8. Oktober 2009

Schoko-Birnenkuchen

Schoko-Birnen-KuchenKuchen backe ich für uns zwei nicht so häufig. Wenn ich die normalen Rezepte für einen 26cm-Springform benutze, bleibt oft einfach zuviel übrig. Doch seit ich letztes Jahr die Springform mit 18 cm Durchmesser geschenkt bekommen habe, ist es viel einfacher geworden, kleine Kuchen zu backen. Heute ist es ein Schoko-Birnenkuchen geworden, aus dem einfachen Grund, das ich in unserer Obstschale 2 sehr reife Birnen entdeckte.

Der Teig für den Kuchen habe ich an das Rezept von “High Ratio Chocolate Cake” aus “Advanced Bread and Pastry” von Michael Suas angelehnt. Die Herstellungsweise ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, und der Teig ist am Ende so dünnflüssig, dass es schwerfällt, nicht doch noch etwas Mehl unterzuheben. Doch gerade diese dünnflüssige Konsistenz führt zu einem außergewöhnlich lockeren und saftigen Kuchen, der lauwarm besonders köstlich ist.

Update: Ich habe gerade gesehen, das das “Kleine Kuchen Event” von Low Budget Cooking diesen Monat das Thema “Kleine Kuchen mit Birnen” hat. Da passt mein Kleiner natürlich sehr gut dazu!

 

Schoko-Birnenkuchen

für eine Springform mit 18 cm Durchmesser

  • 100g Mehl Type 405
  • 15g Kakao
  • 2g Salz
  • 5g Backpulver
  • 60g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 70 g Milch #1
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 50g Milch #2
  • 1 Ei (Größe L)
  • 2 Birnen, geschält und in Spalten geschnitten

Mehl, Kakao, Salz und Backpulver in eine Schüssel sieben, und die weiche Butter hinzufügen. Mit den Rührbesen des Mixers etwa 2 min langsam rühren, bis ein sehr krümmeliger Teig entstanden ist, nun den Zucker und die Milch #1 in kleinen Portionen abwechselnd hinzufügen und unterrühren, dies dauert etwa 3 min. Nun wird die Milch #2, das Ei und Vanilleessenz miteinander vermengt und wiederum in kleinen Portionen unter den Teig gerührt. Der Teig hat nun eine sehr flüssige Konsistenz.

Den Teig in eine gefettete Springform (Durchmesser 18 cm) füllen und die Birnenspalten auf dem Teig verteilen.

Im Backofen bei 170°C etwa 35 min backen.

Nach dem Backen mit etwas Puderzucker bestäuben.

 

 

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10 Gedanken zu Schoko-Birnenkuchen

  1. Hedonistin 25. Oktober 2009

    Ja, diese flüssigen Teige sind etwas gewöhnungsbedürftig, wenn frau jahrelang auf „schwer reißende“ Rührteige programmiert wurde. 🙂

    Danke fürs Mitmachen beim Event!

    Antworten
      1. Stefanie 27. Januar 2013

        @Yvonne: Das ist sie durchaus 🙂 Der Teig ist durch die hohe Flüssigkeitsmenge sehr weich, der Kuchen wird dadurch aber auch wunderbar fluffig. Falls du lieber Milliliter-Angaben verwendest, 1g entspricht etwa 1ml, aber ich messe auch Flüssigkeiten gerne in Gramm, da das genauer ist.

        Antworten
  2. Yvonne 27. Januar 2013

    Vielen Dank 🙂 werde das Rezept gleich probieren. Auch die Reihenfolge in der die Zutaten vermischt werden ist mir neu. Welchen Grund könnte das haben?

    Antworten
    1. Stefanie 28. Januar 2013

      Michael Suas schreibt zu dem Rezept, dass die Butter die Mehlpartikel ummantelt und dadurch dafür sorgt, dass sich die Glutenproteine im Mehl nur schwach vernetzen können, was zu einem lockeren Kuchen beiträgt.

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  3. Roman 29. Oktober 2016

    Hallo Stefanie, Heute habe ich den Kuchen gebacken und es war sehr sehr gut. Nur ich nach meinen geschmack habe ich zu wenig Birne gegeben und meine Frau wünsch sich mehr Schokladen geschmack, läst sich das machen? Ich habe schon viele Brote nach Deinen Rezepten gebacken und alle waren sehr gut nur mit Kuchen habe ich wenig erfahrung. Grüsse und danke
    Roman

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    1. Stefanie 29. Oktober 2016

      @Roman: Du kannst die Kakaomenge verdoppeln und dafür die Mehlmenge entsprechend reduzieren. Und ich denke, dass eine weitere Birne auch problemlos hinzugefügt werden kann. Alternativ kann ich für die ultimative Schokoladen-Birnen-Dosis euch auch diese Tartletts ans Herz legen!

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  4. Roman 30. Oktober 2016

    Danke vielmals für die schnelle Antwort und so werde ich das nächstemal machen.
    Grüsse Roman

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