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Da mein Sauerteig schon länger im Kühlschrank geschlafen hat, wurde es an der Zeit, ihn aufzufrischen und etwas damit zu backen. Die letzten Brote, die ich gebacken habe, waren alle recht schlicht, ohne zusätzliche Saaten, daher habe ich mich für ein Leinsamenbrot entschieden. Und da ich reine Sauerteigbrote nicht so gut vertrage, habe ich zusätzlich noch Pâte fermentée (alten Teig) verwendet. Dadurch wird der Geschmack des Brotes etwas abgemildert.
Ein passendes Rezept habe ich nicht gefunden, daher habe ich ein wenig “gebastelt”. Das Brot ist sehr lecker geworden, saftig mit aromatisch nussigen Geschmack. Eines der drei Brote haben wir beim Grillen bei den Eltern von meinem Freund direkt verputzt!
Leinsamen-Brot
ergibt drei Brote von je 850g
Pâte fermentée:
- 250g Mehl (Type 550)
- 175g Wasser
- 2g Hefe
- 5g Salz
Soaker:
- 160g Leinsamen
- 220g kochendes Wasser
Teig:
- der gesamte Soaker
- der gesamte Pâte fermentée
- 500g Sauerteig (100% Hydration)
- 750g Weizen, frisch gemahlen
- 40g Leinsamen, geschrotet
- 250g Mehl (Type 550)
- 625g Wasser
- 25g Salz
Für den Pâte fermentée alle Zutaten miteinander verkneten und zwei Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann den Teig bis zum weiteren Gebrauch im Kühlschrank aufbewahren (mindestens aber für 12 Stunden).
Leinsamen mit kochendem Wasser übergießen und 1 Stunde quellen lassen.
Für den Teig den Sauerteig, Pâte fermentée, Wasser, Mehl und geschroteter Leinsamen miteinander verrühren und 30 min quellen lassen. Dann das Salz hinzufügen und 10 min in der Maschine kneten. Dann den Soaker hinzufügen und bei langsamer Geschwindigkeit unterkneten.
Den Teig 1 Stunde ruhen lassen.
Nach der Teigruhe den Teig zusammenfalten und in drei Teile teilen. Aus jedem ein Brotlaib formen und 1,5 Stunden gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen mit dem Backstein auf 250°C vorheizen.
Die Brote einschießen, mit einer Blumespritze die Seitenwände einsprühen um für Dampf zu sorgen und die Brote für 40 min backen.
My sourdough slumbered for some time in my fridge so it was time to reactivate it and bake something with it. My last breads were simple ones without any seeds. So i decided to bake a flaxseed bread with sourdough and pâte fermentée. The pâte fermentée gives the bread a mild taste, what is better for me because sour bread makes my stomach aches.
I did not found a recipe for such a bread so I had to create a recipe of my own. The resulting breads was very tasty, moist with hint of nuts. We take one of the three breads to my boyfrinds parents for barbeque, and it was eaten completely
Flaxseeds bread
yields three breads of 850g each
Pâte fermentée:
- 250g flour (Type 550)
- 175g water
- 2g fresh yeast
- 5g salt
Soaker:
- 160g flaxseeds
- 220g boiling water
Teig:
- whole Soaker
- whole Pâte fermentée
- 500g sourdough (100% Hydration)
- 750g wheat, freshly grounded
- 40g flaxseeds, freshly grounded
- 250g flour (Type 550)
- 625g water
- 25g salt
Mix all ingredients for the pâte fermentée and proof it for 2 hour at room temperature. Then put the dough into the fridge for 12 hours.
At the next day mix the flaxseeds with boiling water and soak for 1 hours.
Now mix the different flours with salt, water with pâte fermentée and the levain and rest it for 30 min (Autolysis).
Now knead 5 min ad the slowest speed and 5 min ad higher speed until medium gluten development. Then add the Soaker at slow speed, knead just as long as needed, so the gluten will not be destroyed.
Proof for 1 hours.
Divide the dough into three parts. Form three loafs and proof for 1,5 hours.
In the meantime heat the baking stone in the oven at 250°C.
Bake at 250C for 40 min with steam. (Spray water on the oven walls)
Viele schöne Brote gibt es bei Susans wöchentlichem Yeastspotting zu bestaunen, ein Besuch lohnt sich immer!






Montag, 20. Juli 2009
It looks lovely. I have been baking a lot of white bread lately, but I really prefer whole grain breads. The holes are wonderful!
[Antwort]
Dienstag, 21. Juli 2009
Leinsamenbrot ist eine tolle Sache! Und di Kombination aus altem Teig und Sauerteig finde ich auch ganz toll.
[Antwort]
Dienstag, 21. Juli 2009
Ein wirklich sehr interessante Kombination von altem Teig und Sauerteig.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich der Geschmack gegenüber einen normalen Sauerteigbrot vervielfacht. Die Porung finde ich Klasse.
[Antwort]
Mittwoch, 22. Juli 2009
the bread looks just great…the holes in the bread look good.
[Antwort]
Mittwoch, 22. Juli 2009
I have come to love flaxseeds in bread and this one looks marvelous.
[Antwort]
Freitag, 24. Juli 2009
I made a similar recipe a few times this past month. Flaxseeds add so much to bread and there’s nothing like it.
[Antwort]
Freitag, 24. Juli 2009
Looks amazing!
[Antwort]
Freitag, 24. Juli 2009
This bread looks so delicious. I would love to make it!
[Antwort]
Samstag, 25. Juli 2009
So yummy!
[Antwort]
Samstag, 25. Juli 2009
thanx @ all
[Antwort]
Sonntag, 2. August 2009
Mir hat das Brot sehr gut geschmeckt. Das du es mir fertig gebacken mitgebracht hast, war natürlich besonders toll
. Mir scheint die Sauerteigbrote bleiben auch länger saftig. Wie wäre es jetzt noch mit einem schönen Aufstrich fürs nächste Frühstück?
Mama
[Antwort]
Sonntag, 23. August 2009
Hallo liebe Steffi,
ich habe gestern das Leinsamenbrot gebacken und es schmeckt mir sehr lecker. Es ist sehr schön aufgegangen und dadurch luftig geworden. Wiedermal vielen Dankl für das gute Rezept!
Hab dich lieb, deine Katrin
[Antwort]
Dienstag, 15. September 2009
Hallo liebe Töchter,
jetzt habt ihr mir Beide das leckere Brot gebacken. Ich werde es jetzt selber mal nachbacken. Kann ich die Teigmenge halbbieren? Mein Tiefkühler ist recht voll.
Schon an Weihnachtsgeschenkwünschen interessiert? Ich denke da an einen 3. Tiefkühlschrank
Kuß Mama
[Antwort]
Freitag, 30. Juli 2010
Hello
Thanks to you for these nice breadrecipes! I have been baking several recipes from your blog-site, I discovered your recipes in “Wildyeast”. But I have a little problem when I`m reading/using recipes from Germany- because we dont use numbers behind different flourtypes in Scandinavia/Norway. So I mainly have to quess who coars or fine each flourtype in every kind of recipe.
Does it excist any description over different flourtypes/numbers used in Germany?
Best regards from May, from Eidsvoll/Norway
[Antwort]
Stefanie Juli 31st, 2010 :
Thank you for the nice comment
The diffrent kind of german flours types means how much Mineals are left in the bread. A very small type number means that the flour contains most of the starchy kernel of the grain (endosperm) and very less of the bran. I started to collect informations about wheat flour in a table:
I use wheat flour type 550 which is a fine white flour with nearly no bran most of the time.
For type 1050 its in the middle between white flour and whole wheat flour. If I have no type 1050 at home I mix whole wheat flour and type 550 in the same ratio, which yields a simmilar result.
I mill my Vollkornmehl at home, so it contains the whole grain and is a little bit coarser. I hope this helps you a little bit!
[Antwort]
Freitag, 7. Oktober 2011
Hallo Stefanie,
du erwähntest im Blog einmal, dass du “white whole wheat flour” suchst, es aber nicht findest. Was ist das genau für ein Mehl? Wie kann Vollkornmehl weiß sein??
dankeschön!
P.S.: an welcher uni hast du eigentlich biologie studiert?
[Antwort]
Stefanie Oktober 7th, 2011 :
@Alexander: “White whole wheat flour” ist Vollkorn-Mehl aus einer hellen Weizen-Sorte, die weniger Gerbstoffe enthält, und dadurch vom Backverhalten und Geschmack her in Richtung Weißbrot tendieren soll, obwohl es sich um ein Vollkornprodukt handelt. Es wird in den USA gerne verwendet, man findet öfter recht begeisterte Einträge in Blogs und Foren. Ich würde es gerne mal ausprobieren, aber King Arthur Flour liefert leider nicht auf die andere Seite des großen Teichs.
Studiert habe ich im schönen Kölle und schreibe dort auch gerade meine Doktorarbeit.
[Antwort]