May 12th, 2017

Kieler Semmel (Brotzeit recipe)

Kieler Semmel (1)_thumbSince I discovered the Kieler Semmel for me, they rank  very high on my personal favourite roll list. I love their tender crumb and the crisp buttery-salty crust with the slight hint of cinnamon. And so it was an easy decision what recipe I would bake at my course at the Brotzeit.

But the recipe vary a bit form the two recipes already published on the Blog: this time I use poolish as preferment and I had to use more yeast to compensate the short time window in the course. But I added a variant for more time below.

The dough of this rolls is rather firm and can be formed round easily. After forming the rolls need to be  rubbed in a butter mix which works some fat into the seam. This prevents the seam from sticking and so the rolls open nicely in the oven. To get enough butter in the seam needs a bit of practice –  and this can only be gained by practice 😉

 

Kieler_thumb[5]

Kieler Semmeln

Kieler Semmel (8)_thumbyields 9 rolls

Poolish

  • 150g flour Type 550
  • 150g Water
  • 0,1g fresh yeast

Dough

  • Poolish
  • 350g flour Type 550
  • 135g  Water
  • 20g egg yolk (from 1 egg size L)
  • 20g Butter
  • 3g diastatic Malt
  • 12g fresh yeast (with more time: 9g)
  • 10g Salt

For Rubbing

  • 25g Butter
  • 1.5g Salt
  • 1-2g Cylon Cinnamon

Mix the ingredients of the poolish and let it rise for 14 16hours at Roomtemperature.

Knead all ingredients for 5 min at slow speed. Then knead 10 min at fast speed. The dough should be now soft, but not sticky.

Let the dough rise for 1 hour at room temperature.

Divide the dough into 95g portions. Flatten the dough a little bit and start to fold the dough in the middle. Repeat until a ball has formed.  Cover and let rest for 10 min.

In the meantime mix butter, cinnamon and salt for rubbing and spread half of the butter on the countertop.

Place one of the preformed rolls on the butter and lay your hand on the dough. Start to circle your hand fast while bending the hand slowly, to create tension on the dough. On the bottom, a little hole will form. To enhance the rubbing effect, repeat this on a not buttered part of the countertop. Press the rolls a bit down and place them with the fatty side facing down on a slightly floured couche.

Proof for 30 min (45 min if you use less yeast).

Preheat the oven to 250°C.

Turn the rolls, so that the fatty side is upside, and place them on a paper lined baking tray. Mist with water and bake with steam for about 25 min at 230°C. For really crisp rolls turn to convection mode during the last 5 min.

No Responses t_on Kieler Semmel (Brotzeit recipe)

  1. Celine April 20th, 2019

    Liebe Stefanie, das Brot schmeckt hervorragend ☺️ Ich habe Sojajoghurt und Soja Vanille Milch verwendet außerdem sind noch Zimt und Tonka in den Teig gewandert. Ich habe dann doch noch helles Dinkelmehl gekauft. Das Roggenmehl war ja schon 1150.
    Backst du die Brite eigentlich im unteren Drittel?
    Ich habe sie auch in 2 großen Formen gebacken da ich nur diese habe und nach 55 min aus der Form genommen und noch mal 20 min gebacken.
    liebe Grüße und frohe Ostern 💕

    Reply
    1. Stefanie April 21st, 2019

      @Celine: Das klingt sehr fein!
      Ich backe Brote in der Regel auf der untersten oder zweituntersten Ebene (Ofenabhängig, bei tendentiell stärkerer Oberhitze kommen die Brote nach ganz unten), Brötchen in der Mitte.

      Reply
  2. Kekki April 19th, 2019

    Moin Stefanie,
    welche Mengen Süssen Starter würdest du denn für dieses Rezept einsetzen?
    1, bei direkterTeigzubereitung
    2, mit Übernachtgare

    Liebe Ostergrüße, Kekki

    Reply
    1. Stefanie April 19th, 2019

      @Kekki: Wenn du die Biga ersetzen möchtest, kannst du es dir ganz leicht selbst ausrechnen: Mehl der Biga + Wasser der Biga = Menge des Süßen Starters In diesem Fall also 120g.
      Wenn du ihn frisch ansetzen möchtest, rechnest du die Startermenge : 5 = Wassermenge.
      Wassermenge *2 = Mehlmenge bzw. Starter-Anstellgut
      In diesem Fall also 24g Wasser, 48g Mehl und 48g Wasser.
      Für eine Übernachtgare würde ich da nichts ändern.

      Reply
  3. Jasmin April 18th, 2019

    Liebe Stefanie, diese Burger Brötchen (und auch die Patties) soll es am Ostermontag bei uns geben und ich freu mich schon sehr darauf! Eine Frage: bei dem Malz für die Brötchen handelt es sich da um enzyminaktives Pulver oder entsprechendes Flüssigmalz? Sicher kein aktives, oder? Lieben Gruß und schöne sonnige Ostertage wünscht Jasmin

    Reply
    1. Stefanie April 18th, 2019

      @Jasmin: Das Malz ist inaktiv (Falls es bei meinen Rezepten nicht dabeisteht, ist es immer inaktiv). Ob Pulver oder Sirup macht nur marginale Unterschiede, da ist die Wiegetoleranz einer Haushaltswaage größer. Von daher nimm einfach das, was du hast.
      Auch dir schöne Ostertage!

      Reply
  4. Reka April 17th, 2019

    Hey Stefanie, kann ich das gesamte Mehl gegen Dinkel tauschen und evtl. mit einer etwas erhöhten Wassermenge und Flohsamenschale saftiger bekommen? Eine liebe Kollegin kann nur Dinkel vertragen. Grüße aus Carolinensiel

    Reply
    1. Stefanie April 18th, 2019

      @Mama: Klar kann man das. Ich würde aber maximal 5g Flohamenschalen verwenden, sonst könnte die Krume zu nass werden.

      Reply
  5. Celine April 17th, 2019

    Liebe Stefanie, ich bin es noch mal auch dieses Rezept klingt für mich super genial.
    Meinst du ich könnte Kandiszucker verwenden? Davon hab ich noch soviel rum liegen.
    Und wieviel Sojaletzthin brauch ich um das Eigebl zu ersetzten.

    Liebe Grüße,

    Céline

    Reply
    1. Stefanie April 17th, 2019

      @Celine: Ich würde 5g Lecithin (und 40g Wasser) verwenden, der Kandiszucker ist allerdings sehr sehr hart und schmilzt nicht so gut. Ist es der feine Krümmelkandis? Damit könnte es vielleicht klappen.

      Reply
  6. Steffi April 17th, 2019

    Ein bisschen kurzfristig vielleicht, aber ich würde so ein feines Zöpfchen gerne zum Ostersonntagsfrühstück im Ferienhaus backen. Das Problem dabei ist, dass im Kühlschrank wahrscheinlich nicht genug Platz sein wird, um ein Blech mit Zopf unterzubringen.
    Hättest du einen Tipp für mich, mit wieviel / wenig Hefe ich es mit einer Übernachtgare bei Raumtemperatur versuchen könnte?

    Vielen Dank und frohe Ostern,
    Steffi

    Reply
    1. Stefanie April 17th, 2019

      @Steffi: Ich würde den Zopf mit maximal 1g Hefe backen. Es kann allerdings sein, dass die Konturen dabei ein bisschen verwaschen. Falls es die Möglichkeit gibt, den Zopf tiersicher auf der Terrasse gehen zu lassen (z.B. in einer verschlossenen Kiste), wäre das auch eine Möglichkeit, da die Nachttemperaturen zwischen 5-10°C liegen werden.

      Reply
      1. Steffi April 17th, 2019

        Vielen Dank für deine schnelle Antwort, dann habe ich ja jetzt zwei Optionen und freue mich schon aufs Osterfrühstück 🙂

        Reply
  7. Céline April 17th, 2019

    Liebe Stefanie, bei mir waren die letzten Wochen sehr dicht und die Zeit zum backen rar.
    Jetzt über Ostern winken mir ein paar freie Tage zu und ich möchte diesen köstlich klingenden Stuten backen.
    Das Roggenmehl zu bekommen ist für mich kein Problem allerdings habe ich wieder mal nur Dinkelvollkornmehl im Haus. Kann ich ihn damit auch backen?
    Und könnte ich anstelle von Buttermilch einfach Mandel oder Sojamilch mit einem Schuss Apfelessig verwenden?

    Deine regionalen Rezept begeistern mich auch immer wieder aufs neue.
    Ich träume ja immer noch von dem schlesischen Bäcker – da gab es immer den allerbesten Mohnstriezel. Leider war ich damals einfach zu klein um mir über Rezepte Gedanken zu machen. Eines Tages war der Bäcker zu und es gab ihn nicht mehr.
    Auch die weißen Semmeln von denen ich dir mal berichtet habe sind immer noch in meiner Erinnerung. 😍

    Liebe Grüße,

    Céline

    PS.: der leckere Dreikorbkasteb wurde natürlich trotz Zeitmangel gebacken.

    Reply
    1. Stefanie April 17th, 2019

      @Céline: Ich würde 1/2 Sojajoghurt und 1/2 Mandel- oder Sojamilch nehmen. Essig ist eine andere Säure (Essigsäure statt Milchsäure) und schmeckt deutlich “schärfer” als Milchsäure. Alternativ wäre ein Schuss Brottrunk eine Möglichkeit. Mit Vollkornmehl geht es bestimmt, man muss halt einplanen, das das Volumen geringer und die Krume etwas weniger flauschig ist.
      Die Schlesier sind einfach die Mohn-Könige 😀 Und für deine weißen Brötchen habe ich leider noch immer keine Idee, dabei klingen sie so spannend!

      Reply
  8. Verena April 17th, 2019

    Liebe Stefanie,
    ich bin ein großer Fan deiner Rezepte und liebe deine genauen Angaben und die detaillierten Beschreibungen.
    Ein riesengroßes Dankeschön, dass du deine Leidenschaft mit uns teilst!
    Das ist so eine Bereicherung!
    Und egal welches Rezept: es sind bisher alle mehr als gelungen und von allen gelobt worden.
    Ich kuck nur noch bei dir, wenn ich etwas neues ausprobieren will!
    Ganz herzlichen Dank und liebe Grüße aus Süddeutschland!

    Reply
  9. Barbara April 17th, 2019

    Liebe Stefanie ,

    Streuselküchle ist für mich der beliebteste süsse
    Nachmittagsnack .
    Danke für diese Backidee und Frohe Ostern .
    Barbara

    Reply
    1. Barbara April 17th, 2019

      Ha ,es hat geklappt ..ich habe deinen Rat befolgt ..du weisst was ich meine ;))

      Reply
  10. Kristina Kaltegärtner April 17th, 2019

    Hiiilfeee 😉 also erstmal Danke für Deinen tollen Block und ich backe sehr viel nach Deinen Rezepten (klappt wirklich immer alles toll) ..so heute dann den Marzipanzopf. Der Teig war schön fluffig, das Marzipan homogen ..ABER…nach den halbieren und längs halbieren…hatte ich überall Marzipan und flechten war unmöglich….wie um Gottes Willen macht ihr das? Es war eine klebrige super leckere Masse….aber bei mir unmöglich flechtbar….
    Vielleicht hat ja irgendwer einen Tip für mich…nun geht der “Klumpen ” seine 1,5 Stunden und ich werde ihn backen…denn lecker ist es bestimmt…aber optisch….sehr schwierig 😉 Vielen Dank für eventuelle Hilfe
    Kristina

    Reply
    1. Stefanie April 17th, 2019

      @Kristina: Es ist ein bisschen Übungssache 🙂
      Beim Halbieren klappt es am Besten mit einer Teigkarte aus Metall (diese etwas stabileren Teigteiler sind besonders gut geeignet), die man Senkrecht in den Teig drückt. Man kann die Teigkarte sogar einfetten, dann klebt sie nicht so schnell fest (mache ich allerdings nie). Und dann werden die beiden Stränge nur locker umeinander gewickelt. Das geht am Besten, wenn man von der Mitte her immer den rechten Strang über den Linken hebt. Erst die eine Seite von der Mitte zum Ende flechten, dann das Blech drehen und nochmal das Ganze von der anderen Seite wiederholen. Zügig arbeiten hilft auch, dann klebt man nicht so schnell fest 😉

      Reply
      1. Kristina Kaltegärtner April 17th, 2019

        danke <3 ich werde das probieren…er kommt gerade aus dem Ofen…er riecht himmlich..gegessen wird er trotzdem..aber er schaut aus …..also starte ich dann gleich den nächsten Versuch nach deiner Anleitung…denn hier lieben alle Marzipanzopf…aber so kann ich das nicht auf einen Tisch stellen…ich habe nun einen "Iss in der Küche Marzipan- Zopf " 😉 Frohe Ostern und vielen Dank

        Reply
  11. Nina April 16th, 2019

    Hallo Stefanie, nachdem ich schon mehrere dieser Baguettes erfolgreich gebacken habe, brauche ich am Wochenende eine größere Menge für eine Feier. Kann ich die Baguette am Vortag sehr hell backen und dann am nächsten Tag nach Bedarf fertigbacken? Ich hab an 10 Minuten für beide Backvorgänge gedacht.
    Liebe Grüße Nina

    Reply
      1. Nina April 17th, 2019

        Dann werde ich das mal probieren. Vielen Dank für die schnelle Antwort und deine vielen tollen Rezepte!

        Reply
  12. Isa April 16th, 2019

    Hi Steffi,
    nur aus Neugier: Warum lässt du hier die Pate Fermentee nicht erst 1 Stunde bei Raumtemperatur anspringen?
    Liebe Grüße,
    Isa

    Reply
    1. Stefanie April 17th, 2019

      @Isa: Das mache ich inzwischen öfters, wenn die Zeit knapp ist. Klappt auch 🙂

      Reply
      1. Isa April 17th, 2019

        Danke für die Info 🙂
        Die Pate ruht schon im Kühlschrank, heute Abend geht es ans Backen.
        Ich wünsche dir schöne Ostertage mit ganz vielen Leckereien!

        Reply
  13. Silke April 15th, 2019

    Vielen Dank für dieses Rezept! Ich habe die Salzekuchen tatsächlich mal mit meiner Mutter in Dortmund gegessen, wo sie gebürtig herkommt.
    Lässt sich das Rezept mit geringerer Hefemenge evtl. auch auf Übernachtgare umwandeln? Falls ja, hättest du einen Tipp?
    Lieben Gruß

    Reply
    1. Stefanie April 17th, 2019

      @Silke: Willst du den Teig oder die Brötchen über Nacht gehen lassen. Wenn du die Brötchen gehen lassen möchtest, würde ich die Hefemenge halbieren. Und ganz wichtig: Das aktive Malz musst du weglassen!

      Reply
      1. Silke April 19th, 2019

        Vielen Dank! Dann werde ich die Brötchen nach dieser Anleitung über Nacht gehen lassen.

        Ich wünsche dir schöne Ostertage.

        Reply
  14. Pingback: Öcher (Aachener) Poschweck - Herd(s)Kasper

  15. Cordula April 12th, 2019

    Vielen Dank für die Zusammenstellung der Rezepte!
    Ich bin ein großer Fan der Osterhäschen-Übernacht-Variante und habe sie schon mehrmals gebacken – nicht nur zu Ostern! Die sind wirklich lecker!
    Dieses Jahr mache ich, glaube ich, aus dem Sonntagszopfteig Osterhäschen oder -täubchen. Das dürfte ja problemlos möglich sein, oder?

    Reply
  16. Karin April 12th, 2019

    Moin Stefanie,

    bei uns gibt es einen Zopfkranz und Häschen,ausgestochen aus Quark-Ölteig.

    Schöne Osterfeiertage 🐣🐇

    Reply
  17. KATY April 12th, 2019

    Liebe Stefanie,
    bei uns gibt es an Ostern immer einen Hefezopf und Osterlämmchen und Osterhäschen aus Biskuit in diesen zweiteiligen Backformen die man auf den Kopf gestellt bäckt.
    Ich werde jetzt aber gleich mal die Rezepte die du aufgeführt hast durchstöbern. Klingt sehr interessant.

    Reply
  18. Angelika April 12th, 2019

    Hallo Stefanie,

    Viele Dank für die Oster Rezepte Auswahl und die schönen Bilder. Nun weiss ich gar nicht mehr was ich nun backen soll.😂
    Vielleicht sollte ich losen😅

    Liebe Grüße
    Angelika

    Reply
  19. Josef Petermichl April 12th, 2019

    Ich kenne die Fastenbrzel aus meiner Lehrzeit als Bäcker ! Wir habel die ganz normalen Brezel genommen , die Lauge sehr stark verdünnt und damit abgestrichen ! Nach dem backen auf dem Tisch verteilt ,sofort mit wasser abgestrichen un mit einer Mischung aus feinem Salz und Mehl überstäubt ! Einfach herrlich ! LG Sepp

    Reply
    1. Stefanie April 12th, 2019

      @Josef: Danke für die Beschreibung, das klingt nach einer weiteren Variante, die ich backen muss 😀

      Reply
  20. Isa April 11th, 2019

    Mal wieder wie für mich gemacht, nach genau so einem Rezept habe ich in der letzten Zeit gesucht, und wo finde ich es? Bei Stefanie 🙂
    Jetzt muss ich nur noch meinen Weizensauer auffrischen, der zur Zeit im wahrsten Sinne des Wortes sehr, sehr sauer ist, da ist wohl mal ‘ne Hefeführung fällig.
    Liebe Grüße,
    Isa

    Reply
  21. Bärbel April 10th, 2019

    Hallo, ich habe das Brot gebacken und es ist einfach super toll geworden. Nun ist das mein Lieblingsrezept und ich möchte in Zukunft immer 2 Brote a. 1kg backen, da ich 2 Gärkörbchen a.1 kg habe. Wie kann ich das umrechnen, dass ich 2x 2000 g und nicht 2x 750g habe?
    Kann ich in dieses Rezept auch Altbrot zufügen , wenn ja wieviel Altbrot (Roggen) und wieviel Wasser?
    Würde mich auf eine Antwort riesig freuen!!
    Danke und LG Bärbel aus Leipzig

    Reply
    1. Stefanie April 11th, 2019

      @Bärbel: Altbrot ist kein Problem, aber mehr als 10% (also 100g pro kg Mehl) würde ich nicht empfehlen. Die Wassermenge richtet sich danach, ob dein Altbrot getrocknet ist oder nicht. Was hast du da denn geplant?
      Und bei der Menge bin ich jetzt ein bisschen verwirrt. Möchtest du 2x 1 kg oder 2x 2kg backen?
      Bei 2x 1 kg musst du alle Zutaten mal 1,35 rechnen, bei 2 kg mal 2,7

      Reply
  22. Dagmar Harte April 10th, 2019

    Guten Abend,

    ich würde gerne an einem 2-tägigen Brot-Backkurs teilnehmen. Oder falls früher einer in einem kürzeren Kurs frei wird, auch den. Bitte setzt mich auf die Warteliste.

    Vielen Dank
    Dagmar

    Reply
    1. Stefanie April 10th, 2019

      @Dagmar: Schon erledigt 🙂 Allerdings stehst du auf der Warteliste nicht auf Platz eins. Die letzten beiden Termine für 2019 werde ich am Wochenende abklären und dann online setzen

      Reply
  23. barbara keilhofer April 10th, 2019

    Liebe Stefanie, ich habe die Colomba heute gebacken und auch schon probiert.
    Sie schmeckt wie ein sehr gutes italienisches Original.
    Vielen Dank für das Rezept

    Reply
  24. Edith April 10th, 2019

    Hallo liebe Stefanie,
    Ich bin schon ganz bedudelt vom vielen Lesen und total begeistert von den vielen, tiefgründigen Infos auf deinem Blog!
    Beim Letzten Besuch bei meiner Schwiegertochte könnte ich Ihre Küchenmaschine nutzen und habe dein Osterhasenrezept umgesesetzt und noch nie einen so saftigen, feinporigen süßen Hefeteig hingekriegt.

    Ich trau mich ja fast nicht zu fragen, aber kann es sein, dass zuhause mit meinem Theromix einfach das Kneten nicht richtig klappt oder liegt es tatsächlich nur an deinem Rezept?

    Reply
    1. Stefanie April 10th, 2019

      @Edith: Je nach Rezept, das du bisher benutzt hast, ist es wahrscheinlich eine Mischung aus beiden. Der Thermomix ist nicht unbedingt ideal beim Kneten. Mit ein paar Tricks bekommt man aber ganz gute Ergebnisse. Das wichtigste ist, das Wasser (bzw. Milch etc.) möglichst kalt zu verwenden. 4°C (also kühlschrankkalt) oder im Sommer sogar noch kälter ist gut. Das wirkt dem Überhitzen des Teiges entgegen. Ausserdem kann es helfen, eine Autolyse vor dem Kneten zu machen, d.h. Mehl und Wasser mischen und mindestens 20 min stehen lassen. Dadurch können die Kleberproteine Wasser aufnehmen, bevor der Teig geknetet wird. Dadurch kann sich das Glutengerüst besser ausbilden. Ansonsten ist der Thermomix sehr “brutal” beim Kneten, darum solltest du lieber kürzer kneten und zwischendurch das Glutengerüst überprüfen. Und dann klappt es auch mit Thermomix.

      Reply
  25. Angelika April 8th, 2019

    Hallo Stefanie,

    Mmmhhh mir läuft das Wasser m Mind zusammen. Die werde ich bald backen.
    Da 10 Stück aber zu viel für uns zwei sind, kann ich sie doch sicher einfrieren oder ?

    Im Text schreibst Du von langer kalter Gare, in der Zubereitung steht nur, über Nacht 16 Std. gehen lassen.
    Ich gehe davon aus, dass der Teig nun in den Kühlschrank muss?

    Viele Grüße
    Angelika

    Reply
    1. Stefanie April 8th, 2019

      @Angelika: Ja, der Teig geht im Kühlschrank, ich ergänze es gleich, danke!
      Die restlichen Taschen kann man gut einfrien und dann kurz mit dem Toaster aufbacken.

      Reply
  26. Reka Herberth April 8th, 2019

    Liebe Tochter, da diese leckeren Apfelkrapfen sich auch sehr gut einfrieren lassen haben sie unserem Gebutrstagskind Kai den 6. Geburtstag gerettet. Mein leckeres Geburtstagsherz mit Haselnüssen und viel Schokolade traf leider nicht seinen Geschmack. Toll da ruckzuck einen Apfelberliner aus der Truhe auf den Tisch zu zaubern. Und der passte genau. Wieder einmal danke…..Mama

    Reply
  27. Nina Bellingen April 8th, 2019

    20g Hefe im Hsuptteig ist viel, könnte ich etwas LM nehmen und die Hefe reduzieren?
    Nina

    Reply
    1. Stefanie April 8th, 2019

      @Nina: Es sind genau 2% Hefe auf die Gesamtmehlmenge. Du kannst aber die Hefenmenge leicht reduzieren und die Gehzeiten etwas verlängern. Zusätzlicher Vorteig in Form von LM würde ich nicht machen, das kann das Glutengerüst schwächen.

      Reply
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  29. Elke Röckener April 7th, 2019

    Hallo!
    Heute habe ich dies Rezept zum Zeiten Mal gebacken: mangels Natron für Laugengebäck hab ich einfach normales Natronpulver genommen. Beim ersten Mal hab ich die Stangen ca. 1 min in der fast siedenden Lösung baden lassen, beim zweiten Mal in kurz der nur warmen Lösung. Beim ersten Mal bekam ich eine schön dunkle, ziemlich weiche Kruste, heute eine nur leicht braune, aber dafür knusprige Kruste. Interessant, wie unterschiedlich sich die verschiedenen Zeiten und Temperaturen auswirken.
    LG
    Ellie

    Reply
    1. Stefanie April 7th, 2019

      @Elke: Da steckt ein wenig Chemie und ein bisschen Biologie hinter deiner Beobachtung. Durch Natron (anstelle von Natronlauge (=in Wasser gelöstes Natriumhydroxid)) ist die Verlaugung der Oberfläche deutlich geringer. Darum bleibt die Oberfläche in der warmen Lösung heller. Erhöht man die Temperatur (fast siedene Lösung), erhöht man die Reaktionsgeschwindigkeit unm ein Vielfaches und die Verlaugung wird stärker. Allerdings gerinnen die Proteine an der Oberfläche durch die hohe Temperatur, dass führt zu einer weichen Kruste. Das gleiche Prinzip nutzt man z.B. bei Bageln 🙂

      Reply
      1. Elke Röckener April 8th, 2019

        Danke für deine Erklärung!
        Ich hab gedacht, die dunklere Färbung kommt durch die längere “Badedauer”. Dabei liegt es an der Temperatur.
        Da uns die weiche Kruste bei den heiß belaugten Brötchen auch nicht gestört hat, wird es die sicher häufiger geben, solange ich nur einfaches Natronpulver hab.
        Aber weil ich den Teig zum Teil einfach nur abgebacken hab, kann ich sagen, dass die Stangen auch so lecker sind. Dies Rezept ist super!
        LG
        Ellie

        Reply
        1. Stefanie April 8th, 2019

          @Elke: Das die Farbe bei stärkerer Belaugung kräftiger wird, liegt daran, dass dabei mehr Aminosäuren freigesetzt werden, die in der Maillard-Reaktion für die braune Farbe sorgen. Das gleiche passiert bei “normalen” Broten auch, nur in viel geringeren Maßstab.

          Reply
  30. Heinz Riether April 7th, 2019

    Einen wunderschönen Guten Morgen Stefanie,
    welche Möglichkeit gibt es, deine Rezepte umzurechnen.
    (Bespiel: Rezept ist für 2 oder 3 Brote ausgelegt, ich möchte aber nur 1 backen)
    Die Zutatenmenge einfach zu halbieren, erscheint mir nicht richtig.
    Vielen Dank für eine weiterführende Information.
    Freundliche Grüße aus dem Chiemgau
    Heinz

    Reply
    1. Stefanie April 7th, 2019

      @Heinz: Genauso wie du es dir gedacht hast, funktioniert es auch: Wenn du 1 Brot backen möchtest, aber das Rezept für 2 Brote ist, teilst du die Mengenangaben einfach durch 2. Bei drei Broten entsprechend durch 3.
      Man kann auch den komplizierten Weg gehen, und alles erst in Bäckerprozent umrechnen und damit dann die Mengen für ein Brot ausrechnen. Am Ende kommt man aber auf die gleichen Angaben, von daher ist Variante 1 die einfachere und schnellere Variante

      Reply
  31. Pingback: Schokowirbelkuchen – keine optische Täuschung! – Der Foodcoach-Blog

  32. Martina April 6th, 2019

    Hallo Stefanie, hier Martina, gebürtig aus Solingen, an den Bodensee verschlagen, auf der Suche nach einem Rezept für Roggenstuten. Vielen Dank dafür!
    Im Westfälischen Freilichtmuseum in Hagen gibt es eine Bäckerei. Ich war lange nicht mehr dort, aber früher wurde dort beim Schaubacken Roggenstuten hergestellt und anschließend auch abverkauft. Vielleicht kannst Du dort ja auch weitere geschichtliche Hintergründe und Rezepte erfragen.

    Reply
    1. Stefanie April 7th, 2019

      @Martina: Das Freilichtmuseum ist sogar in meiner LVR-Jahreskarte inklusive! Dann muss ich da mal vorbei 🙂
      Nachdem du ja ursprünglich aus Solingen kommst: In Solingen soll es eine Mandelsemmel geben, eine Art süßer Mandel-Stuten. Falls du da auch noch Informationen hast, wäre das klasse 🙂

      Reply
  33. Alexander Ost April 4th, 2019

    Hallo
    Kann ich den Teig vielleicht heute Abend schon mal vorbereiten und ihn dann morgen früh verarbeiten?
    Vielleicht mit weniger Hefe und im Kühlschrank oder reicht der Kühlschrank schon?

    Danke schon mal

    LG

    Reply
    1. Stefanie April 4th, 2019

      @Alexander: Da der Teig viel Butter enthält, geht er im Kühlschrank nicht gut auf, denn die Butter wird im Kühlschrank fest. Aber was man gut machen kann, ist anstelle von Milch eine Mischung aus 75g Milch und 75g Sahne zu verwenden und die Buttermenge auf 25g reduzieren. Durch die Sahne kommt genügend Fett in den Teig, ohne dass der Teig im Kühlschrank fest wird. Die Hefemenge ist in Ordnung, stell den Teig nach dem Kneten direkt in den Kühlschrank, durch die geringe Menge kühlt er sehr schnell durch und geht darum nach 1-2 Stunden kaum noch auf.

      Reply
  34. Kekki April 3rd, 2019

    “Weißt du eine Quelle, wo Quark, Joghurt, …. evtl. auch Butter,… bzgl. anzurechnender Wassermenge aufgelistet sind?”

    Vergessen, zu viel,…?

    Reply
    1. Stefanie April 3rd, 2019

      @Kekki: Man kann ganz gut über die einschlägigen Nährwerttabellen gehen. Allerdings lässt sich das nicht 1:1 auf die Hydration des Teiges anwenden, da z.B. Joghurt das Wasser ja in den denaturierten Proteinen gebunden hat. Milch und Joghurt haben daher den gleichen Wassergehalt, verhalten sich aber nicht identisch!

      Reply
  35. Alexander Ost April 2nd, 2019

    Hallo
    Wir hatten nicht das passende Mehl zu Hause und haben es durch Weizenmehl 550 ersetzt dieses war allerdings zu wenig und ich haben noch den Rest 150g Roggenmehl 1150 aufgefüllt.
    Jetzt ist das Brot außen so geworden wie es soll nur innen bleibt es nur matschig.
    Liegt das an den anderen Mehl wie im Rezept?
    Wir waren etwas über enthusiastisch und wollten nicht warten bis ein Geschäft auf hat.

    LG
    Alexander

    Reply
    1. Stefanie April 2nd, 2019

      @Alexander: Das kann sehr gut am Roggenmehl liegen. Roggenmehl enthält eine hohe Menge an Enzymen (vor allem Amylase) und bei der langen Standzeit kann es dazu führen, dass die Krume matschig wird. Bei Roggenmehl muss immer eine Säurequelle dabei sein, damit die Enzyme “ausser Betrieb” gesetzt werden. Buttermilch wäre hier z.B. eine gute Lösung (vgl. dieses Rezept)

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  36. Eckert Christine April 1st, 2019

    Hallo Stefanie,
    Toll deine Blog . Habe schon manch tolle Brötchen nachgebacken. Zur Zeit schlummern die Joghurt Hörnchen im Kühlschrank . Der nächste Schritt währe das formen der Hörnchen. Jetzt meine Frage soll ich sie im Kühlschrank übernacht gehen lassen odr bei Zimmertemperatur. Bei Zimmrtemperatur bin ich etwas skeptisch wegen der Butter , das die im Hörnchen bleibt ???
    Schönen Grüsse aus Frankfurt
    Christine

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    1. Stefanie April 1st, 2019

      @Christine: Danke für das Lob! Die Teiglinge gehen bei Raumtemperatur, im Kühlschrank wird die Butter zu fest (und die Hefemenge reicht dann auch nicht mehr).

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  37. Celine March 31st, 2019

    Liebe Stefanie,

    Jetzt bin ich doch noch nicht dazu gekommen die Apfelberliner zu machen. Dafür gab es heute diese köstlichen Beerentaler.

    Folgende Abwandlungen habe ich vorgenommen um das Rezept vegan mit Dinkel VK Mehl (hatte nix anderes im Haus) und Blaubeeren TK (mussten weg) zu machen:

    Teig:
    *250 g Dinkel VK Mehl (fein)
    * 180 g Sojamilch Vanille
    * 50 g Alsan
    * 2 g Kardamon
    * 1/2 Stange Vanillemark

    Füllung:
    *100 g abgetropften Sojajoghurt Natur (Sojade)
    *40 g Kokosjoghurt
    *ca. 10 g Tapiokastärke
    * 1 Tl Vanillemark

    Streusel mit Dinkel VK Mehl brauchen etwas Flüssigkeit ca. 1-2 Tl.

    150g Blaubeeren TK + 1 El Mehl

    Etwas Ahornsirup und Zimt.

    Den Rest wie im Rezept.

    Die Blaubeeren und die Streusel habe ich erst kurz vor dem backen auf den Talern verteilt.
    Nach dem backen habe ich die Taler mit Ahornsirup bestrichen.
    Außerdem habe ich 2 Bleche benötigt und diese auf Umluft bei 180 Grad gebacken. Das nächste mal würde ich sie auf ein Blech setzten und bei Ober-und Unterhitze backen.

    Vielen Dank für die tollen Rezepte hier.

    Liebe Grüße,

    Céline

    250g Dinkel

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  38. Maximilian March 31st, 2019

    Hallo Stefanie,

    vielen Dank für diesen Blog! Mein Sauerteigbrot wurde ein ziemlicher Erfolg! Das ist das erste mal, dass etwas essbares dabei heraus kam. Und es schmeckt auch noch!

    Ok, das Brot könnte etwas saftiger sein, aber ich habe das Rezept in soweit abgeändert, dass ich den Sauerteig aus Roggenvollkornmehl gemacht habe und den Weizen gegen Dinkelvollkornmehl getauscht habe. Ich denke mal, das wird der Grund sein.

    Wenn meine Dinkelkörner verbraucht sind, werde ich wieder auf Weizenkörner umsteigen.

    Auch habe ich das Brot in einem Gusseisernen Topf gebacken. Dabei habe ich folgende Backzeiten gehabt: 30 Minuten bei 240 °C mit geschlossenem Deckel und danach den Deckel abgenommen, auf 150 °C gestellt und weitere 30 Minuten gebacken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

    Danke für das tolle Rezept und die gute Erklärung.

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    1. Stefanie March 31st, 2019

      @Maximilian: Das freut mich 😀 Das leichte “Trockensein” kann auch daran liegen, dass Vollkornmehl mehr Wasser benötigt. Ansonsten kann bei Dinkel ein kleines Kochstück (30g Mehl, 150g Wasser, einmal aufkochen lassen) helfen. Im Hauptteig kannst du dann die Wassermenge auf 120-150g Wasser reduzieren.

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  39. Daniela March 30th, 2019

    Hallo Stefanie,
    dieses Brot freut mich ganz besonders, da ich ein ganz einfaches Weißbrot sehr gerne mag.
    Mein Sauerteig schimmelt leider und ich habe keinen zum reaktivieren.
    Kann ich aus meinem süßen Starter einen neuen Sauerteig heranziehen, oder muß ich von vorne beginnen und einen Neuen züchten?
    Danke !!!
    Sonnige Grüße

    Reply
    1. Stefanie March 30th, 2019

      @Daniela: Du kannst den süßen Starter weich als Sauerteig führen und mit der Zeit wird er auch wieder Säure gewinnen. Am besten klappt es mit Vollkornmehl 🙂
      Man kann das Brot aber auch mit süßem Starter backen. Du brauchst 450g süßen Starter (aufgefrischt) und musst dem Teig 150g Wasser zusätzlich zusetzen.

      Reply
      1. Daniela March 30th, 2019

        Ich danke dir sehr für deine Hilfe, ich werde so versuchen.
        Wünsche dir ein schönes Wochenende.

        Reply
  40. CHRISTEL Derwanz March 29th, 2019

    Dürfte auch Reinletzitin,anstatt Vitamin C,in den Teig? Danke

    Reply
    1. Stefanie March 29th, 2019

      @Christel: Lecitin kommt bereits durch das Ei ausreichend in den Teig. Und Lecitin hat eine andere Funktion als Vitamin C. Durch Vitamin C werden bestimmte Pflanzenstoffe (Gluthation) “abgefangen”, die die Verbindung zwischen den Gluten-Proteinen beeinträchtigen. Lecitin hingegen sorgt dafür, dass sich Wasser und Fett besser mischen lassen. Von daher hilft Lecitin nicht, das Glutengerüst zu stärken.

      Reply
  41. Angie March 28th, 2019

    Ich habe das Rezept nun schon zweimal gemacht. Das zweite Mal gleich doppelte Menge,dann mit noch etwas gemahlenen Anis zusätzlich.
    Außerdem hab ich aus dem Teig auch Brötchen gemacht,sie werden super-innen schön fluffig u ausgefüllt,außen herrliche Kruste. Sowohl Brezen als auch Brötchen lassen sich sehr gut einfrieren und nach dem Auftauen auf den Toaster gelegt schmecken sie wie frisch aus dem Backofen.
    Aber das Allerbeste ist,dass sie wirklich genauso gut schmecken wie die Originale-hatte den direkten Vergleich mit den “Bayreuthern”. 1000 Dank für diese tolle Rezept,so kann ich mir meine Kindheitserinnerung nun endlich selbst backen.

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  42. Maximilian March 27th, 2019

    Hallo Stefanie, also mit frisch gemahlenem Vollkornmehl (Roggen) geht der ab wie Schmidts Katze.

    Ich habe gestern Abend beginnen und heute morgen neu gefüttert. Das Volumen hat sich verdreifacht. Ich weiß gerade nicht ganz ob das am Bio Korn liegt oder ob sich da schädliche Bakterien sammeln um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Aber jedenfalls ist das im Glas sehr aktiv. 🙂

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  43. Sandra March 26th, 2019

    Was für ein interessanter Blog, vielen herzlichen Dank für die tollen Tipps und die leckeren Rezepte!
    Ich habe noch ein paar Fragen zur Übernachtgare:
    sollte man den Teig im Kühlschrank auch falten oder entfällt dies durch die andere Geh-Art? Und falls man ihn falten sollte: Wann am besten?
    Manche lassen den Teig auch bei Zimmertemperatur angehen und stellen ihn dann erst in den Kühlschrank…wann ist dies sinnvoll?
    Und welchen Unterschied macht es, ob ich den Teig an sich oder die geformten Teigstücke im Kühlschrank gehen lasse? Muss ich die Teigstücke dann akklimatisieren lassen, wenn ich den ganzen Teig gehen lasse und morgens erst das Brot oder die Brötchen ausforme?
    Lieben Dank für die Antwort und herzliche Grüße
    Sandra

    Reply
    1. Stefanie March 26th, 2019

      @Sandra: Vielen Dank für das Lob 🙂
      Zu deinen Fragen:
      Beim Falten kommt es immer ein bisschen darauf an. Es kann z.B. bei Baguette oder Ciabatta-Rezepten Sinn machen, da die Krume dadurch grobporiger wird. Bei anderen Rezepten muss es nicht unbedingt sein – genau wie bei einer Gare bei Raumtemperatur auch.
      Das “Angehen-lassen” bei Raumtemperatur macht für ganze Brote oder Teigportionen ab 500g wenig Sinn. Der Teig geht noch solange, bis er komplett durchgekühlt ist. Das dauert etwa 2-3 Stunden. Daher geht der Teig in dieser Zeit noch stark auf, danach sind die Hefen und/oder Bakterien deutlich verlangsamt und es passiert nicht mehr so viel. Bei Brötchen ist es eine andere Sache, durch das geringe Gewicht kühlen sie sehr schnell durch. Darum sollte man sie anspringen lassen ODER entsprechend etwa länger gehen lassen. Das ist darum auch eine Frage von Rezeptdesign.
      Ich lasse den Teig nicht akklimatisieren. Das braucht – wie beim Runterkühlen – auch wieder mindestens 2 Stunden. Ich forme einfach die Brote und rechne einfach auch hier wieder etwas mehr Zeit für die Gare ein. Wenn man Gebäck mit höheren Buttergehalt formt, ist es sogar hilfreich, mit kalten Teig zu arbeiten, da er durch die kalte Butter plastischer und somit leichter zu formen ist.
      Ich lasse auch Brote, die im Kühlschrank gegangen sind, nicht akklimatisieren. Ob sie mit 4°C und 20°C in den 250°C warmen Ofen kommen, macht keinen Unterschied.

      Reply
      1. Sandra March 26th, 2019

        Vielen lieben Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!
        Liebe Grüße
        Sandra

        Reply
  44. Nika 2138 March 26th, 2019

    Gestern habe ich das Brot zum zweiten Mal gebacken.
    1. Oliver hat recht: der Brotteig riecht ungemein lecker und
    2. das Brot – von mir als Vollkornvariante gebacken – ist nur mit einem Wort zu beschreiben: lecker!
    Es hat eine feine Krume, eine tolle krachende Kruste und wir haben uns gestern schon ungemein auf ein leckeres Frühstück mit süßem und herzhaften Belag gefreut. Käse und Marmelade schmeckten beides sehr gut darauf.

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  45. Maximilian March 26th, 2019

    Hallo Stefanie,

    danke für diesen tollen Blog!
    Sag mal, wie verhält sich denn der Sauerteig aus Hefewasser zum klassischen Sauerteig?
    Mein Hefewasser aus Datteln ist jetzt schon zwei Wochen alt und blubbert fröhlich vor sich hin. Leider waren die beiden Brote einfach nichts. Keine Triebkraft und die beiden Brote mussten leider entsorgt werden.

    Dabei ist mir aufgefallen, dass der “Sauerteig” zwar blasen bildet und säuerlich riecht, allerdings nicht säuerlich schmeckt.

    Ich bin ein Freund Klassischer Roggen- Roggenmischbrote mit würzig, säuerlicher Note (dazu am besten nur ein bisschen Butter auf die frische Scheibe, mehr braucht es nicht).

    Ist der Hefewassersauerteig milder als der herkömmliche? Und könnte ich die Säure erhöhen, indem ich eine Hefeführung mit dem Teig + Hefewasser mache über 2-3 Tage?

    Reply
    1. Stefanie March 26th, 2019

      @Maiximilian: Danke für das Lob!
      Mit dem “Hefewasser” züchtest du hauptsächlich Hefen, aber kaum Milchsäurebakterien. Damit ist der Sauerteig auch viel milder, als ein “normaler”. Um die Milchsäurebakterien “heranzuzüchten”, würde ich den “Hefewasser”-Sauerteig eine Woche lang zwei Mal täglich mit Roggenmehl füttern (z.B. 30g Anstellgut, 60g Wasser, 60g Roggenmehl, Raumtemperatur). Am besten mit Vollkornmehl, dann bekommen die Mikroorganismen mehr Futter. Eine Hefeführung würde ich erst dann machen, wenn sich die Milchsäurebakterien etabliert haben. Ein Roggensauer darf schon kräftig sauer schmecken.
      Das zweite Problem ist der fehlende Trieb: Verdoppelt sich der Vorteig, bevor du ihn verwendest (und wenn ja, wie lange braucht er zum Verdoppeln)? Waren es Roggenbrote, die du gebacken hast? Wenn ja, könnte auch die fehlende Säure Probleme machen, da Roggenmehl viele Enzyme enthält, die ohne Säure im Teig “Amok laufen” und mehr Stärke und Protein abbauen, als gut für das Brot ist. Mit ein paar mehr Details zum verwendeten Rezept wird die Fehlersuche aber einfacher 🙂

      Reply
      1. Maximilian March 27th, 2019

        Hallo Stefanie,

        danke für deine schnelle Rückmeldung 🙂

        Ich denke, es lag hier an der fehlenden Säure. Da ich versucht habe ein 100% Roggenbrot zu backen und ein Mischbrot. Besser gesagt, ich habe versucht das Rezept von Sally auf YouTube nachzubacken. Hier wurde am Abend vorher ein “Sauerteig” mit Hefewasser angesetzt und das 100% Roggenbrot sah gut aus. Bei mir war es einfach nur ein Fladen. https://youtu.be/hD8BZhHT42Q

        Ich sollte dazu sagen, dass ich mittlerweile das Korn direkt frisch mahle direkt bevor ich es verbacke. schmeckt einfach viel besser als das gekaufte Mehl 😉 Mein Hefewasser hat “eigentlich” auch ordentlich wumms. Nach dem Öffnen und anschließendem Schütteln steht der Schaum wie auf einem schönem Glas Bier.

        Aber: ich habe angefangen den Sauerteig aus frischem Roggenvollkorn nach deinem Rezept anzusetzen (ich brauche einfach herzhafte Säure im Brot 🙂 ) Tag zwei und der Teig hat sein Volumen schon einmal um 1/4 erhöht. Nur riecht der Teig nicht typisch säuerlich. Es könnte aber auch am frischen Vollkornmehl liegen. Eher so pudrig, leicht unangenehm. Aber nach deiner Seite über den Sauerteig wäre das am Anfang ja noch normal, daher halte ich das mal durch und hoffe, dass der etwas wird 🙂

        Danke für die Infos! Vielleicht züchte ich mal einen Roggen VK Sauerteig mit dem Hefewasser, aber ich probiere es erstmal wieder klassisch.

        Liebe Grüße
        Maximilian

        Reply
        1. Stefanie March 27th, 2019

          @Maximilian: Einen “richtigen” Sauerteig zu verwenden ist sicherlich die bessere Wahl. Roggenbrot braucht die Säure – je nach Mehl-Charge kann das zwar schwanken, aber gerade frisch gemahlenes Mehl hat gerne eine leicht höhere Enzymaktivität. Und das kann Probleme machen. Das verlinkte Rezept sieht für mich nach einen Kandiaten von “kann funktionieren, muss aber nicht” aus.
          Der “Wumms” des Hefewassers in der Flasche sagt nicht viel aus. Wenn das einige Zeit steht, bildet sich CO2, und gerade wenn man eine verschlossene Flasche ordentlich schüttelt, wird das CO2 aus dem Wasser freigesetzt und dann schäumt es. Ist die Gärung stark genug, schießt dir die Flüssigkeit wie ein Springbrunnen etwa einen Meter hoch aus der Flasche (ohne zu schütteln)… Darum (und weil Hefen druckempfindlich sind und bei zu hohen Druck die Gärung reduzieren) lege ich den Deckel nur lose auf.
          Zu deinem Sauerteig: An Tag zwei hast du noch nicht die richtigen Mikrorganismmen im Sauerteig. Die setzen sich erst mit der Zeit durch. Und sobald die Milchsäurebakterien die Herschaft übernommen haben, bekommst du auch die gewünschte Säure und die feinen Joghurt und Essignoten.

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  46. Michael Mohr March 25th, 2019

    Hallo Stefanie,
    im Einleitungstext schreibst Du von 500g Ruchmehl.
    Im Rezept sind dann 560g verarbeitet wenn ich richtig rechne.
    Welche Variante ist die Richtige?
    Schon jetzt vielen Dank für Deine Antwort.
    Michael

    Reply
    1. Stefanie March 25th, 2019

      @Michael: Gut aufgepasst, da war ein Tippfehler im Rezept. Ich habe es korrigiert, danke dir!

      Reply
  47. Kekki March 25th, 2019

    Ist dieses Rezept ohne Bohnenmehl auch ebenso für Dinkelvollkornmehl geeignet?

    Reply
  48. Kekki March 23rd, 2019

    Moin Stefani,
    habe die Brötchen nochmals gemacht wie am 25.2. hier geschrieben, aber als reine Dinkel-Variante mit Süßem Starter DM 630 (35%) und Dinkel Vollkornzentrofanmehl (65%).
    Ansonsten bis auf etwas weniger Wasser nichts am Rezept geändert. Den Teig hatte ich – da etwas fester- diesmal nicht in geölten Plastikwannen gehen lasssen, sondern zunächst in der Schüssel 3 Std., dann im kühlen Keller weitere 3 Std.
    Anschließend als Stückgare a´400g Mehl-Menge je Blech aufgeteilt zu 9-12 flachen Brötchen aufgearbeitet gehenlassen.
    Blech 1 bei Raumtemperatur 1,5 Std.
    Bech 2 im Keller knapp 3 Std.
    Den Rest ( 800g Mehl-Menge Teig – hatte gesamt 1,6kg M-M Teig – aufgeteilt auf vier 1l Eisdosen.
    Den Teig nur vorsichtig aufgearbeitet und in reichlich Haferkleie gewälzt. Anschließend für ca 4 Std. in den Kühli, damit ich zunächst die Brötchen nacheinander Backen konnte.

    Fazit:
    Die Variante mit Emmer-Anteil und mehr Wasser in Ölwannen war leckerer!
    Erstens nussiger, zweitens war die feuchtere Variante in Ölwannen und nur ganz zuletzt auf Haferkleie gekippt und nur vorsichtig abgestochen einfach fluffiger und auch krosser.

    Diesmal hatte ich nur TA 180, gegenüber der letzten Variante mit TA190, wobei ich Joghurt als Wasser berechnet habe. Glaub, Joghurt wird mit x 0,92 berechnet. Allerdings finde ich die Quelle, wo ich das gelesen habe leider nicht mehr.

    Weißt du eine Quelle, wo Quark, Joghurt, …. evtl. auch Butter,… bzgl. anzurechnender Wassermenge aufgelistet sind?

    LG Kekki

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  49. olesja March 23rd, 2019

    Liebe stefanie, tolles rezept aber ich darf keine eier. mit was kann ich die eier ersetzen bitte?

    Reply
    1. Stefanie March 23rd, 2019

      @Olesja: Du könntest es mit etwas mehr Flohssamenschale (plus 3g) und 100g zusätzlichen Wasser versuchen. Evtl. ist die Krume dann aber etwas weniger stabil.

      Reply
  50. Cordula March 22nd, 2019

    Feierabendtaugliches Laugengebäck klingt auch sehr gut, ich bin gespannt! 🙂

    Reply
    1. Stefanie March 23rd, 2019

      @Codrula: Nicht wahr 🙂 Man braucht allerdings ein bisschen Vorteig im Kühlschrank… Ich schaue mal, dass ich beim nächsten Versuch ein paar Laugenstangen vor der hungrigen Meute beschütze 😉

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