Autoren-Archiv: Stefanie

28. April 2017

Laugen-Burger-Buns

Laugen-Burger-Bun

Ein guter Burger geht bei uns immer – dementsprechend groß ist die Sammlung an Burgerbrötchen für alle Gelegenheiten. Und immer wieder kommen neue Ideen hinzu. Denn “schnell” ist dieses Essen bei uns normalerweise nicht, denn wenn es Burger gibt, dann ist alles selbstgemacht, von den Fritten bis zum Brötchen.

Bei mir kreiste seit einiger Zeit der Gedanke an ein gelaugtes Brötchen als Burgergrundlage durch meinen Kopf. Das Brötchen selbst sollte aber trotdem fluffig und weich sein – wie ein klassisches Burgerbrötchen halt. Damit die Brötchen sich trotz ihrer Zartheit gut belaugen lassen, habe ich zur neuen Wunderwaffe Flohsamenschale gegriffen. Das gebundene Wasser macht den Teig fester und so lassen sich die Brötchen selbst in Vollgare gut händeln und vorsichtig in der Lauge wälzen.

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24. April 2017

Brotzeit 2017 – Update

Ein kurzes Update für alle, die wissen möchten, wann meine kostenlose Kurse bei der Brotzeit stattfinden:

 

  • Der Kinderbackkurs findet von 11:30-12:30 statt und wir werden gemeinsam “Süße Schildkröten” aus Zopfteig backen.
  • Der Kurs für Erwachsene steht unter dem Thema “Regionale Brötchen” und findet von 13:30-14:30 statt.

 

Die Hälfte der Kursplätze wird am Sonntag auf dem Mark vergeben, die andere Hälfte kann im vorraus über die Mail kochschule @ markthalleneun. de reserviert werden.

22. April 2017

Neue Kurstermine und ein Rückblick auf Zeit zum Brotbacken im April

Zuerst zweierlei organisatorisches:  Die neuen Kurstermine sind online, darunter auch ein kürzer (und somit preiswerterer) Kurs für alle, die ins Brotbacken hineinschnuppern wollen.  Im Mai-Kurs “Brötchen und Kleingebäck” gibt es allerdings nur noch einige wenige Restplätze! Im Blog sind jetzt auch bis auf wenige Ausnahmen die Beitragsbilder zugeordnet und somit der Visuelle Rezeptindex vollfunktionsfähig. Es waren immerhin 750 Beiträge, die ich alle von Hand neu verlinken musste und sie haben mir so richtig vor Augen geführt, welche Vielfalt an Rezepten es im Blog inzwischen gibt. Es faszniert mich ja immer wieder, welch ein Reichtum an Variationen sich nur mit Wasser, Hefe, Salz und Mehl hervorzaubern lassen.

Einen Einblick in diese Vielfalt gab es Anfang des Monats beim Kurs “Zeit zum Brotbacken”. Rund 25 Kilogramm Mehl haben die Kursteilnehmer und ich in 50 Brote, 9 Zöpfe und etwa 110 Brötchen verwandelten. Es gab also ausreichend Gelegenheit zu üben, wie man eine zugenähte Mehltüte elegant öffnet 😉

zeit zum Brotbacken 6

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17. April 2017

Osterhäschen

Osterhäschen (1)Ostern ohne ein paar gebackene Osterhäschen ist zwar möglich – macht aber weniger Spass. Und so habe ich einen Teil des Teiges, den Ich für unser Osterbrot geknetet hatte, abgezweigt und daraus Hasenbrötchen gebacken. Damit sich der Teig gut formen lässt, ist neben vollständigen Auskneten auch wichtig, dass der Teig für ein bis zwei Stunden gekühlt wird. Dadurch verfestigt sich die Butter etwas und gibt dem Teig beim Formen eine gewisse Plastitziät.

Die Häschen selbst sind ganz einfach gehalten: Der Schneckenartig aufgerollte Teil bildet den Körper, ein eingeschnittener Tropfen den Kopf und eine kleine Kugel das Puschelschwänzchen.  Es ist übrigens bereits Osterhäschen Nummer vier hier im Blog ( Hier geht es zu Nummer Eins, Zwei und Drei). So langsam wird das eine kleine aber feine Sammlung!

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16. April 2017

Osterbrot

Osterbrot (3)

Für den Osterbrunch mit der Familie habe ich verschiedene Leckereien gebacken: verschiedene Brötchen, Osterhäschen, Reisfladen und Osterbrot. Mein diesjähriges Osterbrot geht schon fast in Richtung Brioche, denn es enthält eine sehr großzügige Menge an Butter. Aufgrund der Buttermenge und den zugesetzten Früchten und Nüssen muss der Teig sehr gut ausgeknetet werden, was wie bei den Brioche eine gewisse Geduld voraussetzt. Aber wenn man die aufbringt, dann wird man mit einer zarten Krume belohnt, die man in lange Fasern zerteilen kann.

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15. April 2017

Neu im altem Gewand.

DSC_2237Dass die Kommentare ein paar Tage deaktiviert waren, hat einige Leser ein bisschen nervös gemacht. Aber keine Sorge, wir schließen hier nicht die Tore, ganz im Gegenteil! Und jetzt kann ich sagen: Hereinspaziert, hereinspaziert – wie gefällt es euch? Von aussen sieht man die Änderungen kaum, aber im Hintergrund haben wir kräftig gewerkelt. Der große Server-Crash und die daraus resultierenden Datenbank-Probleme waren nur der letzte Schubser, den wir brauchten, um einige Dinge umzustellen. Neben dem Umzug auf einen schnelleren Server haben wir vor allem eines geändert: die Art und Weise, wie die Zweisprachigkeit von “Hefe und mehr” dargestellt wird.

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11. April 2017

Wartungsarbeiten

Wegen dringend notwendiger Wartungsarbeiten am Blog ist die Kommentar-Funktion momentan deaktiviert. Bei dringenden Fragen oder Kursbuchungen bin ich aber jeder Zeit unter post @ hefe – und – mehr .de (ohne die Leerzeichen) zu erreichen.

 

7. April 2017

Das Urige

Das Urige (1)Mit der Inspiration ist es doch eine komische Sache: da gibt es Phasen, in denen man kaum Ideen hat. Und dann gibt es Phasen, in denen ist der Kopf so voller Ideen, das man kaum weiß, welches Brot man zuerst backen soll. Im Moment ist eine solche Phase übersprudelner Rezeptideen. Die verschiedensten Rezepte liegen bereits vorskizziert im Wartebereich und wollen getestet werden. Und dann kommen noch von außen weitere Ideen hinzu. Und manche dieser Rezeptideen sprechen mich so an, dass sie die Rezepte in der Warteschlange rechts überholen und direkt gebacken werden müssen. Weiterlesen

30. März 2017

Brotzeit 2017

Brotzeit

Hach, ich freue mich schon! Mein Bahnticket nach Berlin habe ich gestern gebucht und jetzt blicke ich mit viel Vorfreude auf Ende April. Dann bin ich nämlich wieder auf der “Brotzeit” unterwegs – ein großer Markt mit handwerklich hergestelltem Brot, bei dem ich zwei kostenfreie, einstündige Workshops für die Besucher geben werde.  Genauer gesagt wird es ein Workshop für Kinder und einer für Erwachsene sein.  Merkt euch also den 30. April schon mal vor – genauere Informationen folgen.

 

24. März 2017

Springbrötchen

Springbrötchen (3)Bei den regionalen Broten bleiben wir im nördlichen Bundesgebiet. Genauer gesagt in Osnabrück, der Heimat des Springbrötchens. Dieses Brötchen soll in Notzeiten entstanden sein, als es kein hochwertiges, backstarkes Mehl gegeben hat. Entsprechend feinporig und etwas weniger volumig kommen die Springbrötchen daher. Um denoch eine schöne Kruste zu erziehlen, wird das Brötchen mehrfach mit verschiedenen Streichen eingestrichen. Dadurch erhält die Kruste das typische aufgesprungene Muster, dass auch für den Namen des Brötchens Pate stand.

Vom Geschmack her wurde mir das Brötchen folgendermaßen beschrieben: etwas süßlicher als normale Brötchen, die Kruste aber herzhafter. Dieses herzhafte Aroma stammt von der letzten Streiche, die aus Fett und einer guten Priese Hirschhornsalz besteht. Die basischen Bestandteile des Hirschhornsalz verlaugen dann beim Backen die Oberfläche des Brötchens ein wenig und sorgen so für den typischen Geschmack.

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