March 30th, 2013

How to form a easter bunny (Variation 2)

There are many variations on how to form an Easter bunny. This is a more human shape with or without an Easter egg in its arms – similar to my Weckmann. Easter bunnies

How to form an Easter Bunny – Version 2

Roll a strand with a thick middle part and thinner tips. Form two puffs at one of the ends by pressing the edge of your hand into the dough, one with 6cm length Ears) and one with 8 cm lengths (Head). Lay the strand on a paper lined baking tray and twist the strand at the thin parts between the puffs. Now cut the 6 cm long puff lengthwise to form the ears. Now cut the arms on both sides of the loaf (length 9 cm) and form the legs with a 9 cm cut (see picture). Fold the tip of the leg in a 90°C angle to form the feet. Now contour the feet and the ears. Lay a Easter egg on the belly of the bunny and fold the arms around them or, for the easter egg less variation, just fold the arms over the belly. Press three raisins in the head to form eyes and nose.

8 Responses t_on How to form a easter bunny (Variation 2)

  1. Simone July 17th, 2019

    Hallo Stefanie,
    das hört sich sehr lecker an! Worauf ist zu achten, wenn ich die Torte in einer Springform (26cm) backen möchte – reicht es, die Zutatenmenge zu verdoppeln, wie lange wäre die Backzeit und wie hoch die Backtemperatur?
    Liebe Grüße
    Simone

    Reply
    1. Stefanie July 17th, 2019

      @Simone: Für eine normale Springform (26 cm) verdoppelst du das Rezept, ganz genau. Wegeb der “Backzeit” und “Backtemperatur” handelt es sich in diesem Fall ja der Aufenthalt im Kühlschrank (siehe Rezept), wie es sich für eine “Kühlschranktorte” gehört. Bei einer großen Torte lasse ich sie über Nacht im Kühlschrank, dann ist sie auch mit Sicherheit durchgekühlt.

      Reply
  2. Silke July 14th, 2019

    Ich mische manchmal etwas Kichererbsenmehl in meinen Toastbrotteig. Ich habe das Gefühl, es wird dadurch etwas fluffiger…
    Hat das den gleichen Effekt wie Bohnenmehl?
    Danke!

    Reply
    1. Stefanie July 15th, 2019

      @Silke: Das ist gut möglich, allerdings habe ich keine Aussagen über den Oxygenase-Gehalt in Kichererbsen gefunden. Da sie aber zur gleichen Familie wie Erbse und Bohne gehören, kann es gut sein, dass sie den Teig auf gleiche Weise beeinflussen.

      Reply
  3. Isa July 14th, 2019

    Hi Stefanie, ich habe den Teig heute für einen Zopf genommen, mit Milch statt Sahne im Kochstück: Ist absolut genial geworden! Weich und saftig und faserig, so richtig gut. Allerdings ist er in der Mitte stark aufgerissen, obwohl die Gare gepasst haben müsste. Der Teig war allerdings auch etwas weich, kann es daran gelegen haben?
    Liebe Grüße und gute Erholung!
    Isa

    Reply
    1. Stefanie July 15th, 2019

      @Isa: Wenn der Teig zu weich ist, verschwimmen beim Zopf einfach die Konturen, daran sollte es nicht gelegen haben. Wenn er reißt, könnte er etwas zu straff geflochten gewesen sein und/oder hätte doch noch ein bisschen länger gehen müssen.

      Reply
      1. Isa July 15th, 2019

        Dann war ich wohl doch wieder zu ungeduldig. Ich muss hier auch nochmal vor dem Rezept warnen: Habe fast den gesamten Zopf alleine an einem Tag aufgegessen 😁

        Reply
        1. Stefanie July 15th, 2019

          @Isa: Da muss ich wohl bald Warnhinweise zu den Rezepten schreiben 😉

          Reply
  4. Martina July 13th, 2019

    Hallo Stefanie,
    ich liebe diese Streuselbrötchen. Anfangs staunte ich über den Roggenanteil in einem süßen Brötchen. Finde aber dass gerade das und auch die lange Teigruhe den Brötchen einen intensiven Geschmack geben.
    Hast du vielleicht noch einen Tipp zu den Streuseln. Die rutschen beim Gehen schon mal von den Brötchen.
    Liebe Grüße, Martina

    Reply
    1. Stefanie July 14th, 2019

      @Martina: Mit dem Roggenmehl im Feingebäck ging es mir ähnlich, als ich das erste Mal davon las, aber inzwischen bin ich auch ein großer Freund davon.
      Was die Streusel angeht, bei mir klappt es am besten, wenn die Brötchen (evtl. leicht angefeuchtet) mit Schwung in die Streusel gepresst werden. Dadurch werden die Brötchen zwar etwas platt, aber es hält am Besten – und im Orginal sehen sie genauso aus.

      Reply
  5. Marta July 11th, 2019

    Hallo Stefanie,

    Läuft die Stockgare bei RT oder im Kühlschrank? Mir kommen 12-16 Std bei RT mit so viel Sauerteig und Poolish sehr lang vor.

    Reply
    1. Stefanie July 11th, 2019

      @Marta: Es steht zwar im Einleitungstext, aber der Hinweis mit dem Kühlschrank fehlt im Rezept, da hast du recht! Ich ergänze gleich mal!

      Reply
  6. Ben July 10th, 2019

    Moin Stefanie, vielen Dank erstmal für das tolle Rezept :0)

    Zwei Fragen zum (gekochten) Sauerteig ploppten bei mir auf:

    1. Du schreibst, dass Sauerteige in der Langzeitführung für eine erhöhte enzymatische Aktivität sorgen. Woran liegt das? Bisher dachte ich immer, dass der Sauerteig auch den Zweck hat, die Enzymaktivität zu bremsen (z.B. in Enzym-starken Mehlen)

    2. Wie bemisst du die Wassermenge für den gekochten Sauerteig (auch in deinem neuesten Rezept – Dinkel-Bauernbrot in der Feierabend-Variante) und woher kommt die hohe Wasserbindung? Der Sauerteig scheint ja mehr Wasser zu binden, als ein reguläres Kochstück mit einer TA von 600 – dein gekochter Sauerteig hat ja eine TA von 900 (bzw TA 1000 beim Dinkel-Bauernbrot)?

    Beste Grüße aus dem Norden,
    Ben

    Reply
    1. Stefanie July 10th, 2019

      @Ben: Verschiedene Enzyme haben verschiedene pH-Optima, d.h. manche arbeiten in saurer Umgebung, und manche brauchen eher ein neutrales Umfeld. Das ist z.B. in unserem Verdauungssystem auch so: die Amlyase im Speichel arbeitet nur bei eher neutralen Bedingungen, das Pepsin im Magen braucht die Säure. Darum inaktiviert ein Sauerteig auch die Enzyme im Roggenteig, da diese durch die Säure ihre Form verlieren (= sie werden denaturiert). Allerdings geben die Mikroorganismen im Sauerteig auch eigene Verdauungsenzyme (z.B. Amylasen und Proteasen) an ihre Umwelt ab. Man spricht hier von Exoenyzme. Dadurch versorgen sie sich mit Nahrungspartikeln in Form von Aminossäuren und Zucker-Bausteinen. Diese Enzyme sind an die saure Umgebung angepasst. Je länger ein Sauerteig bzw. ein Teig steht, desto mehr Enzyme werden abgegeben und desto mehr Zeit haben die Enzyme zum Abbauen. Darum kann es bei lang geführten Teigen zu Problemen kommen.
      Die Wassermenge beim gekochten Sauerteig ist meiner Meinung dadurch entstanden, dass er vor allem in Bäckereien verwendet wird und so leichter zu dosieren und zu verarbeiten ist. Die Wasserbindung ist ja immer noch die gleiche, wenn das Maximum erreicht ist, kann es nicht mehr Wasser binden. Durch die höhere Flüssigkeitsmenge wird das Kochstück einfach flüssiger. Ich neige inzwischen eh dazu, Koch- und Brühstücke mit mehr Wasser anzusetzen, da sie sich leichter verarbeiten lassen.

      Reply
      1. Ben July 10th, 2019

        Grandiose und ausführliche Antwort. Tausend Dank Stefanie 😍👍 und schon habe ich einen neuen Flecken Erkenntnis beleuchtet…
        Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass flüssigere Kochstück sich deutlich schneller und simpler untermischen lassen und die Gefahr von Marmorierung reduziert wird.

        Mit gekochtem Sauerteig hatte ich vor etlichen Monaten Mal ein Rezept von Lutz gebacken…wird Zeit, deine Prachtstücke nachzubacken und mit dem gekochten Sauerteig zu experimentieren.

        Beste Grüße,
        Ben

        Reply
  7. Julia July 8th, 2019

    Liebe Stefanie,

    ich möchte diese Brötchen für einen Freund backen, der gerade versucht sowohl Gluten als auch Laktose zu meiden. Hast du Erfahrungen mit Laktosefreiem Joghurt? Hat der dieselben Milchsäurebakterien und kann als Ersatz für den normalen Joghurt verwendet werden?

    Viele Grüße,
    Julia

    Reply
    1. Stefanie July 8th, 2019

      @Julia: Ja, das klappt sehr gut. Nimm aber einen Sojajoghurt, der wenig oder kein zugesetztes Aromen hat. Manch ein “Natur”-Sojajoghurt hat Aromen zugesetzt, der von Alpro z.B. hat meiner Meinung nach eine ziemliche Vanillenote, die zu Brot nicht wirklich passt.

      Reply
  8. Andrea Christiansen July 7th, 2019

    Hallo,
    werden beim Kochen des Sauerteigs nicht die Hefen abgetötet?
    Für much klingt das Rezept so, dass der Teug durch die 5g Hefe, die ja Zeit hat, sich zu vermehren, aufgeht.

    Neugierige Grüße
    Andrea

    Reply
    1. Stefanie July 7th, 2019

      Andrea: Genau das ist die Idee, allerdings geht es mehr um das Abtöten der Milchsäurebakterien und inaktivieren der Sauerteig-Enzyme. 😀 Wenn du den (auch oben im Text verlinkten) vorherigen Feierabendbrot-Artikel ansiehst, findest du mehr Infos über das wieso und warum plus einen weiteren Link zu einem Zeitschriftenartikel.

      Reply
  9. Nina July 6th, 2019

    Hallo Stefanie,
    tolles Rezept, wird nach dem Urlaub ausprobiert. Nimmst Du dafür den süßen Starter?
    Übrigens mache ich immer noch die saftigen Kamut-Einkorn Kissen gerne, aus Deinem Kurs.
    Schöne Ferien noch und Grüße aus Waldbröl.
    Nina Bellingen
    Nina Bellingen

    Reply
  10. Bäckerin July 5th, 2019

    Einen schönen Sommer, viel Erholung und entspannte Tage in der Hängematte. Danke für die guten Rezepte.
    Liebe Grüße aus der Schweiz
    Bäckerin

    Reply
  11. Katja July 3rd, 2019

    Ich habe das Rezept ausprobiert und wir waren alle sehr begeistert. Ich habe das Brot im Topf gebacken, das hat sehr gut funktioniert. Da die Teigmenge zu groß war, habe ich aus einem Drittel des Teiges Brötchen geformt und gebacken, die sind ebenfalls sehr lecker geworden.
    Ich habe das Brot am Vormittag gebacken und heute Abend vor dem Anschneiden nochmal gebacken. Die Kruste war dadurch richtig knusprig und innen war es immer noch super saftig und lecker. So lecker, dass wir es zu viert schon fast aufgegessen haben 😉
    Ich freue mich darauf, dein neues Rezept für das Feierabendbrot auszuprobieren. Es ist immer schön etwas zu backen, was sich gut in den Alltag integrieren lässt.
    Liebe Grüße Katja

    Reply
    1. Stefanie July 5th, 2019

      @Katja: Das freut mich 😀 Doppelbacken ist immer eine klasse Methode für eine knusprige Kruste.

      Reply
  12. Nicole July 3rd, 2019

    Ich mag Dir auch schöne Ferien wünschen!
    Und wenn du fleißig Honig schleuderst fällt dir ja vielleicht ein neues Honigbrot Rezept für den Herbst ein 😉
    Liebe Grüße
    Nicole

    Reply
  13. Mali July 1st, 2019

    Ok, danke.
    Ich hatte deine Antwort an Milchmädchen so verstanden, dass es auch mit ASG funktioniert.
    Was hattest du dann damit gemeint🤔?

    Reply
  14. Mali July 1st, 2019

    Hallo Stefanie,

    wieviel ASG muss ich denn beim Kochstück nehmen, wenn ich den Sauerteig ersetzen möchte?

    Liebe Grüße
    Mali

    Reply
    1. Stefanie July 1st, 2019

      @Mali: Ich steh’ gerade auf dem Schlauch: Möchtest du das Kochstück mit Anstellgut machen? Das würde ich nur machen, wenn das Anstellgut vor nicht allzulanger Zeit aufgefrischt wurde. Und dann würde ich die gleiche Menge wie fertiger Sauerteig im Rezept (=100g) verwenden.

      Reply
  15. nellygrafie July 1st, 2019

    Liebe Steffi,

    einen tollen Sommer für dich und deine Lieben…

    Erhol dich gut und tu nur, was dir gefällt 😉

    Liebe Grüße
    nellygrafie

    Reply
    1. Stefanie July 1st, 2019

      @Nellygrafie: Leider wird es mit dem “nur das was mir gefällt” machen nicht klappen aber ich hoffe sehr, dass ich die schwierigen Dinge am Anfang der Ferien erledigt bekomme und dann den Rest genießen kann 🙂

      Reply
  16. Sabine Friedrich-Walter June 30th, 2019

    Entspannte Sommerzeit wuensche ich Dir mit viel Energie tanken!

    Reply
  17. Angelika June 30th, 2019

    Einen schönen Sommer und gute Erholung wünsche ich.
    LG Angelika

    Reply
  18. Karin Voellner June 30th, 2019

    Du hast Dir eine Erholungspause mehr als verdient – Danke für Dein Engagement in den restlichen 10 Monaten des Jahres!!!

    Liebe Grüße,
    Karin

    Reply
  19. Annett June 30th, 2019

    Liebe Stefanie, ich wünsche Dir einen wunderbaren, erholsamen,Sommer ☀️!!

    Reply
  20. Julia June 30th, 2019

    Liebe Stefanie,

    eine Feierabendbrot-Reihe ist wirklich sehr, sehr willkommen! Ganz abgesehen davon, dass es möglich wird, sich trotz voller Wochenenden und 40h-Woche mit Brot zu versorgen, ist es bei diesem Wetter echt gut, wenn man sämtliche Arbeitsschritte in die kühleren Abendstunden legen kann. Gerne mehr davon =D

    Viele Grüße,
    Julia

    Reply
    1. Stefanie June 30th, 2019

      @Julia: Da hast du recht 🙂 Bei mir bleibt dieses Wochenende der Ofen aufgrund der Hitze auch aus. Im Tiefkühler lagert ja zum Glück noch ein Notvorrat und wenn es am Diestag wirklich kühl wird, verlege ich das Backen dahin 🙂

      Reply
  21. Annett June 29th, 2019

    Hallo Stefanie, ein wunderbares, einfaches und sehr schmackhaftes Fladenbrotrezept. Vielen Dank dafür!

    Reply
  22. Ingeborg Thon June 29th, 2019

    Hallo Stefanie,
    habe gerade den Sauerteig angesetzt und hab nochmal das ausgedruckte Rezept durchgesehen,
    dabei ist mir aufgefallen, dass hier das Mehl nicht aufgeführt ist.

    Würde diese Vorgehensweise (mit dem gekochten Sauerteig ) auch bei einem Weizenmischbrot funktionieren?
    Herzliche Grüße Ingeborg

    Reply
      1. Ingeborg June 30th, 2019

        Hallo Stefanie,
        im Rezept ist das Mehl, aber in der Druckversion fehlt es.
        Grüßle und schönen Urlaub.
        Ingeborg

        Reply
        1. Stefanie June 30th, 2019

          @Ingeborg: Ich habe es gerade mit den drei häufigsten Browsern getestet, und bei mir ist das Mehl im Ausdruck immer mit dabei. Ich vermute, es liegt an deinen Druckereinstellungen 🙁

          Reply
  23. Stefi June 27th, 2019

    Hallo 🙂
    Sind 2 grosse Kastenformen oder 2 kleine? Ich schätze 2 kleine.
    Kann ich den Teig auch in eine grosse Kastenform geben? Und wie wäre dann die Backzeit?
    Danke. LG Stefi

    Reply
    1. Stefanie June 27th, 2019

      @Stefi: Es waren zwei 750g-Formen (ich werde es im Rezept ergänzen, danke). Du kannst aber natürlich auch eine große Form nehmen, die Backzeit verlängert sich dann um etwa 15 min.

      Reply
  24. Sabine Mülder June 27th, 2019

    Hallo,
    kann man den Teig und die Füllung auch einen Tag voher vorbereiten (Übernachtgare) und dann am nächsten Tag fertigmachen und backen?

    Reply
  25. Susanna June 27th, 2019

    Hallo Stefanie,
    ich bin sehr froh, dass ich Dein 1. Buch zu Hause habe und liebe z.B. die Frischlingskruste sehr! Das Brot gelingt immer, ist schön anzuschauen und schmeckt mir sehr gut! Ob es lange haltbar ist, kann ich leider nicht sagen, es ist einfach zu schnell aufgefuttert 😉
    Noch schlimmer ist es aber bei Deinem Schweizer Butterzopf, der scheint nach dem Backen gradezu zu verdampfen! Kaum aus dem Ofen, ist er weg. Ich backe schon sehr lange (seit Kindertagen) Hefezöpfe und alle Freundinnen und die Familie lieben sie. Das Lob meines Neffen (er hat eine sehr feine Zunge) möchte ich aber gern an Dich weitergeben, er sagte meine Hefezöfe seinen ja schon immer super lecker gewesen, aber ich hätte mich diesmal noch mal gesteigert, DIESER (dein Schweizer Butterzopf, den ich mit Hagelzucker bestreut hatte) sei absolut perfekt und nicht mehr zu toppen.
    Fand ich selber auch 😉
    Knackiger Hagelzucker auf unendlich fluffigem, buttrigem Hefegebäck! Ein Traum!
    Beste Grüsse
    Susanna

    Reply
  26. Julia June 25th, 2019

    Liebe Stefanie!
    Wieder sehr lecker! Danke!! Und sehr gerne weitere Rezepte in dieser Art. Passt perfekt in einen vollen Tag…

    Reply
  27. Ralf Hannemann June 25th, 2019

    Hallo Stephanie,
    erst mal Danke für die vielen schönen Rezepte. Seit gut anderthalb Jahren keine Backwaren mehr gekauft. Meine Familie und Freunde sind von den Ergebnissen begeistert.
    Nun zu meinem Problem. Ich habe mich an diesem Rezept schon 2 mal versucht. Leider ist es nicht so geworden, wie ich es gerne hätte. Der erste Versuch, da ich mit dem Teig nicht klar kam, wurde Kastenbrote. Auch sehr lecker. Der zweite Versuch, naja.
    1.Meine Mehle sind aus Edeka und Co..
    2.Ich habe das Rezept so ausgeführt wie beschrieben, aber abzüglich einer Gesamtwassermenge von 10%
    Der Teig war trotzdem sehr, sehr weich was ich durch zusätzliches Stretchen versucht habe zu minimieren. Auf die Zugabe von Flohsamenschale habe ich bewusst verzichtet.
    3. Durch das Brühstück 2 kommt doch eine unkontrollierbare Menge Wasser in den Teig?
    4. Im Rezept sind 250g Weizen für den Teig angeben. Ich bin davon ausgegangen, das es gemahlner Weizen sein soll, für mich also Weizenvollkornmehl.
    Ach so und ich habe nur ein Rührgerät.
    Wo sind jetzt meine Fehler?
    Danke im Voraus für Deine Hilfe
    Sonnige Grüße von der Ostseeküste
    Ralf

    Reply
    1. Stefanie June 25th, 2019

      @Ralf: Ich freue, mich das dir die Rezepte gefallen. Und den “Problemfall” bekommen wir bestimmt noch gelöst.
      zu 1.: Es ist völlig in Ordnung, mit Supermarktmehl zu arbeiten. Auch mein Mehl aus der Mühle liegt bei ca. 10,5-11% Proteingehalt. Es kommt beim Wasserbindevermögen zwar auch auf die Proteinzusammensetzung an, aber diese Infos bekommen wir Laien nicht.
      zu 2.: Hast du die 10% vom Hauptteig abgezogen? Du kannst erstmal 10% von der Gesamtwasser abziehen. Das wären 47g Wasser weniger, von daher kann man beim Hauptteig erstmal mit 250g starten und dann das restliche Wasser erst mit der Zeit zugeben. Du kannst auch erst nach der Brühstück-Zugabe anfangen, das Wasser einzuarbeiten, dann kannst du die Teigfeuchte besser bestimmen. Mit der reduzierten Wassermenge liegst du bei 61%, das wird ein bisschen wenig sein. Verwendet man alles Wasser, liegt die Hydration liegt bei 68%, ich würde darum versuchen, am Ende irgendwo in der Mitte zu landen 🙂
      zu 3.: Die Wassermenge im Brühstück ist kalkulierbar. Neun Jahre nach der Rezeptentwicklung zu diesem mache ich das inzwischen immer so, dass ich erst die Wasserbindung berechne und dann nur soviel zugebe, wie die Samen aufnehmen können. Das ist halt die zusätzliche Erfahrung 😉 Ich modifizere das Rezept entsprechend.
      zu 4. Da war das “gemahlen” verloren gegangen, und ja, du kannst stattdessen auch Weizenvollkornmehl nehmen.
      Und mit einem Handrührer kann man durchaus arbeiten, man muss nur lange genug durchhalten 😀

      Reply
  28. milchmädchen. June 24th, 2019

    Schuppen, Augen… und ich wundere mich bei meinen Million-Gramm-ASG-Rezepten, warum die Rezepte nach einer gewissen Zeit gnatschig werden… danke, Steffi, für die Nachhilfestunde!
    Herzlich: Charlotte

    Reply
    1. Stefanie June 24th, 2019

      @Milchmädchen: Freut mich 🙂 Grundsätlich sollte das Kochstück auch mit Anstellgut funktionieren.

      Reply
  29. Wolfgang Röttsches June 24th, 2019

    Super
    ganz herzlichen Dank für die Erläuterungen und Hinweise. Das war mir als Hobbybäcker tatsächlich nicht bekannt und wird ausprobiert.

    Reply
  30. Cordula June 24th, 2019

    Ich habe das Brot auch am Wochenende gebacken und habe mich für die Übernacht-Variante entschieden, um den Ofen bei der Hitze möglichst früh am Tag anzuheizen.
    Das Brot ist sehr sehr lecker geworden, das backe ich auf jeden Fall nochmal!
    Praktisch finde ich nebenbei noch, dass man eine relativ große Menge übrig gebliebener Kartoffeln unterkriegt.

    Reply
  31. Tanja Smekal June 23rd, 2019

    Hallo Simone,
    die Rezepte klingen alle sehr lecker, aber leider auch sehr aufwendig. Ich habe noch nie Brot gebacken und nun ein einfaches Rezept ich in einer Zeitung gefunden, mit wenig Zeitaufwand.
    Alle Zutaten (100g Haferflocken,50g Sonnenblumenkerne,50g Kürbiskerne,50g Chiasamen,50g Leinsamen,200g Dinkelmehl) ein einer Schüssel mit 200ml lauwarmen Wasser vermengen. Hefe in 50 ml warmen Wasser mischen und unter den Teig kneten. Mindestens 30 Minuten bei Zimmertemp. ruhen lassen. In Auflaufform mit Backpapier ausgelegt füllen und im Ofen bei 200 Grad ca. 60 Min. backen.

    Kann das dann überhaupt ein halbwegs gutes Brot ergeben?

    Viele Grüße
    Tanja

    Reply
    1. Stefanie June 23rd, 2019

      @Tanja: Das Rezept ist leider nicht sehr stimmig (zu wenig Wasser, zu viele Saaten, wahrscheinlich zu viel Hefe (alternativ zu kurze Gehzeit), fehlende 2. Gehzeit, zu niedrige Backtemperatur. Schau mal in diesen Link, da findest du die Übersicht über meine “Anfänger”-Reihe (einfach auf die Bildchen klicken). Gut geeigenet wäre für dich Teil 1 (Schmandkanten) oder Teil 2 (einfaches Brot). Die Rezepte der Anfänger-Reihe bauen aufeinander auf und alles wichtige für das Rezept wird im jeweiligen Post erklärt 🙂
      P.S.: Ich heiße übrigens Stefanie 😉

      Reply
  32. Ulrike June 22nd, 2019

    Dieses Brot ist meine neue Nr. 1: Sehr saftig, aber total fluffig. Göttlich! Ich wollte es erst über Nacht gehen lassen, aber der Sauerteig machte bei gestrigen sommerlichen Temperaturen wie wild, so dass ich das Brot doch abends noch buk. Superklasse!!!!

    Reply
    1. Stefanie June 22nd, 2019

      @Ulrike: Das freut mich, und ja, es ist gerade das beste “Sauerteig-Wetter” 🙂

      Reply
  33. Reka Herberth June 22nd, 2019

    Ich bekenne mich schuldig. Zu meiner Entlastung sei gesagt:
    Die Fladenbrote waren sehr lecker und ich /wir sehr hungrig! Ein bischen salzige Butter oder etwas vom feinen Auberginenaufstrich ……..da konnte ich mich einfach nicht zurückhalten. 🤗
    Liebe Grüße

    Reply
  34. Jana June 21st, 2019

    Hallo Stefani,
    könnte der Teigling auch 2 Stunden länger im Kühlschrank bleiben? Ich habe mir soooo einen schönen Zeitplan erstellt und mir blöderweise genau dann, wenn das Brot in den Ofen soll, einen Termin reingeknallt 🙄.

    Reply
    1. Stefanie June 21st, 2019

      @Jana: Stell den Kühlschrank schön kalt ein und plaziere den Teigling so weit unten wie möglich (am Besten auf die Glasplatte über dem Gemüsefach), dann sind 2 Stunden extra kein Problem.

      Reply
  35. Martina June 21st, 2019

    Hallo Stefanie,
    Vielen Dank für deine schnelle Antwort, kam genau passend 🤗 Die Brötchen sind super geworden, hab nur etwas weniger Joghurt gebraucht. Ich hab auch noch die Dinkelbaguettes gemacht und nicht nur die Weizenallergiker waren begeistert.
    Einen wunderschönen Sommeranfang wünscht, Martina

    Reply
    1. Stefanie June 20th, 2019

      @Claudia: So fein wie heute war das Mehl wohl nicht, berichten die großelterlichen Erzählungen. Die Beutel waren wohl nicht aus aller feinsten Stoff, sondern aus etwas gröberen Leinen.

      Reply
  36. Martina June 20th, 2019

    Hallo Stefanie,
    ja das Zeitmanagement ist nicht immer einfach und manchmal vertütel ich mich. Jetzt hab ich nur noch 20 Stunden Kühlschrankzeit übrig … passt das? oder sollte ich den Teig noch bei Raumtemperatur gehen lassen ?
    Liebe Grüße, Martina

    Reply
    1. Stefanie June 20th, 2019

      @Feline: Nein, das hast du nicht 🙁 Er kommt mit den anderen Zutaten von Anfang an in die Schüssel. Ich habe das gerade im Rezept ergänzt, danke!

      Reply
      1. Feline Otten June 21st, 2019

        Die Brötchen sind super schmackhaft !
        So fluffige Vollkornbrötchen auch mit guter Kruste hatte ich noch nie.
        Wir sind begeistert!
        Dankeschön für das Rezept 👍🥰

        Reply
  37. Daniela June 19th, 2019

    Ganz herzlichen Dank, dass du mir so schnell antwortest, obwohl du wahrscheinlich arbeitest.
    Ich habe ein schlechtes Gewissen deswegen.
    Lieben Dank!
    Daniela

    Reply
    1. Stefanie June 19th, 2019

      @Daniela: Gern geschehen 🙂 Der Vorteil an meinem Lehrerdasein ist, dass ich in Korrekturpausen Kommentare beantworten kann (und das hilft, kleinere Knoten im Gehirn ob mancher Schülerlogik zu lösen 😉 )

      Reply
  38. Daniela June 19th, 2019

    Liebe Stefanie,
    ich habe gerade ein Feierabend-Brot angesetzt und versehentlich aktives Malz benutzt.
    kannst du mir bitte sagen, wie ich es jetzt handhaben muss, dass es doch noch etwas wird?
    Ganz herzlichen Dank!
    Daniela

    Reply
    1. Stefanie June 19th, 2019

      @Daniela: Dann würde ich nochmal 10g Hefe (in etwas Wasser gelöst) einkneten, den Teig 90 min gehen lassen, Brote formen, gehen lassen und heute abend noch abbacken. Bei einer kalten, langen Gare hat das Malz einfach viel zu viel Zeit, um den Teig zu zersetzen.

      Reply
  39. Dörthe Jörn June 19th, 2019

    Hallo,

    sicher, dass von 250 auf 220 Grad reduziert werden muss? Nach 20 min. hatte ich Rauchschwaden in der Küche und oben rum ist es jetzt ganz schön knusprig. 😁

    Viele Grüße
    Dörthe

    Reply
    1. Stefanie June 19th, 2019

      @Dörthe: Das stimmt schon so. Selbst ohne runterschalten solltest du nach 20 min noch keine verbrannte Oberseite haben. In welcher Höhe hast du das Brot eingeschoben? Evtl. war es zu nahe an der Oberhitze oder dein Ofen heizt etwas zu stark.

      Reply
  40. Brunstein June 17th, 2019

    Liebe Stefanie,

    Das hört sich sehr lecker an. Würdest du bitte die Vorgehensweise für die Übernachtgare noch näher erläutern? I
    Vielen Dank
    Sylvia

    Reply
    1. Stefanie June 17th, 2019

      @Sylvia: Du setzt morgens den Sauerteig mit
      200g Mehl Type 550
      200g Wasser
      20g Sauerteig

      an. In den Teig kommen dann

      400g Mehl Type 550
      200g Roggenmehl Type 1150
      600g gekochte, durchgepresste Kartoffeln
      150g Wasser
      20g Salz
      5g Hefe
      Nach dem Kneten kannst du den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, am nächsten Morgen formen und die Stückgare nach Rezept machen.
      Alternativ kannst du auch den Teig wie im Rezept angegeben gehen lassen und das Brot im Kühlschrank über Nacht gehen lassen.

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  41. Martina June 16th, 2019

    Hallo Stefanie,
    kann man für dieses Rezept auch Dinkelmehl 630 und frisch gemahlenen Dinkel verwenden (ich bräuchte ein leckeres Rezept für einen Freund mit Weizenallergie).
    Liebe Grüße, Martina

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  42. Cordula June 16th, 2019

    Hallo Stefanie,

    ich habe das Brot heute gebacken. Wie weiter oben vorgeschlagen habe ich Kamut durch selbst gemahlenen Emmer ersetzt, da ich das da hatte.
    Das Brot ist sehr lecker geworden, schön weich mit knuspriger Kruste und sehr aromatisch durch die Kürbiskerne und Emmer und Dinkel!
    Danke für das Rezept!

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  43. Tanja June 16th, 2019

    Hi Stefanie,

    ich bin Dir sooo dankbar für dieses glutenfreie Rezept! 🙏Es ist so genial, einfach Hammer geworden! Ich bin total begeistert von diesem Rezept und auch von Dir, dass Du Dich da ran gewagt hast!!! 🤩
    Die Brötchen sind total knusprig und die Krume ist schön weich. Man schmeckt überhaupt gar nicht das helle Buchweizenmehl heraus, das finde ich super. Es ist so ein unkompliziertes Rezept. Ich glaube, ab jetzt kann glutenfreies Backen nun doch auch Dein Spezialgebiet werden. 😉 Könnte ich daraus auch ein Brot backen in einer kleinen Form und kann die Anwendung auch so bleiben? Bitte probiere doch noch einige glutenfreie Rezepte für uns aus… ☺️

    Ganz liebe Grüße, Tanja

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    1. Stefanie June 16th, 2019

      @Tanja: Ich bin vom hellen Buchweizenmehl auch ganz begeistert!
      Wegen dem Brot: Ich gehe davon aus, dass es auch klappen sollte, aber getestet habe ich es nicht. Die Gehzeiten würde ich beibehalten!

      Reply

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