October 6th, 2018

Butter Blatz

Butter-Blatz-23

During the last weeks I planned my recipes according to different leftovers I found in my flour storage boxes. Now, they are (almost) tidy and I can come back to my personal favourites: regional bread recipes.

The special thing on regional recipes is the fact, that they are hard to find. They are often so common in their region that no one recognize them as that what they are: little recipe gems which can be found only in a narrow area. Only when an habitant moves into a area farer away, he or she will learn that this common everyday bread is not known in this part of the world. Nevertheless I stumble over a recipe from time to time or one of my readers askes for a special recipe and so I can enlarge my collection continuously.

The Butter Blatz is such a readers request. Blatz can be found in the southern Rhineland and in the Bergische Land and is baked in different variants:  filled with raisins or almonds or topped with crumbles. The plain butter blatz variant is shaped to long loaf and cut serveal times on both sides prior to baking. This gives the bread the appearance of a leaf and looks just beautiful.

Butter Blatz

yields 3 Breads of 600g

Biga Butter-Blatz-16

  • 300g flour Type 550
  • 150g Water
  • 1g fresh yeast

Dough

  • Biga
  • 700g flour Type 550
  • 420g Milk
  • 30g egg yolk (of 2 eggs size L)
  • 20g Salt
  • 20g fresh yeast
  • 125g Butter
  • 150g sugar

Glazing

  • 1 Egg, mixed

Mix the ingredients for the biga and let it rise for 16-24 hours in the fridge.

Knead all ingredients except sugar and butter for 5 min at slow speed. Then knead 7 min at fast speed. Now add the sugar in small increments and knead until the sugar is incooperated before adding the next sugar. At last add the butter all at once. Knead to full gluten development.

Let rise for 90 min .

Divide the dough in three equal parts and form them into long loaves.

Proof for 90 min.

After proofing brush with egg, slash the loaves several times on both sides. Bake at 180°C for about 35 min with steam.

15 Responses t_on Butter Blatz

  1. Anja November 17th, 2018

    Liebe Stefanie
    Ich stamme auch aus dem Rheinland und lebe seit vielen Jahren in der Schweiz. Aus meiner Kindheit ist mir in Erinnerung, dass meine Verwandten aus Solingen ab und zu einen Roggen-Blatz mitbrachten. Er war nur leicht süss und mit Rosinen. Ich habe ihn geliebt und bin seitdem auf der Suche nach einem Rezept – bisher erfolglos. Ich weiss natürlich nicht, ob der Blatz wirklich nur aus Roggenmehl bestand. Der Teig war in meiner Erinnerung leicht gräulich aber nicht so dunkel oder kräftig wie Roggenbrot. Kannst du da weiterhelfen? Übrigens: Vielen Dank noch für die tollen Rezepte hier. Dank deinem Rezept mit den kleinen Mengen ist mir endlich einmal der selbst gemachte Sauerteig im Joghurtbereiter gelungen und hat schon für viele herrliche Rezepte gesorgt!

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    1. Stefanie November 17th, 2018

      @Anja: Das ist interessant zu lesen und wäre ganz sicher was für meine “regionale Brote” – Reihe. Roggen in süßem Brot ist bei “alten” Rezepten gar nicht so selten, wie ich inzwischen durch diese Reihe gelernt habe. Gerade im Bergischen gibt es wohl verschiedenste Variante von Roggenstuten/-Blatz. DasKleenroggen ist ein Bespiel mit feinstem Roggenmehl – das sollte grundsätzlich auch mit dunkleren Roggenmehl funktionieren. Gerhard beschreibt in den Kommentaren zu diesem Rezept auch einen Stuten aus Lennep. Ist die Solinger Blatzvariante auch freigeschoben oder war das ein Kastenbrot?
      Aber auch anderswo in Deutschland finden sich diese Art von Rezepten: In Ostfriesland bin ich jetzt im Urlaub auch auf Krintstuut gestoßen, das ist ein Korinthenbrot mit Roggemischbrot. Das war allerdings schon richtig dunkel (und steht schon auf meiner toDo-Liste).
      Bereits im Blog zu finden ist auch der Berchtesgadener Stuck, das ist in diesem Fall ein Rosinenbrötchenrezept mit viel Roggen.

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  2. Isa November 8th, 2018

    Hi Stefanie,
    und noch eine Frage, oder eigentlich zwei: Ginge dieses Rezept auch mit Übernachtgare? Oder ist da wieder die Buttermenge ein Problem?
    Und ich würde es gerne in Anlehnung an das Zimtwirbelbrot füllen, einmal mit Zimt und einmal mit Marmelade, das müsste doch gehen, oder?
    Ein sehr schönes Allround-Rezept, es ist schon auf meiner Dauer-Backliste!
    Liebe Grüße
    von
    Isa
    PS: Was macht das Buch? Die Backgemeinde wartet 🙂

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    1. Stefanie November 8th, 2018

      @Isa: Bei einer Übernachtgare würde ich die Buttermenge auf 100g reduzieren, dann sollte es klappen. Wenn die Buttermenge über 10% geht, wird es bei der kalten Gare problematisch.
      Und ein Zimt-/ Marmeadenwirbelbrot sollte auf jeden Fall klappen. Klingt nach einer leckeren Idee 🙂
      Und das Backbuch ist auf der Zielgerade: Ich habe nach der Korrektur jetzt ein Testexemplar beauftragt, um das Layout und die Bilder zu prüfen und hoffe, dass es nächste Woche kommt. Dann werden die letzten kleinen Fehlerchen ausgemerzt (wird schnell gehen) und zu BOD hochgeladen. Das einzige “Problem” ist, das BOD momentan langsamer liefert als sonst, da sie wohl momentan zu Erfolgreich sind… Von daher werde ich – wenn es gut läuft und BOD nicht zu lange braucht – die ersten Bücher Anfang Dezember verschicken können.

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  3. Isa October 26th, 2018

    Hi Steffi,
    mal wieder eine Frage: Ich habe dummerweise die Biga bei RAUMTEMPERATUR reifen lassen, sie steht jetzt seit ca. 9-10 Stunden in der warmen Küche. Ist sie noch zu retten? Ich werde sie jetzt gleich mal in den Kühlschrank stellen und das Beste hoffen 🙁
    Liebe Grüße und danke für Geduld und guten Rat,
    Isa

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    1. Stefanie October 26th, 2018

      @Isa: Wenn er nicht völlig zusammengefallen ist, sehe ich da kein Problem. Die festen Vorteige sind ja zum Glück sehr robust!

      Reply
      1. Isa October 26th, 2018

        Ja, du hast recht, das ging noch alles gut. Habe drei monströse Riesenbrote gebacken, leider nicht so schön wie deine, weil mir der Teig zu weich geraten und das Messer zum Einschneiden stumpf war. Geschmacklich aber gut, es schmeckt schon ein bisschen nach Stutenkerl (Weckmann), passend zum angekündigten Winterwetter 🙂

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  4. Isa October 22nd, 2018

    Liebe Stefanie,
    das wird es morgen bei mir zum Frühstück geben 🙂
    Eine Frage habe ich noch zur Hefemenge: Du schreibst, 1 Gramm hat ca. Reiskorngröße, ist da vielleicht eine 0 und ein Komma entwischt? Bei mir ist 1g schon ein etwas größeres Kügelchen. Ich mache das aber bisher nach Augenmaß, irgendwann muss doch mal eine Feinwaage her…
    Viele liebe Grüße,
    Isa

    Reply
    1. Stefanie October 22nd, 2018

      @Isa: Das ist eine ca. Größe. Die Küchenwaagen sind alle in diesem Bereich ungenau, da bräuchte es dann schon eine Feinwaage. Braucht man aber nicht wirklich, das Augenmaß reicht hier völlig 🙂

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  5. Alex October 7th, 2018

    Moin Steffie.
    Bin gerade am Nachbacken und sehr gespannt wie das wird.

    Wenn ich so durch die Zutaten gucke, müsste das doch eigentlich sehr briocheähnlich werden oder?
    Gibt’s da eigentlich ne Definition, wann etwas Brioche, Milchbrötchen oder Stuten oder Watweißich ist?

    Vielleicht hättest du ja Lust, da ja auch bald die kalte Jahreszeit beginnt, dich an einer anderen regionalen Spezialität zu versuchen, die ich ganz uneigennützig *hust* vorschlagen möchte:
    Bremer Klaben
    Liebe Grüße
    Alex

    Reply
    1. Stefanie October 7th, 2018

      @Alex: Brioche ist deutlich Butter- und Ei-reicher. Milchbrötchen, Stuten und Zöpfe haben sehr ähnliche Rezepte. Der Blatz hat eine etwas festere Krume als z.B. ein Zopf.
      Den Klaben setze ich auf jeden Fall auf die Liste. Gibt es bestimmte Eigenschaften, die besonders wichtig sind? Ich las etwas von sehr saftiger Krume?

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      1. Alex October 8th, 2018

        Saftige Krume auf jeden Fall und durch die ganzen Trockenfrüchte hat das ganze auch etwas Klebrig-Massives. Das Mundgefühl ist ein bisschen wie englischer Teekuchen oder Christmaspudding kombiniert mit Stollen. Besser kann ich das leider nicht beschreiben.
        Liebe Grüße
        Alex

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  6. Karin October 6th, 2018

    Moin Stefanie, das sieht wieder göttlich aus! Da kann man doch bestimmt auch Brötchen draus machen. Müsste ich irgend etwas ändern,ausser der Backzeit?!
    Noch eine Woche,ich freue mich❣

    Reply
    1. Stefanie October 6th, 2018

      @Karin und @ Mama: Das geht natürlich und ohne Änderungen! Ich würde die Brötchen heiß und kurz backen: bei 220°C für 12-15 min. Dann bleiben die Brötchen auch schön saftig!

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