Tag-Archiv: Geschenke aus der Küche

22. Dezember 2013

Kartoffelbrötchen – Ein Geschenk aus der Küche

Kartofflbrötchen

Habt ihr die Brotbackmischungen in der Weckflasche schon gesehen, die es dieses Jahr überall zu kaufen gibt? Bei uns stehen sie sogar beim Buchhändler. Neugierig, wie ich bin, habe ich mir die Flasche angeguckt, und beim Blick auf das Preisetikett verschlug es mir den Atem. Zehn Euro für etwa 750g Mehl, Hefe und etwas Schnickschnack? Gut, so eine eine Liter Weck-Flasche kostet über den Daumen gepeilt etwa 2 Euro, aber dann bleiben immer noch 8 Euro für Mehl.

Also habe ich kurzerhand ein eigenes Rezept entworfen und in eine Flasche geschichtet. Die Flasche ist eine alte Saftflasche, und die Zutaten, die ich hineingeschichtet habe, kosten gerade mal 1,20 Euro. Eine Weithalsflasche wäre natürlich praktischer, denn bei so einem engen Flaschenhals dauert es seine Zeit, bis 500g Mehl in die Flasche gefüllt sind.

Durch Roggenmehl und Kartoffelflocken (ich habe das Püree-Pulver von Alnatura genommen, dass im Gegensatz zu konventinellen Produkten nur aus Kartoffelflocken, Salz und Gewürzen besteht) bekommt man schöne Streifen im Glas.

Natürlich habe ich das Rezept nicht nur in eine Flasche geschichtet, sondern auch direkt gebacken! Und ich muss sagen, die Brötchen schmecken erstaunlich kartoffelig, mit saftiger Krume und röscher Kruste. Normalerweise kommt mir ja kein Püreepulver ins Haus, aber vielleicht sollte ich diese Einstellung mal überdenken, denn im Brotteig macht es sich wirklich gut!

Und die Flasche wird noch mit einem Ettikett und einer Anleitung versehen und landet dann unter dem Weihnachtsbaum!

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19. Dezember 2012

Schokoladen-Gewürzmandeln

Schoko-Gewürzmandeln

Je näher der heilige Abend kommt, desto mehr genieße ich den Duft von Zimt, Vanille, Nelken und all den anderen Gewürzen, der jetzt in der Luft hängt. Als ich bei Brödpassion ein Rezept für Vollmilchschokoladen-Mandeln sah, wusste ich, die muss ich probieren. Aber – und auch dass war mir klar – wenn ich Schokoladen-Mandeln mache, dann müssen sie gewürzt sein. Mit Zimt und Kardamon, Vanille und Nelke – wie die köstlichen Schokoladenmandeln, die man in der Weihnachtszeit von den verschieden Schokoladenherstellern kaufen kann.

Die Herstellung ist dabei ganz einfach, man muss nur ein bisschen Zeit für das Schokolieren der Mandeln einplanen, da die Schokolade nur in ganz kleinen Portionen zu den Mandeln gegeben wird. Und dann heißt es rühren, rühren, rühren, bis die Schokolade an Mandeln umhüllt hat, und wieder fest geworden ist. Dann kommt die nächste Portion hinzu. Wie beim Kerzen ziehen legt sich dann eine Schichte um die andere, bis die Mandel von einer dicken Schokoladenhülle umgeben ist.

Wenn sie fertig sind, muss man nur noch einen sicheren Platz für die Aufbewahrung suchen – denn diese Mandeln haben die Tendenz, kleinen und großen Weihnachtsmäusen zum Opfer zu fallen.

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15. Dezember 2012

Quittensirup

Quittensirup

Dieses Jahr war die Quittenernte bei meinen Eltern nicht allzu ergibig. Doch einige Quitten gab es schon, und nachdem ich sie im Schnellkochtopf weich gekocht und entsaftet hatte, wurde der Saft erstmal eingefroren. Der Liebste hatte nämlich ein Veto gegen noch mehr Gelee eingelegt, da sich im Vorrat noch etliche Gläser aus dem vergangen – quittenreichen – Jahr befinden.

In Dezember war ich dann auf der Suche nach einer kulinarischen Kleinigkeit als Mitbringsel für liebe Kollegen. Und so wurde der Saft aufgetaut und mit Zucker und Vanille zu einem feinen Sirup gekocht. Gemischt mit Mineralwasser schmeckt er sehr lecker – fein herb und duftig, mit einem Hauch von Vanille.

Die Ettiketen für die Flaschen habe ich mit Inkscape gestaltet und auf Strukturpapier ausgedruckt. Wer mag, kann sich die Vorlage hier herunterladen.

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18. Dezember 2011

Orangen-Trinkschokolade

Orangentrinkschokolade Selbstgemachte Trinkschokolade ist ein schönes, einfach herzustellendes Weihnachts-Mitbringsel. In dem Koch- und Bastebuch “Süße Geschenke aus der Küche: Leckereien backen und verpacken” gab es, neben tollen Verpackungsideen, ein Rezept für mit Zimt und Kardamon gewürzte Trinkschokolade. Nachdem ich sie ausprobiert und für lecker befunden hatte, fing ich an, mit dem Rezept zu experimentieren.

Orangen-Trinkschokolade stand bei meinen Kollegen eine Zeit lang hoch im Kurs, doch das Orangen-Kakaopulver von Quai Sud ist wirklich teuer und schwer zu beschaffen. Und so habe ich ein wenig probiert, wie man die Trinkschokolade mit Orangengeschmack aromatisieren könnte. Gewonnen hat letzendlich die Variant mit getrockneten Orangenzesten, die im Mixer mit Zucker zu feinen Staub zermahlen werden. Für ein schönes Orangenaroma braucht man schon eine Menge Orangenzesten, doch die fallen bei mir in der Winterzeit eh viel an, da ich es nicht übers Herz bringe, die Schalen von Bio-Orangen oder Zitronen wegzuschmeißen.

Mir schmeckt die Trinkschokolade schonmal sehr gut – ich hoffe, dass die, für die sie bestimmt ist, sich auch freuen werden.

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