer einem Salat und Brot noch nichts zu essen eingeplant war. Kein Problem, ich backe eine Quiche, meinte ich erfreut. Aber schon stand ich vor Entscheidungsschwierigkeiten: Zwiebelkuchen oder Pilzquiche? Und Brot backen wollte ich ja auch noch, dafür hatte ich am Vorabend schon einen Vorteig angesetzt. Also entschied ich mich letztendlich dafür, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und einen Hefeteig zu machen, den ich dann aufteilte.

Ein Drittel wurde auf ein Blech ausgerollt und zur Hälfte je mit Zwiebeln bzw. Pilzen beleget, unter den restlichen Teig wurden noch Saaten geknetet, und zwei Brote daraus gebacken. Weiterlesen

16. März 2009

BBD#18: Chapati

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Ich hatte wirklich ein Problem, als ich das Thema für BBD#18 sah: Quick Breads. Mein erster Gedanke war: “Aber ich mache doch nie schnelle Brote. Ich MAG keine schnellen Brote!”

Und die vorgeschlagenen Variante Soda-Brot war nun nicht wirklich mein Fall. Brot bedeutet für mich halt Hefe und Zeit, viel Zeit. Und die anderen Vorschläge wie Muffins, Waffeln und Pfannkuchen sind in meinen Augen keine Brote in dem Sinne. Aber da ich eh Muffins gebacken hatte, habe ich diesen Post eingesandt.

Doch dann, bei der Vorbereiten eines indischen Essens, als ich die Chapati ausrollte, ging mir ein Licht auf: Das ist ein schnelles Brot! Wie gut, dass man zwei Post einreichen darf!

Das Rezept ist, gegen meine Gewohnheit, in Tassen angeben. Es stand so im Rezept und ich habe es genauso gemacht, was ebenfalls gegen meine Gewohnheiten ist. :-) Weiterlesen

15. März 2009

Schokoladen-Pudding-Muffins

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Eigentlich hatte ich ja geplant dieses Wochenende ein Schokoladensoufflé zum Nachtisch machen. Allerdings hatte ich mir (schon wieder) eine fiese Erkältung zugezogen, und lag damit am Samstag den ganzen Tag im Bett. :-( Auch am Sonntag war ich nicht fit genug für Küchenexperimente.

Somit habe ich das Soufflé auf nächstes Wocheende verschoben und stattdessen ein einfaches Rezept ausgewählt.

Die Schokoladen-Pudding-Muffins von Dan Lepard stehen schon lange auf meiner Nachbackliste. Da ich kein geschmacksneutrales Öl zur Hand hatte, habe ich einfach die Menge an Butter erhöht. Dem Ergebnis hat es nicht geschadet, die Muffins sind sehr locker und saftig. Weiterlesen

11. März 2009

Croissants und Pain au chocolate

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Wenn ich meinem Freund Sonntags zum Frühstück eine Freude machen möchte, backe ich Pain au chocolate. Ich mag ja lieber normale Croissants, aber für ihn muß es Pain au chocolate sein, mit ZWEI Schokoladenstreifen. Meine Ausgabe von Bertinets “Crust” wurde misstrauisch beäugt, denn in dem Rezept, dass sich dort findet, kommt nur ein Riegel Schokolade in das Pain au chocolate!

Steve von Bread cetera bäkt sie auch mit zwei Riegeln, und seine Technik des Einrollens ist deutlich besser, als die, die ich bisher verwendet habe. Da hatte ich immer das Problem, dass sich ein Teil der Brötchen beim Backen wieder aufgerollt haben.Wenn ich die Butter in den Teig einarbeite, dauert die Ruhepause zwischen den Touren etwa eine Stunde, dieses Mal war ich jedoch in Eile und habe den Teig, wie in “Crust” angegeben, nur jeweils 30 min im Kühlschrank ruhen gelassen.

Keine gute Idee, denn die Croissants waren zwar locker, aber nicht so blättrig wie gewohnt. Das nächste Mal werde ich wieder zu dem gewohnten Stunden-Rythmus zurückkehren. Weiterlesen

1. März 2009

Ceriola – selbes Rezept, neue Methode

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Die Ceriola, die ich letzes Wochenende gebacken habe, hatten mich bereits ins schwärmen gebracht. Die Krume war locker, die Kruste rösch, das Aussehen wie aus der Bäckerei. Ein Testesser meinte dann allerdings, dass sie noch nicht ganz an die lockere Krume von Bäckerbrötchen herankämen.

Mich packte darauf hin der Ehrgeiz. Vielleicht mußte nur ein wenig an der Herstellungsweise geändert werden? Steve von Bread cetera hatte in dem Blog-Eintrag “More Musings on Mixing” eine intressante Technik vorgestellt. Dabei wird zuerst die Rührbesen der Küchenmaschine verwendet, um den Sauerteig mit dem Wasser verrührt, dann wird eine kleine Menge Mehl hinzugefügt und der Teig aufgeschlagen bis er schaumig ist.

Nun wird der Rest des Mehls zugefügt und mit den Spiralhaken kurz untergemischt. Dann folgt eine Phase der Autolyse. Nach der Autolyse wird der Teig geknetet, bis  sich das Gluten entwickelt hat. Das geht wunderbar schnell. Man kann sehen, wie breits nach etwa einer Minute glatt und seidig wird. Nach weiteren 4min ist das Gluten entwickelt und der Teig ist wunderbar weich und locker. Weiterlesen