Im letzten Jahr hatte ich eine Anfrage, ob man mein Stollenrezept auch zu einem Schokoladen-Stollen umbauen könnte. Ich machte ein paar Vorschläge und gleichzeitig lief mein Gehirn bereits auf Hochtouren. Und wie das manchmal bei mir so ist, wenn sich eine Idee so in meinen Kopf gräbt, muss ich den Plan direkt auch in die Tat umsetzen, damit wieder Ruhe in die Gedanken einkehrt. Und so habe ich zwei Wochen vor Weihnachten nochmal eine kleine Portion Stollen gebacken.
Das Grundgerüst für den Teig liefert das Rezept für Christstollen von 2023. Anstelle von Rosinen kommen hier aber Zartbitter-Schokoladentropfen in den Teig, denen ich Kakao-Nibs für mehr Crunch und ein noch intensiveres Schokoladengeschmack zur Seite gestellt habe. Abgeriebene Orangenschale und Orangeat bilden eine harmonische Kombination und eine gute Portion Kardamom hebt die Zitrusaromen nochmal auf neue Höhen. Beim Bestäuben habe ich mich ganz klassisch für Puderzucker entschieden. Im Netz findet man auch Varianten mit Schokobezug, aber das passt für mich nicht zu einem Stollen.
Beim Verkosten nach zwei Wochen waren wir begeistert: Schokolade, Orange und doch auch ganz klar ein Stollen. Das Rezept ist auf jeden Fall eine super Alternative für alle, die Rosinen nicht so gerne mögen.
Das Votum war eindeutig: Ihr möchtet schon jetzt mit der Stollenbäckerei loslegen. Und auch in der Blogstatistik sehe ich das deutlich, denn in den letzten Tagen steigen die Zugriffszahlen auf die diversen Stollenrezepte. Darum gibt es heute schon einmal meine alljährliche Übersicht, damit ihr die verschiedenen Rezepte schnell und unkompliziert findet. Morgen folgt dann noch ein Rezept für Schokoladen-Stollen und nächste Woche für Stollen im Weckglas.Ich bin immer erstaunt, wie groß meine Stollen-Sammlung inzwischen geworden ist, wenn man bedenkt, dass ich vorrangig jedes Jahr klassischen Stollen backe. Aber seht selbst:
Manchmal denke ich ja schon sehr darüber nach, ob es sich lohnt, eine kleine Verbesserung in einem bestehenden Lieblingsrezept an die große Glocke zu hängen. Dann ergänze ich das bestehende Rezept und lasse es damit gut sein. Manchmal hängen aber Überlegungen daran, die ich gerne erklären würde oder bei denen ich gerne euren Input hätte. Und so ist das Rezept heute eigentlich eine Wiederholung meines liebsten Schnittbrötchen-Rezeptes. Es gibt nur zwei wirkliche Veränderungen. Zum einen habe ich die Stockgare verkürzt, zum anderen das 550er-Mehl durch Pizzamehl ersetzt. Durch das andere Mehl gewinnen die eh schon sehr fluffigen Brötchen nochmal mehr Volumen.
In NRW sind gerade Herbstferien und so startet der Morgen hier gerade ein wenig ruhiger. Also theoretisch ruhiger… so ruhig halt, wie es mit zwei Wirbelkinder so ist. Vielleicht sollte ich lieber sagen: Wir haben morgens mehr Zeit. Und das mehr an Zeit haben wir jetzt mehrfach dafür genutzt um Waffeln zum Frühstück zu backen. Zuerst gab es sie mit Apfelmus, dann lief mir beim Einkauf im Drogeriemarkt Kürbis-Püree über den Weg. Ich fand die Idee, für kleine Back-Abenteuer mal eben schnell auf Kürbispüree zurückgreifen zu können, recht praktisch. Immerhin teilen nicht alle hier im Hause “Hefe und mehr” meine Vorliebe für Kürbis.
Wie heißt es so schön: Erst passiert nichts und dann alles auf einmal. Wobei ich momentan das Gefühl habe, dass das “alles auf einmal” gar nicht abreißt. Immerhin war bei uns im September mit Einschulung und einem kurzen Krankenhausaufenhalt eigentlich schon genug los. Aber dann kam auch noch die Mitteilung von BOD, dass sie die Verträge für alle Ringbuch-Varianten meiner Bücher kündigen, da sie den Druck auf 200g-Papier einstellen. Das ich gerade einmal bis Ende Oktober für eine Neuauflage Zeit hatte, machte es auch nicht besser. Ich habe mächtig mit den Zähnen geknirscht, auch wenn ich den Grund dafür irgendwie verstehe. Die Papierpreise sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, was sich natürlich grundsätzlich auch auf die Buchpreise auswirkt. Trotzdem schmerzt es mich sehr, dass trotz der nun schlechteren Ausstattung (130g-Papier) der Preis für die Bücher steigt und zeitgleich meine Marge geringer wird. Als ausgleichende Gerechtigkeit habe ich die ebook-Preise etwas gesenkt, denn ich weiß, dass die aktuellen Lebenshaltungskosten es für viele nicht leicht macht, Bücher zu kaufen. Und grundsätzlich findet ihr die Rezepte ja auch hier im Blog. Wer gerne noch ein Buch in der alten Ausstattung zum alten Preis haben möchte, kann mir eine Mail an
Schon als Kind hatte ich eine Schwäche für rustikale Brötchen. Durfte ich mir ein Brötchen beim Bäcker aussuchen, fiel meine Wahl des Öfteren auf die wild aufgerissenen Krusti. Auch im Blog findet man darum bereits eine breite Auswahl an 
Schon beim
Im Moment arbeite ich mich mal wieder durch meine Vorratsschrank und versuche Reste und Restchen aufzubrauchen. Bei manchen Dingen habe ich einen so hohen Verbrauch, dass die Vorratsgläser regelmäßig gespült und frisch aufgefüllt werden. Andere Gläser wandern irgendwann in die hinteren Reihen und geraten dann in Vergessenheit. Das passiert mit Vorliebe mit Mini-Getreiderestchen, die für ein eigenes Brot einfach zu wenig sind.