June 9th, 2019

Scharwaie

Scharwaie-43When I heard the term “Scharwaie” the first time, I had to asked my badish host to repeat the word. Spoken with Baden accent it sounds similar to “sha – wai”.  Even a second repletion didn’t help me. Finally Iasked to write the word down, as my brain struggled to get the letters on the right places. The Term “waie” means flat bread or cake while “Schar” is thought to come from scrabbing left over dough pieces together after forming the regular bread. It is a traditional flat bread that is baked in Baden, a region in the south west of Germany. And as I am a collector of traditional bread I was hooked.

Back home I had to wait for another baking day at the wood fire community oven in our museum. But as I knew that our leftover dough pieces would not enough to feed the whole crowd, I prepared a dough just for this case. It is a dough with 80% wheat and 20% rye which rises over night in the fridge. In combination with some added sourdough, this creates a delicious flavour. Backed for a short time at high temperature, the bread is soft and fluffy and so delicious.

Scharwaie

yields 4 flatbreads

Dough Scharwaie-13

  • 200g rye flour Type 1150
  • 800g flour Type 550
  • 680g Water
  • 50g sourdough (optional)
  • 10g fresh yeast
  • 20g Salt

Topping

  • Cream
  • caraway seeds (optional)
  • coarse Salt

Scharwaie-33

Knead all ingredients 5 min at the slowest speed and 8 min at higher speed until medium gluten development.

Let rise in the fridge over night.

Divide the dough into for pieces of the same size. Carefully preshape them to rounds. Let rest for about 40 min.

Now press them flat (about 1,5 cm thick) and poof for another 45 min.

Heat the oven  with baking stone to 300°C (if your oven to not reach this temperature, heat it as high as possible and elongate the baking time).

Prior to baking brush the sureface with some cream, sprinkle with caraway seeds and salt and slash the sureface in a rhomb-like pattern. Place the bread in the oven, reduce the temperature to 250°C and bake for 15-20 min.

No Responses t_on Scharwaie

  1. Martina December 15th, 2019

    Oh, sind die lecker geworden: Safran und Kardamom geben ein erfrischendes Geschmackserlebnis. Für uns sind die Lussekatter ein köstliches Frühstücksgebäck. Ich finde es auch schön, das du das Rezept passend zum Luciafest gepostet hast, vielen Dank dafür.
    Am Samstag sind wir bei Freunden zur Wintersonnenwende eingeladen, dafür möchte ich sie noch einmal backen. Kann ich auch Dinkelmehl 630 nehmen? Der Gastgeber verträgt keinen Weizen.

    Liebe Grüße, Martina

    Reply
    1. Stefanie December 15th, 2019

      @Martina: Ach wie schön, dass sie euch gut geschmeckt haben! Mit Dinkelmehl sollte es kein Problem geben, falls der Teig wegen der geringeren Wasserbindung etwas weicher wird, kann man mit 2-3g Flohsamenschale die richtige Teigkonsistenz einstellen. Der Teig sollte schon die etwas festere Konsistenz haben, damit sich die Form nach dem Backen gut abzeichnet. Und ich finde die Idee, sie für die Wintersonnenwende zu backen, so schön! Sie passen durch ihre Farbe und Form perfekt und die Form ist, genau wie die der Neujährchen, wohl ganz eng mit vorchristlichen Mitwinter-Feierlichkeiten verknüpft.

      Reply
  2. Claudia Jost December 15th, 2019

    In diesem Jahr habe ich mich getraut Panettone zu backen. Aber ich habe die Massen und mein Schüsselvolumen unterschätzt, denn ich hatte Zuviel LM angesetzt- 4fache Menge ist schon eine Herausforderung

    Aber es hat sich gelohnt. Dieser Duft, das Ergebnis. So lecker und luftig das fanden dann auch die Beschenkten

    Vielen Dank und schöne Weihnachten und alles Gute für 2020.

    Reply
    1. Stefanie December 15th, 2019

      @Claudia: Hui, die vierfache Menge ist aber auch wirklich eine Menge! Da warst du wirklich fleißig, Resepekt! Auch dir schöne Weihnachtstage und ein gutes neues Jahr!

      Reply
  3. Céline December 14th, 2019

    Liebe Stefanie,

    ich möchte dieses Brot gern backen.
    Kann ich statt dem Bohnenmehl – Kichererbsenmehl verwenden?
    Und kann ich statt Buttermilch einfach Pflanzliche Milch mit einem
    Schuss Apfelessig verwenden?

    Ganz liebe Grüße,

    Céline

    Reply
    1. Stefanie December 15th, 2019

      @Celine: Lass das Bohnenmehl einfach weg – Kichererbsen haben nach allem, was ich gelesen habe, nicht den gleichen Effekt. Falls du getrocknete Bohnen oder Erbsen daheim hast, kannst du sie im Mixer oder der Getreidemühle zerkleinern und verwenden, dass geht sehr gut.
      Pflanzliche Milch und ein Schuss Essig sollten als Buttermilchersatz funktionieren. Etwas milder schmeckt es aber, wenn du eine Mischung aus Sojajoghurt und Pflanzenmilch nimmst.

      Reply
    1. Stefanie December 14th, 2019

      @Claudia: Wenn dein LM triebstark ist, sich nach spätestens 4 Stunden bei 30°C verdoppelt und keine Säure entwickelt (hängt stark von der Führungsweise ab), dann ja. Gerade bei Vollkorn-Gebäck ist es wichtig, einen möglichst milden Starter / LM zu verwenden, da hier die Säureentwicklung stärker als bei hellem Mehl ist.

      Reply
  4. Wolfgang Röttsches December 14th, 2019

    Zum wiederholten Male dieses Brot gebacken – alle sind immer wieder begeistert und es geht weg wie „warme Semmeln“ 😀

    Reply
  5. Beate December 13th, 2019

    Hallo Stefanie,
    der Teig steht seit 8 Stunden im Keller und macht keine Anstalten zu gehen … doch etwas wärmer stellen?
    Danke und liebe Grüße
    Beate

    Reply
    1. Stefanie December 13th, 2019

      @Beate: Stell ihn mal wärmer, das sich gar nichts tut, stimmt mich aber etwas pessimistisch. Was für Hefe hast du verwendet und wie alt war sie? Gerade bei Biohefe lässt die Triebkraft schon weit vor Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums spürbar nach.
      Nachtrag: Was mir auch noch eingefallen ist: Wie kalt ist der Keller? Wenn er kälter als 15°C ist, kann es deutlich länger dauern.

      Reply
      1. Beate December 14th, 2019

        Die zwei Grad haben es ausgemacht. Das Brot ist toll geworden 🙂
        Liebe Grüße
        Beate

        Reply
      2. Beate December 13th, 2019

        Ich bin jetzt auch nochmal mit dem Thermometer runter. Genau 15 Grad.
        Ehrlich gesagt nehme ich Trockenhefe. Ich hatte bisher noch nie Probleme damit. Auch nicht bei sehr geringen Mengen.
        Ich stell ihn mal ein wenig wärmer.
        Danke für die schnelle Antwort!
        Liebe Grüße
        Beate

        Reply
  6. Birgit Ullmann December 10th, 2019

    Liebe Stefanie,

    ich würde dein neues Brot gerne nachbacken, habe aber noch 2 Fragen :

    1.) Muss es zwingend ein Roggen-Sauerteig sein oder funktioniert es auch mit einem Weizensauerteig ?
    2.) Worin liegt der Unterschied zwischen Röstmalz und inaktivem Malz ? Ich dachte bisher, dass da kein Unterschied besteht.

    Danke für deine Hilfe !

    Herzliche Grüße aus Südbaden
    Birgit

    Reply
    1. Stefanie December 10th, 2019

      @Birgit: Du kannst problemlos mit einem Weizen-Anstellgut auch einen Roggensauerteig ansetzen und umgekehrt. Das ist in den feinen Nuancen im Geschmack anders, aber das sind wirklich nur die Feinheiten. Das Rezept funktioniert auch, wenn du den Sauerteig mit Weizenmehl ansetzst, allerdings würde ich dem Teig dann die entsprechende Menge Roggenmehl zusetzen, das verbessert die Wasserbindung und die Frischhaltung.
      Der Unterschied zwischen Röstmalz und inaktiven Malz ist die Länge der Röstung. Röstmalz wird geröstet, bis es eine Farbe von Espressopulver hat. Dadurch färbt es stark und bringt auch sehr kräftige Röstaromen. Zuviel verwendet macht Brot bitter. Inaktives Malz ist kurz geröstet, darum ist es feiner im Aroma. Die richtige Mischung macht es.

      Reply
  7. Melanie December 10th, 2019

    Liebe Stefanie,

    ganz herzlichen Dank für Deine wunderbaren Rezepte. Seit gut einem Jahr backe ich mich kreuz und quer durch deinen Blog und ich kann nur sagen, dass deine Rezepte meine Familie und mich sehr beglücken 🙂

    Nun eine Frage zu dem köstlichen Stollen: wie muss ich die Backzeit anpassen, wenn ich statt zwei Stollen zu je 800g aus dem Rezept vier Stollen zu je 400g backen möchte?

    Herzlichen Dank und gemütliche Adventsgrüße,
    Melanie

    Reply
    1. Stefanie December 10th, 2019

      @Melanie: Ich würde die kleineren Stollen etwa 30 min backen. Das Stollenkonfekt braucht schon 20 -25min, von daher sollte 30 min passen.

      Reply
  8. Claudia December 8th, 2019

    Wow was für ein leckeres Brot.
    Knusprige Kruste und super fluffige Krume.
    Je 1 für mich und Eltern / Schwiegereltern.
    Hab gleich neuen Sauerteig für morgen Abend angesetzt.
    DANKE FÜR DEINE TOLLEN REZEPTE UND TIPPS

    Reply
  9. Anna December 8th, 2019

    Liebe Stefanie,
    Ich habe Deinen Blog schon seit ein paar Jahren im Hinterkopf- ich habe damals ein Sauerteigbrot nachgebacken. Jetzt habe ich gesehen, dass du dich in Wermelskirchen herumtreibst. Ich wohne in den USA, komme aber aus Remscheid/Radevormwald. So ist es neben den tollen Rezepten auch schön etwas aus der Heimat zu hören. Danke für den schönen Blog!

    Reply
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  11. Beate December 8th, 2019

    Hallo Stefanie,
    ich backe schon länger Brote, lese mich aber gerade ins Thema Sauerteig ein. Ich habe vor Jahren einmal versucht, Sauerteig anzusetzen, aber der begann rosa zu schimmeln. Kurz: Ich interessiere mich für eines Deiner Bücher. Welches nehme ich denn am Besten, wenn ich die komplette Sauerteig-Geschichte drin haben möchte?
    Danke und liebe Grüße
    Beate

    Reply
    1. Stefanie December 8th, 2019

      @Beate: Dann ist “Hefe und mehr 2” am Besten für dich geeigent, da ist der Sauerteig-Teil am Ausführlichsten. Zum Ansetzen alleine brauchst du allerdings kein Buch, das gibt es auch gratis auf der Seite 🙂 : Sauerteig ansetzen (klick)

      Reply
      1. Beate December 8th, 2019

        Vielen lieben Dank, Stefanie. Ich habe immer gerne etwas in der Hand 😉 bin ja gespannt, ob ich das hinbekomme. Freue mich schon, wenn ich starten kann. Ich werde Dich dann mit Sicherheit noch um Rat fragen. Liebe Grüße

        Reply
  12. Kerstin December 8th, 2019

    Guten Morgen Stefanie,

    das Brot ist gerade im Ofen und es duftet hier wunderbar, da der Teig durch die Saaten schon so aromatisch lecker war, kann es nur super werden!
    Lieben Dank für dein Rezept .

    Ich wünsche dir und deiner Familie einen schönen 2. Advent und verbleibe mit herzlichen Grüßen

    Kerstin

    Reply
    1. Stefanie December 8th, 2019

      @Kerstin: Du bekommst ein Fleißsternchen für besonders schnelle Rezept-Umsetzung! Ich wünsche dir und deiner Familie auch einen schönen Adventssonttag!

      Reply
  13. Pingback: Cheeseburgerkuchen - sabo (tage) buch

  14. Luka December 7th, 2019

    Das ist wirklich das beste Brotrezept, das ich kenne. Saftige Krume und knusprige Krume. Mehr will ich nicht. Ich backe es nun bereits seit zwei Jahren und das Brot klappt immer, solange ich mich genau an das Rezept halte. Herzlichen Dank!

    Reply
  15. Hans-Jürgen December 6th, 2019

    Frage: muss sich der Teigling erst “akklimatisieren” bevor er in den Backofen kommt (z.B. 30-60 Minunten) oder kommt er direkt aus dem Kühlschrank in den Ofen?

    Reply
    1. Stefanie December 6th, 2019

      @Hans-Jürgen: Bei einem Brot bringt das Akklimatisieren von 30-60 min nichts, da es viel länger (etliche Stunden) braucht, bis es vollständig auf Raumtemperatur kommt. Von daher backe ich alle meine Brote direkt aus dem Kühlschrank.

      Reply
      1. H.-J. Drechsel December 7th, 2019

        @Stefanie: Habe ich auch so gemacht, war mir nur unsicher. Tolles Rezept, toller Geschmack! Werde ich öfter backen.

        Reply
  16. Hans W. December 5th, 2019

    Hallo Stefanie,
    so viele schöne und leckere Sachen, aber leider lohnt sich für mich das Nachbacken kaum. Meine Frau muss wegen hoher Zuckerwerte auf die Ernährung achten, die Tochter fährt wegen ihres Gewichtes auf der Low carb-Schiene und in Verwandtschaft und Bekanntschaft sieht es ähnlich aus. Wo sind nur die guten alten Zeiten geblieben wo man sich vor und zu Weihnachten mit allen möglichen guten Sachen voll gestopft hat?

    Immerhin kann ich deine Rezepte lesen, und so wie z. B. Skifahrer ihre Slalom-oder Abfahrtstrecke vor dem Start mental durchfahren, die Rezepte mental nachbacken. Ich fürchte nur dass das Backergebnis mental bei weitem nicht so gut schmeckt wie real. 😉

    Jedenfalls danke für all die Mühe die du dir mit deinen Rezepten gemacht hast und immer noch machst.

    Grüße von Hans und Familie

    Reply
  17. Isa December 5th, 2019

    Hi Steffi,
    kann ich die Schnecken auch abends formen und über Nacht gehen lassen? Ich weiß eh nie genau, wann man den Teig im Ganzen und wann man lieber das geformte Gebäck über nacht garen lässt. Was sagt die Chefin?
    Vielen Dank übrigens für das Hutzelbrot-Rezept, genau das, was ich gesucht hatte :))
    Liebe Grüße,
    Isa

    Reply
    1. Stefanie December 5th, 2019

      @Isa: Grundsätzlich gilt: Solange du nicht auf eine knappe Gare angewiesen bist, kannst du immer auch Teiglinge über Nacht im Kalten garen lassen.
      Ich würde allerdings die Buttermenge im Teig auf 50g reduzieren, dann werden die Teiglinge im Kühlschrank nicht zu fest und können gut aufgehen. Das fehlende Fett kann man durch 100g Sahne ersetzen (also anstelle der 250g Milch nimmt man 150g Milch und 100g Sahne).
      Allerdings würde ich dir ja (weil etwas ausgefeilter) dieses Rezept ans Herz legen. Hier musst du aber die Buttermenge genauso auf 50g reduzieren und die 100g Wasser im Hauptteig durch Sahne ersetzen. Die Hefemenge kann bei Übernachtgare auch auf 5g reduziert werden.

      Reply
  18. Pingback: Marzipanstollen / Weihnachtsstollen / Christstollen im Wohnmobil › kochen-und-backen-im-wohnmobil.de

  19. Micha December 4th, 2019

    Von mir auch noch einmal ein herzliches Dankeschön für dieses Rezept! Wir alle sind von diesem Brot absolut begeistert. Was unglaublich ist, ist die Haltbarkeit. Habe 3 Wochen vor unserem Urlaub gebacken. Als wir in den Urlaub fuhren, war 1/4 eines Brotes im Kühlschrank liegen geblieben. Zurück aus dem Urlaub vergingen noch einmal 2 Wochen, bis ich es entdeckte. Probiert und für einwandfrei befunden! Über 7 Wochen und kein bißchen schlecht!!!

    Reply
  20. Xenia December 4th, 2019

    Hallo liebe Stefanie,
    vorab vielen Dank für dein Rezept, ich bin eine absolute Anfängerin, was Hefgebäck angeht. Ich bin gerade dabei die Sollen zu backen. Ich wollte nur eine kleine Bemerkung am Rande machen. Ich backe mit Bio Hefe und musste schon mal feststellen, dass Bio Hefen länger zum gehen brauchen. Habe dazu nämlich etwas recherchiert. Deshalb muss man eher eine Stunde warten, bis der Vorteig sich verdoppelt. So ist zumindest meine Erfahrung.

    Reply
    1. Stefanie December 4th, 2019

      @Xenia: Bei Bio-Hefe ist es wichtig, dass sie noch lange haltbar (am besten noch 4 Wochen) ist, dann sind die Gehzeiten identisch. Allerdings altert sie deutlich schneller als konventionelle Hefe und verliert dann schnell an Triebkraft. Gerade wenn im Bioladen die Hefe nicht so häufig verkauft wird, bekommt man oft Hefe, die nicht so lange haltbar ist. Dann ist die Triebkraft nicht mehr so gut und man muss entweder die Gehzeiten verlängern oder die Hefemenge erhöhen.

      Reply
  21. Karin December 4th, 2019

    Liebe Stefanie,
    Ich bin zufällig auf deinen Blog gestoßen und war nach einem sehr geglücktes Streuselkuchen begeistert.
    Nun habe ich mich in der Adventszeit, mit einem Zimtsternausstecher im Schrank ( gibt es in Stuttgart bei Tritschler), von deinem Zimtsternerezept animieren lassen und bin leider enttäuscht. Der Geschmack ist gut, aber wie kann ich denn einen Rest-Teig, der mit Eiweißglasur bedeckt ist, wieder zusammenkneten und erneut ausrollen? Ja, ich weiß mit Mandeln, aber die Glasur war doch schon verbraucht! Leider ist auch meine Glasur zu flüßig geworden und ich habe mich nicht getraut noch mehr als ein paar Tropfen Zitrone hineinzutun? Kannst du mir weiterhelfen?

    Reply
    1. Stefanie December 4th, 2019

      @Karin: Wie lange hast du den Gus aufgeschlagen? Bei mir ist er dann relativ zäh und wird mit dem Zitronensaft nur weich gerührt. Ich trage den Guss nur dünn auf, dann reicht er bei mir bis zum Schluss.

      Reply
  22. Kim December 3rd, 2019

    Hallo Stefanie,
    heute habe ich angefangen, den Sauerteig herzustellen. Ich habe jetzt gemerkt, dass ich am 5. Tag abends nicht da bin und somit die letzte Fütterung nicht machen kann. Kann ich stattdessen am nächsten nach 24 Stunden mit der Fütterung weitermachen oder muss ich den Sauerteig neu ansetzen?
    Liebe Grüße, Kim

    Reply
    1. Stefanie December 3rd, 2019

      @Kim: Ich würde den Sauerteig am Morgen des 5. Tages vor dem Füttern in den Kühlschrank stellen und am Tag 6 weiter füttern wie gehabt. Evtl. musst du ein oder zwei Tage länger füttern, aber das klappt schon 🙂

      Reply
  23. reka December 1st, 2019

    Ach, wie lecker sehen all die schönen Gebäcke aus ! Was für Geschichten in diesen Fotos stecken! Und welch unterschiedliche Gefühle sie wecken…….
    Fast alle durften wir probieren. Viele schöne Erinnerungen , aber ein bischen Wehmut ist auch dabei……(Leute wie die Zeit vergeht! )
    Doch beim Feuerwehreinsatz im Lebkuchenhaus muss ich wieder lachen und so schaue ich nach vorne und freue mich auf noch viele “zukünftige Erinnerungen”.
    Danke das du und dein Liebster dies so großzügig mit uns Lesern teilst.

    Eine schöne Adventszeit wünsche ich euch und allen Lesern dieses Blogs

    Reply
  24. Elke November 30th, 2019

    Hallo Stefanie,
    vor etwa drei Wochen bin ich in die Stollenbäckerei eingestiegen und habe dieses Mal auch diesen Marzipan-Mandelstollen ausprobiert, weil es auch in meiner Familie Zitronat- und Orangeathasser gibt…
    Heute kam nun der große Tag der Erstverkostung… Hammer!!! Ich bin total beeindruckt von der Vielschichtigkeit des Geschmacks!!! Das hat mich echt überrascht -zumal ich parallel dazu ein Scheibchen „normalen“ Stollen probierte. Und ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir der Mandel-Marzipanstollen nicht sogar besser schmeckt… Und er ist nicht ansatzweise trocken!
    Tolles Rezept! Danke!

    Reply
  25. Dörte November 30th, 2019

    Oh wie schön! Pommersche Salzkuchen! Geboren 1949 in Ferdinandshof in Vorpommern (dann allerdings bald nach Hamburg “ausgewandert”) habe ich die Salzkuchen bei Besuchen bei meinen Großeltern oft gegessen. Mein Opa liebte sie besonders und aß sie täglich frisch vom ortsansässigen Bäcker gebacken. Eine schöne Erinnerung! Ich werde sie auf jeden Fall nachbacken.

    Mein eigentliches Anliegen war, auf dieser Webseite herauszufinden, wie ich meinen Stollenteig retten kann, den ich aus Versehen mit der halben Menge Hefe angesetzt habe. Da er sehr viel Butter enthält (350g auf 1kg Mehl) fürchte ich, er wird nicht aufgehen. Ich habe eine Tüte Trockenhefe, die nur für 500g Mehl reicht, verwendet.
    Teig habe ich gestern Abend im Brotbackautomaten angerührt und über Nacht bei um die 0 Grad rausgestellt. Nun ist er steinhart und ich frage mich, wie ich die restliche Hefe hineinbringe. Die Rosinen, Mandeln und Succade sind noch nicht drin.
    Ich hoffe ich werde nun nicht gleich gelyncht wegen der Trockenhefe und überhaupt 😉 Ich backe gern, aber auf “Hausfrauenniveau”. Also Backbuch raus, Rezept ausgesucht, Zutaten angepasst (was eben gerade so verfügbar ist) und los geht’s. Keine höheren Ansprüche…

    Wenn jemand einen Tipp für mich hätte, wie ich weiter verfahren soll, wäre ich sehr dankbar.

    Reply
    1. Stefanie November 30th, 2019

      @Dörte: Bei viel Butter ist Kälte tatsächlich kontraproduktiv, da die Butter in der Kälte hart wird. Aber wenn du den Teig Raumtemperatur annehmen lässt, wird er auch wieder weich. Trockenhefe ist übrigens völlig ok. Ich würde aber jetzt einfach mit der halben Menge Hefe im Teig arbeiten und die Gehzeiten einfach entsprechend verlängern. Das klappt auch!

      Reply
      1. Dörte December 1st, 2019

        Hallo, liebe Stefanie,

        vielen Dank für Deine schnelle Antwort und den guten Rat!

        Nachdem meine erste Panik verflogen war, habe ich auch überlegt, dass eine geringere Hefemenge nicht so schlimm sein kann. Ich habe auch schon häufiger dieses “no knead bread” gebacken und da nimmt man ja auch nur wenig Hefe, was dann durch längere Gehzeit ausgeglichen wird.

        Habe den Teig (wenn man diesen Klumpen aus hartgewordener Butter und Mehl so nennen kann) einfach etwas in die Wärme gestellt und siehe da – am Abend war er weich und hatte sich deutlich vergrößert.
        Inzwischen hatte ich, angeregt durch dein Rezept, den Rosinen, Mandeln und dem Zitronat noch ein Bad in Rum und Weißwein gegönnt. Die konnte ich dann, nachdem sie gut abgetropft waren, in den Teig einarbeiten und eine Stolle formen. War etwas sehr groß, zwei Kleine wären besser gewesen. Aber mit Hife von Backpapier und einigen Architektenklammern hielt ich das Riesengebilde im Zaum und konnte es nach 40 Minuten herrlich duftend aus dem Ofen holen.
        Nun bin ich so gespannt…aber nein, ich will mich beherrschen. Erst nach einer Woche wird probiert! Dann melde ich mich nochmal und schicke ein Foto (geht das überhaupt?)

        Reply
        1. Stefanie December 1st, 2019

          @Dörte: Super, das freut mich! Wenn du ein Foto schicken möchtest, geht das per Mail an post @ hefe – und – mehr .de (ohne Leerzeichen dazwischen 🙂 )

          Reply
  26. Susanne83 November 30th, 2019

    Hallo Steffi,
    Ich würde die Baumstriezel gerne vorbacken und später “nur” nochmal gerne aufbacken in einem kleinen umgebauten Bierfässchen (mit Holz und Schamottatein).
    Meinst du das ist prinzipiell möglich? Wenn ja, wie gehe ich mit der Zuckerkruste um? Zum Aufbacken würde ich sie später hochkant auf den Schamottsteim stellen, meinst du das klappt? Oder wird der Schamottstein dann zu “zugesaut” durch den Zucker?
    Liebe Grüße
    Susanne

    Reply
    1. Stefanie November 30th, 2019

      @Susanne: Ich habe etwas Zweifel, ob das so gut klappt – probiert habe ich es aber auch noch nicht. Meine Hauptsorge ist, dass es zu trocken werden könnte. Aber wahrscheinlich musst du das tatsächlich probieren. Als Schutz vor Zuckertropfen auf dem Stein könnte man evtl. ein Backblech auf den Schmaottstein stellen und darauf die Baumstriezel.

      Reply
  27. Céline November 28th, 2019

    Hallo Stefanie,

    ich würde das Brot gern backen und wieder Dinkelmehl verwenden.
    Welchen Mahlgrad empfiehlst du?
    Und sollte ich Flohsamenschalen hinzufügen?

    Danke für deine tollen Rezepte!

    Alles liebe,

    Céline

    Reply
    1. Stefanie November 28th, 2019

      @Celine: Mit Type 630 bekommst du eine vergleichbares Brot. Und Flohsamenschale würde ich 10g nehmen, das sollte gut passen.

      Reply
  28. Elisabeth Mann November 26th, 2019

    Liebe Stefanie,Danke immer wieder für deine genialen Rezepte, und alle funktionieren,das ist so großartig!Kannst du mir bitte einen Tipp geben ,wo ich diese kleine Kastenform bestellen kann? Liebe Grüße,Elisabeth

    Reply
    1. Stefanie November 26th, 2019

      @Elisabeth: Danke schön 🙂
      Meine Kastenform ist von Brotkrümel, das ist der Versand der Zeller Mühle (einfach googeln). Die Form ist aus aluminiertem Stahlblech, das laut Hersteller auch Sauerteig-geeignet ist. Es ist eine sehr gute Qualität, das ist eine Anschaffung fürs Leben, da auch keine Beschichtung da ist, die kaputt gehen könnte.

      Reply
  29. Jens November 25th, 2019

    Hallo Stefanie,

    was für ein tolles Rezept, danke dafür. Ich mag ja die Roggen-Hefe Vorteige sehr und das ist eines der besten Brote die ich bis jetzt gebacken habe. Der Teig war super handhabbar und hat locker die 40ml Extra-Wasser vertragen, die Garzeiten passten auch astrein. Beim nächsten Mal probiere ich lediglich mal nur 20g statt 30g Rübenkraut, die Süße könnte ein wenig dezenter sein.
    Ich habe den Teig nicht geteilt und im Topf gebacken hat es sich dann nochmal mehr als verdoppelt. Wir konnten es nicht mehr erwarten und haben angeschnitten bevor es ganz kalt war. . Tolle Kruste und supersofte Krume, auch am nächsten Tag noch genau so weich und elastisch. Das gibt’s jetzt regelmäßig und das Schöne ist, das ich sogar das Poolish morgens ansetzen und das Brot Abends backen könnte. Das passt super in meinen Zeitplan.

    Reply
  30. Gero November 24th, 2019

    Hallo Stefanie,
    da ich dieses Jahr Dein Stollenkonfekt und Stollen in der Variante mit dem süßen Starter backen möchte, mein Sauerteig aber aufgrund von Vernachlässigung das zeitliche gesegnet hatte, habe ich vor drei Tagen eine Roggen Trockensicherung von Oktober 2014 als Weizenmehl Sauerteig Variante reaktiviert. Ich war skeptisch,ob das funktionieren würde, aber es hat. Und wie. Nach nur 48 Stunden hatte ich einen quietschfidelen Weizensauerteig. Und heute nach drei Tagen habe ich schon einen sehr aktiven Süßen Starter und ein tolles Weizensauerteig Brot aus dem Ofen geholt… Die Sicherung stand immer im Kühlschrank auf dem obersten Boden. Schon erstaunlich, wie lange die kleinen Freunde eine kühl temperierte Trockenzeit überstehen. In Hinblick auf den Süßen Starter hatte ich bei der Reaktivierung nur Hefeführungen bei 30 Grad gemacht, was anscheinend super gut geklappt hat, kleine Erfolgserlebnisse sind auch mal schön 😊 In Deinen Blog steck so viel Wissen, das ist toll!

    Reply
    1. Stefanie November 25th, 2019

      @Gero: Super, dass es geklappt hat. Und ich denke auch, dass du die Trockensicherung kalt gestellt hast, hat die Lebensdauer der Sicherung verlängert.

      Reply
  31. Rolf Sandstedt November 24th, 2019

    Liebe Stefanie, herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Brotbackbuch, dass kurz gefasst viele wissenswerte Backinformation und abwechslungsreiche Rezepte liefert. Beim Dreistufensauerteig, wird von dir auf ein Rezeptbeispiel auf Seite 126 (Landbrot) verwiesen, wo sich zwar das besagte Rezept des Brotes befindet, aber keine Dreistufenführung?! Ich habe auch im gesamten Buch kein Rezept dafür gefunden. Habe ich etwas übersehen?
    Schöne Grüße Rolf Sandstedt

    Reply
    1. Stefanie November 24th, 2019

      @Rolf: Da hat sich das “Falsche” Rezept ins Buch geschmuggelt. Eigentlich sollte an dieser Stelle das “Lichte Landbrot” stehen. Das ist der erste wirkliche Fehler für das Errata!

      Reply
    1. Stefanie November 24th, 2019

      @Aprilia: It depends where you living. In Germany, you can buy them either at a mill or in the supermarket.

      Reply
  32. Martina November 23rd, 2019

    Hmm, wie gut sich das anhört. Gibt es nicht doch eine Möglichkeit das Hutzelbrot ohne Sauerteig zu backen?
    Liebe Grüße, Martina

    Reply
  33. Angelika November 23rd, 2019

    Tolles Rezept, dieses Brot haben wir in meiner Kindheit immer von einer Bekannten aus dem Allgäu bekommen. Wir konnten gar nicht abwarten, bis wir es endlich anschneiden konnten. Alle gekauften Brote, kamen diese in keiner Weise geschmacklich auch nur ähnlich, weil überall die Birnen fehlten.
    nun muss ich mal sehen, , wo ich getrocknete Birnen finde.
    Wegen der Nussallergie werde ich Mandeln nehmen .
    Viele Grüße
    Angelika

    Reply
  34. Mr Ginger November 23rd, 2019

    Das hört sich gut an, Stefanie. Ich nehme an, dass das Brot vor dem Einwickeln auf einem Gitter abkühlen sollte, oder. Danke für das schöne Rezept.

    Reply
    1. Stefanie November 23rd, 2019

      @Mr Ginger: Da hast du recht, das Brot muss erst abkühlen. Ich ergänze das mal noch, bevor es zu Verwirrungen kommt. Danke! 🙂

      Reply
  35. Susanne Steinert November 22nd, 2019

    Hallo,
    ich finde deinen Block wirklich total toll und versuche mich schon ewig an „dem perfekten“ Einback. Jetzt war ich auf dieses Rezept ganz neugierig und habe sofort los gelegt. Nun geht der Einback noch 90 Minuten bei Zimmertemperatur, allerdings ist er so gut wie nicht aufgegangen. Ist das denn normal? Ich habe die verschiedenen Teige im Thermomix geknetet. Eignet er sich dazu vielleicht nicht?
    Vielen Dank schon mal im Voraus für die Antwort.
    Liebe Grüße
    Susi

    Reply
    1. Stefanie November 22nd, 2019

      @Susanne: Ist der Teig aufgegangen, bevor du die Einback geformt hast? Wenn nein, würde ich darauf tippen, das die Hefe evtl. ein Problem hatte.
      Ansonsten kann es auch am Kneten liegen. Wie ist denn die Teigkonsistenz? Eher weich mit leicht feuchter Oberfläche (Indiz für überkneteten Teig) oder seidig-glatt? Und wie lange hast du im Thermomix geknetet? Er ist ziemlich “brutal”, sprich, der Krafteintrag in den Teig ist extrem hoch, wodurch man viel kürzer kneten muss. Der Thermomix ist also nicht unbedingt ideal beim Kneten. Mit ein paar Tricks bekommt man aber gute Ergebnisse. Das wichtigste ist, das Wasser (bzw. Milch etc.) möglichst kalt zu verwenden. 4°C (also kühlschrankkalt) oder im Sommer sogar noch kälter ist gut. Das wirkt dem Überhitzen des Teiges entgegen. Ausserdem kann es helfen, eine Autolyse vor dem Kneten zu machen, d.h. Mehl und Wasser mischen und mindestens 20 min stehen lassen. Dadurch können die Kleberproteine Wasser aufnehmen, bevor der Teig geknetet wird. Dadurch kann sich das Glutengerüst besser ausbilden. Ansonsten solltest du lieber kürzer kneten und zwischendurch das Glutengerüst überprüfen.

      Reply
      1. Susi Steinert November 22nd, 2019

        Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort. Der Teig ist vor dem Formen nur unwesentlich aufgegangen und hat sich ziemlich klebrig angefühlt… Ich tippe darauf dass er überknetet war. Deine Knetzeiten hatte ich schon halbiert. Soll ich sie ggf noch je um eine Minute kürzen?
        Kann ich den Teig dann richtig formen, oder zerstöre ich damit die entstandenen Luftblasen? Und eine Frage habe ich noch. Ist dieses Rezept in einem deiner Bücher?

        Reply
        1. Stefanie November 23rd, 2019

          @Susi: Sechs Minuten werden für den Teig zuviel sein. Ich würde mit 2 Minuten anfangen, und dann mittels Fenstertest die Glutenentwicklung prüfen. Länger als 3 min wirst du wahrscheinlich nicht brauchen. Und ich würde Butter und Zucker von Anfang an dazu geben. Das ist zwar nicht ganz optimal, aber reduziert auch die Gefahr des überknetens.
          Und grundsätzlich kann man den Teig ganz normal formen.
          Das Rezept ist in keiner meiner Bücher. Ich plane in ferner Zunkunft ein Buch nur mit regionalen Rezepten, aber dafür muss ich noch ein Weilchen weitersammeln.

          Reply
          1. Susi Steinert November 23rd, 2019

            Unser Einback ist trotz des überknetens geworden. Das nächste Mal wird er sicher noch besser werden. Vielen Dank für die Hilfe und dieses tolle Rezept😊

  36. Rudolf Oribold November 22nd, 2019

    Guten Morgen Stefanie,
    ein tolles “Notfall-Rezept” dein Dinkelkasten, Super. Hab mir erlaubt es um eine Kleinigkeit zu erweitern, alles im Rahmen von Dinkel. 70g Dinkelflocken+140g Wasser ca.50°C, Übernacht im Kühli, zusätzlich 50g Dinkelmehl T630. Ein Super Teig, ein toller Geschmack und wunderschön aufgegangen. Vielen Dank, es macht richtig Spaß solche Brote auf den Tisch zustellen.
    LG aus dem Bergischen Rudolf

    Reply
  37. Marta November 22nd, 2019

    Hallo Steffanie,

    ich kann leider kein Ei essen, würde aber soooo gerne mal Panettone probieren 🙂 Hast du eine Idee womit ich es ersetzen könnte? Wären Kartoffeln, Kichererbsenwasser oder Lecithin eine Option?

    Reply
    1. Stefanie November 22nd, 2019

      @Marta: Ich würde mit Lecithin arbeiten. Kartoffel sind backtechnisch eine ganz andere Geschichte, und mit Kichererbsenwasser kann man eher Eiweiß ersetzen. Ein 1 Ei von 55g kann man mit 5g Lecithin und 45g Wasser ersetzen.
      Falls du auch die Butter mit Magarine ersetzen möchtest, nimm am Besten eine feste Magarine wie z.B. Alsan, denn die weichen Magarinen im Plastik-Becher machen den Teig zu weich.

      Reply
      1. Marta November 23rd, 2019

        Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung!

        Bei deiner Berechnung von 1 Ei fehlen 5g, oder? Heißt das, dass ein Ei 10% Lecithin enthält und dan die restliche Masse mit Wasser ergänzt wird?

        Reply
        1. Stefanie November 23rd, 2019

          @Marta: Das beruht auf der Erfahrung, dass Ei aufgrund der enthaltenen Proteine den Teig nicht so weich machen wie reines Wasser. Darum reduziere ich die Wassermenge in solchen Fällen etwas

          Reply
          1. Marta December 9th, 2019

            Es hat super geklappt! Vielen Dank 🙂

            Darf ich fragen, ob du in irgendeine Facebook Gruppe zum Brot Backen dabei bist? Dann würde ich dir ein Bild vom Ergebnis zeigen.

          2. Stefanie December 11th, 2019

            @Marta: Das freut mich! Ich bin allerdings nicht bei Facebook aktiv. Aber du kannst mir gerne ein Bild an post @ hefe – und -mehr.de (ohne Leerzeichen 😉 ) schicken. Wenn du magst, lade ich das Bild in deinen Kommentar hoch.

          3. Marta December 14th, 2019

            Weißt du, ob sich die Gärzeiten mit Lecithin als Eiersatz sich grundsätzlich ändern? Mein Teig hatte sich in der Stockgsre verdoppelt und die Stückgare dauerte nur 5 Std.

          4. Stefanie December 15th, 2019

            @Marta: Da fehlen mir tatsächlich die Vergleichs-Möglichkeiten, ich kann es mir aber durchaus vorstellen, denn Eier bringen neben Lecithin ja auch noch andere Stoffe wie Fette etc. in den Teig und die Menge ist bei diesem Rezept ja nicht unerheblich. Aber es ist eine interessante Beobachtung, die ich mal im Hinterkopf behalte! Das Bild habe ich dir in den letzten Kommentar hochgeladen!

  38. Angelika November 21st, 2019

    Hallo…das hört sich großartig an… ich würde es gerne backen… kann ich das Brühstück auch langsam im Topf erwärmen? Ich habe keine Mikrowelle …
    LG Angelika

    Reply
    1. Stefanie November 21st, 2019

      @Angelika: Dann würde ich das Brühstück eher im Backofen erwärmen, dass reduziert die Gefahr des Anbrennens!

      Reply
  39. Sarah November 20th, 2019

    Kurze Frage:Kann ich statt Butter auch Margarine nehmen?
    Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis, da wir das König-Ludwig-Brot lieben!

    Reply
  40. Gesa November 19th, 2019

    Liebe Stefanie,

    das Mangbrot ist mein neues Lieblingsbrot – vielleicht weil ich geografisch aus der gleichen Gegend komme? Ich backe es mit Roggenmehl 997, weil mein Bioladen kein Roggen 1150 im Sortiment hat. Es schmeckt großartig! Mein Sauerteig ist noch nicht so alt, deswegen mache ich immer ein bis zwei Hefeführungen. Danke für den tollen Tipp!

    Womit ich noch nicht so klar komme, ist mit den Backformen. Ich habe keine Backrahmen. Bisher habe ich normale Kastenformen von Königs Vorgesetztem genutzt. 30 cm lang, 12 cm breit. Da wurden die Brote nicht so hoch. Leider löst sich da jetzt auch die Beschichtung, daher will ich sie nicht mehr verwenden. Du verwendest ja 500g Kastenform? Welche hast du da? Bist du mit der Qualität zufrieden? Wie sind die beschichtet?

    Ganz herzlichen Dank für deine Hilfe und für deinen Blog! Es ist wirklich meine einzige Rezeptbezugsquelle fürs Brot backen inzwischen (und ich backe für unsere vierköpfige Familie unser Brot zu 80 % selbst). Also Daumen hoch! 🙂
    Herzlichen Dank und einen schönen Abend,
    Gesa

    Reply
    1. Stefanie November 19th, 2019

      @Gesa: Das freut mich 🙂
      Meine Kastenform ist von Brotkrümel, das ist der Versand der Zeller Mühle (einfach googeln). Die Form ist aus aluminiertem Stahlblech, das laut Hersteller auch Sauerteig-geeignet ist. Es ist eine sehr gute Qualität, das ist eine Anschaffung fürs Leben, da auch keine Beschichtung da ist, die kaputt gehen könnte.
      Der Backrahmen (als Alterantive) ist von Bongu. Man kann ihn aber auch leicht selbst bauen.

      Reply
      1. Gesa November 21st, 2019

        Super, danke für den Tipp! Da werd ich gleich welche bestellen. Wie bekommst du die Brote dann im Ganzen und unversehrt wieder raus? V. a. beim Mangbrot? Das wird ja während des Backvorgangs, also ohne Abzukühlen, rausgenommen. Womit fettest du ein?
        Vielen Dank nochmal und viele Grüße,
        Gesa

        Reply
        1. Stefanie November 22nd, 2019

          @Gesa: Für die Backformen nehme ich (je nach aktueller Faulheit) Butter oder Backtrennspray. Mit beiden löst sich das Brot sehr gut aus der Form. Die Backrahmen müssen gut eingebrannt werden, dann lösen sich die Brote problemlos. Wenn man das Einbrennen vergisst… sagen wir mal so: das ist keine gute Idee 😉

          Reply
  41. Hans W. November 19th, 2019

    Hallo Stefanie,
    ja, dann war das Rezept wohl auch nichts. Und mehr findet man tatsächlich nicht. Aber danke für die interessanten Informationen.
    Immerhin ist das Rezept von dir schon mal richtig gut. Ich habe die Pameln gerade aus dem Backofen geholt, und nun können wir endlich frühstücken. Andere Leute essen zwar schon zu Mittag, aber bei Rentnern kommt es ja nicht mehr so darauf an! 😉
    Sie sind sehr gut geworden, innen flauschig, außen knusprig, und der herzhafte Geschmack ist genau richtig für uns. Meine Frau ist jedenfalls begeistert, und das ist wiederum gut für mich! 😉
    Die darf ich bestimmt noch öfter backen. Etwas länglicher muss ich sie beim nächsten Mal formen, damit auch die Optik stimmt. Aber ansonsten sehen sie aus wie auf deinem Bild, gut aufgegangen mit einem schönen Ausbund.
    Schon wieder mal danke für ein ganz tolles Rezept, und liebe Grüße von Hans und Ehefrau

    Reply
  42. KATY November 19th, 2019

    Das Brot schmeckt ganz wunderbar!! Ich habe es nicht abgeflämmt, da wir weder Löt- noch Unkrautbrenner im Haus haben.

    Reply
    1. Stefanie November 19th, 2019

      @Katy: Super, das freut mich! Und selbst der Brenner ist ja nur eine “Notlösung”. Eigentlich bräuchte man ein kräftig brennendes Holzfeuer, um es “orginalgetreu” zu gerstern 😉

      Reply
  43. Melanie November 19th, 2019

    Hallo Stefanie, mir ist klar dass ich den gesamten Teig nicht kalt gehen lassen kann. Soviel Butter würde es ja zum Stillstand bringen. Mir ging es jetzt eher um den Vorteig. Kann ich das Hefestück nicht auch 8 h stehen lassen um dadurch Hefe einzusparen? Bei 100 Stollen verbrauche ich sonst meinen gesamten Jahres Vorrat an deutscher Hefe.
    Vielen Dank für all deine Mühen!

    Reply
    1. Stefanie November 19th, 2019

      @Melanie: Hast du dir mal das Rezept der Sauerteig-Variante angesehen? Eventuell würde ein ähnliches Vorgehen auch mit Hefe funktionieren. Anstelle des süßen Starters setzt du einen Vorteig aus 90g Mehl, 45g Milch und 0,3 – 0,5g Trockenhefe an und verfährst dann nach Rezept. Der Vorteil hierbei ist, dass die “problematischen” Zutaten Butter und Zucker erst sehr spät zum Teig dazukommen. Ich würde mal mit einer einfachen Teigmenge testen, ob dir das Ergebnis dann gefällt.

      Reply
      1. Melanie November 27th, 2019

        ich hab es mit der enormen trockenhefemenge probiert und es hat auch wirklich gut geklappt. Ich kann allerdings nicht erkennen das die stollen grossartig and volumen zunehmen bevor ich sie backe.
        ist das normal so?

        Reply
        1. Stefanie November 27th, 2019

          @Melanie: Ja, das ist so. Durch die hohe Buttermenge wird die Hefe stark gehemmt. Darum auch der Vorteig, das gibt der Hefe Zeit zu arbeiten, bevor die hemmenden Bestandteile hinzukommen.

          Reply
  44. Rosi November 17th, 2019

    Hallo Stefanie,

    dieser Zopf schmeckt wirklich wunderbar.
    Das einzige Problem das ich hatte war, dass der Zopf nach dem Backen etwas zusammengefallen ist. Er war 40 Minuten im Rohr und hat dort wirklich perfekt ausgesehen.
    Bäckst du den Zopf auf der mittleren Schiene oder eher im unteren Drittel?
    Übrigens: danke für deine tollen Rezepte!!!
    Lg
    Rosi

    Reply
    1. Stefanie November 17th, 2019

      @Rosi: Wenn der Zopf zusammensackt, sind im Normalfall die Seiten nicht richtig durchgebacken können das Gewicht des Zopfes nach dem Backen nicht tragen. Das passiert besonders leicht, wenn die beiden Zöpfe sehr nahe nebeneinander auf dem Blech sind, dann kommt die Hitze nicht an die Seiten. Achte darauf, dass der Zopf auch an den Seiten gebräunt ist, wenn nicht, verlängere vorsichtig die Backzeit bzw. drehe die Zöpfe am Ende der Backzeit, sodass die Hitze auch an die Seiten kommt.
      Bei mir kommen Zöpfe wie Brot auf die 2. Ebene von unten.

      Reply
    1. Stefanie November 18th, 2019

      @Hans: Das Rezept hatte ich gesehen, es passt aber nicht zu der Beschreibung “Schrippe”, die sich auch im Hinterpommerschen Wörterbuch findet.
      Bei “Sauerteig-Pulver” ist immer die Frage, um welches Pulver es sich handelt. Mit z.B Backferment aus dem Bioladen oder einem aktiven Trockensauerteig würde es funktionieren, es gibt aber auch inaktives Sauerteigpulver, das klappt nicht. Ansonsten wird es mit einem “modernen”, relativ enzymarmen Roggenmehl schon klappen. Bei Waldstaudenroggen oder anderen alten Sorten wäre ich allerdings auch vorsichtig.

      Reply
  45. Regine November 17th, 2019

    Hallo Stephanie,
    endlich habe ich mich überwunden und Roggensauerteig nach deinem Rezept angesetzt. Zwar hat er 2 Tage länger gebraucht, aber jetzt hat er sich verdoppelt. Stelle ich ihn jetzt einach in den Kühlschrank und füttere ihn 1x wöchentlich bis ich backen kann/möchte?

    Reply
    1. Stefanie November 17th, 2019

      @Regine: Super, dass du dich getraut hast! Und das sich ein Sauerteig nicht immer an Zeitpläne hält, ist durchaus normal 🙂 Es ist halt ein Naturprodukt. Und du hast es genau richtig verstanden, der Sauerteig kommt in den Kühlschrank (verschlossenes Glas) und fütterst ihn einmal die Woche, bis du einen Sauerteig zum Backen ansetzen möchtest.

      Reply
      1. Regine November 17th, 2019

        Vielen Dank für deine Hilfe und die vielen tollen Rezepte. Ich hoffe, dass mein Sauerteig Erfolg beim Brotbacken hat.

        Reply
  46. Carsten November 16th, 2019

    Das Backen selbst hat gut geklappt. Allerdings sind die Kipferl extrem bitter geworden, so bitter, dass sie im Müll gelandet sind. Muss ich den Mohn irgendwie vorbereiten, um die Bittersoffe zu eliminieren?

    Reply
    1. Stefanie November 16th, 2019

      @Carsten: (Blau-)Mohn hat grundsätzlich eine leichte Bitternote, die man mögen muss. Wenn die Kipferl allerdings so stark bitter sind, dass sie nicht essbar sind, vermute ich, dass dein Mohn ranzig war. Hast du den Mohn gemahlen gekauft oder ihn nach dem Mahlen länger gelagert? Gemahlener Mohn ist nämlich extrem anfällig für Ranzig-werden, da reicht eine kurze Lagerzeit und er schmeckt bitter.
      Ansonsten ist gerade bei der Geschmacksrichtung “bitter” die Empfindlichkeit von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ausgeprägt. Da kann es helfen, auf Graumohn umzuschwenken, der ist milder im Geschmack.

      Reply
      1. Carsten November 20th, 2019

        Ha! Das wird es sein: ranzig. Ich habe den Mohn selbst gemahlen und sehr lange gelagert. Danke!

        Reply

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