Manchmal denke ich ja schon sehr darüber nach, ob es sich lohnt, eine kleine Verbesserung in einem bestehenden Lieblingsrezept an die große Glocke zu hängen. Dann ergänze ich das bestehende Rezept und lasse es damit gut sein. Manchmal hängen aber Überlegungen daran, die ich gerne erklären würde oder bei denen ich gerne euren Input hätte. Und so ist das Rezept heute eigentlich eine Wiederholung meines liebsten Schnittbrötchen-Rezeptes. Es gibt nur zwei wirkliche Veränderungen. Zum einen habe ich die Stockgare verkürzt, zum anderen das 550er-Mehl durch Pizzamehl ersetzt. Durch das andere Mehl gewinnen die eh schon sehr fluffigen Brötchen nochmal mehr Volumen.
Das ich mich im letzten halben Jahr durch die verschiedenen Supermarkt-Pizzamehle getestet habe, habe ich ja schon im Sommer berichtet. Und wer auf der Suche nach einem Mehl mit etwas höheren Proteingehalt ist, aber nicht gerne im online bestellen möchte, ist mit den Supermarkt-Pizzamehlen gut bedient. Je nach (Eigen-)Marke bekommt man Mehle mit einem Proteingehalt von 12-14 %, die für Gebäcksortem, doeein gutes Glutennetzwerk brauchen, sehr gut funktionieren. Weiterlesen
Schon als Kind hatte ich eine Schwäche für rustikale Brötchen. Durfte ich mir ein Brötchen beim Bäcker aussuchen, fiel meine Wahl des Öfteren auf die wild aufgerissenen Krusti. Auch im Blog findet man darum bereits eine breite Auswahl an
Rein für die Alliteration würde ich die Brötchen eigentlich gerne Kieler Kartoffel-Semmel nennen. Ich glaube aber, dass mir im nächsten Urlaub im Norden dann eventuell die Einreise nach Schleswig Holstein verweigert wird. Immerhin ist das einzige, das die Brötchen mit der von mir so geschätzten Kieler Semmel (
Es gibt Rezepte, die sind Dauerbrenner bei uns. Ein Beispiel dafür sind
Diese Brötchen sind perfekt für alle, die so wie ich flauschige und federleichte Brötchen mit einer knusprigen Kruste mögen. Sie sind aus einer Spielerei aus meinen
Die Pumpkin Spice Rolls hatten es nicht leicht mit mir. Erst habe ich im letzten Jahr die erste Charge Teig für diese süßen
Vor einigen Wochen lief mir beim Einkaufen eine Packung mit doppelt gemahlenen Hartweizenmehl über den Weg. Nun bin ich nicht unbedingt ein begeisterter Fan von Hartweizen, mag es aber ganz gerne zum Formen von Pizza. Und da es seine Sache da sehr gut machte, habe ich dann doch auch Brot damit gebacken.
Während der Ostertage stellte ich am frühen Nachmittag fest, dass es entweder eine Auswahl an süßen Stuten oder Schwarzbrot zum Abendessen geben würde, wenn ich nicht noch schnell etwas zaubern würde. Brötchen sind in solchen Situationen immer eine gute Wahl. Für das Aroma sorgt dabei ein wenig altes Anstellgut zusammen mit einigen Saaten, Roggenmalz- und Gerstenflocken, gleichzeitig sorgt das Brühstück für Saftigkeit. Durch das schnelle Abstechen der dreieckigen Brötchen erledigte sich das Formen fast nebenbei und so stand einem leckeren Abendessen nichts im Wege.
Alle Jahre wieder erwischt mich der Januar mit einem kleinen kreativen Tief. Vielleicht braucht mein Kopf nach dem Weihnachtbäckerei dann einfach eine Pause. Es könnten auch die immer noch zu kurzen und dunklen Tage sein, an denen mir fotografieren oft keinen Spaß macht. Auf jeden Fall weiß ich, dass es eine vorübergehendes Phänomen ist. Und es hat zwei Vorteile: Zum einen backe ich endlich mal wieder die alten Lieblinge wie das
Der Blog war und ist bis heute mehr Rezept-Tagebuch als vorgeplant (und vorproduziertes) Magazin. Und so kommt es auch vor, dass ich Pläne spontan über den Haufen werfe, weil ich über eine lustige Idee gestolpert bin. 