Im Moment arbeite ich mich mal wieder durch meine Vorratsschrank und versuche Reste und Restchen aufzubrauchen. Bei manchen Dingen habe ich einen so hohen Verbrauch, dass die Vorratsgläser regelmäßig gespült und frisch aufgefüllt werden. Andere Gläser wandern irgendwann in die hinteren Reihen und geraten dann in Vergessenheit. Das passiert mit Vorliebe mit Mini-Getreiderestchen, die für ein eigenes Brot einfach zu wenig sind.
Dieses Rezept startete so mit einem kleinen Rest Kamutkörner. Nachdem ich sie durch den Flocker geschickt hatte, wanderten sie mit Sonnenblumenkernen, roten Linsen und Sojaflocken in ein Kochstück. Die Hülsenfrüchte und Sonnenblumenkerne bringen zum einen Geschmack und erhöhen gleichzeitig den Proteingehalt des Brots. Damit lässt das Brot den Blutzucker langsamer ansteigen und hält lange satt. Aroma kommt außerdem vom alten Sauerteig aus dem Kühlschrank. Auch das ist eine gute Resteverwertung und macht das Brot gleichzeitig perfekt für eine relativ spontane Brotback-Lust. Weiterlesen
Nach zwei Jahrzehnten habe ich den Liebsten inzwischen so weit, dass er mir etwas Sonnenblumenkerne zum Brotbacken übrig lässt. Das
In der vorletzten Woche kam beim
Wer die
Passend zum Schnee-Wetter starte ich das neue Jahr mit einem Rezept, dass den hohen Norden im Namen trägt: Finnenbrot. Doch als ich ein bisschen tiefgehender recherchierte, stellte ich fest, dass das Brot zwar nordisch klingt, aber keine Entsprechung in der finnischen Backstube zu finden ist. Das hierzulande recht beliebte Brot ist darum eher als Hommage deutscher Bäcker an die rustikalen Roggenbrote aus Finnland zu verstehen. Dumm nur, dass ich es bereits fest für eine Rezeptstrecke für das Brot-Magazin eingeplant hatte. Nach kurzer Rücksprache durfte das Brot sich aber in der der Oktober-Ausgabe trotzdem mit dazugesellen, denn es ist einfach ein fantastisches Brot.
Zuerst: Vielen lieben Danke an alle, die mir wegen der Darstellungsprobleme im letzten Newsletter geschrieben haben! Der Newsletter hatte auf ein falsche Bildgröße zugegriffen und damit das Format der Email ein kleines Bisschen gesprengt. Heute sollte es wieder richtig klappen! Und jetzt kommen wir zum Rezept der Woche 🙂
Wer viel bäckt und Rezepte entwickelt, der hat auch immer mal wieder Ausschuss-Brote. Und auch im Leben mit kleinen Krümmelchen sind angeknabberte und nicht aufgegessene Brote ein häufiger Anblick. Während mit Butter beschmierte Brotscheiben hier gerne zu Crutons verarbeitet werden, trocknete ich alles, was “naturbelassen” ist, um es später zu Semmelbröseln zu verarbeiten. Und so kann es gut sein, dass man bei mir im Vorratsschrank auch schon mal zwei bis drei verschiedene Sorten Semmelbrösel findet: es gibt welche aus Weißbrot, eine aus Voll- und Körnerbroten und besonders aromatische geröstete Schwarzbrotbrösel.
Erinnert ihr euch, wie ich schon bei 

