Schon als Kind hatte ich eine Schwäche für rustikale Brötchen. Durfte ich mir ein Brötchen beim Bäcker aussuchen, fiel meine Wahl des Öfteren auf die wild aufgerissenen Krusti. Auch im Blog findet man darum bereits eine breite Auswahl an Krusti-Rezepten. Aber ein weiteres Krusti-Rezept kann ja nie schaden. Es ist eine weitere Abwandlug des Schnittbrötchen-Teiges, dieses Mal mit einem etwas höheren Sauerteig-Anteil. Durch den Salz-Hefe-Ansatz und das Vitamin C aus dem Hagebuttenpulver sind sie sehr gärstabil und man kann sie problemlos in zwei oder drei Durchgängen abbacken, ohne die Teiglinge zwischendrin zu kühlen. Das macht sie sehr praktisch zum Auffüllen des Brötchen-Vorrats.
Heute gibt es ein letztes Rezept aus der Sommerpause, bevor es Zeit für aktuelle Ideen und Rezepte wird. Auch wenn der Herbst jetzt erst so langsam angefangen hat, habe ich die Weihnachtszeit bereits ein wenig im Blick. Ich habe hier zwei Stollen-Rezepte in der Hinterhand, die es im letzten Jahr nicht mehr in den Blog geschafft hatten. Da Stollen ja ein wenig Lagerzeit brauchen, dürft ihr jetzt Wünsche äußern: Möchtet ihr die Rezepte lieber Anfang / Mitte November, damit die Stollen bis zum ersten Advent durchziehen können? Oder reicht euch Ende November / Anfang Dezember, damit die Stollen für die Weihnachtstage perfekt durchgezogen sind?

Schon beim
Im Moment arbeite ich mich mal wieder durch meine Vorratsschrank und versuche Reste und Restchen aufzubrauchen. Bei manchen Dingen habe ich einen so hohen Verbrauch, dass die Vorratsgläser regelmäßig gespült und frisch aufgefüllt werden. Andere Gläser wandern irgendwann in die hinteren Reihen und geraten dann in Vergessenheit. Das passiert mit Vorliebe mit Mini-Getreiderestchen, die für ein eigenes Brot einfach zu wenig sind.
Irgendwann in diesem Sommer wurde ich vom jüngeren Krümmel mit den Worten “Mama, du musst Sesam backen” aus dem Mittagsschlaf gerissen. Ich blinzelte einige Male verwirrt und versuchte die Welt im Allgemeinen und diesen Wunsch im Besonderen zu begreifen. Langsam wachten auch die restlichen Gehirnzellen auf und ich erinnerte mich, dass die Kinder die “
Rein für die Alliteration würde ich die Brötchen eigentlich gerne Kieler Kartoffel-Semmel nennen. Ich glaube aber, dass mir im nächsten Urlaub im Norden dann eventuell die Einreise nach Schleswig Holstein verweigert wird. Immerhin ist das einzige, das die Brötchen mit der von mir so geschätzten Kieler Semmel (
Meine Liebe zu Zimt und Zimtschnecken ist Blog schwer zu übersehen. In den vergangenen Jahren habe ich da einige Rezepte angesammelt:
Salzsauerteig, auch Salzsauer genannt, ist eine perfekte Möglichkeit für alle, die gerne mit Sauerteig backen aber manchmal etwas unberechenbare Tage haben. Er enthält neben den üblichen Roggenmehl, Wasser und Anstellgut noch 2% Salz. Das Salz bremst die Entwicklung der Mikroorganismen und verlängert so die Standzeit des Sauerteiges. Er wird mit sehr warmen Wasser angesetzt und steht dann aber bei Raumtemperatur, wodurch die Sauerteig-Temperatur langsam von etwa 35°C auf 20°C absinkt. Durch die anfangs hohen Temperaturen können sich die Hefen gut vermehren und er bekommt ausreichend Triebkraft. Die kühleren Temperaturen sorgen zusammen mit der langen Stehzeit für ein ausgewogenes Geschmacksprofil. Der größte Vorteil ist aber sein großer Toleranzbereich für die Verarbeitung. Er kann am nächsten Tag in einem Zeit-Fenster von etwa 16-24 Stunden verwendet werden. Braucht man aber mehr Zeit, kommt er nach dieser Zeit für bis zu zwei Tage in den Kühlschrank, ohne das die Qualität oder Triebkraft leidet.
Eigentlich hatte ich für dieses Wochenende geplant, das Rezept für griechische Sesamring zu posten. Doch manchmal ist die Technik gegen einen und so hat die SD-Karte mitten im Fotographieren das Zeitliche gesegnet. Das ist in den zwei Jahrzehnten, in denen ich inzwischen digital fotographiere noch nie passiert. Zum Glück ist wirklich nicht mehr verloren gegangen als die Bilder der Sesamringe. Und die Sesamringe haben wir dann ohne Fotos gegessen und ich muss jetzt erstmal neue backen undl eine neue SD-Karte besorgen.
Eigentlich wollte ich den Blog nur in den Sommerferien auf zwei-wöchigen Ferienmodus stellen. Aber da hier die Erkältungen nicht abreißen und ich die letzten heißen Tage mit Fieber auf der Couch verbracht habe, ziehe ich den Start ein wenig vor. Diese und nächste Woche gibt es darum keine neuen Rezepte und danach wird es bis Anfang September neue Rezepte im zweiwöchigen Rhythmus geben.