Tag-Archiv: Schokolade

20. August 2016

Hochzeitstorte für Rahel & Stefan

Hochzeitstorte

Vor längerem schon hatten die Schwester des Liebsten und ich verabredet, dass wir gemeinsam eine Hochzeitstorte für Freunde backen würden. Und so verbrachten wir viel Zeit auf Pinterest, um Inspirationen für die Dekoration zu sammeln.

Nach und nach reiften Deko-Ideen, und schließlich hatten wir auch einen Plan für die Kuchen, die sich unter dem Fondant verbergen würden: Punschtorte, Nussnougat-Quark-Kuchen und Sachertorte sollten es. Das Brautpaar bekam kleine Probetorten zum Probieren und stimmte zu. Das Punschtorten-Rezept hat dabei einige Veränderungen erfahren, und bekommt darum noch einen eigenen Rezepteintrag, bei den anderen Kuchen haben wir uns an die Rezepte gehalten, in der angepassten Menge stehen sie unten.

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30. Dezember 2015

Schokoladen-Taler

Schokoladentaler (2)

Bevor wir morgen auf das vergangene Jahr zurückblicken, gibt es noch ein Weihnachts-Rezept, das ich gerne festhalten möchte. Die kleinen Schokoladen-Taler sind eine köstliche Ergänzung eines jeden Bunten Tellers, und machen sich auch sehr gut als kleines Weihnachtsgeschenk. Und dabei sind sie sogar recht flott gemacht.

Wichtig ist, das man die Schokolade vernünftig temperiert. Ich mache das nach der Impf-Methode, und schmelze erst nur einen Teil der Schokolade und gebe dann die restlichen Schokolade hinzu. Das nachfolgende Erwärmen erfordert Fingerspizengefühl und würde mit einem digitalen Küchenthermometer bestimmt noch besser funktionieren. Habe ich aber (noch) nicht, darum wird immer wieder ein kalter Löffel in die Schokolade getaucht, bis der Punkt erreicht ist, an dem er innerhalb von drei Minuten mit einer mattglänzenden Schokoladenschicht überzogen ist.

Beim Belag der Schokoladen-Taler ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt, ich persönlich bevorzuge allerdings die Variante mit (selbst-)kandierter Orangenschale, denn die Kombination von zarter Schokolade und herb-fruchtiger Orange ist für mich unübertroffen!

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28. Dezember 2015

Dunkler Nougat – Turrón de Chocolate

Turrón (2)

Upps, da war doch kurz ein Blogbeitrag online, der eigendlich erst am letzten Tag des Jahres online gehen sollte. Entschuldigt bitte. Und dabei fehlen doch noch zwei, drei Leckereien von unserem bunten Teller, denn neben den üblichen Leckereien gab es in diesem Jahr auch noch selbstgemachte Schokoladentaler, ein neues Lebkuchenrezpet ud Turrón de Chocolate. In der Herstellungsweise gleicht sie der weißen Turrón, nur das, nachdem die Masse etwas abgekühlt ist, noch geschmolzene Schokolade hinzugefügt wird. 

Turrón de Chocolate-Herstellung ist eine Übung in Multitasking und gut ineinander geschachtelter Arbeitsabläufe, denn man muss zum gleichen Zeitpunkt die geschmolzene Schokolade, das aufgeschlagene Eiweiß und den auf den Punkt erhitzen Zuckersirup bereit halten. Da hilft eine Küchenmaschine, die das Eiweiß schlagen übernimmt (oder alternativ ein zweiter Küchenfreiwilliger). Wichtig ist auch ein Zuckerthermometer, da man sonst schnell zu kalten Sirup (nicht hartwerdener Nougat) oder zu heißen Sirup (Karamell!) verwendet.  Zu beachten ist auch, dass die Rührschüssel groß genug ist, da das Eiweiß bei der Zuckerzugabe sein Volumen zwischenzeitlich mindestens vervierfacht. Danach fällt es beim Rühren auch wieder zusammen, aber bei kleinen Schüsseln kann es hier ein böse Kleberei geben.

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6. Juli 2014

Johannisbeer-Schokoladenbiskuit-Schnitten

Johannisbeer-Schokoladenbiskuit-SchnitteDieses Jahr ist ein Beerenjahr. Im Garten meiner Eltern bogen sich die Sträucher unter der Last der reifen Johannisbeeren. Eine erste Ladung hatte ich schon vor zwei Wochen gepflückt und zu Gelee verarbeitet. Doch es war kaum zu erkennen, dass tatäschlich schon etwas geerntet wurde. Und so habe ich am Freitagabend zwischen zwei Gewitterschauern noch schnell eine zweite Ladung gepflückt. Das meiste davon habe ich geputzt und eingefroren, doch ein kleiner Teil wurde direkt in einen Kuchen verarbeitet.

Das Rezept habe ich bei Petra entdeckt, die es wiederum aus einer Apothekenrundschau hat, allerdings habe ich den Biskuit im Zuge der Resteverwertung deutlich abgewandelt und einen Rest geriebene Mandeln und Schokolade eingebaut, ähnlich wie bei diesem Nusskuchen. Auch die Creme entspricht nicht mehr dem Orginal, denn da ich es eh von Gelatine auf Agar hätte umstricken müssen habe ich direkt auf ein altbewährtes Vanillecreme-Rezept zurückgegriffen.

Auch wenn am Ende nur die Idee gleich geblieben ist, der Kuchen ist fantastisch! Süße und Säure sind sehr harominsch ausgeglichen und mit etwas Schokolade macht man eh nie ewas falsch!

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20. April 2014

Colomba pasquale

Colomba (2)

Schon als ich vor fünf Jahren die kleinen Colombinas gebacken habe, war ich eigendlich auf der Suche nach der tradionellen Papierbackform für die Colomba pasquale. Als ich dieses Jahr wieder keinen deutschen Onlinehändler fand, habe ich in den sauren Apfel gebissen und eine Colomba-Silikonform bestellt, obwohl ich kein großer Freund von Silikonform bin. Sie wurde pünktlich geliefert und so musste ich meinen Süßen Starter nur noch auffrischen.

Da ich mit Rosinen und Orangat dem Liebsten keine Freude mache, habe ich mich für eine Füllung aus Schokoladentropfen und Krokant entschieden, was auch gut zu meiner Erinnerung an meine erste Colomba passt, die eine italienische Kollegin nach Ostern von Zuhause mitbrachte und die mit Schokolade gefüllt war. Der Teig ist dem Teig meines Pandoros sehr ähnlich, nur auf das eintourieren der Butter habe ich verzichtet. Zu meinem Erstaunen ließ sich die Colomba ohne Probleme aus ihrer Backform lösen (ich hatte da die schlimmsten Befürchtungen).

Als sie endlich soweit abgekühlt war, das wir sie anschneiden konnten, folgte ein Moment der puren Verzückung. Die Krume, unglaublich langfasrig und leicht wie eine Feder, schmilzt fast schon auf der Zunge, die Mischung aus Zartbitterschokoladestücken und Mandelkrokant sorgt für kleine Aromaexplosionen. Eine wahre Traum-Taube!

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15. März 2014

Birnen-Schokoladen-Tarteletts

Birnen-Schokoladen-Tarte 2Eine Kombination, die für mich unschlagbar ist, ist Zartbitterschokolade und Birne. Und wenn in der Küche ein paar Birnen schnell verbraucht werden müssen, ist es fast immer diese Kombination, auf die ich zurückgreife.

So auch vor einigen Wochen, als ich nach der Apfel-Birnen-Grütze eine Verwendungsmöglichkeit für anderthalb Birnen suchte. Und schon bald war ein Mürbeteig mit Kakao und Rohrohrzucker geknetet und ruhte im Kühlschrank, während ich die Birnen garte und die Schokoladenfüllung zubereitete.  Die Füllung habe ich mit etwas Tonkabohne und Zimt abgeschmeckt, was ihr eine besonders feine Note gibt.

Zum Backen der Tarteletts habe ich meine Tarte-Ringe verwendet (ein Mitbringsel vom letzten Frankreichurlaub). Man kann aber auch gut normale Tartelettförmchen mit Hebeboden nehmen, wie es sie im Moment etwa beim Kaffeeröster gibt.

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6. März 2014

Cremiger Schokoladenpudding mit Sahnehaube

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Und schon folgt Teil 2 der Nachtisch-Nachlese vom vorletzten Wochenende!

Da man mit Schokoladenpudding sowohl bei kleinen als auch großen Genießern nichts falsch machen kann, hatte ich mich als zweiten Nachtisch für einen Pudding (oder korrekter Flammerie) mit echter Zartbitterschokolade entschieden. Und wie erwartet kamen der leckere, cremige Pudding bei allen gut an!

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2. Februar 2014

Nusskuchen

Nusskuchen

Manche Rezepte sind so einfach und doch so lecker! Als ich bei Alex von Foto e Fornelli das Rezept für den “ganz simplen, leckeren Nusskuchen” entdeckte, machte ich mir direkt einen mentalen Vermerkt, ihn in der näheren Zukunft auszuprobieren. Und wie der Zufall es wollte rief kurze Zeit später meine Mama an, um zu fragen, ob wir nicht Lust auf ein spontanes Familen-Kaffeetrinken hätten.  Das hatten wir, und ausserdem hatte ich jetzt DIE Ausrede, um noch schnell einen simplen, leckeren Nusskuchen zu backen.

Und das war eine gute Entscheidung, der der Kuchen hat allen hervorragend gemundet: Saftig, nussig, schokoladig – mit diesem Dreiklang kann man aber auch nichts falsch machen! Ein Kuchen, der in mein Standardprogramm aufgenommen wird!

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20. Dezember 2013

Baiser–Pilze

Baiser Pilze (2)Manchmal  sieht man ein Rezept und hat sofort eine Person vor Augen, von der man weiß, dass sie sich sehr darüber freuen würde.

Genau so ging es mir letztes Jahr kurz vor Weihnachten, als ich die Baiser-Pilze auf Food52 entdeckte. Unglaublich lebensecht sahen die kleinen Pilze aus! Damals war es schon zu spät, aber das Rezept hatte ich das ganze Jahr im Kopf, um es dieses Jahr als kleine Weihnachtsaufmerksamkeit für eine begeisterte Pilzesammlerin zu backen.

Beim Backen war ich ganz erstaunt, wie einfach die Pilze doch zu machen sind. Wer schonmal einmal Baiser gebacken hat, sollte mit den Pilzen keine Probleme haben. Die Hüte werden mit großer Spritztülle flach und breit gespritzt, die Stile werden durch das langsam Nach-oben-ziehen des Spritzebeutels schmal und hoch. Und die “Lamellen” entstehen durch das Eintauchen der Hutunterseite in geschmolzene Schokolade. Ein bisschen Kakao sorgt dann für den authentischen Schmutz-Look. Alles ganz einfach gemacht, aber trotzdem wunderschön!

Und ein perfektes Geschenk für Pilz-Freunde!

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15. Dezember 2013

Mohnkipferl

Mohnkipferl

Und heute gibt es noch ein Rezept, dass auf einer einfachen Modifikation eines bestehenden Rezeptes beruht! Die Mohnkipferl sind von einem Bild inspiriert, das ich vor einiger Zeit irgendwo in den Tiefen des World Wide Webs gesehen habe. Da ich mir aber weder die Seite noch das Rezept abgespeichert hatte, musste ich selbst kreativ werden. Und so habe ich mein Vanillekipferl-Rezept genommen und die Mandeln einfach durch gemahlenen Mohn ersetzt. Den Mohn habe ich im Zerkleinerer-Aufsatz meines Pürierstabs gemahlen, aber auch ein Mixer oder eine elektrische Kaffeemühle sollten sich zum Mahlen eignen. Alternativ kann man in manchen Supermärkten auch gemahlenen Mohn kaufen. Es muss aber wirklich gemahlener Mohn sein, kein Mohnback!

Das Mohnexperiment ist jedenfalls gut gelungen, die Kipferl sind schön mürbe und das etwas herbe Mohnaroma ist ein schöner Kontrast zu den üblichen Vanillekipferl. Und auch optisch machen dieses kleinen Hörnchen etwas her!

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