March 30th, 2013

How to form a easter bunny (Variation 2)

There are many variations on how to form an Easter bunny. This is a more human shape with or without an Easter egg in its arms – similar to my Weckmann. Easter bunnies

How to form an Easter Bunny – Version 2

Roll a strand with a thick middle part and thinner tips. Form two puffs at one of the ends by pressing the edge of your hand into the dough, one with 6cm length Ears) and one with 8 cm lengths (Head). Lay the strand on a paper lined baking tray and twist the strand at the thin parts between the puffs. Now cut the 6 cm long puff lengthwise to form the ears. Now cut the arms on both sides of the loaf (length 9 cm) and form the legs with a 9 cm cut (see picture). Fold the tip of the leg in a 90°C angle to form the feet. Now contour the feet and the ears. Lay a Easter egg on the belly of the bunny and fold the arms around them or, for the easter egg less variation, just fold the arms over the belly. Press three raisins in the head to form eyes and nose.

8 Responses t_on How to form a easter bunny (Variation 2)

  1. Lisa January 27th, 2020

    Liebe Stefanie! Ein tolles Rezept! Mich würde interessieren ob das Rezept auch mit Vollkornmehl funktioniert. Oder gibt es da eine andere Alternative? Lg Lisa

    Reply
    1. Stefanie January 27th, 2020

      @Lisa: Das geht auch mit Vollkornmehl, der Teig bekommt dann aber nicht so große Blasen wie mit weißen Mehl – das liegt an der Kleie, die die Luftblasen gerne “aufpieckst”. Es kann aber sein, dass du einen kleinen Ticken mehr Wasser brauchst (ca. 10-20g).

      Reply
  2. Claudia January 26th, 2020

    Hallo Stefanie,

    ich habe die Reihenweck heute gebacken. Ein herrliches Rezept. Sowohl geschmacklich als auch optisch.

    Danke und schoenen Sonntag.

    Claudia

    Reply
  3. Kerstin January 26th, 2020

    Guten Morgen,

    lieben Dank für deine schnelle Antwort.
    Noch einen schönen Sonntag.

    Herzliche Grüße

    Kerstin

    Reply
  4. Susanne January 26th, 2020

    Hallo Stefanie, vielen Dank für das Rezept! Genau so was mit Übernachtgare mit wenig Hefe habe ich gesucht:) Leider sind die Brötchen bei der Übernachtgare total auseinander geflossen. Kannst du mir sagen, was ich evtl falsch gemacht habe? Ich habe das Rezept mit 630 er Dinkelmehl gemacht und es waren etwas kleinere Eier. Ansonsten habe ich mich genau ans Rezept gehalten.
    Vielen Lieben Dank & liebe Grüße Susanne

    Reply
    1. Stefanie January 26th, 2020

      @Susanne: Wie war denn die Teigkonsistenz vor der Gare? Bei Dinkelteig besteht natürlich immer die Gefahr von Überknetung – dann hält der Teig auch in der Gare die Form nicht.
      Ansonsten klingt es für mich nach Übergare. Wie warm und wie lange standen die Brötchen denn vor dem Backen?

      Reply
      1. Susanne January 26th, 2020

        Hallo, da die Mülltüte nicht übers Blech gepasst hat, habe ich die Brötchen in den kalten Backofen gestellt (ohne Licht). Und es waren ziemlich genau 10 Stunden. Der Teig war eher relativ weich, aber beim Kneten und Formen hatte er ne super Konsistenz 🤔. Geschmeckt haben sie aber sehr lecker. Waren halt eher flach und eckig 😊. Habe übrigens Schwarzkümmel statt Sesam drauf gemacht. Das gibt nochmal ne besondere Note.
        Liebe Grüße
        Susanne

        Reply
  5. Gudrun Brosig January 25th, 2020

    Hallo Stefanie,
    kann ich das auch mit altbackenen Körnernbrötchen zubereiten?
    L.G.von Gudrun B.

    Reply
    1. Stefanie January 26th, 2020

      @Gudrun: Das geht auch, es ist dann halt etwas weniger “fein” – aber das ist ja nicht unbedingt was schlechtes 🙂

      Reply
  6. Micha January 25th, 2020

    Hallo Stefanie,
    höchste Zeit, dass ich mich hier mal bedanke.
    Von allen Broten aus meiner Top-Twelve-Liste ist dies eines der beliebtesten. Ich habe die Menge auf zwei Brote umgerechnet und friere meistens eines ein. Diesmal aber wird eines verschenkt, weil eine alte Freundin einem Vollkornbrot nachtrauert, das es nicht mehr gibt, weil der Dorfbäcker aufgegeben hat. Ich denke, ich kann ihr eine Freude und einen kleinen Flashback bereiten. Einzige Veränderung: Ich röste die Sonnenblumenkerne für das Brühstück leicht an.
    Am meisten aber freut mich, dass eine andere gute Freundin aus Oldenburg eben dieses Brot am liebsten mag. Und das, obwohl es in Lippe gebacken wird, also fernab ihrer Heimat. 😉
    LG, Micha

    Reply
    1. Stefanie January 26th, 2020

      @Micha: Ich freue mich immer sehr über solche Rückmeldungen, vielen Dank 😀 Und mit gerösteten Kernen kann ich mir das Brot auch sehr gut vorstellen!

      Reply
  7. Kerstin January 25th, 2020

    Hallo Stefanie,

    das sind ja auch mal wieder feine Brötchen.Sicherlich kann ich sie auch mit Madre di Lugano von Bongu backen.Kann ich diese Madre eigentlich auch als Starter weiterführen oder muss ich das Pulver immer wieder aufs Neue ansetzen?

    Einen schönen Abend und liebe Grüße.

    Kerstin

    Reply
    1. Stefanie January 26th, 2020

      @Kerstin: Natürlich kannst du auch die Madre (oder jeden anderen festen, triebstarken und nicht sauren Weizensauer) dafür nehmen. Und die Madre lässt sich auch weiterführen – es ist ja quasi eine käuflich zu erwerbende Trockensicherung. Ich würde beim Auffrischen dann wie beim süßen Starter vorgehen: 2 Teile Madre, 2 Teile Mehl, 1 Teil Wasser (z.B. 40g Madre, 40g Mehl, 20g Wasser) verkneten und bei 30°C für 2-4 Stunden gehen lassen. Das Volumen sollte sich in der Zeit verdoppeln. Und dann musst du sie einfach etwa alle 7 Tage einmal auffrischen.

      Reply
  8. Hans W. January 24th, 2020

    Hallo Stefanie,

    ich hatte ja schon geschrieben dass ich mich in letzter Zeit durch dein Brötchen-Repertoire hindurch gebacken habe. Gestern hatten wir aber wieder mal Appetit auf Brot, und zum Glück hatte ich noch einen halben Buttermilch-Dinkellaib im Gefrierschrank.

    Ich habe den Beitrag von Luka gelesen und muss sagen dass ich ihn ihn verstehen kann. Wenn man dieses Brot kennenlernt, kann man sich schon fragen warum man sich eigentlich bei anderen Broten soviel Mühe mit Sauerteig, diversen Vorteigen usw. gibt, wo man doch so relativ einfach ein derart leckeres Brot backen kann.

    Ich muss jetzt wieder Brot backen um es als Vorrat einzufrieren. Natürlich, auf besonderen Wunsch meiner Frau, wieder Buttermilch-Dinkellaib.

    Reply
  9. Hans W. January 24th, 2020

    Ich suchte nach Rezepten für Fladenbrot, Im Suchergebnis fand ich unter anderem auch dieses hier, und das für Scharwaie. Die müssen beide unbedingt ausprobiert werden, war mir klar, und so gab es heute erst mal dieses hier.

    Wirklich sehr lecker! Ich habe meine beiden mit Kräuterquark bestrichen. Meine Frau hat beide mit Frischkäse bestrichen und, um einmal eine süße Variante auszuprobieren, eins davon zusätzlich mit Pflaumenmus.

    Kann man alles machen und ist alles lecker! Wieder mal eine Spezialität die ich nie kennen gelernt hätte wenn ich diesen Blog nicht gefunden hätte. Nun also als nächstes die Scharwaie und das “richtige” Fladenbrot ist auch nicht vergessen.

    Wieder mal Dank und liebe Grüße von Hans und Ehefrau.

    Reply
  10. Christine January 24th, 2020

    Hallo Stefanie,
    seit einiger Zeit backe ich mich durch Deine Rezepte (viel zu viele leckere Vorschläge um ein Brot 2x zu backen :-)!
    Du verwendest oft kleine Kastenformen und backst dann 2 – 3 Brote. Hat das einen Grund? Frierst Du immer gleich Brote ein, oder halten sie sich besser, wenn sie “klein und fein” gebacken werden (relativ gesehen mehr Kruste)? Darfst Du die Firma der Brotbackform nennen? Ich finde Beschichtungen ab 200 Grad immer kritisch (Kanarienvogeltest!) und suche eigentlich welche aus Weißblech.
    Noch etwas anderes: Meine Teige warden immer etwas zu feucht (“flüsssig – zähflüssig”), ich gebe dann großzügig Mehl dazu – vermutlich liegt das an unserem “privaten” Sauerteig, oder anderen Mehlen. Aber grundsätzlich sind Deine Originalteige (gerade die mit Sauerteig) schon halbwegs “formbar” und nicht “fließend” oder?
    Herzlichen Dank für diese Seite und liebe Grüße
    Christine

    Reply
    1. Stefanie January 24th, 2020

      @Christine: Für mich sind die kleinen Kastenformen einfach praktischer – wer lieber große Scheiben mag, kann aber problemlos auch auf größere Formen ausweichen. 3 Formen mit 500g Fassungsvermögen oder 2 Formen mit 750g sind für mich auch deshalb praktischer, weil man darin passgenau den Teig aus 1 kg Mehl unterbringen kann. Eine Ausnahme davon sind Schrotbroten bzw. Schwarzbroten, da passt mehr Teig in die Form da diese Brote wenig Volumen haben. Der Hersteller meiner Formen ist die Firma Lehmannback und aus Feueraluminiertes Stahlblech – das ist die Art von Kastenform, die auch in Bäckereien verwendet werden.
      Ich habe sie beim Versand Brotkrümmel bestellt. Du kannst auch bei “Teeträume” gucken, da gibt es Kastenformen auch als Blauglanz- und Edelstahl-Formen, allerdings eher die größeren Formen.
      Wegen dem feuchten Teig ist das “aus der Ferne” immer etwas schwierig einzuschätzen. Die Teige sollten grundsätzlich formbar sein. Falls dein Sauerteig dazu neigt, über die Gehzeit flüssiger zu werden, hat er eine starke Enzymaktivität und das kann den Teig instabil/feucht machen. Und Mehle nehmen auch unterschiedlich viel Wasser auf – das Mehl aus der Ernte 2017 und 18 braucht z.B. deutlich weniger Wasser als aus “guten” Jahren. Da hilft es, beim Teig kneten erstmal 10% Wasser zurückzuhalten und die Teigkonsistenz beim Kneten einzustellen. Allerdings ist es auch etwas Erfahrungssache, mit weichen Teigen umzugehen – ich merke das in den Backkursen immer wieder, das viele einen Teig “zu weich” finden, einfach weil sie mit klebrigen Teigen noch nicht so geübt damit sind. Das wird aber mit Übung besser! Wenn der Teig aber eher in die Form gegossen werden kann, ist er zu weich! Noch mehr Tipps und Ursachen von zu weichen Teigen gibt es hier.

      Reply
    1. Stefanie January 24th, 2020

      @tini: Länger als 16 Stunden lasse ich den Teig nicht im Kühlschrank – es hängt aber auch von der Kühlschranktemperatur ab. Stell die Teigschüssel möglichst auf eine der unteren Ebenen, da ist es kälter (optimal ist 4°C).

      Reply
  11. Jasmin January 22nd, 2020

    Hallo liebe Stefanie, ich würde gerne diese Hörnchen nachbacken, allerdings mit LM und ohne Hefe. Hättest du da eine Idee, wie ich das umsetzen kann? Liebe Grüße Jasmin

    Reply
    1. Stefanie January 23rd, 2020

      @Jasmin: Mehr als 200g würde ich auf keinen Fall in den Vorteig stecken – und die 200g gehen auch nur, wenn dein LM triebstark ist und nicht dazu neigt, über die Gehzeit leicht klebrig zu werden (=> Zeichen für viele Proteasen / Amylasen im Sauerteig).
      Dann sähe das Rezept so aus:

      LM/süßer Starter

      120g DInkelvollkornmehl
      120g LM/süßer Starter
      60g Wasser

      Teig

      LM/süßer Starter
      300g Dinkelmehl Type 630
      225g Wasser
      10g Salz
      5g Enzymaktives Bohnenmehl (alternativ feingemahlene getrocknete Bohnen, notfalls weglassen)
      5g Flohsamenschale
      20g Butter

      Den LM/süßen Starter 2-4 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

      Den Teig würde ich 2,5 Stunden gehen lasssen, bei der Stückgare musst du die Teiglinge im Auge behalten, ich würde mit 90 min rechnen, das hängt aber auch von der Triebstärke des LM ab.

      Reply
  12. Jörn January 21st, 2020

    Frisches Mehl von der Biomühle ist just eingetroffen und morgen wird’s Pizza geben. Dieses Rezept werde ich umsetzen.
    Ich habe mal “backstarkes” Bioweizenmehl zur Probe gekauft. Ich werde halb 550er und halb das Backstarke nehmen.
    Sehr gespannt aufs Ergebnis.

    Darf ich fragen, ob Du einen besonderen “Pizzaofen” hast, der 400°C schafft? Bei mir sind max. 300°C möglich.

    Reply
    1. Stefanie January 21st, 2020

      @Jörn: Ich habe sogar zwei verschiedene: Einmal einen kleinen, mit holzbefeuerten Ofen namens “Uuni” und einen kleinen Elektro-Pizzaofen namens “Alfredo”, allerdings in der Modded-Variante mit Lüfter-Set, damit er nicht vorher abschaltet. Mehr Temperatur macht tatsächlich eine bessere Pizza – Aber es hilft auch, wenn man den Pizzastein oder notfalls ein Backblech knalleheiß aufheizt (300°C sind schonmal ein Anfang), dann ist der Ofentrieb auch schon besser.

      Reply
  13. Franc January 21st, 2020

    Guten Morgen alle zusammen,

    erneut habe ich mit dem neun angesetzten Roggensauerteig diese Rezeot nachgebacken. Der Roggensauerteig hat wunderbar sein Volumen verdoppelt sowohl beim erzeugen und später bei der Hefeführung.
    Der Teigling hatte über Nacht im Kühlschrank, dann 30 min bei Raumtemperatur gezogen während ich den Ofen und Backstein auf 250°C aufgeheizt hatte.
    Der teigling zeigte Halb bis Vollgare? Auf jeden Fall blieb der Abdruck im Teig, aber an Volumen hatte er nicht viel gewonnen während der letzten Gehzeit.
    Ich habe den Teigling in den Ofen geschoben und der Backtrieb scheint es gerichtet zu haben. Das Brot ist nach 15 min schön aufgesprungen.

    Nun hat meine Frau einen Tipp für mich gehabt um festzustellen ob ein Teig (die backt Kuchen) durch ist. Sie steckt eine dünne lange Metallnadel tief in den Teig im Ofen und zieht ihn dann raus. Hängt Teig an der Nadel ist der Teig nicht durch und muss weiter gebacken werden.
    Gilt dies auch für Brotteig? Ich habe diesen Test soeben gemacht und nach der hier angebebenen Backzeit klebt ein wenig Teig an der Nadel. Ich habe die Backzeit auf 3x10min verlängert und es hängt immer noch etwas Teig an der Nadel (ja, zwischenzeitlich habe ich diese gut gereinigt 😉 ). Mich wundert es etwas…
    Ich habe das Brot auf dem Backstein auch auf eine andere Stelle verschoben, da der Backstein an unbedeckter Stelle möglicherweise heißer ist, damit es von unten besser backt.

    So, eben sind weitere 10min um. Ich checke es mal und werde dann wohl das Backen beenden.

    Reply
    1. Stefanie January 21st, 2020

      @Franc: Erstmal ein “herzlichen Glückwunsch” zum erfolgreichen Sauerteig-Herstellen.
      Beim Backen klappt es besser, gegen das Brot zu klopfen – es klingt hohl, wenn es fertig ausgebacken ist. Die Stäbchenprobe klappt nicht so gut, da die Teigkonsistenz eine andere als bei Kuchen ist. Und bei Roggen- und Roggenmischbroten klappt es gar nicht, da die Krume erst nach dem Abkühlen stabil ist. Wenn du ganz sicher gehen willst, dann kannst du ein Einstichthermometer verwenden. Die Temperatur im Inneren sollte zwischen 96-98°C liegen.

      Reply
      1. Franc January 22nd, 2020

        Hi, das ist doch eine super Antwort. Habe das Brot also gebacken aber die Krume beim Weizenbrot ist trotz strech&fold sehr kompakt geworden, es scheckt dennoch gut. Nun stehe ich wieder da und frage mich, hat trotzdem (Flug-) Hefe gefehlt?

        Reply
        1. Stefanie January 22nd, 2020

          Wahrscheinlich hatte der Teigling einfach mehr Zeit zum Gehen gebraucht. Dein Sauerteig ist ja noch jung. Je häufiger er aufgefrischt wird desto triebstärker wird er auch.

          Reply
  14. Carina January 20th, 2020

    Vielen Dank für Deine Antwort! Wenn ich es richtig nachgerechnet habe, ist dann insgesamt etwas weniger Mehl und Wasser im Teig als im Originalrezept. Gibt es dafür einen Grund?
    Kann ich dann rein theoretisch alle Brotteige mit hohem Weizen- oder Dinkelanteil mit dem Süßen Starter ansetzen? Da ich gerade leider nicht zu oft zum Brotbacken komme, wäre ich froh, wenn ich nur den Süßen Starter durchfüttern müsste und nicht auch noch einen Sauerteig.
    Könntest Du mir, wenn es nicht zu kompliziert ist, erklären, wie Du auf die Mengen gekommen bist, damit ich es auch auf andere Rezepte anwenden kann?
    Brotbacken ist echt eine Wissenschaft :-).

    Liebe Grüße,
    Carina

    Reply
    1. Stefanie January 21st, 2020

      @Carina: Mea Culpa- du hast natürlich recht und ich hatte andere Zahlen im Hinterkopf.

      Verbesserter Vorteig:
      150g süßer Starter
      150g Mehl (Vollkorn oder 550er)
      75g Wasser

      Dem Hauptteig musst du entsprechend zusätzlich 180-190g Wasser zusetzen, damit die Wassermenge wieder stimmt.

      Und wenn du keine Säuerung benötigst (wie bei Roggenbroten), kannst du natürlich den süßen Starter verwenden. Das Gebäck wird dann milder – ich mag das sehr, aber es gibt auch Menschen, die eine gewisse Säuerung im Brot bevorzugen. Teste einfach mit diesem Rezept, zu welchen Typ du gehörst und dann kannst du entscheiden.
      Du kannst aber auch deinen Sauerteig als Krümmelsauer “stilllegen” dann kannst du auch mal locker 2 Monate auf das Auffrischen verzichten.

      Reply
  15. Carina January 19th, 2020

    Hallo Stefanie,

    nach wie vor mögen wir Dein Mehrkornbrot total gerne! Gerade habe ich aber nur einen süßen Starter im Kühlschrank. Kann ich den Brotteig auch mit dem süßen Starter ansetzen?

    Viele Grüße,
    Carina

    Reply
    1. Stefanie January 20th, 2020

      @Carina: Du kannst den Starter so ansetzen:
      130g süßer Starter
      130g Mehl (Vollkorn oder 550er)
      65g Wasser

      Dem Hauptteig musst du dann zusätzlich 200g Wasser zusetzen, damit die Wassermenge wieder stimmt.

      Reply
  16. Isa January 19th, 2020

    Hi Stefanie,
    Wie schwer sind die fertigen Teilinge eigentlich? Die ‘Huelle’ jeweils 50 g, und die Füllung auch? Ich habe ja lieber etwas kleinere Brötchen, kann ich das dann so umrechnen dass ich fuer die Hülle und die Füllung jeweils die gleiche Teigmenge nehme?
    Habe gerade mal wieder den schönen Dinkel-Mäuschen-Teig für Rosinenbrötchen zweckentfremdet, der Wahnsinn!
    Liebe Grüße und schönen Sonntag noch,
    Isa

    Reply
    1. Stefanie January 19th, 2020

      @Isa: Die Füllung wiegt in der Variante 2 theoretisch 69g pro Brötchen (Variante 1 bringt pro Brötchen 57g auf die Wage) . Du kannst z.b. 15 Brötchen machen, dann wiegt jedes Brötchen knapp 80g (nach dem Backen wahrscheinlich zwischen 65-70g). Bei der Backzeit würde ich dann mit 12-15 min rechnen.

      Reply
  17. Nina January 18th, 2020

    Liebe Stefanie,

    mir sind die Brötchen noch nicht ganz 100%ig gelungen, sie sind etwas kompakt. Daher meine Frage: Wenn ich halb 1050er, halb Vollkorn verwende, was würdest Du noch anpassen? Geht es dann ohne Flohsamen? Und könnte man das auch als Brot backen?

    LG
    Nina

    Reply
    1. Stefanie January 18th, 2020

      @Nina: Das geht auch mit 1050er Mehl, dann wird die Krume in jedem Fall saftiger. Da helleres Mehl weniger Wasser bindet als Vollkornmehl, würde ich den Flohsamen beibehalten und die Wassermenge auf 450g (Gesamtmenge) reduzieren. Und falls du auf der Suche nach eher flauschigen Vollkornbrötchen bist, kann ich dir auch diese buttrigen Vollkorn-Semmel empfehlen.

      Reply
      1. Nina January 19th, 2020

        Liebe Stefanie,

        vielen Dank! Die werde ich auch probieren! und kann ich diese beiden Teige auch als Brot backen? Oder hast Du da einen anderen Vorschlag? Ich möchte ein freigeschobenes Weizenbrot mit möglichst hohem Vollkornanteil, ohne Roggen oder Dinkel.

        LG
        Nina

        Reply
  18. Angelika January 18th, 2020

    Hallo Stefanie,

    kannst du mir bitte erklären,
    warum bei den Brot-Rezepten einmal die Stockgare und ein anderes mal die Stückgare die längere Gehzeit ist.
    Hat das eine Auswirkung auf das Brot? Ich denke halt, dass es auf die gesamte „Gehzeit“ ankommt oder?

    Reply
    1. Stefanie January 18th, 2020

      @Angelika: Sowohl die Stück- als auch die Stockgare beeinflussen das Erscheinungsbild deines Brotes (Krustenfarbe, Krumenbild, Ofentrieb). Dabei ist nicht die Gesamtzeit das wichtige, sondern die einzelnen Teilschritte. Mit der Stockgare kann ich unter anderem beeinflussen, wie offen die Krume ist, d.h. sehr lange Stockgaren haben tendentiell eine offenere Porung. Mit der Stückgare beeinflusst man vor allem den Ofentrieb, d.h. wie stark das Brot im Ofen noch aufgeht und einreißt. Eine knappe Gare geht stark auf und das Brot reißt stärker auf (wie bei diesem Rezept), ein Teigling mit Vollgare hat nur wenig Ofentrieb und reißt gar nicht auf (z.B. hier oder hier).
      Und grundsätzlich werden alle Gehzeiten natürlich auch von Teigtemperatur, Sauerteigaktivität etc. beeinflusst.

      Reply
  19. H.-J. Drechsel January 18th, 2020

    @Stefanie: Was ist eigentlich mit “inaktives Malzextrakt” gemeint: dunkles Färbemalz/Röstmalz oder flüssiges Backmalz/Malzextrakt oder … ? Und was passiert, wenn man stattdessen enzymAKTIVES (helles) Backmalz verwendet (das steht auch bei mir herum)?

    Reply
    1. Stefanie January 18th, 2020

      @H.-J.: Inaktives Malzextrakt wird durch das Eindampfen der Flüssigkeit nach dem Läutern gewonnen (ein Rezept gibt es hier), es wird auch als “Malzsirup” verkauft. Backmalz entsteht, wenn diese Lösung völlig getrocknet wird, so dass nur der Zucker übrig bleibt. Und Röstmalz ist Malz, das besonders dunkel geröstet wurde. Eine ausführliche Erklärung gibt es hier.
      Inaktives Malz ist ein Aromageber, Röstmalz gibt zusätzlich auch noch Farbe, inaktives Malz hingegen hat fast kein Malzaroma, und sorgt dafür, das Stärke und in geringen Maße Proteine im Teig abgebaut werden. Dadurch wird die Krume flauschiger und die Kruste bräunt etwas stärker – wenn man nicht zuviel aktives Malz verwendet (max 10g pro kg). Dann darf der Teig aber nicht über Nacht im Kühlschrank gehen, sonst wird der Teig klitschig. Und wenn Roggen im Teig ist, würde ich deutlich weniger oder gar kein aktives Malz zusetzen, da Roggen natürlicherweise viel Amylase (stärkeabbauendes Enzym) mitbringt!

      Reply
      1. H.-J. Drechsel January 23rd, 2020

        @ Stefanie: Dank für die ausführliche Antwort. Ich hatte jetzt aus “Versehen” enzymaktives helles Backmalz verwendet und das Brot ist genauso toll geworden wie vorher mit Malzsirup.

        Übrigens ein super Rezept – alle sind begeistert – ich “musste” schon mehrmals dieses Brot für die Nachbarschaft backen 😉

        Reply
  20. Reka January 18th, 2020

    Liebe Steffi, ich habe Benni nicht erzählt wie viele Möhren ihren Saft lassen müssen für dieses Rezept. Es hätte ihn sicher sehr traurig gemacht.
    Für mich finde ich es aber sehr spannend es nachzubacken und die Reaktion deines Vaters, auf die Farbe, zu beobachten. Das wird also ein unterhaltsames Wochenende!😉

    Liebe Grüße auch an den Liebsten Mama

    Reply
    1. Stefanie January 18th, 2020

      @Mama: Wenn du magst, kannst du auch ein (oder mehr) Fläschen Möhrensaft aus Onkel Willis Erbe haben. Und Benni verraten wir nicht, dass in MöhrenSAFT echte Möhren drin sind 😉

      Reply
  21. Ben January 18th, 2020

    Das ist ja mal kreativ 👍

    Ein sehr spannendes und sehr durchdachtes Rezept hast du uns da zur Verfügung gestellt 🙂

    Großartig!!!

    Beste Grüße aus Lüneburg und frohes Backen weiterhin, Ben

    Reply
  22. Claudia January 17th, 2020

    Hallo Stefanie,

    zwar in Norwegen lebend komme ich urspruenglich ebenfalls aus dem Westerwald. Ich habe die Neujaehrchen am 31.12.2019 gebacken. Lecker! Kompliment fuer das Rezept und Danke dafuer.

    Herzliche Gruesse
    Claudia

    Reply
  23. Claudia January 17th, 2020

    Hallo Stefanie,

    ich lebe seit 15 Jahren in Norwegen und habe leider erst im Dezember 2019 deine homepage entdeckt! Wunderbar! Endlich.
    Ich habe schon immer mit dem Brotbacken experimentiert – mit maessigem Erfolg.
    Deine Rezepte sind traumhaft, exakt beschrieben und funktionieren einfach.

    Dieses Brot war mein erstes von deiner Seite und war extrem lecker. Danke fuer das Rezept.

    Herzliche Gruesse
    Claudia

    Reply
    1. Stefanie January 17th, 2020

      @Claudia: Vielen Dank für das dicke Lob! Ich freue mich sehr, dass die Rezepte für dich gut funktionieren!

      Reply
  24. Franc Below January 17th, 2020

    Guten Morgen Stefanie, der Weizensauerteig ist ja leider nichts geworden, von daher habe ich mit Roggensauerteig begonnen.

    Heute ist Tag 4 früh und ich glaube die Frequenz des Fütterns (2x alle 12h) ist bei mir zu oft.
    Gestern früh (Tag 3) hatte ich erste sichtbare Blasen im Roggensauerteig, gefüttert und 12h später laut Plan erneut gefüttert obwohl keine Blasen mehr sichtbar waren. Der Teig riecht sauer und (noch?) nicht nach Joghurt.

    Ich würde nun weiter alle 24h füttern, bis sich viele Blasen bilden.

    Meine Vermutung ist, dass sich die Bakterien nicht schnell genug vermehren und ich alle 12h durch Halbierung des Teiges mit dem Mehl eher eine Verdünnung der Population bewirke.

    Habe mittlerweile meinen Serverschrank als Inkubationsraum entdeckt. Dort herrschen laut Thermometer 23-26ºC und das relativ konstant.

    Hast du noch Tipps für mich?

    Wünsche einen angenehmen Freitag

    Reply
    1. Stefanie January 17th, 2020

      @Franc: Ich würde sagen: Probier es aus. Wie so oft führen auch beim Sauerteig-Ansetzen viele Wege nach Rom.
      Das Sauerteig nach dem Ansetzen zuerst mehr oder minder stark blubbert und dann eine Phase mit extrem wenig Blasen folgt, ist normal. Zu Beginn vermehren sich die unterschiedlichsten (“falschen”) Mikroorganismen, die aber für eine ordentliche Blasenbildung sorgen. Dann ändert sich das Milleu und wird saurer, und die Milchsäurebakterien beginnen zu dominieren. Dass ist ganz oft eine ruhige Phase mit wenig bis keiner Blasenbildung.

      Reply
      1. Franc Below January 18th, 2020

        HOCHINTERESSANT!!! Also ist es nicht falsch wenn es ruhiger wird. Dann also weiter 12 stündig füttern und dann zusehen das es sich Mal verdoppelt?

        Reply
        1. Stefanie January 18th, 2020

          @Franc: So würde ich es machen. Aber wie gesagt: Viele Wege führen nach Rom.

          Reply
  25. Hans W. January 16th, 2020

    Hallo Stefanie,

    ich muss immer wieder schreiben, weil ich so begeistert bin! Gestern habe ich durch meine abgespeicherten Rezepte geblättert, und dabei dass hier gefunden. Vor langer Zeit mal abgespeichert aber nie ausprobiert. Und schon stand ich in der Küche und rührte Porridge an. Um ca. 23:00 Uhr habe ich dann den Teig fertig gemacht und heute morgen die Brötchen gebacken.

    Dann gab es ein spätes aber sehr gutes Frühstück. Zwar hatte ich nur ganz einfache Haferflocken, aber der Geschmack war trotzdem perfekt.

    Zur Zeit sind wir im Brötchenrausch. Pameln, Schnittbröchen, Roggen Krüstchen und nun diese Flockenbrötchen. Ein Genuss nach dem anderen. Zwischendurch auch noch Pizza nach Stefanie Herberth-Rezept. Wenn ich noch genau wüsste an welchem Tag ich deinen Blog gefunden habe, würde ich ihn zu einem persönlichen Feiertag machen.

    Gibt es eigentlich schon einen Stefanie-Herbert-Fanclub, oder muss ich erst einen gründen? 😉

    Immer wieder danke, und viele Grüße von Hans und Ehefrau

    Reply
    1. Stefanie January 17th, 2020

      @Hans: Bei so viel Lob bekomme ich ganz rote Ohren! Ich freue mich sehr, dass euch die Brötchen so gut schmecken!

      Reply
  26. Irina January 14th, 2020

    Hallo,
    ich bin ganz neu hier und habe schon paar Frage 🙂 Kannst Du mir bitte erklären, was bedeutet ” mit Dampf backen”? Ich habe einen normalen Backofen. Wie kann ich den Dampf erzeugen? Hast Du vielleicht paar Tipps für mich!?
    Vielen Dank schon mal.!

    Reply
      1. Irina January 14th, 2020

        Hallo Stefanie,
        danke für die schnelle und hilfreiche Antwort. Werde es so ausprobieren!
        Liebe Grüße

        Reply
  27. Brigitte January 14th, 2020

    Hallo Stefanie,

    ist es richtig, dass der Pate fermentee mit Wasser angerührt wird? ich kenne Hefezopf nur mit Milch oder Sahne.

    Welchen Vorteil bringt das Wasser?

    Reply
    1. Stefanie January 14th, 2020

      @Brigitte: Es macht tatsächlich keinen Unterschied in der Konsistenz des Zopfes, ob man Milch oder Wasser im Teig verwendet – denn der Hauptfettanteil kommt von Butter oder Öl und das macht die Krume erst zart (diese Challah ist z.B. frei von Milchprodukten). Und ein Pâte Fermentée ist traditionell ein Vorteig aus Wasser, Mehl, Hefe und Salz – man kann ihn auch mit Milch machen, es ist aber unnötig 🙂

      Reply
  28. Franc January 14th, 2020

    Guten Morgen Stefanie, ich habe erneut über Nacht bei 28-29°C inkubiert und es hat sich nichts getan. Ordentlich sauer war der Weizensauerteig, aber aufgegangen ist er gar nicht. Habe nun alles verworfen und einen Roggensauerteig angesetzt. Ich werde die Massen nun beibehalten, wie du sie beschrieben hast. Bin gespannt ob es mit Roggen einfacher geht als mit Weizen. Danke soweit für deine Unterstützung.

    Reply
  29. Carola January 13th, 2020

    Hallo Stefanie,
    Nun meine Rückmeldung: das Brot ist super geworden und wird sicher noch öfter gebacken, im Wechsel mit deinem Rheinischen Schwarzbrot. Nicht sauer, nicht klebrig, sehr aromatisch!
    Vielen Dank für die vielen tollen Rezepte.

    Herzlichen Gruß
    Carola

    Reply
    1. Stefanie January 13th, 2020

      @Carola: Super, das freut mich! Und danke für die Rückmeldung, das es alternativ mit gekochten Getreidekörnern gut klappt, ist für den einen oder anderen Leser bestimmt interessant!

      Reply
  30. Pingback: Luciafest, Schweden, Lussekatter - Salon Matilda

  31. Franc January 12th, 2020

    Hi Stefanie, schön das du zurück bist. Am 31.12.2019 habe ich frühs den Vollkorn-Weizen-Sauerteig in den Kühlschrank gestellt und ihn ruhen lassen. Ich habe einen Strich auf das Glas gemalt, um sicher zu sein ob er weiter aufgeht. Bis heute hat er weder an Volumen gewonnen noch verloren und riecht leicht nach Aceton.
    An diesem Punkt war ich bereits, und nach dem Füttern hat sich das Volumen nicht großartig verändert gehabt. Ich gehe davon aus, daß die Hefen nicht ausreichen. Ich müsste also eine oder zwei Hefeführungen machen bevor ich ihn wieder ruhen lassen, oder? Oder zuerst anfüttern, dann Hefeführungen? Ichhabe auch oft das Problem, daß trotz korrekter Temperaturen (messe es immer mit Thermometer) wenig Trieb habe während der Fütterungen und Hefeführungen. Wir verwenden keine Desinfektionsmittel im Haushalt.
    Aber irgendwie scheinen bei uns die Hefen rar zu sein ;-)?

    Ich würde den Altsauerteig nun gerne füttern bzw. Hefeführungen machen wie oben beschrieben, allerdings mit 10g+10g+10g statt die vierfache Menge in einem kleinen Einmachglas. Spricht etwas dagegen die Massen zu ändern?

    Sauerteig ansetzen und 4 Tage füttern hattest du immer morgens beschrieben. Ich füttere ihn abends… der Sauerteig hat nicht zufällig eine Uhr :-D?! Uhrzeit sollte keine Rolle spielen, solange die Zyklen (24h) eingehalten werden, oder?

    Ich decke das Einmachglas immer lose mit einem dazugehörigen Glasdeckel ab. Damit bleibt die Feuchtigkeit im Glas erhalten und das Sauerteig trocknet nicht aus und er bekommt immer noch “Luft”.

    Reply
    1. Stefanie January 12th, 2020

      @Franc: War der Sauerteig vor dem in den Kühlschrank stellen denn aufgegangen? Dann kann es auch sein, dass er einfach schon das maximale Volumen erreicht hatte. Aber wenn er auch beim Füttern kaum aufgeht, dann hat er wahrscheinlich wirklich wenig Hefen. Säuert er denn anständig (richt er nach Joghurt und ein ganz klein wenig nach Essig, bzw. schmeckt er sauer?)
      Mit einigen Hefeführungen hintereinander machst du auf keinen Fall einen Fehler, und gerade junge Sauerteige sind oft eher triebarm. Das wird mit der Zeit besser. Und ansonsten kann es auch helfen, den Sauerteig häufiger als einmal in der Woche zu füttern (ruhig ein paar Tage lang nochmal zweimal am Tag füttern), dann bildet sich eine stabile Mikroflora schneller aus.
      Du kannst die Fütterungsmengen reduzieren, es verstärkt aber die Gefahr eines “Flaschenhals-Effekts”, das also die selteneren Hefen und Bakterien evtl. gar nicht im frischen Glas landen. Und der Sauerteig kann nicht die Uhr lesen, wann du ihn fütterst, ist absolut Jacke wie Hose 😉
      Und mit dem Glasdeckel abzudecken ist genau richtig!

      Reply
      1. Franc January 13th, 2020

        Guten Morgen Stefanie, leider ist der Sauerteig auch vor dem Kühlschrank nicht aufgegangen. Ich musste ihn jedoch kühl stellen, da wir dann eine Woche weg waren. Er roch beim Rausnehmen aus dem Kühlschrank leicht nach Aceton (Milchsäurebakterien hungrig?). Nach dem ersten Füttern und 12h bei 28°C riecht er weder nach Aceton noch Joghurt (Hefe?), man schmeckt aber eine leichte Säure. Ich habe gestern um 22Uhr gefüttert und eben um 7Uhr früh erneut gefüttert. Über Nacht hatte ich den Sauerteig bei knapp 28°C in der geschlossenen, beleuchteten Mikrowelle. Über den Tag lasse ich ihn weiter bei der Hefeführung und hoffe, daß sich bis heute Abend etwas tut. An Volumen hat es seit ca. 24h nicht zugenommen. Ich werde gegen 19Uhr erneut eine Fütterung machen, oder soll ich ihn heute Nachmittag und vor dem Schlafengehen noch mal füttern?
        Beim Verhältnis bin ich nun bei 20g+20g+20g. Ich rühre die den inkubierten Sauerteig ordentlich mit einem Teelöffel durch bevor ich den neuen Ansatz damit impfe und rühre nach dem Impfen ebenfalls ordentlich durch.

        Reply
        1. Stefanie January 13th, 2020

          @Franc: Irgendwie klingt das nicht sehr gut 🙁 Wenn sich weiterhin nichts tut, kann ich dir aber auch ein bisschen was von meinem Sauerteig schicken.

          Reply
          1. Franc January 13th, 2020

            Klingt super lieb, danke, aber ich bin nicht bereit aufzugeben :)… soll ich ihn komplett neu ansetzen?
            Im ca 8h Rhythmus Hefe Führungen?

          2. Stefanie January 13th, 2020

            @Franc: Hat sich bei der Hefeführung bisher irgendwas getan? Eigendlich sollte der Sauerteig sich nach einigen Hefeführungen innerhalb von 4 Stunden verdoppeln. Du kannst versuchen, die Temperatur noch auf 30°C zu erhöhen, das beschleungigt das Wachstum etwas. Wenn du nach 3-4 Runden keine Besserung siehst, würde ich tatsächlich einen neuen Ansatz starten. Das ist oft einfacher, als einen Sauerteig, bei dem die Mikroflora völlig aus dem Gleichgewicht ist, zu retten.

  32. Arndt January 12th, 2020

    Liebe Stefanie,

    habe das Rezept letzte Woche zum ersten Mal gebacken und heute gleich noch einmal: Top! Genau so habe ich die Kieler aus unähligen Urlauben in Erinnerung.
    Vielen Dank!

    Reply
  33. Günther Weber January 12th, 2020

    Hallo, Stefanie,
    das ist interessant. Es gibt hier in unserer Gegend , Oberschwaben und östliche Alb, noch einige wenige Bäckereien, die am Freitag “Berches” backen, das ist ein Fünfstrangzopf aus einem nicht süßen Milch-Hefeteig mit Mohnsaaten auf der Oberfläche, der Deinem Berjes äußerlich sehr ähnlich sieht.
    Hier in der Gegend gab es in dr Zeit vor Auschwitz große und bedeutende jüdische Gemeinden, ich selbst weiß das von Laupheim bei Ulm und Buttenhausen bei Münsingen. Und in diesen Orten gab es dann spezielle Bäckereien, die die Erlaubnis, bzw eine Art Zertifizierung vom örtlichen Rabbiner bekamen und für die jüdischen Familien jeweils zum Sabbat diese Berches als Ritualgebäck gebacken haben.
    Viel mehr weiß ich darüber nicht.
    Einen schönen Gruß von Deinem meist stummen, aber treuen Mitleser …
    Günther

    Reply
    1. Stefanie January 12th, 2020

      @Günther: Wie schön von dir zu Lesen! Ich hoffe ja, dass ich es bald mal schaffe, dich und den Lorettohof zu besuchen!
      Der Berjes soll wohl auch auf die jüdische Traditionsbrote zurückgehen, hat sich aber mit der Verwendung von Ei und Milch/Butter sehr von dem Orginal entfernt. Den Berches habe ich auf jeden Fall auch noch auf dem Schirm, der gehört in jedem Fall auch noch in die Liste der Traditions-Brote!

      Reply
  34. Ulla January 11th, 2020

    Hallo Stefanie,
    ein tolles Rezept hast du da eingestellt. Ich liebe diese wolkigen, langfasrigen Teige für Zöpfe und Co. Sofort ausgedruckt. Jetzt schaue ich mal wann es dran kommt.
    LG von Ulla

    Reply
  35. Micha January 11th, 2020

    Wie schön locker die Krume aussieht, Stefanie!
    Es freut mich, wenn ich richtig rauslese, dass deinem Schurken die Puste ausgeht. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen mit – *normale Bahnen* klingt super! Schönes Wochenende und liebe Grüße…

    Reply
    1. Stefanie January 11th, 2020

      @Micha: Es wird besser, das auf jeden Fall. Wir sortieren jetzt die Reste, die er hinterlassen hat.

      Reply
  36. Conny January 11th, 2020

    Danke fuer das schoene Rezept.
    Eine Frage haette ich….die 75g Milch bei der Zuatatenliste vom Hauptteig….werden die verwendet?
    LG
    Conny

    Reply
  37. Jeroen January 11th, 2020

    It looks really nice, Stephanie! Also very much like, as duivekater, a festive bread from the north of the Dutch province of Noord-Holland (the area above Amsterdam). Only the shape is a bit different, but for the rest they seem pretty much the same.

    Reply
    1. Stefanie January 11th, 2020

      @Jeroen: I just had to google Duivekater, and it looks beautiful! I think, I have to put this on my to-bake-list, too!

      Reply
      1. Jeroen January 11th, 2020

        They look wonderful, don’t they, some are supposedly shaped to resemble a bone, which would have been an ancient pagan offering. I would be very curious for your version!

        Reply
  38. Barbara January 11th, 2020

    Hallo Stefanie ,

    Schön ,dass du gut im Jahr 2020 angekommen bist ,hier werden gerade Mutscheln gebacken . Heute Abend ist grosses Würfeln ,viel Spass werden wir haben. Ich steure 2 Mutscheln bei 😂.
    Der Teig ist einfach wunderbar .
    Denkst du ,dass ich daraus auch Flachswickel backen könnte ?? Die Enkelkinder lieben sie .

    Alles Gute dir .
    Barbara

    Reply
    1. Stefanie January 11th, 2020

      @Barbara: Das mit den Flachswickel sollte gut klappen. Bei solchen Kleingebäck fährt man gut mit heiß und kurz backen, also etwa 200°C und 12-15min. Viel Spass beim Würfeln!

      Reply
  39. Céline January 11th, 2020

    Liebe Stefanie,

    das Brot habe ich zum wiederholten Male in der original Version gebacken und alle sind begeistert 😍
    Vor 3 Tagen stand ich abends aber vor folgenden Dilemma:
    *ich hatte keine Cranberries oder Sauerkirschen zu Hause
    *keinen entkoffeinierten Kaffee mehr
    *mir fehlten 100g Schrot

    Die Trockenfrüchte habe ich durch mehr Saaten und Nüsse ersetzt, statt Kaffee den Malzkaffee genommen und die 100g Schrot durch Roggenvollkornmehl ersetzt. Es ist ein wunderbar leckeres Brot geworden.
    Das einzige was ich das nächste mal ändern werde wenn ich wieder nur Malzkaffee habe würde ich vielleicht auf das Rübenkraut verzichten. Mir schmeckt es ein bisschen zu wenig nach Sauerteig.

    Vielen Dank für das tolle Rezept.

    Grüße,

    Céline

    Reply
  40. Carola January 10th, 2020

    Hallo Stefanie,
    Dieses großartige Brot möchte ich gern mit gekochten Getreidekörnern statt Sonnenblumenkerne backen, da ich die manchmal leid bin.
    Kann ich diese dann einfach ersetzten und sonst wie vorgegeben verfahren?
    Herzliche Grüße
    Carola

    Reply
    1. Stefanie January 10th, 2020

      @Carola: Das sollte klappen. Lass die Getreidekörner nach dem Kochen aber gut abtropfen, damit sie nicht zuviel Flüssigkeit ins Brot bringen.

      Reply
  41. Celine January 9th, 2020

    Liebe Stefanie 💕,

    auch ich bin etwas spät dran dennoch wünsche ich dir viel Gesundheit und shine Momente mit deinen Liebsten. Das ist soweit ich dies beurteilen kann sowieso das wichtigste im Leben.

    Herzlichen Dank für all deine kreativen und leckeren Rezepte.

    Grüße,

    Céline

    Reply
  42. Nora January 9th, 2020

    Liebe Stefanie,

    1. wie kalt ist Dein Kühlschrank?
    2. wenn ich statt der langen kalten Gare eher einen Poolish und dann am nächsten Tag den Hauptteig mit direkt danach abfolgender Stock- und Stückgare machen möchte, wieviel Hefe würdest Du verwenden? Und hälst Du diese Vorgehensweise für nachteilig?

    LG und vielen lieben Dank!
    Nora

    Reply
    1. Stefanie January 9th, 2020

      @Nora: Die Temperatur kommt immer auch auf die Position im Kühlschrank an. In der Mitte des Kühlschranks bewegt sich Temperatur im Bereich von etwa 4-6°C und das ist auch die Temperatur, die ich für den Teig anstrebe.
      Und ob du mit einem Vorteig arbeitest und einer “kurzen” Stockgare oder einer langen kalten Gare ist erstmal “Jacke wie Hose” 😉 Das funktioniert beides. Ich würde 150g Weizenvollkornmehl, 150g Wasser und 0,5-1g Hefe für den Poolish verwenden. Die Mengen ziehst du von den Zutatenmengen im Hauptteig ab. Mit den dann ca. 9g Hefe im Teig und 1,5 Stunden Stockgare solltest du gut hinkommmen.

      Reply
  43. Mara Schön January 9th, 2020

    Hallo Stefanie,

    ich habe schon viele Brotrezepte gesammelt.

    Bei einigen Brotrezepten (mit Roggenanteil) beträgt die Stockgare ca. 30 und die Stückgare ca. 90-120 Minuten.
    Bei anderen Rezepten ist es genau andersrum, lange Stockgare und kürzere Stückgare.
    Hat das eine Auswirkung auf das Backergebnis, oder ist sowieso nur die “Gesamtgehzeit” wichtig?

    Vielen Dank im Voraus
    Mara.

    Reply
    1. Stefanie January 10th, 2020

      @Mara: Grundsätzlich gilt: Je höher der Roggenanteil, desto kürzer kann die Gehzeit gehalten werden, da hier kein Klebernetzwerk entspannen muss.
      Trotzdem gibt es Gründe, die Gehzeiten zu verlängern:
      -Die Schleimstoffe im Roggenmehl brauchen Zeit zum Verquellen
      -Bei Schrotbroten wie z.B. Schwarzbrot kann das Schrot besser Quellen
      -Die Hefen und Bakterien aus dem Sauerteig vermehren sich bei langen Stockgaren stärker (stärkerer Trieb, stärkere Säuerung)

      Insgesamt kann man (genau wie bei Weizenteigen auch) durch ein Verändern von Stück- und Stockgare die Broteigenschaften (z.B. Krume, Geschmack) beeinflussen. Und es macht durchaus einen Unterschied, ob man eine lange Stock- oder Stückgare hat. Gerade bei Broten mit Weizenanteil wird die Krume dadurch stark beeinflusst. Du kannst den Einfluss von Stock- und Stückgare auch testen: Du kannst z.B. einen Teig halbieren, und einmal eine Stockgare von 45 min und eine Stückgare von 90 min machen, und einmal das ganze umdrehen (Stockgare 90 min, Stückgare 45 min). Du wirst Unterschiede bemerken!

      Reply
  44. Julia January 8th, 2020

    Grandios. Danke!
    Es ist nur noch 1/3 vom Brot übrig.
    Ich hatte Sorge, dass ich den sehr weichen Teig nicht aus dem Gärkorb bekomme. Hat aber alles prima geklappt.

    Reply
  45. Pingback: Schatzsuche im Vorratsschrank: Zusammenfassung von Runde 9 – magentratzerl.de

  46. Pingback: Schatzsuche im Vorratsschrank: Zusammenfassung von Runde 9 – magentratzerl.de

Leave a Reply to Stefanie Cancel reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *