Schon als Kind hatte ich eine Schwäche für rustikale Brötchen. Durfte ich mir ein Brötchen beim Bäcker aussuchen, fiel meine Wahl des Öfteren auf die wild aufgerissenen Krusti. Auch im Blog findet man darum bereits eine breite Auswahl an Krusti-Rezepten. Aber ein weiteres Krusti-Rezept kann ja nie schaden. Es ist eine weitere Abwandlug des Schnittbrötchen-Teiges, dieses Mal mit einem etwas höheren Sauerteig-Anteil. Durch den Salz-Hefe-Ansatz und das Vitamin C aus dem Hagebuttenpulver sind sie sehr gärstabil und man kann sie problemlos in zwei oder drei Durchgängen abbacken, ohne die Teiglinge zwischendrin zu kühlen. Das macht sie sehr praktisch zum Auffüllen des Brötchen-Vorrats.
Heute gibt es ein letztes Rezept aus der Sommerpause, bevor es Zeit für aktuelle Ideen und Rezepte wird. Auch wenn der Herbst jetzt erst so langsam angefangen hat, habe ich die Weihnachtszeit bereits ein wenig im Blick. Ich habe hier zwei Stollen-Rezepte in der Hinterhand, die es im letzten Jahr nicht mehr in den Blog geschafft hatten. Da Stollen ja ein wenig Lagerzeit brauchen, dürft ihr jetzt Wünsche äußern: Möchtet ihr die Rezepte lieber Anfang / Mitte November, damit die Stollen bis zum ersten Advent durchziehen können? Oder reicht euch Ende November / Anfang Dezember, damit die Stollen für die Weihnachtstage perfekt durchgezogen sind?
Schon beim
Irgendwann in diesem Sommer wurde ich vom jüngeren Krümmel mit den Worten “Mama, du musst Sesam backen” aus dem Mittagsschlaf gerissen. Ich blinzelte einige Male verwirrt und versuchte die Welt im Allgemeinen und diesen Wunsch im Besonderen zu begreifen. Langsam wachten auch die restlichen Gehirnzellen auf und ich erinnerte mich, dass die Kinder die “
Heute bin ich gedanklich mal wieder bei Willhelm Busch:
Es gibt Rezepte, die sind Dauerbrenner bei uns. Ein Beispiel dafür sind
Der aktuelle “Sauerteig-Trend” in den sozialen Medien treibt schon seltsame Blüten. Selten erreichen die Empfehlungen aber den Punkt, bei dem ich versucht bin, mich in die Diskussion einzuschalten. Bei der
Ich bin immer wieder fasziniert, wie die lokalen Gegebenheiten die Art, wie Brot gebacken wird, beeinflussen. Island ist ein sehr gutes Beispiel, denn es ist ein Land aus Eis und Feuer. Gletscher, Vulkane und Geysire prägen die Landschaft und die Menschen. Und was liegt näher, als diese Energie nicht nur zum Baden, Heizen und für die Stromproduktion zu nutzen, sondern auch zum Brotbacken. Traditionell wird der Teig für Rúgbrauð in einer Blechdose im etwa 80°C warmen Boden in der Nähe von heißen Quellen oder Geysiren vergraben und bleibt dort für etwa einen Tag. Während dieser Zeit reagieren im Teig Zuckermoleküle mit Aminosäuren und geben dem Brot eine seine schokoladenbraune Farbe.
Durch unser Erkältungs-Pingpong in den letzten Wochen hat eines der Krümmelchen das große Osterfrühstück im Kindergarten verpasst. Die Traurigkeit war verständlicherweise groß und so musst eine Alternative her. Schnell stand der Plan: Wir backen Osterhäschen mit dem Teig vom
Als ich noch klein war, war “ein Brötchen mit Zucker obendrauf” meistens meine Antwort auf die Frage “welches Brötchen möchtest du”. Damit meinte ich natürlich Berliner Ballen, die als Kindergartenkind ganz oben auf meiner Favoritenliste standen. Die Kombination aus fluffigen Hefeteig, Puderzucker und säuerlicher Marmelade finde ich bis heute unwiderstehlich. Auch die Krümmelchen sind große Berliner-Fans und so wurde das jüngste Familienmitglied ganz aufgeregt, als es die
Baumstriezel