Tag-Archiv: Himbeere

4. Juli 2015

Himbeer-Johannisbeer-Marmelade (ohne Gelierzucker)

Himbeer-Johannisbeer-Gelee (1)

Der 1:1 Gelierzucker war am vergangenen Wochenende bei uns im Supermarkt ausverkauft. Und den 2:1 oder 3:1 Gelierzucker verwende ich nicht gerne , da ich in meinen selbstgekochten Marmeladen auf Konservierungsmittel wie Kaliumsorbat lieber verzichten möchte. Und so stand ich vor dem Zuckerregal, dachte ein wenig nach und beschloss, die Johannisbeeren auf die “gute, alte Art” ohne Gelierzucker einzukochen.

Mein Quittengelee koche ich schon seit einigen Jahren nur aus Quittensaft, Zucker und nach Bedarf etwas  Zitronensaft und werde mit einem sehr intensiven, rot-orang leuchtenden Gelee belohnt. Auch Johannisbeeren enthalten viel Pektin  und so war der Gedanke eigendlich naheliegend, auch diese Marmelade nur mit Zucker zu kochen. Um das Risiko des Anbrennens zu minimieren, habe ich die tropfnassen Beeren in meinem großen, neuen Marmeladenkessel langsam zum köcheln gebracht. Nach 20 Minuten waren noch 1,35 kg der ursprünglichen 1,75 kg Beeren übrig, und nach dem passieren blieb ziemlich genau 1 kg Beeren-Mus übrig. Mit der selben Menge Zucker musste ich die Marmelade nur noch kurz kochen, und wurde am Ende mit einer tiefroten, aromatischen Marmelade belohnt. Ich glaube, so werde ich ab jetzt immer meine Johannisbeermarmeladen machen.

Weiterlesen

6. April 2015

Himbeer-Torte mit Frischkäse-Kern

Himbeertorte

Meine Schwester mag Himbeer-Torte gerne, und so backe ich immer wieder gerne die eine oder andere Variante für sie. Dieses Jahr habe ich mich an der bewährten Himbeer-Joghurt-Creme der Himbeer-Charlotte orientiert und mit einem Frischkäse-Kern und einer Himbeer-Johannisbeer-Scheibe verbunden. Die Früchte stammen dabei aus der Tiefkühltruhe, da April noch ein bisschen früh für Sommerfrüchte ist. Die Basis  bildet ein mehlloser Schokoladenbiskuit, den ich bei Kochpoetin Eva gemopst habe. Da ich nur einen kleine Springform habe, musste die Fruchtscheibe in einer flachen Schale festwerden. Das gibt zwar Abzüge in der B-Note, aber am Geschmack stört es nicht, denn die Torte ist fruchtig und leicht, der Schokoladenbiskuit gibt einen herben Kontrapunkt. Eine Torte genau wie wir sie mögen,.

Alles Gute zum Geburtstag, liebste Schwester!

Weiterlesen

12. Februar 2015

Berliner Ballen mit süßem Starter

Berliner Ballen

Dass der Karneval nicht wirklich meine Welt ist, habe ich schon das eine oder andere Mal erwähnt. Aber Berliner Ballen backe und esse ich gerne, und so habe ich in diesem Jahr – nachdem Fenster und Türen verriegel wurden – mal wieder an einem Rezept gebastelt. Dieses Mal habe ich mich dabei für einen Teig mit einem hohen Eigelb-Anteil und einer kräftigen Portion süßem Starter entschieden.

Beim Frittieren konnte ich dann feststellen, was ich eigendlich schon wusste: Glasdeckel halten die Hitze nicht so effektiv im Topf wie schwarz emalierte  Metalldeckel. Zu Beginn hatte ich nämlich – Neugiernase, die ich bin – einen Glasdeckel auf den Frittiertopf gelegt, um die Berliner beim Frittieren besser beobachten zu können. Das war keine gute Idee, denn  die erste Fuhre ging nicht so gut auf wie erwartet. Darum kam bei der nächsten Ladung direkt der schwarze Deckel auf den Topf. Und siehe da, die Berliner zeigten jetzt den Ofentrieb, den ich wollte und bekaumen auch einen schönen Kragen ringsum.

Weiterlesen

19. Juni 2014

Pfirsch-Törtchen mit rotem Herz

Pfirsich-Himbeer-Törtchen (2)

Beim Sichten des Gefrierschrankes fielen mir Pfingsten einige Johannisbeeren des Vorjahres sowie einige Pfirsich, die sich im Februar scheinbar vor mir versteckt hatten, in die Hände. Schnell war mir klar, dass ich daraus einige kleine Törtchen zaubern könnte.

Dabei habe ich dieses Mal den Biskuit nach Matthias Ludwigs ausprobiert. Er schlägt das Eiweiß mit der Stärke zu Schnee  und gegen jede Erwartung ließ sich das Eiweiß tatsächlich mit der Stärke zu Schnee aufschlagen! Ansonsten bin ich bei der Moussefüllung wieder eigene Wege gegangen.

Aufgrund des warmes Wetters habe ich meine Törtchen für vier Stunden eingefroren, und selbst dann waren sie nach einer 15 minütigen Autofahrt im heißen Auto schon fast zu warm geworden. Aber dafür konnten wir sie dann mit meinen Eltern im Schatten auf der Terrasse genießen, zusammen mit Eiskaffee, Ingwer-Basilikum-Limonade und einem köstlichen Kaltauszug aus Holunderblüten!

Weiterlesen

6. April 2014

Himbeer-Charlotte

DSC_4885Im April kommen in unserer Familie die Geburtstage Schlag auf Schlag (und zwar auf beiden Seiten). Allein in der ersten Aprilwoche haben wir drei Geburtstagskinder in vier Tagen, und so gab es am Wochenende eine große Geburtstagsfeier für drei. Und das führte wiederrum dazu, dass ich das Wochenende mit Kuchenbacken verbracht habe. Meine Schwester wünschte sich eine Himbeertorte, und so habe ich mich für eine leichte Himbeer-Charlotte entschieden.

Da ich keine Creme gefunden habe, die mir zu 100% gefiehl, habe ich mir eine Creme zusammengebastelt. Angelehnt ist sie an zwei meiner Lieblings-Himbeerfüllungen. Der zusätzliche Joghurt gibt der Creme die benötigte Leichtigkeit.

Weiterlesen

14. August 2013

Rote Gütze-Torte

Rote Grütze Torte

Wenn man versucht, im Netz ein Käse-Sahne-Torten-Rezept zu finden, dass ohne Gelatine zubereitet wird, findet man keine schönen Rezepte. Das fand ich schon erstaunlich, denn so schwierig ist der Umgang mit Agar ja nicht. Alle meine Torte hier auf dem Blog sind damit gemacht. Also, so dachte ich mir, muss doch auch eine Käse-Sahne-Creme machbar sein und habe ein Rezept ausgetüfftelt.

Bei Agar muss man zweierlei beachten: Es muss gut aufgekocht werden und darf nicht zu schnell heruntergekühlt werden, da Agar schon bei etwa 30°C anfängt zu gelieren. Und so ist der Trick bei der Creme, dass man zum einen Quark verwendet, der Raumtemperatur hat, und zum anderen das Agar in Milch sprudelnd aufkocht. Wenn man dann den Quark in kleinen Portionen einrührt, klumpt nichts!

Um der Torte eine frische Note zu verleihen, habe ich sie mit einer dicken Schicht roter Grütze überschichtet, das passt hervorragend zu dem sommerlichen Temperaturen! Die Torte hat ihre Premiere beim sonntäglichen Familien-Kaffee mit Bravour bestanden und wird in das Standard-Programm aufgenommen :-)

Weiterlesen

20. Juli 2013

Pfirsich-Himbeer-Eis

Pfirsich Himbeer Eis

Ist so ein stabiles Azorenhoch nicht etwas Feines? Im Moment ist der Sommer genau so, wie er sein sollte. Angenehm warm, ohne dabei zu heiß oder zu schwül zu sein, mit blauen Himmel und kleinen Schäfchenwolken. Das perfekte Wetter für ein Eis.

Beim Kaffeeröster gab es die Tage Silikonformen für Stieleis, eine Versuchung, der ich nicht wiederstehen konnte. Und zu meiner Überraschung funktionieren die Formen besser, als ich jemals erwartet habe. Solange die Eismasse beim Einfüllen nicht zu flüssig ist, bekommt man damit sehr schönes Eis am Stiel. Die leckerste Variante war bisher mein Pfirsich-Himbeer-Eis, das aufgrund des verwendeten Inversirups richtig eine cremige Konsisitenz behält, obwohl es beim Einfrieren nicht gerührt wird. Da ich etwas mehr Eismasse hatte, als in die Förmchen passten, habe ich die Reste in zwei Espresso-Tässchen eingefroren. Nach vier Stunden waren sie komplett durchgefroren und ließen sich wunderbar daraus löffeln. Herrlich!

Dieses Eis hat bei mir bislang den Status “bestes Eis 2013”!

Weiterlesen

24. Mai 2012

Saure Sahne – Quarkeis mit Himbeeren

Schmand-Quark-Eis

Bei den Aussentemperaturen wurde es Zeit, die Eis-Saison offiziell zu eröffnen.

Im Labor haben wir Anfang dieser Woche auch schon Eis gemacht, und zwar den beliebten Klassiker Zitrone-Joghurt.

Nach der Heimfahrt von der Arbeit in der überhitzten Bahn brauchten wir heute eine Abkühlung, und so habe ich mich nach einer kurzen Inventur des Kühlschranks von den vorhanden Resten zu einem Saure Sahne-Quarkeis mit Himbeeren inspirieren lassen.

Bei warmen Wetter bin ich ja immer ein großer Freund von fruchtig-frischen Eissorten.

Schnell gemacht und super cremig hat dieses Eis auf jeden Fall Potential zum Lieblingseis.

Weiterlesen

10. September 2011

Himbeer-Scones

Himbeer-Scones

Am Samstagmorgen waren wir zu einem Brunch eingeladen. Und da ich nicht gerne mit leeren Händen bei einer Einladung erscheine, habe ich nach Absprache mit der Gastgeberin kleine Himbeer-Scones gebacken.

Das Rezept dazu habe ich bei Seelenwerk entdeckt, es stammt aus “Backen mit Leila” von Leila Lindholm. Das Backbuch habe ich ürbigens auch, doch da haben mich die Scones gar nicht angesprochen, doch die schönen Fotos von Mila weckten direkt den Wunsch in mir, sie nachzubacken.

Im Orginal wird es mit Blaubeeren und Zitronenschale gebacken und so hat Mila sie auch gebacken. Ich hatte mehr Lust auf Himbeeren und so habe ich gefrorene Himbeeren untergeknetet, und anstelle von Zitroneschale habe ich Orangenschale verwendet.

Der Teig ist sehr schnell gemacht und mit einem Dessertring kann man die Scones leicht ausstechen. Auch das Backen dauert nicht lange, nach 12 Minuten war die perfekte Bräunung erreicht.

Es war das erste Mal, dass ich Scones gebacken habe, und es wird bestimmt nicht das letzte Mal sein. Ein wirklich köstlicher kleiner Imbiss, der geradezu nach einer Tasse Tee schreit.

Weiterlesen

8. Juni 2011

Hochzeitstorte für meine Schwester

DSC_1721

Meine kleine Schwester hat geheiratet! Und zu meiner großen Freude durfte ich die Hochzeitstorte backen.

Nach Rücksprache mit dem Brautpaar habe ich eine dreistöckige Torte gebacken: Die untere Ebene (28cm) ist eine Himbeer-Weiße Schokolade-Torte, die mittlere Ebene besteht aus einer Sachertorte mit 24 cm Durchmesser und die obere Ebene ist eine laktosefreie Vanilletorte (18 cm Durchmesser).

Für die Tortenherstellung habe ich einen Zeitaufwand von zwei Tagen geplant. Einen Tag für das Backen und Zusammensetzen der Himbeer-Weiße Schokoladen-Torte und der Vanille-Torte, den zweiten Tag für die Dekoration. Die Sachertorte nach dem Rezept von Oma Bucholtz (gefunden bei Schnuppschüss)hatte meine Mama schon 10 Tage vor der Hochzeit gebacken, da diese Torte vor dem Anschneiden lange durchziehen muss. Weiterlesen