12. März 2010

Kakaoschnecken – Kakaós csigák

Kakaoschnecken (4)Sie machen gerade wie wild ihre Runde durch die Food-Blogs: Anikós Kakaoschnecken. Da ich im Moment in der Arbeit sehr eingespannt bin, kommt das Backen leider etwas kurz. Letztes Wochenende habe ich es aber geschafft,sie irgendwie in meinen vollen Zeitplan zu quetschen. Und ich muss sagen, diese Schnecken sind fantastisch. Vor allem, wenn man den Sonntag damit verbracht hat, erst das Auto bei -10°C von Eis zu befreien um dann den Großteil des Tages im Labor zu arbeiten. Gibt es da etwas Besseres, als dann nach Hause zu kommen und diese luftigen, zartbitter-schokoladigen Teilchen zum Kaffee zu essen? Ich glaube nicht.

Ich habe das Rezept allerdings ein ganz klein wenig verändert (Schreibe ich diesen Satz eigendlich jedes Mal? Ich glaube schon 😉 ).

Die größte Veränderungen zum Orginalrezept sind, dass ich Zorras Kommentar bedenkend, den Zuckeranteil erhöht habe, und das ich einen Pâte fermentée hinzugefügt habe, um ein wenig mehr Aroma in den Teig zu bekommen. Das Rezept funktioniert natürlich ohne den Vorteig, daher habe ich ihn im Rezept auch als optional markiert. Ansonsten bin ich bei der Füllung der Idee der Hedonistin gefolgt und habe ein wenig Karadamon hinzugefügt.

Kakaoschnecken – Kakaós csigák

Pâte fermentée (optional): Kakaoschnecken (3)

  • 115g Mehl Type 550
  • 80g Wasser
  • 2g Salz
  • 1g frische Hefe

Teig:

  • optional: der gesamte Pâte fermentée
  • 500 g Mehl Type 550
  • 50 g weiche Butter
  • 10g frische Hefe
  • 300 ml Milch
  • 1 Ei
  • 50g Zucker
  • 1 Prise Salz

Füllung:

  • 4 El Puderzucker
  • 4 El Kakaopulver
  • 1/2 Tl gemahlenen Karadamon

Zum Begießen:

  • 125 g Vollmilch
  • 50 g Butter

Die Zutaten für den Pâte fermente miteinander verkneten und 1 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen. Danach für mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Für den Teig den Pâte fermentée, Mehl, Zucker,  Milch, Hefe, Salz und Ei auf langsamer Stufe 3 min kneten, dann weitere 6 min bei hoher Geschwindigkeit, bis zu einer mittleren Glutenentwicklung.

Den Teig 1,5 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.

Den Teig ausrollen, mit der Füllung großzügig bestreuen und von der Längsseite her aufrollen. In 3 cm breite Scheiben schneiden, auf in eine gefettete Auflaufform (24 x 40 cm) setzen und 1 Stunde gehen lassen.

Bei 175°C 15 min backen.

Währendessen die Milch aufkochen und die Butter darin schmelzen.

Die Schnecken mit der heißen Milch-Butter-Mischung übergießen und weitere 20 min backen.

 

I submit this post to Susans Yeastspotting, Susans weekly showcase of yeast baked goods.

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18 Gedanken zu Kakaoschnecken – Kakaós csigák

  1. Karin 12. März 2010

    sehr schön sind deine Schnecken geworden.. ist schon toll wieviele diese leckeren nicht so süßen Teilchen gebacken haben.. deine Bilder sind besonders schön. Liebe Grüße Karin

    Antworten
  2. Anikó 12. März 2010

    Oh, die sehen auch sehr schön aus! Freut mich, dass sie Dir geschmeckt haben 🙂 Du hast was Backen angeht mir natürlich einiges voraus 😉
    Finde auch sehr schön mal eine andere Biologin in der großen weiten Welt der Foodblogs zu entdecken 🙂

    Antworten
  3. Reka Herberth 13. März 2010

    Ja, ja, ja,
    ich würde sehr gerne diese schönen Schokoschnecken nächsten Sonntag probieren! Bis ihr kommt ist der Kaffee auch schon gekocht. 🙂
    Back mal nicht zu wenige. Wer weiß, vielleicht haben ja auch Katrin und Dennis Zeit.

    Liebe Grüße Mama

    Antworten
  4. Stefanie 15. März 2010

    @ Karin: Danke schön 😀
    @ Anikó: Noch jemand vom Fach 🙂 Kennst du not so humble pie? Auch eine Biologin mit sehr schönen „wissenschaftlichen“ Keksen.
    @ Mama und Katrin: Geht klar :-D, ich freue mich schon auf Sonntag!

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  5. Pingback: YeastSpotting March 19, 2010 | Wild Yeast

  6. Mimi 20. März 2010

    These look great. Now that you let the cat out of the bag, I bet everyone in north america will be making these too!

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  7. Pingback: Hefe und mehr » Blog Archive » Zimtwirbel

  8. Pingback: Kakaoschnecken-Rattenschwanz « Paprika meets Kardamom

  9. radula 21. November 2010

    Ich weiß nicht was ich falsch gemacht habe. Der Teig wurde einfach total klumpig und ich hab es einfach nicht hinbekommen 🙁 (Möglicherweise war die Butter viel zu hart)

    Antworten
    1. Stefanie 22. November 2010

      @radula: Die Butter sollte schon weich sein, wenn sie kühlschrank-kalt ist, lässt sie sich nur sehr schwer unterarbeiten. Ansonsten gilt: Kneten, bis der Teig homogen ist. Wenn man von Hand knetet, kann das schon mal 10 min oder länger dauern.

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  10. Pingback: Hefe und mehr » Blog Archive » Haselnuss-Kakao-Schnecken

  11. Rebecca 24. August 2012

    Hallo Stefanie,
    eine Frage, wie sind die Schnecken den am besten zu geniessen? Gleich nach dem backen ausem Ofen, oder kann man sie auch noch am nächsten Tag kalt essen?

    Antworten
    1. Stefanie 24. August 2012

      @Rebecca: Die Schnecken sind lauwarm natürlich besonders lecker, aber sie schmecken aber auch nach ein, zwei Tage gut, besonders, wenn man sie mit dem Vorteig bäckt.

      Antworten

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