Passend zum Schnee-Wetter starte ich das neue Jahr mit einem Rezept, dass den hohen Norden im Namen trägt: Finnenbrot. Doch als ich ein bisschen tiefgehender recherchierte, stellte ich fest, dass das Brot zwar nordisch klingt, aber keine Entsprechung in der finnischen Backstube zu finden ist. Das hierzulande recht beliebte Brot ist darum eher als Hommage deutscher Bäcker an die rustikalen Roggenbrote aus Finnland zu verstehen. Dumm nur, dass ich es bereits fest für eine Rezeptstrecke für das Brot-Magazin eingeplant hatte. Nach kurzer Rücksprache durfte das Brot sich aber in der der Oktober-Ausgabe trotzdem mit dazugesellen, denn es ist einfach ein fantastisches Brot.
Neben einem Sauerteig sorgt ein Brühstück aus gerösteten Sonnenblumenkernen, Roggenmalzflocken und Leinsamen für ein vielschichtiges Aroma und viel Saftigkeit. Wer keine Roggenmalzflocken hat, kann die Flocken auch durch “normale” Hafer- oder Roggenflocken ersetzen. Auch sonst das Brot sehr pflegeleicht, weil der Teig einfach nur in die Form gefüllt und glattgestrichen werden muss. Ihr merkt schon: Ich mag das Brot wirklich sehr und spreche hiermit eine dicke Nachbackempfehlung aus. Weiterlesen
Das dieses Brot bei uns zu einem derartigen Hit werden würde, hätte ich nicht gedacht. Es begann damit, dass ich “mal eben schnell” vor unserem Urlaub im letzten Monat ein Brot backen wollte, dass sowohl als Frühstücksbrot am ersten Urlaubsmorgen funktioniert als auch für leckere Sandwiches. Und so habe ich ein Weißbrot aus dem Ärmel geschüttelt, mit Auffrisch-Resten vom Süßen Starter, etwas Milch, ein wenig Butter und Honig. Für eine besonders feine Krume kamen dann noch etwas aktives Malz und Hagebuttenpulver dazu. Und was soll ich sagen: das Brot fand so reißenden Absatz, dass wir ziemlich wenig mit in den Urlaub nahmen.
Für das Brotmagazin hatte ich ein schwedisches Fladenbrot, Tunnbröd, geplant. Aber es war so, wie so oft, wenn ich beginne, mich tiefer mit einer Materie zu beschäftigen. Ich merkte schnell: Das ist alles doch nicht so klar und übersichtlich wie gedacht. Denn Tunnbröd ist in Schweden ein Oberbegriff für verschiedene regionale Fladenbrote. Es gibt harte (getrocknete) Varianten, die wie Knäckebrot gegessen werden. Wird das Tunnbröd kurz gebacken, bleibt es weich und wird mit Käse oder Schinken belegt zu einer Rolle gedreht oder einfach über den Belag gefaltet. Je nach Region wird das Brot mit Weizen, Roggen, Hafer und Gerste zubereitet. Auch Kartoffeln werden dem Teig manchmal zugesetzt. Haupttriebmitttel sind Hefe, Hirschhornsalz oder eine Kombination aus beiden.
Riecht für euch auch der Herbst nach Äpfeln, Nüssen und feuchte Laub? Ich liebe diesen Duft, genau wie den wilden Wind in meinen Haaren. Und wenn der Morgennebel langsam in den Sonnenstrahlen schmilzt, lacht meine Herbstkind-Seele.
Manche Lektionen im Leben brauchen eine regelmäßige Wiederholung. Und bei mir scheint es immer wieder die Lektion “zuviel Wasser im Brotteig ist keine gute Idee” zu sein. Und so habe ich mich über mehrere Versionen des Brotes geärgert, bevor ich auf die Idee kam, die Wassermenge nochmal durchzurechnen. Und siehe da: Mit einer leicht verringerten Wasserzugabe wird das Brot saftig aber frei von Krumenröllchen und Wasserstreifen.
“Bitte Fingerfood mitbringen, das auch sommerliche Temperaturen aushält” – stand (paraphrasiert) in der Einladung zum Kindergartenfest. Und auch den Transport während einer Schatzsuche sollte es überleben können. Das lies mich erst ein wenig grübeln. Meine Wahl fiel am Ende auf eine Zupfbrot-Variante – sicher ist sicher. Der Teig ist dabei an meinen
Vor einigen Wochen lief mir beim Einkaufen eine Packung mit doppelt gemahlenen Hartweizenmehl über den Weg. Nun bin ich nicht unbedingt ein begeisterter Fan von Hartweizen, mag es aber ganz gerne zum Formen von Pizza. Und da es seine Sache da sehr gut machte, habe ich dann doch auch Brot damit gebacken.
Es gibt hier im Blog schon mehr als ein Rosinenbrot-Rezept. Und trotzdem musste noch ein weiteres Rezept dazukommen, denn eigentlich kann man nicht genug Rezept für Rosinenbrot haben.
Zuerst: Vielen lieben Danke an alle, die mir wegen der Darstellungsprobleme im letzten Newsletter geschrieben haben! Der Newsletter hatte auf ein falsche Bildgröße zugegriffen und damit das Format der Email ein kleines Bisschen gesprengt. Heute sollte es wieder richtig klappen! Und jetzt kommen wir zum Rezept der Woche 🙂
Heute hinke ich ein wenig hinter meinen Zeitplänen her. Die letzten Tage – einschließlich heute- waren ein wenig trubelig: kranke Kinder, ein Bienenvolk mit aufkommender Schwarmstimmung und blöde Kopfschmerzen können einen ziemlich ausbremsen. Und so haben wir heute auf die Schnelle einen weiteren