9. September 2012

Greta-Garbo-Schnitten

greta gabor schnitte

Es gibt Rezepte, bei denen wage selbst ich kaum eine Änderung. Die Greta-Garbo-Schnitten sind ein solches Rezept. Es kommt von der siebenbürgischen Seite meiner Familie, und auch wenn ich davon überzeugt bin, dass die Wurzel des Rezepts in der Gerbeaud-Schnitte aus dem Cafe Gerbeaud zu suchen ist, bleibe ich bei dem Namen Greta-Garbo-Schnitte. Das hat Tradition, das bleibt so!

Und entgegen jeder Gewohnheit halte ich mich bei diesem Rezept auch fast wortwörtlich an die Anleitung. Nur den Teig lasse ich inzwischen vor dem Auswellen ein wenig ruhen, da er sich dann leichter auf die gewünschte Größe rollen lässt.

Die kleinen Schnitten sind eine köstliches Naschwerk, dass man gut mit einer Tasse Kaffee genießen kann. Und wenn man etwas Geduld und Selbstbeherschung beweist und sie einige Tage ruhen lässt, schmecken sie sogar noch besser. Die Aromen vereinen sich dann zu einem herrlichen Vielklang aus Walnuss, Johannisbeere und Schokolade und die Textur der Schnitten ist dann wunderbar mürbe. Perfekt!

Mit all den Walnüssen in der Füllung sind die Schnitten auch perfekt für Zorras Kochevent mit dem Thema “Knacken & Backen”, deren Blog 1x umrühren bitte diesen Monat seinen 8. Geburtstag feiert.

Greta-Garbo-Schnitten

Teig

  • 500g Mehl Type 550
  • 200g Butter
  • 2 Eier
  • 20g Hefe
  • 50g Puderzucker
  • 80g saure Sahne

Füllung

  • 450g Johannisbeer-Gelee
  • 250g Walnüsse (oder andere Nüsse)
  • 150g Puderzucker

Glasur

  • 150g Kuvertüre

Die Zutaten für den Teig miteinander zu einem geschmeidigen Teig kneten. Dann den Teig in vier Teile teilen und dieseabgedeckt  30 min entspannen lassen.

Für die Füllung die Walnüsse (oder Haselnüsse etc.) fein reiben und mit dem Puderzucker mischen. Das Johannisbeer-Gelee erwärmen und durchrühren, so dass es gut streichfähig wird.

Das erste Teigstück zu einer dünnen Platte in Backblechgröße rollen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit 1/3 des Johanisbeer-Gelees bestreichen. Nun mit 1/3 der Nuss-Zuckermischung bestreuen.

Die nächste Teigplatte auf Backblechgröße ausrollen und auf die erste legen. Wieder mit 1/3 des Johanisbeer-Gelees bestreichen und mit 1/3 der Nuss-Zuckermischung bestreuen. Diesen Schritt ein weiteres Mal wiederholen. Am Ende wird das letzte Teigstück ausgerollt (Backblechgröße) und als abschließende Schicht aufgelegt.

Bei 175°C für ca. 35 min backen, bis der Teig goldgelb ist. Aus dem Backofen nehmen, 15 min abkühlen lassen und dann auf einen Gitterrost stürzen.

Nach dem Abkühlen die Kuvertüre fein hacken und 2/3 der Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen. Die geschmolzene Kuvertüre dem Wasserbad nehmen, die restlichen Kuvertüre-Stücke unterrühren und warten, bis diese auch geschmolzen sind.

Nun die Greta-Gabor-Schnitte damit überziehen. Die Kuvertüre aushärten lassen und den Kuchen in kleine Streifen von ca. 2cm x 6cm schneiden.

In einer Blechdose hält sich das Gebäck für 1-2 Wochen.

Dies ist mein Beitrag zu Susans wöchentlichen Yeastspotting!

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8 Gedanken zu Greta-Garbo-Schnitten

  1. einfach ein schönes Leben 16. September 2012

    Liebe Stefanie,

    diese Greta Garbo Schnitten find ich genial. Die muss ich unbedingt ausprobieren. Vielleicht kommen die in unser diesjähriges Weihnachtsplätzchensortiment.

    Es grüßt erwartungsvoll

    Martin

    Antworten
  2. Connie 17. September 2012

    Hi Stefanie, these look so delicious! Thanks for sharing a family recipe. When I bake them, will be soon, I’ll use the name in honor of your grandmother.

    Antworten
  3. Anna 18. September 2012

    Ein Rezept zu Ehren von Greta Garbo klingt schon gut. Viele Nüsse, schöner Anschnitt. Dann noch glasiet. Ein edles Törtchen. Das kommt auf alle Fälle auf meine Nachbackliste.

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  4. Adrianna 24. September 2012

    Dear Stefanie, it was a pleasant surprise finding your family is coming from Romania.I am from Romania too:here women cook a lot, bake a lot .I really find your posts very clear and useful so I’m going to improve my amatuer skills into baking.Extremely helpful for me is your bread baking theory.Thank you again and again ! Adrianna

    Antworten
    1. Stefanie 24. September 2012

      @Adrianna: I’m a very european mixture :-) : one grandfather from Hungary, the other grandfather from Romania, two german grandmothers and a great-grandmother from France (Alsace). My Romanian family and friends have a lot of great recipes, I always love to bake recipes which are handed over from generation to generation!

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  5. Pingback: Hefe und mehr » Blog Archive » Goldknödel

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