June 23rd, 2018

Rye bread in a jar

Roggenvollkornbrot-im-Glas-16One tradition in Germany I value very much: Giving bread and salt to newly wed couples or when someone moves into a new house. And when two very dear persons got married beginning of this month, I started two think directly about the traditional gift. But as the two lives two far away as that I could simply drop a basket there, I decided to send it per mail.

To make sure that the bread survives the trip in the parcel and stays fresh until its arrival, I bake a simple rye bread in weck jars and canned them afterwards. Treated like this, the bread keeps fresh for several weeks.

If you want to avoid the canning, you can close  the lit on the glass directly after baking. But as I have the tendency to burn my fingers in this process I prefer variant one 😀

Rye bread in a jar

yields 3 small breads

sourdoughRoggenvollkornbrot-im-Glas-26

  • 150g cracked rye
  • 150g Water
  • 15g sourdough

Dough

  • sourdough
  • 350g whole rye flour
  • 250g Water
  • 10g Salt
  • 20g molasse

For the sourdough, mix all ingredients and ferment for 16 hours at 25°C.

Knead all ingredients at slow speed for about 10 min.

Ferment for about 30 min.

Grease three weck mold jars (580ml) . Now divide the dough into three equal pieces and  form them into sligthly drop shape loaves. Place the in the jars.

Proof for about 90min. The dough should double its volume and the surface of the bread should show cracks.  If not, let the bread proof longer.

Preheat the oven to 250°C.  Place the bread in the oven and lower the temperature to 190°C after 10 min. Bake for another 30 min.

Close the jars after cooling with clamps and gummi and can them for 30min at 100°C.

16 Responses t_on Rye bread in a jar

  1. BĂ€ckerin July 7th, 2018

    Hallo
    Hat alles gut geklappt und das Brot schmeckt gut. Ich habe nach dem Backen die Gummis und Deckel aufgelegt und alle GlĂ€ser, bis auf eines haben ein Vakuum gezogen. Das eine Brot haben wir gegessen und es hat allen geschmeckt. Besonders die leichte SĂŒĂŸe ist gut angekommen.
    Zwei ganz kleine SturzglĂ€ser habe ich ebenfalls mit Teig gefĂŒllt und habe nun kleine runde Brote um bei Bedarf Canapes herzustellen.
    Vielen Dank fĂŒr das Rezept und viele GrĂŒĂŸe aus der Schweiz
    BĂ€ckerin

    Reply
  2. Das MĂ€del vom Land June 28th, 2018

    Was fĂŒr eine geniale Idee …
    Du hast mich daran erinnert, dass ich auch schon einmal einen Korb voller Brot mit Salz verschenkt habe an ein liebes Brautpaar … Sooo lange her! Aber so eine schöne Geste …
    Alles Liebe!

    Reply
  3. BĂ€ckerin June 27th, 2018

    Liebe Stefanie, danke fĂŒr die ErklĂ€rung. Dann kann es ja bald losgehen…
    Einen schönen Sommerabend und viele GrĂŒĂŸe aus der Schweiz

    BĂ€ckerin

    Reply
  4. BĂ€ckerin June 26th, 2018

    Hallo Stefanie
    Danke fĂŒr das Rezept. Ich werde es sicher nachbacken. Eine Frage.
    Woran merkst Du, dass die Brote nicht mehr haltbar sind? Ich wĂŒrde die GlĂ€ser gerne nach dem Backen noch heiß nur mit dem Gummi und dem Glasdeckel verschließen.
    Viele GrĂŒĂŸe aus der Schweiz

    BĂ€ckerin

    Reply
    1. Stefanie June 26th, 2018

      @BĂ€ckerin: Das sieht man ganz leicht: Wenn es schimmelt oder wenn kein Vakuum mehr da ist (der Deckel also lose ist) dann sollte man das Brot nicht mehr essen.

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  5. Isa June 26th, 2018

    Super-leckere Brote! Ich musste nur das Rezept etwas Ă€ndern, weil ich nicht alles im Haus hatte: Roggenmehl 1150 statt Schrot und Gerstenmalz statt RĂŒbensirup. Dann habe ich die Dinger noch in KĂŒrbiskernen gewĂ€lzt. Ich musste 5 Minuten lĂ€nger backen, bis sie die richtige Kerntemperatur hatten; allerdings wĂŒrde ich beim nĂ€chsten Mal Backpapier in die GlĂ€ser legen, der untere Teil blieb leider etwas kleben. Geschmacklich aber top, schnell und einfach gemacht, gerne wieder 🙂
    Liebe GrĂŒĂŸe,
    Isa (Roggen-Fan)
    PS: Eingekocht habe ich nicht, werde ich beim nÀchsten Mal versuchen.

    Reply
    1. Stefanie June 26th, 2018

      @Isa: KĂŒrbiskerne klingen lecker.
      Wenn das Brot sich nicht gut löst, kann es helfen, die Form mit Fein-Schrot oder Kleie auszubröseln. Ich bin ja ein Fan von Haferkleie 🙂

      Reply
  6. Barbara June 25th, 2018

    Liebe Stefanie ,

    Ich habe zur Hauseinweihung schon Brot im Blumentopf gebacken und verschenkt .
    Am Rand mit einem schönen KrÀuterstrÀusschen verziert ,kam es gut an .
    Manchmal ist mir allerdings passiert ,dass das Brot nicht ganz so kross war ,wie beim offenen Backen .
    Einwecken kann man auch gut im Backofen ,indem man die Fettpfanne bis fast zum Rand mit Wasser fĂŒllt und die GlĂ€ser hinstellt . Bei GemĂŒse und Obst fĂ€ngt ja dann das Wasser im Glas mit blubbern an . Ich denke aber ,dass nach 30 Min . auch bei Brot die RĂ€nder dicht sind .
    LG und weiterhin frohes Backen
    Barbara

    Reply
    1. Stefanie June 25th, 2018

      @Barbara: Das kann ich mir gut vorstellen. Tontöpfe sind auch ausgesprochen hĂŒbsch! Meine Mutter hat letztes Ostern mit ihren AG-Kindern in der Grundschule kleine OsterhĂ€schen im Tontopf gebacken. Die waren auch putzig 🙂
      BezĂŒglich des Einkochens: Ich bin kein so großer Fan vom Einkochen im Backofen, da hatte ich schon Probleme mit der Haltbarkeit. Da die TemperaturĂŒbertragung im Wasser deutlich(!) besser ist als in der Luft (=Backofen) muss die Temperatur auch deutlich höher gewĂ€hlt werden, mindestens 180°C. Dann wĂŒrde ich eher die Brote direkt von Anfang an im verschlossenen Glas backen.

      Reply
  7. Manuela Wittmann June 23rd, 2018

    Hallo Stefanie,
    eine sehr schöne Idee, die ich gerne mal ausprobieren möchte. Nicht nur zum Verschenken ideal, sondern auch fĂŒr die Vorratshaltung sehr praktisch – muss man so doch nicht alle Brote einfrieren!
    Aber eines ist mir noch nicht ganz klar. Die GlĂ€ser sollen noch eingekocht werden. Kann ich das auch im Backofen machen? Einkochen kenne ich nur mit einem großen “Einmachtopf”, in den etwas Wasser gefĂŒllt wird und in das dann die geschlossenen GlĂ€ser gestellt werden. So einen Topf habe ich aber nicht…
    Ich freue mich ĂŒber ein Antwort von dir!
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Manuela

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    1. Stefanie June 23rd, 2018

      @Manuela: Ich habe die GlĂ€ser klassisch im Einmachtopf eingekocht. Damit erreichst du die höchste Haltbarkeit. Du kannst aber auch die Gummis und Deckel gut auskochen und direkt nach dem Backen die GlĂ€ser damit verschließen. Die Haltbarkeit ist dann allerdings geringer (mehrere Wochen anstatt von Monaten). Alternativ kann man auch das Brot von Anfang an in einem verschlossenen Glas backen (wie hier beim Pumpernickel), dann hĂ€lt das Brot bis zu einem Jahr. Allerdings muss man dann die Gummis nach dem Öffnen wegwerfen, sie leiden zu sehr beim Backen!

      Reply
      1. Manuela Wittmann June 23rd, 2018

        Liebe Stefanie,
        vielen Dank fĂŒr die schnelle Antwort! Ich denke, ich schau mich dann doch mal nach einem Einmachtopf um… 😉
        Herzlichen Gruß
        Manuela

        Reply
        1. Stefanie June 24th, 2018

          @Manuela: Das geht zur Not auch auf dem Herd in einem großen (!) Kochtopf. GlĂ€ser in einen Topf mit kochenden Wasser stellen, so dass der Deckel mit Wasser bedeckt ist und 30 min köcheln lassen. So mache ich das bei meinem Zwetschgenmus immer, weil es sich da nicht lohnt, den Einkochkessel vom Schrank zu nehmen.

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    1. Stefanie June 23rd, 2018

      @Werner: Es sind die 580ml SturzglĂ€ser von Weck (s. Rezept). Wichtig ist, SturzglĂ€ser zu nehmen, da aus den anderen GlĂ€sern die Brote nicht mehr herauskommen (frag nicht, woher ich DAS weiß… 😉 )

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