May 23rd, 2015

Bread baking for Beginners XII: Rising a sourdough

Sauerteig

The oldest method to rise a bread is using sourdough. As soon as water is mixed with flour, yeasts and lacto bacteria which can be found in the flour starts to proliferate. Soon the first bubbles can be observed which is a sign of the microorganism activity. The microfauna starts to stabilize. In Spelt and Wheat sourdough the dominating species are the same, while in rye sourdough other bacteria species are predominant. The is the reason why rye sourdough is more sour than a wheat or spelt sourdough.

To build a sourdough starter you need only a few things: whole grain flour, water, a 500 ml jar, a spoon, a balance, warmth and time. The method how a starter is build can differ. It is important to understand that there is no ultimate method and that there are different ways which will all reach the aim at the end. The method I show you here is one that works very well for me for several times already. You can use either one flour (as shown in this post) or a mixture of different grains (see here).

While building the starter it is necessary to trash a part of the culture during feeding. I know that many people don’t like to waste food, and I don’t like it either. But this is the only way to prevent ending up with 1 kg of ripe sourdough at the end of the process. I cut the amount of flour already back to a mininum, so you only need 180g of flour to build the starter.

The Sourdough develop best when the it is risen at warm temperature of about 25°C. It is a good idea to take a thermometer and test different places in the house to find the one with the optimal temperature. This can be:

  • next to the heater
  • in the oven/microwave with the light turned on
  • under the sink next to the water heater
  • putting hot water bottle in a cooler
  • putting a hot water bottle in a basked, and covering it with a blanket

Rising a Sourdough Starter

The ingredients need for a rye sourdough can be found in brackets. On the picture the left jar (with straight sides) contains the wheat sourdough while the right jar (with rounded sides) contains the rye sourdough.

DSC_5516

1. Day in the morning

  • 30g Whole wheat flour( or Whole rye flour), use organic flour, if possible
  • 30g Water (30°C)

Mix water with flour, cover the jar with a lit and place it on a warm (~25°C) place.DSC_5618

2. Day in the morning

  • 30g Sourdough starter from the day before
  • 30g Whole wheat flour( or Whole rye flour), use organic flour, if possible
  • 30g Water (30°C)

After 24 hours you can see the first bubbles in the sourdough. Sometimes the sourdough already doubles its volume. All of this is normal. Now take 30g of the sourdough for the feeding, discard all the rest. Mix the starter with flour and water, cover it and place it again at the warm place (25°C).DSC_5626

3. Day in the morning

  • 30g Starter from the day before
  • 30g Whole wheat flour( or Whole rye flour), use organic flour, if possible
  • 30g Water (30°C)

Mix the starter with flour and water, cover it and place it again at the warm place (25°C). Still everything between some bubbles and doubling it volume is normal.

3. Day in the  evening

  • 30g Starter from morning
  • 30g All purpose flour( or Whole rye flour), use organic flour, if possible
  • 30g Water (30°C)

Feed the starter again with flour and water, cover it and place it again at the warm place (25°C).

DSC_56974. Day in the morning

  • 30g Starter from last feeding
  • 30g All purpose flour ( or Whole rye flour), use organic flour, if possible
  • 30g Water (30°C)

Mix the starter with flour and water, cover it and place it again at the warm place (25°C).

4. Day in the evening

  • 30g Starter from last feeding
  • 30g All purpose flour ( or Whole rye flour), use organic flour, if possible
  • 30g Water (30°C)

Mix the starter with flour and water, cover it and place it again at the warm place (25°C). It should now double its volume until in 12 hours. If it do not, continue feeding using the Feeding instructions of Day 4 until it can double its volume.

120 Responses t_on Bread baking for Beginners XII: Rising a sourdough

  1. Christiane April 7th, 2020

    Ich habe vor drei Jahren einen Sauerteig von meiner Mama bekommen und diesen bis jetzt erfolgreich weiterzüchten können.
    Nun hatte ich mehrere Male kein Roggenmehl, Besuch bei Mama geht auch nicht: mein alter Sauerteig ist nicht mehr aufgewacht nach zehn Wochen.
    Ich setze also zum ersten Mal überhaupt einen eigenen an.
    Ich nehme Roggenmehl 1150. Ist es normal, dass das nach Tag 1 wie unangenehmer muffiger Karton riecht? Den Geruch kennen ich so gar nicht …

    Reply
    1. Stefanie April 7th, 2020

      @Christine: Muffiger alter Karton ist noch gut, es kann viel schlimmer kommen (z.B. Buttersäure = Geruch von Erbrochenen). Am Anfang ist quasi alles drin, von kein Geruch bis ganz eklig. Das gibt sich aber zum Glück mit der Zeit und er wird schön säuerlich (Joghurt- bis Essig-Noten)! Nur nicht entmutigen lassen 🙂

      Reply
      1. Christiane April 8th, 2020

        Ok vielen Dank
        Heute früh (Tag 2) roch es ganz ok. Habe gefüttert und jetzt quillt es mir aus dem Glas ohne Ende. Also irgendwas tut sich auf jeden Fall!
        Zum Glück weiß ich, wie er „fertig“ riechen sollte.

        Reply
  2. Alexandra April 3rd, 2020

    Hallo

    Ich habe gestern begonnen Sauerteig anzusetzen. Und zwar einmal aus Weizen 1050 und einmal aus Weizen Vollkorn

    Ich bin bisher auch echt zufrieden- riecht sauer aber nicht unangenehm, das Volumen nimmt toll zu , grad Weizen Vollkorn hat sich um ein Vielfaches vermehrt

    Die Teige stehen abgedeckt im Backofen mit Licht an

    Allerdings weiß ich jetzt nicht ganz weiter

    Den Weizen hab ich mit 30gr Mehl und 30gr Wasser angesetzt und heute nochmal 30/30 nachgefüttert

    Den Vollkorn mit 50/50

    Waren zwei mal verschiedene blogs die ich las.

    Wie mach ich denn nun weiter 😅

    Liebe Grüße:)))

    Reply
    1. Stefanie April 3rd, 2020

      @Alexandra: Ich bevorzuge die Variante: 30g Sauerteig-Ansatz, 30g Mehl, 30g Wasser. Warum das sinnvoll ist, habe ich hier erklärt 🙂

      Reply
  3. Peter April 1st, 2020

    Hallo,
    ich habe direkt mal mehrere Gläser Sauerteigansatz angefangen (sicher ist sicher), allerdings nach einem anderen Rezept wo ich eig immer nur Mehl/Wasser dazu gebe. Ich nutze Dinkelmehl 630, da es das einzige Mehl ist, was wir normalerweise kaufen – und momentan ist die Auswahl ja etwas eingeschränkt…
    Nur dieses tolle Aufgehen was ich überall auf Bildern sehe geschieht bei mir nicht. In einem Glas ging es am ersten Tag tatsächlich auf, die anderen dümpeln einfach so vor sich hin. Geruch war anfangs nach Erbrochenem, mittlerweile eher Terpentin/Aceton(?) oder auch kaum Geruch (je nach Glas). Richtig stinken oder schimmeln tut keiner. In den ersten Tagen hatte ich auch oft eine dickere Fuselschicht (einige mm etwa), die ich einfach wieder untergerührt habe.

    Kann man den überhaupt benutzen als Ansatz wenn er noch solche speziellen Gerüche hat? Wobei ich auch keine Ahnung habe, wie richtiger Sauerteig riechen soll – außer, laut Internet, säuerlich.
    Nunja ein paar Blasen hat er aber wie gesagt aufgehen tut keiner, dabei stehen sie 24h am Tag bei etwa 25-28 °C. Ideen?

    Reply
    1. Stefanie April 1st, 2020

      @Peter: Ein gut arbeitender Dinkelsauer riecht normalerweise nach Joghurt (=M ilchsäure). Seit wann führst du deine Sauerteig-Ansätze denn? Für mich klingt es so, als wären sie schon älter als 5 Tage?
      Ein Geruch nach Aceton ist ein “Hunger”-Geruch, von daher würde ich davon ausgehen, dass da schon irgendwelche Mikroorganismen an der Arbeit sind. Ist das auch der, der ein paar Blasen zeigt? Das wäre dann ein guter Kandidat. In welchen Verhältnis fügst du Mehl und Wasser hinzu (gleicher Anteil Mehl und Wasser – oder mehr Wasser als Mehl)? Und wie häufig werden sie gefüttert?
      Du kannst mal versuchen, einen der Sauerteige (ruhig den, der am aktivsten wirkt) richtig aufzufrischen, indem du jeweils die gleiche Menge Sauerteig, Wasser und Mehl (z.B. jeweils 30g) in ein frisches Glas gibst und bei 28°C warmstellst. Markiere die Füllhöhe mit einem Edding oder mit einem Gummi und beobachte es über den Tag. Du solltest sehen, dass sich zumindest einige wenige Blasen bilden und der Sauerteig zumindest ein wenig über die Markierung steigt. Wenn das passiert, wiederholst du das Füttern alle 12 Stunden, bis du eine ordentliche Aktivität siehst. Den Vorteil vom Auffrischen von nur einem Teil und dem Verwerfen des restlichen Sauerteiges habe ich hier erklärt.

      Reply
      1. Peter April 2nd, 2020

        Hallo, danke für deine Antwort.
        Ja schon länger, sieben Tage waren es gestern Abend (also am 1.4.).
        Die kleinen Blasen machen alle einigermaßen. Aber dieses “aha” Erlebnis, dass das Glas überlief hatte ich nur bei einem und auch nur einmal (und dummerweise weiß ich nun nicht mehr welches Glas es war).
        Nach Aceton haben eigentlich auch alle mal gerochen es ist mehr so ein hin und her. Der “beste” so von Blasenbildung etc riecht momentan eigentlich kaum. Anfangs habe ich 1:1 Massenverhältnisse gemischt (50g Wasser, 50g Mehl) was ja zu einer waffelteigartigen Masse wurde. Da das meist sehr flüssig war – insb. nachdem sie dann die Nacht ruhten, füge ich momentan eher weniger Wasser hinzu, damit es eine etwas zähere Masse gibt.

        Ich werde das Vorgeschlagene mal machen und in gleichen Verhältnissen neu mischen.
        Danke

        Reply
        1. Stefanie April 2nd, 2020

          @Peter: Das Flüssiger-werden kann übrigens ein Grund sein, warum du kaum Blasen siehst. Es liegt daran, dass die Mikroorganismen viele “Verdauungs”-Enzyme (genauergesagt Amylasen und Proteinasen) an den Sauerteig abgeben haben. Dadurch werden Stärke und Protein zum Großteil abgebaut und können die Gärgase nicht festhalten. Da ist ein Auffrischen wie ich vorgeschlagen habe, auf jeden Fall sinnvoll, weil du einen Teil der Enzyme dadurch los wirst. Wenn die Tendenz bestehen bleibt, hilft es auch, das Fütterschema weiter anzupassen: 1 Teil Sauerteig, 2 Teil Mehl, 1,5-2 Teile Wasser. D,as bekommt man mit der Zeit in den Griff. Wenn gar nichts hilft, kannst du auch 5g Honig dazugeben, damit wird die Vermehrung der Sauerteighefen etwas angekurbelt.

          Reply
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  5. Sandra March 24th, 2020

    Hallo Stefanie,
    nur um ganz sicher zu gehen: “abdecken” heisst nicht, mit Schraubverschluss schliessen, sondern nur mit einem Tuch oder ähnlichem, damit Sauerstoff dazu kommen kann?
    Danke für deine Antwort!

    Reply
    1. Stefanie March 24th, 2020

      @Sandra: Den Deckel kannst du einfach lose auflegen oder nicht ganz festdrehen, dass reicht. Es geht nur darum, einem entstehenden Überdruck vorzubeugen. Im Glas ist ausreichend Sauerstoff vorhanden, und mit der Zeit bilden die Mikroorganismmen Kohlenstoffdioxid. Dadurch wird das Eindringen von neuen Sauerstoff selbst bei einem offenen Glas verhindert, da Kohlenstoffdioxid schwerer ist als Sauerstoff. Ein weiterer Grund, warum es wichtig ist, dass der Sauerteig einmal am Tag gefüttert und dabei umgerührt wird (Beim Füttern wird ausserdem Stoffwechselprodukte entfernr und neuen Nährstoffen hinzugefügt).

      Reply
  6. Monika March 23rd, 2020

    Hallo Stefanie, ich habe nun seit dem 4 Tag auf der Oberfläche eine Hautbildung. Kann ich die entfernen? Ist das etwas schlechtes, so recht will er sich auch nicht verdoppeln. LG

    Reply
    1. Stefanie March 23rd, 2020

      @Monika: Wenn die Haut nur eingtrockneter Sauerteig ist, kann sie entsorgt werden. Wenn sie bunt oder plüschig ist, dann ist es Schimmel und du müsstest nochmal von vorne beginnen. Du darfst mir gerne eine Mail mit Bild schicken, dann gucke ich mal drauf.
      Nimmt das Volumen des Sauerteiges zu? Dann ist alles in Odrnung und er ist nur gerade noch ein bisschen schwach auf der Brust. Weiterfüttern hilft und evtl. ein paar Hefeführungen. Sauerteige sind wie Kinder, jeder ist individuell ein bisschen anderes, und mancher ist einfach ein bisschen langsamer als der andere, aber am Ende werden sie im Normalfall alle was 🙂

      Reply
      1. Monika March 24th, 2020

        Ops, die Haut ist schon auf dem Komposthaufen gelandet ….Sie hatte aber weder einen Pelz, noch war sie verfärbt. Du beschreibst es richtig mit deinem Begriff ,,Schwach auf der Brust,, er riecht leicht säuerlich und kleine Bläschen sind auch zu sehen. Ich werde es mit deinem Tipp versuchen und auch versuchen, geduldig zu sein 😉
        Danke 🙂

        Reply
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  8. Monika Fahlbusch March 20th, 2020

    Hallo Stefanie, ich habe eine Frage zur Sauerteigherstellung. Ab Tag zwei und jeden weiteren Tag nimmst du nur 30 g des Sauerteig weg um diesen weiter zu füttern. Den übrigen Ansatz entsorgst du. Weshalb machst du das?

    Reply
    1. Stefanie March 20th, 2020

      @Monika: Das Vorgehen ist mikrobiologisch begründet: Die Mikrooganismen (Bakterien und Hefen) geben die Abfallprodukte ihres Stoffwechsels an ihre Umgebung ab, d.h. an den sie umgebenen “Sauerteig”. Genau diese Produkte sind aber in höheren Konzentrationen Wachstumshemmend für sie. Darum ist ein Verdünnen durch ein Wegwerfen eines Teils des Ansatzes und Auffüllen mit frischen Mehl und Wasser sehr sinnvoll. Den Effekt hat man kaum, wenn man nur immer neues Mehl in den Ansatz rührt. Gleichzeitig ist auch die Konzentration an frischen Nährstoffen höher als wenn man nur kleine Mengen an Mehl in einen immer größer werdenen Ansatz hineinrührt. Beides sorgt dafür, dass die Mikroorganismen besser wachsen können.
      Den Ansatz der ersten Tage würde ich übrigens auch nicht als Zusatz für andere Teige o.ä. verwenden, da in den ersten Tagen sich auch die nicht-sauerteigtypischen Bakterien stark vermehren und nicht ausgeschlossen werden kann, dass da auch mal ein pathogener Keim dazwischen ist. Von daher lasse ich auch da Vorsicht walten. Die Mengen sind im Rezept so klein gewählt, dass es nicht viel Mehl ist, dass entsorgt werden muss.

      Reply
      1. Monika Fahlbusch March 21st, 2020

        Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich finde deinen Blog und deine Rezepte klasse. Ich freue mich, das ich dich und deine Erfahrungen, nebst Rezepte gefunden habe. Liebe Grüße 🙂

        Reply
  9. Tanja March 19th, 2020

    Warum nimmst du ab dem 3. Tag beim Weizenmehl Type 550 und beim Roggenmehl weiter Vollkorn?

    Reply
    1. Stefanie March 19th, 2020

      @Tanja: Weil ich Roggensauerteig lieber in der Vollkornvariante verwende – bei Weizensauerteig ist die helle Variante milder, das gefällt mir besser. Du kannst aber problemlos auch den Roggensauer auf 1150er Mehl umerziehen.

      Reply
      1. Tanja March 19th, 2020

        Dankeschön 🙂
        Ich wusste nur nicht, ob das Weizenvollkornmehl vielleicht anders ‚reagiert‘ als das Roggen und es da deshalb einen Unterschied gibt

        Reply
  10. Franc Below January 17th, 2020

    Guten Morgen Stefanie, der Weizensauerteig ist ja leider nichts geworden, von daher habe ich mit Roggensauerteig begonnen.

    Heute ist Tag 4 früh und ich glaube die Frequenz des Fütterns (2x alle 12h) ist bei mir zu oft.
    Gestern früh (Tag 3) hatte ich erste sichtbare Blasen im Roggensauerteig, gefüttert und 12h später laut Plan erneut gefüttert obwohl keine Blasen mehr sichtbar waren. Der Teig riecht sauer und (noch?) nicht nach Joghurt.

    Ich würde nun weiter alle 24h füttern, bis sich viele Blasen bilden.

    Meine Vermutung ist, dass sich die Bakterien nicht schnell genug vermehren und ich alle 12h durch Halbierung des Teiges mit dem Mehl eher eine Verdünnung der Population bewirke.

    Habe mittlerweile meinen Serverschrank als Inkubationsraum entdeckt. Dort herrschen laut Thermometer 23-26ºC und das relativ konstant.

    Hast du noch Tipps für mich?

    Wünsche einen angenehmen Freitag

    Reply
    1. Stefanie January 17th, 2020

      @Franc: Ich würde sagen: Probier es aus. Wie so oft führen auch beim Sauerteig-Ansetzen viele Wege nach Rom.
      Das Sauerteig nach dem Ansetzen zuerst mehr oder minder stark blubbert und dann eine Phase mit extrem wenig Blasen folgt, ist normal. Zu Beginn vermehren sich die unterschiedlichsten (“falschen”) Mikroorganismen, die aber für eine ordentliche Blasenbildung sorgen. Dann ändert sich das Milleu und wird saurer, und die Milchsäurebakterien beginnen zu dominieren. Dass ist ganz oft eine ruhige Phase mit wenig bis keiner Blasenbildung.

      Reply
      1. Max February 14th, 2020

        Hallo zusammen,
        Die Anmerkung das es anfangs ordentlich blubberte und dann ruhiger wird hat mir geholfen. Bei mir war nach dem zweiten auffrischen immer Schluss. Davor hatte sich alles immer klasse verdoppelt und beim 3 mal dann Zero. Werde es jetzt noch mal versuchen.
        Dank Lg m

        Reply
        1. Stefanie February 14th, 2020

          @Max: Bei Sauerteig muss man manchml auch Geduld haben und weiterfüttern, auch wenn es kaum sichtbare Blasen gibt. Aber irgendwann startet der Sauerteig dann richtig durch!

          Reply
      2. Franc Below January 18th, 2020

        HOCHINTERESSANT!!! Also ist es nicht falsch wenn es ruhiger wird. Dann also weiter 12 stündig füttern und dann zusehen das es sich Mal verdoppelt?

        Reply
        1. Stefanie January 18th, 2020

          @Franc: So würde ich es machen. Aber wie gesagt: Viele Wege führen nach Rom.

          Reply
  11. Regine November 17th, 2019

    Hallo Stephanie,
    endlich habe ich mich überwunden und Roggensauerteig nach deinem Rezept angesetzt. Zwar hat er 2 Tage länger gebraucht, aber jetzt hat er sich verdoppelt. Stelle ich ihn jetzt einach in den Kühlschrank und füttere ihn 1x wöchentlich bis ich backen kann/möchte?

    Reply
    1. Stefanie November 17th, 2019

      @Regine: Super, dass du dich getraut hast! Und das sich ein Sauerteig nicht immer an Zeitpläne hält, ist durchaus normal 🙂 Es ist halt ein Naturprodukt. Und du hast es genau richtig verstanden, der Sauerteig kommt in den Kühlschrank (verschlossenes Glas) und fütterst ihn einmal die Woche, bis du einen Sauerteig zum Backen ansetzen möchtest.

      Reply
      1. Regine November 17th, 2019

        Vielen Dank für deine Hilfe und die vielen tollen Rezepte. Ich hoffe, dass mein Sauerteig Erfolg beim Brotbacken hat.

        Reply
  12. Maximilian March 27th, 2019

    Hallo Stefanie, also mit frisch gemahlenem Vollkornmehl (Roggen) geht der ab wie Schmidts Katze.

    Ich habe gestern Abend beginnen und heute morgen neu gefüttert. Das Volumen hat sich verdreifacht. Ich weiß gerade nicht ganz ob das am Bio Korn liegt oder ob sich da schädliche Bakterien sammeln um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Aber jedenfalls ist das im Glas sehr aktiv. 🙂

    Reply
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  14. Chriss September 16th, 2018

    Hallo, vielen Dank für die wundervolle Anleitung. Ich mache das erste mal Sauerteig und habe mich für diesen Weg dazu entschieden
    Jedoch Frage ich mich… warum steigt man beim Weizenmehl auf Typ 550 um und bei Roggen bleibt es Vollkornmehl? Hab ich was falsch verstanden? Reagieren die irgendwann unterschiedlich?

    Grüße Chriss

    Reply
    1. Stefanie September 16th, 2018

      @Chriss: Das liegt einfach daran, dass ein Weizensauerteig aus Vollkorn deutlich stärker säuert, was Weizengebäck aber nicht immer vom Aroma her so gut tut. Bei Roggenmehl ist die stärkere Säure gewollt und notwendig, um die Mehleigenen Enzyme des Roggenmehls zu deaktivieren und das Mehl so backfähig zu machen. Wenn du allerdings nur mit Vollkornmehl backen möchtest, kannst du auch einen Weizenvollkornsauerteig ziehen, musst nur stärker darauf achten, dass er mild bleibt: eine warme, eher kürze FÜhrung bei 28-30°C sind dabei hilfreich.

      Reply
  15. Heinz February 10th, 2018

    Ich muß 3/4 vierlel Trockenhefe haben wie sehe ich das auf dem Löfel das es 3/4 sind?

    Reply
    1. Stefanie February 12th, 2018

      @Heinz: Für den Sauerteig brauchst du keine Hefe 😉 Wenn es um ein anderes Rezept geht: Denk dir auf deinem Löffel eine Linie die ihn quer halbiert und teile diese Hälfte nochmal durch zwei. Das klingt nicht genau – und ist es auch nicht. Aber das ist das Abmessen mit Löffeln oder Tassen nie. Da ist es besser, die Hefe abzuwiegen. Hier im Blog findest du darum auch nur Brotrezepte mit Gramm-Angabe. Allenfalls bei Gewürzen nehme ich mal Tl zum abmessen, wenn es nicht auf 1g mehr oder weniger ankommt.

      Reply
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  18. Caja January 26th, 2018

    Hallo Stefanie, allerherzlichsten Dank für die ausführlichen Infos. Ich habe mein Problem beim Ansetzen jetzt darin gefunden, dass ich bislang zu wenig “weggekippt” habe. Der aktuelle Versuch, den von Muttern übernommenen, ziemlich sauren Sauerteig abzumildern, funktioniert auch gerade prima 👍 Bin mal gespannt, wie der nächste Brotversuch ausgeht☺ Schöne Grüße, Caja

    Reply
  19. Caja January 25th, 2018

    Hallo Stefanie,
    Ich habe schon gelegentlich mit Roggensauerteig Brot gebacken und habe es wieder aufgegeben, nachdem mir die letzten Brote alle bitter geworden sind (ASG war ziemlich sauer riechend, gefüttert meist mit Vollkornmehl). Woran könnte das bittere liegen?

    Und beim neu Ansetzen des Sauerteigs passiert es mir immer wieder, dass dieser am 3. Tag anfängt “übel-käsig” zu riechen (Tags zuvor honigartig). Ich stellte den Ansatz immer einfach bei Zimmertemperatur auf, bis er schön aufging und säußerlich roch. Hat früher schon mehrfach gut geklappt, aber in letzter Zeit nicht mehr, weil er schimmelte oder tagelang so übel roch, dass ich ihn entsorgt habe… habe zuletzt am 3./4. Tag den Umzug in den Kühlschrank versucht, dann aber nach weiteren 2 Tagen Ekelduft bei schaumig-weicher Konsistenz aufgegeben. Zu früh?

    Danke für etwas Nachhilfe,
    VG, Caja

    Reply
    1. Stefanie January 26th, 2018

      @Caja: Die Bitterkeit kommt wahrscheinlich vom saurem Sauerteig, denn manche empfinden starke Säure auch als bitter. Der “käsige” Geruch kann beim Ansetzen passieren, wenn sich die gewünschten Bakterien noch nicht etabliert haben.Je nach Bakterien, die zwischendurch hoch kommen – kann der Ansatz auch nach Schweiß oder Erbrochenen riechen. Unangenehm, aber nicht schlimm. Ich würde den Sauerteig allerdings regelmäßig füttern (s.o), denn die Bakterien brauchen “Futter” und ihre Abfallprodukte (Alkohol, Essig- oder Milchsäure, die Stoffe, die für denn käsigen Geruch verantwortlich sind) müssen entfernt werden für ein optimales Wachstum. Sonst flacht die Wachstumskurve immer weiter ab. Wenn dann die “Stinker” bereits alles aufgefuttert haben, kann es sein, dass sich nicht mehr genügend Milchsäurebakterien ansiedeln können. Gut ist es auch, den Sauerteig ein wenig wärmer zu stellen (24°-26°C), dann haben die Bakterien beste Wachstumsbedingungen.
      Um milde Roggenbrote zu backen, muss man den Sauerteig entsprechend führen. Ein Umstellen auf Roggenmehl Type 1150 kann helfen, da Vollkornsauerteig immer mehr Säure entwickelt (Liegt an den Mineralstoffen im Mehl). Eine mehrstufige Führung hilft zudem, die Säureentwicklung zu regulieren. Auch eine vorgeschaltete Hefeführung, die hilft, die wilden Hefen im Sauerteig “fit zu machen”. Dann muss das Brot nämlich nicht ganz so lange gehen und wird auch dadurch nicht zu sauer. Ein Beispiel habe ich z.B. hier.

      Reply
  20. johanna January 21st, 2018

    Liebe Stefanie,
    Danke für diesen Blog! habe gerade erst angefangen mit Sauerteig zu arbeiten und deine Methode ist die erste, bei der es endlich zu klappen scheint :).
    Ich wollte dich fragen, wie genau ich vorgehen soll, nachdem sich am 5. Tag nun mein WEG in oberhalb von 12h verdoppelt hat. Soll ich nochmal füttern? Kann ich jetzt direkt Brot backen? wenn ja, wie gehe ich vor? Soll das Ding jetzt unterfüttert in den Kühlschrank? In welchem Abstand soll ich es dann füttern? Einmal pro Woche vielleicht?
    Alles Liebe, Johanna

    Reply
    1. Stefanie January 21st, 2018

      @Johanna: Nach dem 5. Tag kann der Sauerteig als “Anstellgut” in den Kühlschrank wandern. Mit einem Teil kannst du dann den Sauerteig für dein erstes Brot ansetzen. Einfach die Menge, die im Rezept angegeben ist, nehmen (Rezpte gibt es z.B. hier) und den Sauerteig über Nacht reifen lassen.
      Der Sauerteig muss spätestens alle 2 Wochen gefüttert werden, besser sind alle 7 Tagen. Wie ich es mache, habe ich hier beschrieben.

      Reply
  21. Bita January 12th, 2018

    Hallo!
    Nachdem wir Gluten-Unverträglichkeit in der Familie haben, muss ich mit glutenfreiem Mehl arbeiten. Funktioniert das Rezept auch für zB Buchweizenmehl?

    Reply
    1. Stefanie January 12th, 2018

      @Bita: Mit Buchweizenmehl sollte es klappen, genau wie mit Teff-Mehl. Ich würde nur keine Fertig-Mehlmischungen nehmen, da ich nicht weiß, wie die Verdickungsmittel sich auf die Mikroorganismen auswirken.

      Reply
  22. elisabeth November 23rd, 2017

    Hallo! Deine Anleitung ist toll! ich habe meinen Teig nun 3 mal gefüttert. heute am tag 4 ist er aber nicht sehr bläschenreich oder gar aufgegangen. es hat sich kondenswasser am Deckel gebildet und das tropft hinunter. Soll das so sein? lg elisabeth

    Reply
    1. Stefanie November 23rd, 2017

      @Elisabeth: Nach einer aktiven Phase von noch “falschen” Bakterien kann es zu einer eher stillen Phase kommen. Einfach immer weiter füttern bis die Aktivität stimmt – solange es Bläschen gibt ist alles gut. Und das Kondenswasser ist überhaupt nicht schlimm 🙂

      Reply
  23. Claudia October 20th, 2017

    Ich habe gerade den ersten Versuch gestartet. Aber mein Gefäß scheint zu groß zu sein. Der Ansatz bedeckt nicht einmal ganz den Boden. Ist das schlecht, weil der Teig so austrocknet, oder kann ich bis zuletzt das große Glas weiternutzen?

    Reply
    1. Stefanie October 20th, 2017

      @Claudia: Ein kleineres Glas wäre schon besser. Es beugt dem Austrocknen vor und man kann auch besser beobachten, wie der Teig aufgeht.

      Reply
  24. Jil June 19th, 2017

    Hallo Stefanie,

    mein Sauerteig ist ganz prächtig gediehen und hat sich ganz brav verhalten! Ich habe gleichzeitig Roggen und Weizen angesetzt und sie standen immer neben einander. Der Roggen ist super gegangen, nur am 4. Tag hat sich der WeizenST erst verdoppelt und ist dann wieder zusammengefallen innerhalb von 12 Stunden. Ich habe dann einfach nochmal gefüttert und er ist wieder aufgegangen und zusammengefallen. Was ist da passiert? Und was mache ich jetzt?
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Jil

    Reply
    1. Stefanie June 19th, 2017

      @Jil: Wenn der Sauerteig aufgeht und wieder zusammenfällt, hast du einfach eine aktiven Sauerteig gezüchtet. Steht er sommerlich warm (25°C plus) ? Das mögen die Hefen und sie vermehren sich gut. Das zusammenfallen kann man sich folgendermaßen vorstellen: Die Luftblasen im Teig sind wie kleine Luftballons, die immer stärker aufgeblasen werden. Irgendwann platzen sie, und das führt zu einem zusammenfallen des Sauerteigs. Das ist aber nicht schlimm, nur ein Zeichen, dass der Sauerteig wieder gefüttert werden muss. Du kannst versuchen, das Fütter-Intervall auf 8 Stunden zu reduzieren, das solle reichen (und ist sehr gut für so einen neuen Sauerteig!)

      Reply
      1. Jil June 22nd, 2017

        Liebe Stefanie,
        super, vielen Dank! Dann bin ich beruhigt. Ja, ich dachte, jetzt ist die perfekte Zeit, mal einen anzusetzen.

        Reply
  25. Martin Wirth April 19th, 2017

    Hallo Stefanie,
    mein gestern angesetzter Roggensauerteig (mit Roggenvollkornmehl) hat sich nach dem ersten neu Füttern nach wenigen Stunden bereits mehr als verdoppelt. Was soll ich jetzt damit machen? Weiter wie beschrieben oder ab in den Kühlschrank?
    Liebe Grüße, Martin

    Reply
    1. Stefanie April 19th, 2017

      @Martin: Mach weiter wie beschrieben. Diese frühe, starke Aktivität kommt normalerweise von nicht-sauerteigtypischen Bakterien, die jetzt nach und nach von der sich stabilisierenden Sauerteigfauna verdrängt werden. Bis sich die gebildet hat, braucht es aber einige Tage, in denen weitergefüttert wird.

      Reply
  26. Harald April 1st, 2017

    Hallo und Guten Abend Stefanie,
    ich möchte Einmachgläser zum ansetzen verwenden. Wenn Du vom “abdecken” des Sauerteiges schreibst, kann ich dann die Einmachgläser fest verschließen oder einfach nur den Glasdeckel zuklappen? Und wie verhält es sich dann mit dem fertigen Sauerteig? Vielen Dank für Deine Mühe!

    Reply
    1. Stefanie April 1st, 2017

      @Harald: Leg den Glasdeckel einfach lose auf, dann können die Gärgase entweichen. Auch den fertigen Sauerteig hebe ich in Weckglas mit locker aufgelegten Deckel oder in einem locker verschlossenen Twist-off-Glas auf.

      Reply
  27. Elke Brauer January 19th, 2017

    Hallo Stefanie, das Brot war sehr lecker, ich habe noch Brotgewürz hinzu gegeben!! Hätte vlt. noch etwas schöner aufgehen können, aber gut ich habe nur 1 Hefeführung gemacht. Beim nächsten Brot mache ich wieder eine Hefeführung aus dem restlichen Sauerteig und gebe den Rest der Hefeführung (da nur 10g gebraucht werden) wieder zum Sauerteig zurück, wie beim letzten Mal auch?

    Reply
    1. Stefanie January 19th, 2017

      @Elke: Super, das freut mich! Mach am Besten die Hefeführung mit einer etwas größeren Teilmenge und heb den Rest anstelle des alten Sauerteiges auf. Dann ist dein Sauerteig beim nächsten Mal direkt deutlich fitter.

      Reply
  28. Elke Brauer January 13th, 2017

    Ja das werde ich backen. Ich habe aus 20g eine Hefeführung hergestellt und brauche dann 10g hiervon. Kann ich den Rest dann zum übrig gebliebenen Sauerteig geben?

    Reply
  29. Elke January 12th, 2017

    Hallo Stefanie, ich werde morgen mit 20 g des neu entstandenen Sauerteigs eine Hefeführung machen, den Rest in den Kühlschrank stellen. Für das Sauerteigbrot brauche ich dann etwas Sauerteig. Wieviel ist das? 1 Eßl?
    Ich in schon sehr gespannt ob das Brot gelingen wird.
    Liebe Grüße Elke

    Reply
  30. Elke January 10th, 2017

    juhuu er hat jetzt Blasen 🙂 !! Ich habe einfach heute früh mit dem 2. Tag weitergemacht und ignoriert dass er etwas anders ausschaut als gedacht. Total spannend. Ich habe mit Roggenmehl angesetzt und mache tapfer weiter. Vielen Dank Stefanie

    Reply
    1. Stefanie January 10th, 2017

      @Elke: Super 🙂 Manchmal braucht man einfach ein bisschen Geduld – Brotbacken ist da immer ein Feld, um Geduld zu üben 😉

      Reply
  31. Elke January 5th, 2017

    vielen Dank Stefanie, für Deine Antwort. Ich habe aber irgendwie einen Knoten im Hirn…
    Wenn ich das erstemal einen Sauerteig angesetzt habe, nehme ich diesen zum Backen (d.h. am 5. Tag), lt. Rezept 20 g Sauerteig. Was mache ich mit dem Rest vom hergestellten Sauerteig? Bleibt der im Glas aufbewahrt im Kühlschrank und füttere immer nur alle 14 Tage?
    Sorry wenn ich mich grad bissel begriffsstutzig anstelle.

    Reply
    1. Stefanie January 5th, 2017

      @Elke: Genau, du nimmst 20g für den Sauerteig für das Brot und die restlichen 70g wandern in einem Glas in den Kühlschrank. Da hält sich der Ansatz etwa 14 Tage, dann muss er wieder gefüttert werden. Ist der Knoten entwirrt? Wenn nicht, frag ruhig nach, manchmal hat man so einen Tag mit Knoten im Kopf 🙂

      Reply
      1. Elke January 9th, 2017

        So habe mir gedacht: Fang einfach mal an… schon stellt sich das nächste Problem. Ich habe die 30g Mehl und die 30 g Wasser vermischt und schon da war das nur ein Mehlklumpen. Habe dann noch ein Schlückchen Wasser hinzu gegeben aber so richtig verbessert hat sich die Konsistenz nicht. Jetzt nach 12 Stunden bei ca. 25 Grad hat sich noch gar nichts getan. Ich befürchte mal, dass wird sich auch nicht ändern 😉 Was hab ich nur falsch gemacht?

        Reply
        1. Stefanie January 10th, 2017

          @Elke: Weizen oder Roggen? Bei Roggenmehl ist der Teig “realtiv” fest, man sieht die Blasen dann aber auch besser. Und nach 12 Stunden wird sich bei einem frisch angesetzten Sauerteig noch nicht viel tun, schau mal, wie es nach 24 Stunden aussieht.

          Reply
  32. Elke January 5th, 2017

    Hallo Stefanie,
    ich habe noch eine Frage:
    Muss ich Sauerteig für jedes Brot neu ansetzen? Habe ich da was überlesen?
    Liebe Grüße Elke

    Reply
  33. Rike December 30th, 2016

    Liebe Stefanie
    Ich bin am Verzweifeln: Mein SauST hatte schon wieder so eine helle feste Schicht nach 1 Woche ohne Fütterung im Kühlschrank. Vor ein paar Wochen war das schon mal der Fall. Damals hast du vermutet, dass es sich um Kahmhefen handelt. Nun wollte ich einfach auf Nummer sicher gehen und einen neuen Roggen-ST nach deiner Anleitung ansetzen. Nach den zweiten 24h Stunden hat sich das Volumen sicher verdreifacht (ist das normal, dass das so schnell geht?). Nach den nächsten 24h tut sich dann aber gar nichts mehr 🙁
    Habe es jetzt schon zweimal neu gestartet. Jedes Mal das gleiche: nach 2x24h dreifache Volumenzunahme und nach den dritten 24h tut sich nichts mehr 🙁
    Hast du eine Idee woran das liegt bzw. was ich falsch mache?
    LG Rike

    Reply
    1. Stefanie December 30th, 2016

      @Rike: Beim Ansetzen eines Sauerteiges muss sich die richtige Bakterienzusammensetzung erst entwickeln. Am ersten und zweiten Tag kann es zu Aktivität von Bakterien kommen, die nicht in einen Sauerteig gehören und auch nicht im Sauerteig-Milieu überleben kann. Sie sterben ab, wenn sich mehr Milchsäurebakterien ansiedeln. Dann kann es sein, dass am dritten Tag wenig bis keine Aktivität zu beobachten ist. Hast du nach dem dritten Tag dann jeweils abgebrochen? Versuch mal, einfach weiter zu füttern, es sollte dann am vierten oder fünften Tag wieder zu Aktivität kommen.

      Reply
      1. Rike December 31st, 2016

        Danke für deine umgehende Antwort! Die hat mich davor bewahrt den Ansatz zum zweiten Mal nach dem dritten Tag in den Müll zu werfen. Jetzt habe ich also heute morgen einfach mal weitergemacht. Mal sehen wie er sich entwickelt.

        Reply
        1. Rike October 18th, 2017

          Liebe Stefanie
          10 Monate später war ich grad schon wieder sehr dankbar für deine Antwort auf meine Frage! von damals 🙂
          Ich musste – aus dem gleichen Grund 🙁 – schon wieder einen neuen ST ansetzen und hatte am dritten Tag genau die gleiche Frage wie vor 10 Monaten. Zum Glück habe ich deine Antwort hier wiedergefunden und einfach fröhlich weiter gefüttert. Nach 5 Tagen war dann alles gut und heute Abend habe ich endlich wieder einen Sauerteig für ein Brot morgen ansetzen können.

          Reply
          1. Stefanie October 18th, 2017

            @Rike: Das ist ja gut, dass du die Antwort wiedergefunden hast 🙂 und wenn dein Sauerteig sich ein wenig stabilisiert hat, könntest du eine Trockensicherung machen, dann hast du es – falls es nochmal Probleme gibt – einfacher, weil du nur reaktivieren und nicht wieder ganz am Anfang anfangen musst.

  34. Manuela November 29th, 2016

    Liebe Stefanie,

    ich kann fast weinen, da ich mein alter Sauerteig entsorgt habe, ich dachte vielleicht ist ein neuer besser, nach dem ich ihn 4 Wochen nicht gefuttert habe…. UND jetzt ist mir das passiert was andere dir geschrieben haben: nach 2 Tage wo alles schön aufgegangen ist habe ich nur ein Teig zwar mit kleine Bläschen, sehr dezent riechend, nicht so klar nach was, der GAR NICHT AUFGEHT!!!! Habe ihn dann nach deinen Vorschläge auch fester geführt, trotzdem keine Veränderung!!!! Heute sind schon 10 Tage insgesamt in dem ich jedes mal hoff dass etwas passiert… Was soll ich bloß machen? Noch immer weiter oder ganz neu anfangen? Habe Angst dass alles das gleiche Verlauf nimmt… Und die Mikrowellentür leuchtet…und leuchtet…
    Das ist ein echter ” Notfall”, wäre die sehr dankbar wenn du mir helfen könntest….

    Mit freundlichen Grüßen und Hoffnung,
    Manuela

    Reply
    1. Stefanie November 29th, 2016

      @Manuela: Das klingt gar nicht gut. Nach 10 Tage sollte sich eigentlich was tun bei deinem Sauerteig. Wahrscheinlich wäre es eine gute Idee, nochmal anzufangen. Von deinem alten hast du nicht noch irgendwo einen Rest in einem Glas? Meistens ist es einfacher, einen etwas verhungerten Sauerteig hochzupäppeln, als wenn man ganz von vorne anfängt.

      Reply
      1. Manuela December 5th, 2016

        Liebe Stefanie,

        ich hatte dir schon vor Tagen auf Mail geantwortet, und heute erst kam die Benachrichtigung mailer-daemon, dass du es nicht bekommen hast! Ich hätte gern etwas von deiner Trockensicherung, da alles schief gelaufen ist….wie aber dich benachrichtigen?
        ???
        Ganz liebe Grüße,
        Manuela

        Reply
  35. Nicole Waßer November 14th, 2016

    Guten Morgen
    Also Weizen- und Roggensauerteig erfolgreich groß gezogen 🙂
    Jetzt habe ich eine Frage zur weiteren Verwendung. Wenn ich den Sauerteig für mein Rezept ansetze, ca. 16 – 18 Stunden, dann würde ich das über Nacht machen. Den eigentlichen Brotteig aber erst am späten Abend anfangen, da der Teig eine Gare im Kühlschrank für ca. 18 Stunden braucht und ich ihn erst Nachmittags, am Backtag, abbacken kann.
    Könnte ich den Sauerteig bis zur Verwendung, am späten Abend in den Kühlschrank stellen ? Und dann zeitig wieder auf Raumtemperatur kommen lassen ?
    Vielen Dank im voraus
    Nicole

    Reply
    1. Stefanie November 14th, 2016

      @Nicole: Vielleicht würde sich da eher eine Salzsauerteig anbieten, der hat eine längere Stehtoleranz.
      Dazu nimmt man 20% Sauerteig aus dem Kühlschrank (Anstellgut) und 2% Salz. Die Anfangstemperatur des Sauerteigs sollte etwa 35-30°C liegen.
      Bei 100g Mehl ergibt das:

      100g Roggenmehl
      100g Wasser (50°C)
      2g Salz

      diese drei vermischen, dann

      20g Sauerteig aus dem Kühlschrank (Anstellgut) unterrühren

      Der Sauerteig hat dann etwa 32°C. Nun kann man ihn für mindestens 18 bis zu 48 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Durch das Salz werden die Mikroorganismen etwas im Wachstum gehemmt und man kann den Sauerteig länger stehen lassen. Er wird durch diese Führung mild und ausgewogen. Bei einem triebschwachen Sauerteig muss man allerdings etwas Hefe (etwa 1% = 10g pro Kilo Mehl) hinzugeben.
      Wichtig ist auch, dass man daran denkt, das Salz, das man dem Sauerteig zugibt, beim Hauptteig wieder abzieht.
      dazugeben.

      Reply
  36. Pingback: Schmerz, Freude und Sauerteig | The Mindmachine

  37. Christine May 13th, 2016

    Ich probiere gerade das erste Mal mit einem Sauerteigansatz herum, den ich geschenkt bekommen habe. Nach dem Backen der ersten beiden Brote scheint mir der Teig irgendwie inaktiver zu werden, blubbert nicht mehr so stark und fängt irgendwie an, nach Apfel zu riechen. Das letzte Brot mit diesem Teig ging zwar schön auf während der Gehzeit (2,5 Stunden im ganz schwach beheizten Backofen bei ca. 30-40°C), fiel dann aber während des Backens wieder in sich zusammen. Deswegen meine Frage: muss zum führen des Teiges Vollkornroggenmehl genommen werden? Das habe ich nämlich leider momentan nicht zur Verfügung und habe deswegen auf Type 1050 zurückgegriffen. Und dann noch die Frage, ob der Teig in einem luftdichtverschlossenen Gefäß in der Küche aufbewahrt oder lediglich mit einem Tuch abgedeckt werden soll? Und soll er lichtgeschützt gelagert werden oder ist das egal?
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich da sowohl bei der Pflege als auch beim Backen einen Fehler gemacht habe, oder ob der Zusammenfall durch den veränderten Teig zustande kam… Wäre für jeden kleinen Hinweis sehr dankbar, da die ersten Ergebnisse wirklich sehr lecker waren!!

    Liebe Grüße, Christine

    Reply
    1. Stefanie May 13th, 2016

      @Christine: Wie fütterst du den Sauerteig genau (Temperatur, Menge Mehl/Wasser/Sauerteigansatz, Häufigkeit)? Hast du den Sauerteig dauerhaft bei Raumtemperatur? Lichtgeschützt ist nicht wichtig (ich nehme gerne Weckgläser mit lose aufgelegten Deckel für den Sauerteig). Luftdicht muss auch nicht sein, denn dann fliegt – wenn man Pech hat – irgendwann der Deckel durch die Gegend, da der Sauerteig / Brotteig ja bei der Gärung CO2 produziert und in einem luftdicht verschlossenen Gefäß sich mit der Zeit ein Überdruck entwickelt. Der Teig sollte aber auch nicht austrocknen, daher neige ich zu lose aufgelegten Deckeln.
      Beim Mehl ist es eigentlich egal, ob Vollkorn oder Type 1150/1050. Je höher der Ausmahlungsgrad (also je näher am Vollkornmehl), desto stärker wird die Säureproduktion aber sein, und ein Vollkornsauerteig kann auch etwas aktiver sein, da im Vollkornmehl mehr Mineralstoffe vorhanden sind, und sich die Bakterien besser vermehren können. Wenn der Sauerteig aber wirklich an Triebstärke verliert, dann kann eine Hefeführung helfen.
      Und nach welchem Rezept hast du das Brot gebacken (ohne Rezept ist das schwer zu beurteilen) – kommt da noch zusätzliche Hefe in den Teig? Das Zusammenfallen klingt nämlich eher nach einer Übergare – d.h. das Brot ist zu lange gegangen. 40°C ist schon sehr grenzwertig hoch, besser wären 28-30°C. Zur Beurteilung, ob das Brot bereit zum Backen ist, ist der Daumendruck-Test gut geeignet. Hier habe ich den Test beschrieben.

      Reply
      1. Christine May 13th, 2016

        Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort! Ich hatte ca. 20-25 Gramm auf Backpapier getrockneten Roggen-Sauerteig bekommen, den ich am ersten Tag mit je einem Esslöffel Roggenmehl (1150) und Wasser aufgelöst habe. Danach habe ich ihn einfach nach der Anleitung zum Ansetzen hier auf deiner Seite großgezogen, also immer mit 30g Mehl und Wasser. Da ich kein Thermometer zur Hand hatte, habe ich das mit der Wassertemperatur eher nach Gefühl gehandhabt. Seitdem befindet er sich in der Küche bei Raumtemperatur in einer Schüssel, die lose mit Silikondeckel und Küchenhandtuch abgedeckt ist, da ich ca. alle 3-4 Tage ein neues Brot gebacken habe. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass der getrocknete Teigansatz quasi als Tourist mit in Nordamerika war und drei Monate lang das dortige gechlorte Haushaltswasser zu trinken bekommen hatte, was ihm nach Aussage seiner vorherigen Teigpflegerin nicht so gut getan hat… Im Hobbybäcker-Bekanntenkreis habe ich daher den Tipp bekommen, zunächst mit dem Teig – da er zu Beginn vermutlich noch etwas schwach sei – ein Rezept mit relativ hohem Sauerteiganteil zu versuchen. Ich habe dann dieses hier ausprobiert: http://www.chefkoch.de/rezepte/2370081376110255/Roggen-Sauerteig-Mischbrot-gebacken-im-Brotbackautomaten.html. Dazu habe ich ihn an zwei Tagen hintereinander je mit 100g Mehl und Wasser gefüttert und am dritten Tag verbacken. Verändert habe ich das Rezept nur insofern, dass ich das Backmalz weggelassen und stattdessen 1 TL gemahlenen Waldkümmel dazugegeben habe und das Ganze dann nicht im Brotbackautomaten, sondern für 10 Minuten bei 250° Umluft und dann noch mal 30 Min bei 180° gebacken habe. 1 Stunde gehen lassen schien mir zu kurz, daher habe ich’s mittlerweile auf 2,5 Stunden ausgedehnt. Aber es passiert immer dasselbe: zuerst geht der Teig super auf und sobald ich dann den Backofen auf die eigentliche Backtemperatur stelle, fällt er in der Mitte der Brotback-Kastenform zusammen. Na mal sehen, so schnell gebe ich nicht auf und werde auf jeden Fall morgen mal den Fingertest ausprobieren – vielen vielen Dank für den Hinweis 🙂
        Liebe Grüße, Christine

        Reply
        1. Stefanie May 13th, 2016

          @Christine: Mit einem Tütchen Trockenhefe hast du mehr (!) als genug Hefe im Teig – da braucht man den Sauerteig gar nicht für den Trieb. Wenn ich mir die Bilder anschaue, würde ich sagen, du bist nicht die einzige, bei der der Teig im Ofen eingefallen ist – so richtig toll sieht das nicht aus. Ich würde die Hefemenge im Rezept halbieren, und den Teig bei Raumtemperatur eine Stunde gehen lassen. Wenn zusätzlich 1-2% frische Hefe (also 10-20g Hefe auf 1 kg Mehl, entspricht in etwa 3-7g Trockenhefe) im Teig ist, musst du dir normalerweise keine Sorgen wegen des Aufgehens machen.
          Anstelle der Umluft nimm besser Ober- und Unterhitze, denn die Umluft trocknet die Oberfläche des Brotes zu sehr aus, das macht keine schöne Kruste.
          Möchtest du auf jeden Fall ein Roggenmischbrot backen? Ansonsten könnte ich dir z.B. dieses Vollkornbrot anbieten, da kann man – wenn man mag- den Sauerteig auch mit Roggenmehl Type 1150 machen. Ein gutes Rezept mit größerem Roggenanteil ist auch dieses.
          Oder du trainierst deinen Sauerteig mit ein paar Hefeführungen und versuchst den Irländer .
          Fütterst du einmal oder zweimal am Tag? Falls du einmal am Tag fütterst, könnte es sein, dass du auf 2x umstellen musst- beobachte den Sauerteig mal den Tag über: Wenn er am Anfang gut aufgeht, und dann im Laufe des Tages zusammenfällt, ist er nämlich so fit, dass er zweimal am Tag etwas zu essen brauch – gerade bei den momentan etwas wärmeren Aussentemperaturen kann das sein. Und wenn du zweimal am Tag fütterst, gilt das selbe: Achte mal darauf, wie der Teig sich den Tag über verhält. Wenn er bei zweifacher Fütterung pro Tag aufgeht und zusammenfällt,kannst du probieren, die doppelte Menge Mehl und Wasser zur einfachen Menge Sauerteig zu geben (z.B. 10g Sauerteig, 20g Mehl, 20g Wasser).
          Chlor im Wasser wird dem Sauerteig nicht gut getan haben, aber wenn du ihn jetzt schon über ein, zwei Wochen jeden Tag fütterst, sollte er eigentlich fit sein.

          Reply
          1. Christine May 21st, 2016

            Liebe Stefanie,

            mit dem Daumendruck-Test hat es super geklappt, jetzt geht der Teig richtig schön auf beim Backen. Und erholt hat sich die Kultur nach ein paar Hefeführungen auch prima, so dass ich keine neue ansetzen muss. Jetzt blubbert der Teig nur so vor sich hin und wartet schon darauf, dass das nächste Rezept ausprobiert wird. Heute soll’s das Zwiebelbrot sein, dass ich hier auf deiner Seite entdeckt habe.

            Vielen lieben Dank nochmal für Tipps und Hinweise!!
            Christine

  38. Thekla Happel May 2nd, 2016

    Hallo Stefanie,

    ich habe glutenfreien Sauerteig gekauft und ihn täglich mit Reismehl und Buchweizenmehl gefüttert. Nach 48-72 Stunden hat sich auf der obersten Schicht eine rötlich braune Verfärbung eingestellt, Schimmel ist nicht zu erkennen. Ist die rötliche Verfärbung normal ? Der Teig riecht gut und bildet ausreichend Bläschen.

    Viele Grüße Thekla

    Reply
    1. Stefanie May 3rd, 2016

      @Thekla: Ich habe keine Erfahrung mit glutenfreien Sauerteig, würde aber die Verfärbung eher dem Buchweizenmehl zuschreiben. Wie häufig Fütterst du den Sauerteig denn? Und kann es sein, dass er an der Oberfläche etwas angetrocknet ist?

      Reply
      1. Thekla H. May 10th, 2016

        Danke für Deine Antwort. Ja, zum Teil war er etwas angetrocknet, die Verfärbung ist aber, soweit ich mich erinnere, auch ohne Antrocknen entstanden. Ich habe in der Regel einmal am Tag gefüttert.

        Reply
  39. Petra I. April 19th, 2016

    Hallo Stefanie,
    vielen Dank für diese ausführliche Beschreibung. 🙂
    Ich habe bisher nur Backmischungen verwendet und probier jetzt meinen ersten Sauerteig.
    Dazu hätte ich eine Frage: Die Oberfläche meines Ansatzes sieht matt-samtig aus, nicht glänzend. Ist das normal oder ein Anzeichen von Schimmel? Riechen tut er gut, sanftsäuerlich-hefig.
    Hier 2 Fotos, auf dem zweiten sind die weißen Stellen glänzend, der Rest matt.
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/roggensauert19089gp0h1qlm.jpg
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/roggensauert18079upl1e4bi.jpg
    Viele Grüße
    Petra I.

    Reply
    1. Stefanie April 19th, 2016

      @Petra I.: An welchem Punkt des Sauerteigansatzes bist du gerade (ich gehe jetzt mal davon aus, dass du nach oben stehender Anleitung vogegangen bist)? Es handelt sich wahrscheinlich um Kahmhefen, der hefige Geruch deutet darauf hin. Es kann sein, dass sie sich bei einem noch sehr jungen Sauerteig, der nicht ausreichend Säure entwickelt hat, stark vermehren- oder bei bei einem “schlecht gepflegten” Sauerteig, der hungert. Ich würde jetzt die nächsten ein, zweimal nach Anleitung füttern und sehen, was passiert. Wenn sich der Sauerteig stabilisiert, sollten die Kahmhefen auch verschwinden.
      Um sicher zugehen, dass es kein Schimmel ist, würde ich den Rest, der nicht gefüttert wird, auch bei Raumtemperatur stehen lassen und beobachten. Wenn er innerhalb der nächsten 24 Std. grün oder schwarz wird, dann ist es doch Schimmel und du musst leider von vorn beginnen.
      Nachtrag: Ich würde die Oberfläche mit dem Löffel abheben und die untere Schicht weiterfüttern.

      Reply
      1. Petra I. April 19th, 2016

        Ich hab erst mit 1 x tägl. je 100g angefangen, aber da ist wenig passiert. Dann hab ich ihn wärmer gestellt, da kamen die Kahmhefen. Jetzt bin ich auf dein 3 x 30 umgestiegen, das hat ihm offensichtlich gut getan, er ist jetzt sehr blasig und der Geruch ist heut abend auch strenger geworden, so nach saurem Wein, aber auch wieder diese Schicht.
        Ich mach es, wie du sagst: Füttere weiter, laß den Sauerteigrest stehen und schau mal, was passiert.
        Danke für deine Hilfe!
        Petra

        Reply
  40. Julia Gantner November 15th, 2015

    Liebe Stefanie,

    ich finde es toll, dass du dir überhaupt die Zeit nimmst, so ausführlich zu antworten, du hast schließlich auch noch einen Beruf 😉

    Danke für deine Ausformulierung der Bakteriensorten, jetzt kann ich es besser einschätzen denke ich. Essigsäurebakterien sollten es noch nicht gewesen sein, so warm war es auch nicht =)

    Liebe Grüße,
    Julia

    Reply
  41. Julia Gantner November 11th, 2015

    Hallo Stefanie,

    ich habe schon vor einigen Tagen einen Weizensauerteig nach deiner Anleitung angesetzt. Die ersten zwei Tage liefen gut, aber dann haben, glaube ich, die Milchsäurebakterien total die Oberhand gewonnen (sehr flüssige Konsistenz und ziemlich unangenehmer Geruch – fast wie Erbrochenes?). Ich hab dann entsprechend deiner Hinweise fester geführt – das hatte aber nur wenig Konsequenzen. Etwas fester aber immer noch furchtbarer Geruch. Genervt hab ich den Teig abgeschrieben, ihn aber aus Faulheit nicht direkt entsorgt.
    Zwei Tage später (in denen er so bei 21 °C rumstand) hat er sich dann aber anscheinend gefangen, er roch jetzt nicht mehr so nach Milchsäure, sondern mehr nach Aceton.
    Beim weiteren Füttern habe ich gemerkt, dass es eventuell an der Temperatur lag. Die versuche ich mit einer Wasserflasche in einer Kühlbox zu erzeugen und ich glaube, sie war anfangs zu hoch. Seit ich die Heizquelle kühler eingestellt haben – macht der Teig fein, was er soll.

    Meine Frage ist jetzt:
    Wenn ich vor dem ersten Backversuch eine Hefeführung (mit den entsprechend höheren Temperaturen) einlege, laufe ich dann Gefahr, dass die Milchsäurebakterien wieder so aktiv werden? Und wenn ja, gibt es eine Möglichkeit, das zu verhindern?

    Viele Grüße,
    Julia

    Reply
    1. Stefanie November 13th, 2015

      @Julia: Entschuldige, dass die Antwort ein bisschen gedauert hat, ich hatte eine lange Woche :-/
      Zu Beginn kann der Sauerteig seltsam riechen. Der Geruch kann von Alkohol bis zum Erbrochenen reichen (wie die Kölner Innenstadt am Morgen nach dem 11.11. 😉 ). Der Geruch verschwindet nach ein paar Tagen, wenn sich erstmal eine stabile Mikroflora eingestellt hat, bei dem die Milchsäurebakterien die dominierenden Arten ausmachen.
      Der Acetongeruch ist ein “Hunger”geruch und ein Zeichen, dass der Sauerteig gefüttert werden muss.
      Eine zu hohe Temperatur mit deutlich über 30°C kann allerdings auch dafür sorgen, dass sich Essigsäurebakterien im Teig vermehren, die nichts in einem Sauerteig zu suchen haben (auch wenn bei bestimmten Foren “Essigsäurebakterien” zu den heterofermentierenden Milchsäurebakterien gesagt wird, was biologisch richtig falsch ist).
      Für die Hefeführung sollte die Temperatur zwischen 28°C – 30°C liegen. Ein Thermometer (normales Zimmerthermometer reicht) hilft, das richtig einzuschätzen. Wenn die Temperatur stimmt, sollte die Hefeführung so auch problemlos funktionieren. Falls der seltsame Geruch wiederkommt, würde ich bei niedriger Temperatur noch ein paar Tage weiterfüttern, damit sich die Milchsäurebakterien-Flora weiter stabilisiert.

      Reply
  42. Carina October 14th, 2015

    Vielen Dank für Deine Antwort! Ich werde nochmal genau drauf achten, aber ich denke eher nicht, dass er schon wieder zusammen gesunken ist.
    Dann versuche ich noch mal eine Fütterung mit Vollkornmehl.
    Bei angelehnter Türe hat der Mikrowelleninnenraum eine Temperatur von 25°C. Wenn ich sie schließe und nur etwas dazwischen klemme, damit das Licht nicht ausgeht, dann steigt die Temperatur auf 27-28°C.
    Ist es denn entscheidend für den Geschmack des Brotes, ob ich einen hellen oder eher einen dunklen Sauerteig führe, oder ist es nachher eher das Mehl, das ich zum Brotbacken verwende, was den Brotgeschmack bestimmt?

    Reply
    1. Stefanie October 18th, 2015

      @Carina: Entschuldige, dass ich so spät antworte, dein Kommentar war mir irgendwie durchgegangen. Was die Mehltypen angeht, begünstigst du je nachdem, mit welchen Mehl du den Sauerteig führst, schon den einen oder anderen Bakterienstamm, der dann etwas zahlreicher vertreten ist. Aber meiner Meinung nach macht es im Geschmack nur Nuancen aus. Darum schreibe ich auch nie Weizen-Anstellgut oder Roggenanstellgut sondern nur “Sauerteig” damit jeder das nehmen kann, was bei ihm im Kühlschrank steht.

      Reply
  43. Carina October 13th, 2015

    Hallo Stefanie,
    leider tut sich immer noch nicht sehr viel bei meinem Sauerteig. Er riecht nun deutlich mehr vergoren, aber Triebkraft hat er nicht wirklich. Er schafft in 12h maximal ein Viertel seiner Ausgangshöhe aufzugehen :-(.
    Soll ich ihn lieber wieder mit Vollkornmehl oder einer höheren Type füttern? Warum setzt man den Sauerteig eigentlich überhaupt auf Type 550 um und lässt es nicht beim Vollkornmehl oder Type 1050? Hat das einen speziellen Grund?
    Ich habe nun parallel einen zweiten angesetzt, aber er scheint die gleiche Entwicklung zu durchlaufen. Wahrscheinlich liegt es dann an meinem Mehl, oder? Vielleicht sollte ich dann einfach mal Deinen gemischten Sauerteig probieren, vielleicht klappt es damit. Allerdings habe ich nur Dinkel- und Weizenvollkornmehl von der Mühle und keinen frisch gemahlenen Weizen oder Dinkel.
    Ich hoffe, es klappt bald. Mein Mann kriegt langsam schon die Krise und fürchtet um unsere Mikrowellenbeleuchtung ;-).

    Viele Grüße,
    Carina

    Reply
    1. Stefanie October 13th, 2015

      @Carina: Bist du sicher, das der Sauerteig nicht evtl. nach den 12 Stunden schon wieder begonnen hat, zusammenzusinken?
      Grundsätzlich kann man den Sauerteig auch vollständig mit Vollkorn oder Type 1050 führen, ganz den persönlichen Vorlieben. Ich setze meist einen hellen Sauerteig an, darum bleibe ich gerne bei Type 550. Wenn der Sauerteig schwächelt, kann Vollkornmehl aber helfen, da es mehr Mineralien enthält. Wie warm ist es denn in der Mikrowelle? 25°C oder eher 30°C? Alternativ zur Mikrowellenbeleuchtung könntest du den Sauerteig auch z.B. eine Wärmflasche mit warmen Wasser in eine Kühltasche packen. Die Temperatur sinkt zwar langsam ab, aber das ist so in Ordnung.

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  44. Carina October 7th, 2015

    Hallo Stefanie,

    hab nun schon einiges von Dir nachgebacken und alles ist bisher super geworden. Hab nun meinen ersten Sauerteig nach dieser Anleitung angesetzt, bin aber gerade etwas irritiert. Beim 3. Tag abends steht, man soll den Sauerteigansatz vom 2. Tag morgens nehmen. Den habe ich aber schon verworfen :-/. Ich hoffe, das war auch nur ein Kopierfehler, denn dann müsste es vom 3. Tag morgens heißen.

    Nochmals vielen Dank für diese tolle Homepage, sie erleichtert mir das Einsteigen ins Brotbacken immens!

    Viele Grüße,
    Carina

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    1. Stefanie October 7th, 2015

      @Carina: Ja, dass ist ein Tippfehler! Es soll natürlich 3. Tag morgens heißen, sonst macht das ja keinen Sinn. Ich korrigiere gleich mal!

      Reply
      1. Carina October 8th, 2015

        Ja, so hatte ich mir das dann auch gedacht, sonst wäre ja der eine Ansatz umsonst gewesen ;-).
        Hab gerade nur noch ein anderes Problem. Ich bin nun am Ende Deines Schemas angekommen und der Sauerteig riecht schön mild säuerlich und hat kleine Bläschen, aber nimmt kein bißchen an Volumen zu. In den ersten zwei Tagen ist er immer super aufgegangen und dann plötzlich nicht mehr. Ich hatte ihn zunächst auf der Heizung stehen, aber die erzeugt ja keine konstante Temperatur. Kann es sein, dass es dem Sauerteig zu heiß geworden ist und nun die Hefen abgetötet wurden. Oder reagiert er generell empfindlich auf Temperaturschwankungen?
        Meinst Du, ich kann diesem Ansatz noch eine Chance geben und ihn weiter wie an Tag 4 füttern oder sieht es hoffnungslos aus und ich verwerfe ihn besser und setze einen neuen an?
        Vielen Dank für Deinen Rat und Deine Hilfe!!

        Reply
        1. Stefanie October 9th, 2015

          @Carina: Falls der Sauerteig tatsächlich zu heiß geworden ist, kann das natürlich Probleme machen. Temperaturschwankungen im Bereich zwischen 20-30°C sind hingegen kein Problem. Hefen halten auch 42°C noch ganz gut aus (Laborerfahrung: für Hefe-zwei-Hybrid-Experimente eine Temperaturschock von 42°C für bis zu 60 min gegeben). Darüber wird es dann schon kritischer.
          Da du aber noch aktivität siehst, würde ich die Hoffnung nicht so schnell aufgeben, und weiter wie an Tag 4 füttern. Wie ist denn die Konsistenz des Sauerteigs? Wird er über den Tag evtl. sehr flüssig? Dann geht er nämlich auch nicht mehr auf, weil das Gas komplett entweicht. Für Abhilfe von flüssigen Sauerteig schau mal hier

          Reply
          1. Carina October 9th, 2015

            Vielen Dank für Deine Antwort! Wenn die Hefen die höchste Temperatur aushalten, ist es eher unwahrscheinlich, dass ich sie abgetötet habe, denn die Milchsäurebakterien sind eindeutig noch aktiv.
            Ja, er wird tendenziell eher flüssig, hat eine Konsistenz wie Pfannkuchenteig. Dann werde ich es mal probieren, ihn fester zu führen, mal sehen, ob es dann klappt.

  45. Peter August 15th, 2015

    Hallo Stefanie,
    ich habe einen Weizensauerteig nach deinen Angaben angesetzt.
    Heute ist der 5.Tag, aber der WST zeigt nur kleine Blasen, geht aber nicht hoch so wie beim Roggensauerteig.
    Die Temperatur von 25° habe ich genau eingehalten(Gärbox).Muss ich mir Sorgen machen?
    Wenn ich Baguette backen möchte, wieviel WST sollte ich für 1000g Weizenmehl nehmen?

    Gruss
    Peter

    Reply
    1. Stefanie August 15th, 2015

      @Peter: Solange du Aktivität (=Blasen) beobachtest, musst du dir keine Sorgen machen. Dann braucht dein Sauerteig nur ein wenig länger. Das kann passieren. Füttere ihn noch ein paar Tage weiter, bis er fitter ist, dann mach noch ein, zwei Hefeführungen und dann sollte es passen.
      Für ein Baguette au levain mit einer Gesamtmehlmenge von 1000g würde ich 600g Sauerteig verwenden (300g Mehl im Sauerteig, 700g Mehl für den Teig). Führe den Sauerteig aber am Besten zweistufig, wenn du keine zusätzliche Hefe verwenden möchtest, dann ist der Sauerteig triebstärker.

      Reply
      1. Peter August 18th, 2015

        Hallo Stefanie,
        entschuldige, dass ich mich erst so spät bedanke, aber ich war beruflich unterwegs.

        Gruss
        Peter

        Reply
  46. Christiane August 7th, 2015

    Hallo Stefanie, dein Blog ist wirklich super, habe schon einige Brote & Brötchen, bisher immer ohne Sauerteig, nachgebacken, aber nun möchte ich mich an der Sauerteig wagen 🙂
    Weil mir die Sachen alle so gut gefallen, hab ich mir auch dein Buch gekauft, manchmal ist es ja doch schön etwas zu blättern & Papier in der Hand zu haben 😉
    Jetzt habe ich zwei Fragen zum Ansetzen: welcher Sauerteig ist einfacher oder vielmehr idiotensicherer, der hier beschriebene oder aus deinem Buch, der ja aus verschiedenen Getreidesorten besteht?
    & mein Sauerteig soll im Backofen bei angeschalteter Beleuchtung reifen. Wenn ich aber nun zwischendurch mal etwas anderes backen möchte & den Ansatz für ne Stunde oder zwei aus dem Backofen nehme & dann nur noch zimmerwarm stehen habe, wirkt sich das nach deiner Einschätzung schon negativ auf den Reifungsprozess aus?
    Viele Grüße
    Christiane

    Reply
    1. Stefanie August 7th, 2015

      @Christiane: grundsätzlich sind beide Arten narrensicher 🙂 etwas Roggenmehl kann aber helfen, die Gärung zu beschleunigen. Darum setzte ich Sauerteig meist wie im Buch an. Da aber auch die Frage nach ” Artenreinen” Sauerteig aufkam, habe ich für den Brotbackkurs dann den Weizen- und Roggensauerteig gewählt.
      Du kannst den Sauerteig ohne Bedenken auch ein paar Stunden bei niedrigerer Temperatur stehen lassen. Da passiert nichts, außer das sich die Bakterien einen kleinen Ticken langsamer vermehren. Und bei den hochsommerlichen Temperaturen ist es in der Küche wahrscheinlich auch ohne zusätzliche Wärmequelle warm genug für den Sauerteig:-)

      Reply
      1. Katharina October 22nd, 2019

        @Stefanie
        Vielen Dank für deinen tollen Blog. Ich finde es spannend, dass du die Hintergründe erläuterst, warum etwas funktioniert bzw. nicht funktioniert.
        Auf den Verdacht, dass diese Frage bisher auch schon oft gestellt wurde, würde mich hieran auch noch etwas interessieren:
        Ich habe in meiner Wohnung in der Nacht leider keine warme Stelle, an der es über 20° ist.
        1) Warum braucht der Sauerteig in den ersten Tagen eine konstante hohe Temperatur? Würde es auch funktionieren, wenn es Temperaturunterschiede gibt (tagsüber 25°, nachts 19°)?
        2) Sollte ich den Sauerteig unabhängig von Temperaturschwankungen und Wachstum nach 24h füttern? Weil er sich langsamer vermehrt braucht er vielleicht auch weniger Nährstoffe.
        3) Womit kann ich den Sauerteig am besten abdecken? Braucht er die ganze Zeit Sauerstoff (sowohl im Reifungsprozess, als auch bei der Lagerung im Kühlschrank anschließend?) Oder sollte ich mir Gedanken machen, wo ich den Hefeteig im Kühlschrank optimalerweise lagere, da er nicht luftdicht verschlossen ist und Pilzsporen herumfliegen könnten.
        4) Nach dem ersten Tag hat sich über dem Sauerteig eine ca. 3-5mm hohe Flüssigkeitsschicht gebildet. Hat dies etwas damit zu tun, dass der Sauerteig zu kalt gestanden hat oder was könnte die Ursache hierfür sein? Darf ich die Flüssigkeit direkt wieder einrühren?

        Vielen lieben Dank im Voraus für deine Hilfe.
        Liebe Grüße,
        Katharina

        Reply
        1. Stefanie October 22nd, 2019

          @Katharina: Danke für das große Lob 🙂
          Zu deinen Fragen:
          1) Eine schwankende Temperatur funktioniert auch, verlangsamt aber den Prozess und erhöht das Risiko eines Schimmelbefalls, weil weniger Säure in der gleichen Zeit gebildet wird. Du kannst aber auch versuchen, dem Sauerteig eine etwas wärmere Umgebung zu schaffen, indem du eine Wärmeflasche oder eine Flasche mit heißem Wasser neben ihn stellst (ohne das sich die Gefäße berühren) und mit einem Tuch abdeckst.
          2) Ich würde die Fütterungsroutine beibehalten.
          3) Ich habe Sauerteig nach dem Füttern entweder in Weckgläsern mit aufgelegten Deckel oder in verschlossenen Tupperschüsseln. Im Kühlschrank habe ich ihn in Weckgläsern mit Gummi und Klammer, dadurch kann das entstehende Gas bei Überdruck entweichen (gleiche Prinzip wie beim Einkochen). Das Funktioniert auch mit Twist-off-Gläsern. Hier leiden nur mit der Zeit die Deckel unter der Säure und sie sollten darum regelmäßig getauscht werden.
          4) Nein, das klingt eher danach, dass das Mehl nicht ganz so viel Flüssigkeit speichern kann. Vor dem nächsten Füttern würde ich die Flüssigkeit unterrühren und bei der nächsten Fütterung etwas weniger Wasser verwenden.

          Reply
      2. Christiane August 7th, 2015

        Super, vielen Dank für die schnelle Antwort, dann geht’s heute mit dem gemischten Sauerteig los 🙂 ich bin schon sehr gespannt 😉

        Reply
  47. Fussel May 27th, 2015

    Noch einmal Fehlerteufel: Ich denke, in dem Satz vor der Beschreibung des 1. Tages wurde rechts und links vertauscht.

    Reply
    1. Stefanie May 27th, 2015

      @Fussel: Oh nein, nicht auch noch das! Ich meine natürlich “das andere Links”! Danke für das aufmerksame Lesen, da hatte ich wirlich ein Brett vorm KopF! Aber wenigstens habe ich auch im Englischen konsequent 😉 links und rechts verwechselt

      Reply
      1. Fussel June 7th, 2015

        Dafür hast Du ja Pingelchen wie uns 😉

        Mein Sauerteig blubbert gerade vor sich hin. Wäre es eigentlich sinnvoll, auch an den Tagen 3 und vier nur Vollkornmehl (ich habe Dinkel verwendet) zu nehmen?

        Reply
  48. Michel-J May 26th, 2015

    Hallo Stefanie,

    ich denke bei dir hat sich der fehler Teufel eingeschliechen oder ist es richtig das man immer den Ansatz von ersten tag nehmen muss. Denke es soll vor Tag heisen.

    Danke für deine Tolle Seite und super Rezepte. Würd mich über mehr Rosinen Rezepte Freuen (deinen Mann wird das wohl ärgern).
    Gruß
    Michel-J

    Reply
    1. Stefanie May 26th, 2015

      @Michel-J: Wo du recht hast, hast du recht 🙂 Das hat man davon, wenn man zu faul ist, den gleichen Text dreimal zu schreiben! Ich habe es direkt mal korrigiert.
      Und was Rosinen angeht, da habe ich auf jeden Fall in nächster Zeit noch einen kartoffeligen Rosinenstuten in der Planung und der Liebste wird solange mit Croissants abgelenkt 😉

      Reply

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