Tag-Archiv: Hafer

24. April 2013

Weltmeister-Brot

Weltmeisterbrot

Cinzia von Cindystar hat dazu aufgerufen Brote mit Saaten und Flocken für den Bread Baking Day zu backen. Wie passend, dass ich – auf Anregung meiner Mama – ein “Weltmeister-Brot” backen wollte.

Woher Weltmeister-Brot und –Brötchen ihren Namen haben, kann ich nicht genau sagen, ich weiß nur, dass ich es zum ersten Mal in den neunziger Jahren im Urlaub in Ostfriesland gegessen habe. Es ist ein Weizenmischbrot, dessen Oberseite dicht mit Mohn und Sesam bestreut ist und an dessen Unterseite dicht and dicht Sonnenblumenkerne sitzen.

Als Brot ist es mir schon in Kastenform und freigeschoben begegnet. Ich habe mich für meine Weltmeister-Variante für ein freigeschobenes Brot entschieden.

Es ist ein wunderbar aromatisches Brot geworden, saftig und nussig, mit einer kräfigen Kruste. So gefällt es mir!

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29. März 2013

Mehrkorn-Stangen

Mehrkornstange

Wenn man in ein neues Zuhause zieht, bringen Freunde und Verwandt Brot und Salz als Symbol für Glück und Reichtum. Die liebe Zorra ist nach sieben Jahren mit ihrem Blog umgezogen, und hat sich zum Bread baking Day Brot gewünscht. Salz, so meinte sie, hätte sie in ausreichender Menge.

Seltsamerweise fällt es mir schwerer, mich für ein Rezept zu entscheiden, wenn ich quasi keine Vorgaben beachten muss. Jedes Rezept könnte das richtige sein… Letzten Endes habe ich mich dann für Mehrkornstangen entschieden. Stangenbrot ist für eine Party immer gut, und mit der aromatische Mischung aus Mohn, Sesam, Leinsamen und Sonnenblumenkernen schmecken die Mehrkornstangen auch ohne Belag köstlich. Obwohl ein bisschen Butter und Meersalz als Brotbelag auch nicht zu verachten sind.

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17. Februar 2013

Flockenbrötchen

Flockenbrötchen

An kalten Wintertagen reicht manchmal schon der Blick aus dem Fenster, um mich morgens zum frösteln zu bringen. Ohne etwas Warmes im Bauch mag ich dann noch nichtmal daran denken, durch die kalte Dunkelheit zum Bahnhof zu laufen. Wie gut, dass ein Haferbrei – auch Porridge genannt – schnell gekocht ist. Um ein wenig Abwechslung in meinen Speiseplan zu bringen, bereite ich ihn manchmal anstelle der Haferflocken mit Multikorn-Flocken zu. Die Mischung aus Weizen-, Hafer-, Gerste-, Roggen- und Dinkelflocken schmeckt mir sehr gut.

Und was unter der Woche pur gut schmeckt, kann doch einem Brötchen nur gut tun, dachte ich mir irgendwann. Und so enthalten diese Übernachtbrötchen einen festen Porridge. Dieser gibt den Brötchen eine gewisse Saftigkeit durch das in ihm gebundene Wasser, und der Teig bleibt gleichzeitg  einfach zu handhaben.

Beim Backen habe ich wieder auf den Trick zurückgegriffen, den ich schon bei den “normalen” Brötchen verwendet habe: auf das Blech mit den Brötchen kommt eine kleine ofenfeste Schale mit Wasser und dann decke ich das Backblech mit den Brötchen mit einem zweiten Backblech ab. Dadurch kann der Dampf nicht entweichen, was zu einem sehr guten Ofentrieb führt. Wer einen richtigen Dampfbackofen hat, kann natürlich auf solche Spielereien verzichten.

Geschmacklich bin ich mit den Flockenbrötchen sehr zufrieden. Ein vielschichtiger Geschmack durch die Über-Nacht-Führung wird durchdie nussigen Aromen der Getreideflocken unterstrichen. Die Zugabe von etwas Butter, Zucker und enzyminaktiven Malzextrakt runden den Geschmack schön ab.

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13. Januar 2013

Kleie-Knusperchen

Kleie-Knusperchen

Im Vorratsschrank fand ich letztens beim Aufräumen eine Tüte Haferkleie. Ich hatte sie zum Backen gekauft, doch irgendwie war sie immer weiter nach hinten gewandert, und es galt für sie “Aus den Augen, aus dem Sinn”.  Nach der Wiederentdeckung war klar, dass sie bald in ein Brot wandern sollte. Und so habe ich mir für unsere Sonntagsbrötchen ein Rezept mit Kleie überlegt.

Da ich die Saftigkeit, die Joghurt in ein Brot bringt, sehr liebe, habe ich ausserdem etwas Joghurt in den Teig gegeben. Und dass ich damit direkt noch einen Rest aus dem Kühlschrank loswerden konnte, war ein kleiner, aber feiner Bonus  :-).

Beim Formen überkam mich dann ein Anflug von Kreativität, und so habe ich die Ecken der Quadrate, die ich aus dem Teig geschnitten hatte, in die Mitte gefaltet. Beim Backen sind sie dadurch wunderbar rustikal aufgerissen, mit viel Kruste für ein Extra an Knusprigkeit.  Auch die Kleie, in der ich die Brötchen gewälzt habe, trägt nochmal zur Knusprigkeit bei.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit den Brötchen: Innen weich und saftig, aussen knusprig und dazu sehr aromatisch, was will man mehr?

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21. Januar 2012

Haferflocken-Buttermilch-Brot

Haferflocken-Buttermilch-Brot Es wird mal wieder Zeit für ein Vollkornbrot hier im Blog. Die letzten Wochen habe ich alt bekannte Brote gebacken, doch jetzt gibt es eine neue Brotkreation. Ein Brot mit Lieblingszutaten: Buttermilch und Haferflocken.

Die Teiglinge durften über Nacht im Kühlschrank aufgehen und dabei viel Aroma entwickeln. Anfangs war ich ja skeptisch, dass diese Art der Übernachtmethode das Brot zu sauer machen würde, wenn Sauerteig mit im Spiel ist, doch erstaunlicherweise ist das nicht der Fall. Und so verwende ich das langsame Gehen im Kühlschrank inzwischen sehr gerne, denn es macht den Brotgeschmack komplexer und entzerrt gleichzeitig die Teigherstellung und Backen. In stressigen Zeit ist das für mich daher eine gute Methode.

Es ist ein sehr saftiges Brot mit einer kompakten Krume, ein sättigender Begleiter für die Mittagspause.

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21. November 2011

Dreikornbrot mit Cider

Dreikornbrot mit Cider

Zum Herbst gehören für mich eindeutig Nüsse(genau wie für Zorra). Da ich diesen Herbst aber schon ein Kartoffelbrot mit Walnüssen, Apfel-Haselnussbrot und Pain aux Levain aux grains mélangés e noisettes gebacken habe, habe ich mich für den November-BreadBakingDay mit Thema “Geschmack des Herbstes – Autum flavour” für ein Brot mit Cider entschieden, denn auch Äpfel sind für mich sehr stark mit dem Herbst verbunden.

Da ich momentan geringe Mengen an Roggen gut vertrage, habe ich eine kleine Menge Roggen, feine Haferflocken und Weizen verwendet und das Brot mit etwas Kümmel gewürzt, da gewürzte Brote für mich gut in den Herbst/Winter passen.

Das Brot ist sehr lecker geworden, aromatisch durch Kümmel mit sanfter Apfelnote. Sehr lecker mit einem kräftigen Käse und selbstgemachten Senf!

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16. Oktober 2011

Ahornsirup-Haferflocken-Brot

Ahornsirup-Haferflocken-Brot

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und Zorra ruft uns wie in den vergangen Jahren zum WorldBreadDay auf, ein Brot zu backen.

Ein Brot backen ist ja hier nichts aussergewöhnliches, und so habe ich beschlossen, den Tag mit einem Brot zu würdigen, das eine für mich aussergewöhnliche Zutat enthält: Ahornsirup.

Normalerweise gehe ich mit Ahornsirup nicht so verschwenderisch um, immerhin ist er hier ziemlich teuer, doch andererseits hatte mich das Brot schon letztes Jahr gereizt, als ich es auf MCs Brotbackblog Farine sah. Da ich kein “Steel cut” Hafer bekam, habe ich es, wie andere Brote auch, mit groben Haferflocken gebacken. Da die Haferflocken mehr Wasser schlucken als “Steel cut oats” habe ich das Rezept modifiziert. Insgesamt habe ich mich zwar  grob an Noahs Bäcker-Prozentangaben, die MC für das Brot angegeben hat, orientiert, aber im Detail doch einiges geändert. Der Vollkornanteil in meinem Brot ist höher, dafür habe ich dem Teig weniger Wasser hinzugefügt, um die höhere Flüssigkeitsmenge im Brühstück auszugleichen.

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8. Oktober 2011

Apfelauflauf mit Haferflockenkruste

Apfelauflauf

Die letzten sommerlich-warmen Tage Ende September haben den Äpfel am Apfelbaum eine fruchtige Süße gegeben. Doch dann ist es dann doch noch “richtiger” Herbst geworden, mit Höchsttemperaturen von 10°C, Regen und stürmischer Wind.

Und so kam in mir der Wunsch nach etwas Warmen zum Nachtisch auf. Eine Kollegin hatte letztes Jahr einen schwedischen Apfelauflauf mit Haferflocken zu ihrem Geburtstag gemacht – und bis heute hat sie mir das Rezept nicht mitgebracht. Aber genau das wollte ich essen. Apfelauflauf mit Haferflockenkruste mit den leckeren, frisch geernteten Äpfeln.

Also habe ich die Haferflockenkruste so gemacht, wie ich es gut fand.

Und es schmeckt lecker. Wozu brauch man auch Rezpte?

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8. Januar 2011

Sauerteigbrot mit gerösteten Haferflocken

Haferflockenbrot

In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr hatte ich frei, und habe die Zeit direkt für eine kleinere Backorgie genutzt. Neben Pandoro, Ciabatta (für Sylvester) und einer Neujahrsbretzel stand auch noch das Sauerteigbrot mit gerösten Haferflocken auf meinem Plan. Und da ich dazu neige, den Backofen -wenn er schon an ist – auch richtig zu nutzen, habe ich das Rezept direkt verdoppelt.

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29. August 2010

Schwarzbierbrot

Schwarzbierbrot

Eigendlich hatte ich schon befürchtet, dass ich BBD #33 ausfallen lassen muss. Die Tage im Labor sind lang und die Probleme bei meinen Experimenten beanspruchen einen Großteil meiner Kreativität.

Doch als ich am Samstag beim Einkaufen am Köstritzer Schwarzbier vorbeikam, ratterte es kurz in meinem Kopf und mein Gehirn spuckte spontan ein Idee für ein Schwarzbierbrot aus. Da passt doch gut, dass das Thema dieses BBD “Bread with Booze” (Brot mit Alkohol) ist. Also habe ich eine Flasche Schwarzbier in den Einkaufswagen gepackt und meine Brotbackpläne über den Haufen geworfen.

Das aus dem Geistesblitz resultierende Brot hat durch das Bier eine kräftige Farbe und eine rösche Kruste bekommen und das Bieraroma ist schwach lässt sich aber herausschmecken. Der Honig rundet den Geschmack schön ab.

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