﻿{"id":1524,"date":"2009-07-27T18:32:00","date_gmt":"2009-07-27T17:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/stefanie-herberth.de\/2009\/07\/bbd-22-streuselblatz-mit-haselnssen\/"},"modified":"2024-03-22T17:25:02","modified_gmt":"2024-03-22T16:25:02","slug":"bbd-22-streuselblatz-mit-haselnssen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hefe-und-mehr.de\/en\/2009\/07\/bbd-22-streuselblatz-mit-haselnssen\/","title":{"rendered":"BBD#22: Streuselblatz mit Haseln\u00fcssen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0pt none; margin-left: 0px; margin-right: 0px;\" title=\"Streuselblatz\" src=\"https:\/\/www.hefe-und-mehr.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/100_8702_thumb1.jpg\" alt=\"100_8702\" width=\"229\" height=\"304\" align=\"left\" border=\"0\" \/> Als Blatz bezeichnet man im Rheinland s\u00fc\u00dfes Hefebrot. In K\u00f6lner B\u00e4ckereien findet man leckere Variationen mit Rosinen, Haseln\u00fcssen oder eingebackenen Zuckerst\u00fccken, die im Teig schmelzen, zur Weihnachtszeit auch mit Orangat und Zitronat. Besonders k\u00f6stlich ist aber der Streuselblatz der B\u00e4ckerei <a href=\"http:\/\/www.schmitz-nittenwilm.de\/index.html\">Schmitz &amp; Nittenwilm<\/a>, den ich mir, als ich noch an der K\u00f6lner Stadtgrenze wohnte, immer geholt habe. Leider geh\u00f6rte er immer zu den Spezial-Angeboten, die nur selten, ein oder zwei Mal im Jahr f\u00fcr kurze Zeit im Angebot waren, so dass man nie wu\u00dfte, wann es diese K\u00f6stlichkeit das n\u00e4chste Mal gibt.<\/p>\n<p>Und hier im Oberbergischen haben wir zwar einen B\u00e4cker, der sich auf sehr guten Mohn-Streusel-Kuchen versteht, aber auf meinen Streuselblatz muss ich verzichten.<\/p>\n<p><!--more-->Da ist der Bread Baking Day die richtige Zeit, um eine eigene Variante des Streuselblatz zu entwerfen. Als Basis dient mir ein s\u00fc\u00dfer <a href=\"https:\/\/www.hefe-und-mehr.de\/2009\/05\/zopfeggbread\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zopfteig<\/a> mit P\u00e2te ferment\u00e9e, bei dem ich die Eier- und Zuckermenge reduziert habe. In den Teig habe ich ger\u00f6stete Haseln\u00fcsse und Zuckerst\u00fcckchen eingearbeitet. Da mir der W\u00fcrfelzucker zu gro\u00df war, habe ich jedes St\u00fcck mit dem Messer in kleinere St\u00fccke gehackt. Zuerst hatte ich versucht, die St\u00fccke mit dem Nudelholz kleinzuklopfen, doch dabei wurden die St\u00fccke sehr unregelm\u00e4\u00dfig, von feinen Staub bis W\u00fcrfelzuckergr\u00f6\u00dfe, was mir nicht gefiel. Dass Hacken war zwar arbeitsintensiver, das Ergebnis jedoch deutlich gleichm\u00e4\u00dfiger.<\/p>\n<p>Gebacken habe ich in, wie das Orginal, in einer Kastenform, die ich zuvor mit Streuseln ausgelegt hatte. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden! Der Zucker ist im Teig geschmolzen und hat kleine karamellen L\u00f6cher hinterlassen, die sich zusammen mit den Haseln\u00fcssen gleichm\u00e4\u00dfig durch das Brot verteilen. Der Streusel springt zwar beim Schneiden teilweise ab, aber das kenne ich auch von der gekauften Variante so.<\/p>\n<p>Ein wahrhaftig s\u00fc\u00dfes Brot, das au\u00dfer etwas Butter keinen Aufstrich ben\u00f6tigt.<\/p>\n<h1><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Streuselblatz<\/span><\/strong><\/h1>\n<p><strong>P\u00e2te ferment\u00e9e \/ alter Teig:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>210 g Mehl (Typ 550)<\/li>\n<li>145 g Wasser<\/li>\n<li>1g frische Hefe<\/li>\n<li>4g Salz<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Hauptteig:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>360 g Mehl (Typ 550)<\/li>\n<li>175 g Milch<\/li>\n<li>8 g frische Hefe<\/li>\n<li>7g Salz<\/li>\n<li>der gesamte\u00a0 p\u00e2te fermente (bzw.360g alter Teig)<\/li>\n<li>55g Ei (das sind etwa 1 Ei der Gr\u00f6\u00dfe M)<\/li>\n<li>50 g Zucker<\/li>\n<li>65 g Butter<\/li>\n<li>80g W\u00fcrfelzucker, in kleine St\u00fccke gebrochen<\/li>\n<li>100g ger\u00f6stete Haseln\u00fcsse<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Streusel<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>300g Mehl<\/li>\n<li>50g St\u00e4rke<\/li>\n<li>100g Haselnuss-Mus (wer kein Nussmus hat, kann auch gemahlene Haseln\u00fcsse verwenden und die Buttermenge etwas erh\u00f6hen)<\/li>\n<li>200g Zucker<\/li>\n<li>200g Butter<\/li>\n<li>1 Prise Salz<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Zutaten f\u00fcr den P\u00e2te fermente miteinander verkneten und 1 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen. Danach f\u00fcr mindestens 12 Stunden im K\u00fchlschrank fermentieren.<\/p>\n<p>Die Hefe in der Milch aufl\u00f6sen und mit den Eiern, dem Salz, dem Mehl und dem P\u00e2te fermente f\u00fcr 5 min auf langsamer Stufe in der K\u00fcchenmaschine kneten.<\/p>\n<p>Dann weiter 7 min auf mittlere Geschwindigkeit kneten. Da Zucker die Glutenentwicklung sehr st\u00f6rt, wird er erst jetzt in kleinen Portionen zum Teig hinzugegeben. Den Zucker El \u2013 weise zum Teig hinzuf\u00fcgen. Zwischen den Zugaben jeweils 1 min kneten. Zuletzt die Butter hinzuf\u00fcgen und weiterkneten, bis sie komplett in den Teig eingearbeitet ist. Dann die Maschine auf die langsame Stufe zur\u00fcckschalten und die Haseln\u00fcsse und den W\u00fcrfelzucker unterkneten, bis sie gleichm\u00e4ssig im Teig verteilt sind (etwa 30 sec).<\/p>\n<p>Den Teig 1 Stunde gehen lassen.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit die Zutaten f\u00fcr die Streusel verkneten.<\/p>\n<p>Den Teig zu einem Brotlaib formen. Eine Kastenform (30 cm) einfetten und den Boden der Form mit 1\/3 der Streusel belegen. Das Brotlaib in die Brotform legen und die restlichen Streusel neben und auf dem Brotlaib verteilen.<\/p>\n<p>2 Stunden gehen lassen.<\/p>\n<p>Im Backofen bei 200 \u00b0C f\u00fcr 45 min backen. Vor dem St\u00fcrzen 15 min abk\u00fchlen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Blatz bezeichnet man im Rheinland s\u00fc\u00dfes Hefebrot. In K\u00f6lner B\u00e4ckereien findet man leckere Variationen mit Rosinen, Haseln\u00fcssen oder eingebackenen Zuckerst\u00fccken, die im Teig schmelzen, zur Weihnachtszeit auch mit Orangat und Zitronat. 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