Ich liebe einfache Frühstücksbrötchen, die morgens ohne großen Vorwand fertig gemacht werden können. Und da Walnüsse immer lecker sind und Ostern an die Türe klopft, wurden es dieses Mal leckere Möhren-Walnuss-Ecken. Sie haben in ihrer Machart hier im Blog direkt zwei Geschwister, die leckeren Dreikornecken und die Körner-Kartoffel-Brötchen. Walnüsse sind halt gerade eine Lieblingsnuss hier im Haus.
Bei dieser Variante sorgen ein Brühstück, Quark und Möhren für langanhaltende Saftigkeit, Sauerteigreste und eine lange, kalte Stückgare bringen viel Aroma. Die Mischung aus hellem und Vollkornmehl und optional etwas Vitamin C in Form von Hagebuttenpulver oder Acerolakirschsaft sorgt für eine etwas lockerere Krume als bei den beiden Vorgänger-Rezepten. Ich finde das Rezept super lecker und es ist sogar Kindergartenkind-getestet und trotz Möhre als sehr lecker befunden worden. Die Brötchen passen sowohl zu einem süßem Frühstück als auch zu herzhaften Belag. Besonders die Kombination aus einer dünnen Schicht Pesto, Tomate, Mozzarella und Rucola ist fein, aber auch die Kombination aus Rote-Bete-Meerrettich-Aufstrich, Mozzarella und Avocado hat uns gut gefallen.
Das dieses Brot bei uns zu einem derartigen Hit werden würde, hätte ich nicht gedacht. Es begann damit, dass ich “mal eben schnell” vor unserem Urlaub im letzten Monat ein Brot backen wollte, dass sowohl als Frühstücksbrot am ersten Urlaubsmorgen funktioniert als auch für leckere Sandwiches. Und so habe ich ein Weißbrot aus dem Ärmel geschüttelt, mit Auffrisch-Resten vom Süßen Starter, etwas Milch, ein wenig Butter und Honig. Für eine besonders feine Krume kamen dann noch etwas aktives Malz und Hagebuttenpulver dazu. Und was soll ich sagen: das Brot fand so reißenden Absatz, dass wir ziemlich wenig mit in den Urlaub nahmen.
Riecht für euch auch der Herbst nach Äpfeln, Nüssen und feuchte Laub? Ich liebe diesen Duft, genau wie den wilden Wind in meinen Haaren. Und wenn der Morgennebel langsam in den Sonnenstrahlen schmilzt, lacht meine Herbstkind-Seele.
Manche Lektionen im Leben brauchen eine regelmäßige Wiederholung. Und bei mir scheint es immer wieder die Lektion “zuviel Wasser im Brotteig ist keine gute Idee” zu sein. Und so habe ich mich über mehrere Versionen des Brotes geärgert, bevor ich auf die Idee kam, die Wassermenge nochmal durchzurechnen. Und siehe da: Mit einer leicht verringerten Wasserzugabe wird das Brot saftig aber frei von Krumenröllchen und Wasserstreifen.
Der Dreier-Kasten könnte auch Resteverwertungsbrot heißen. Denn das Kochstück, in dem sich der Hafer versteckt, war im ersten Leben ein Porridge. In den kalten Monaten starten die Krümmelchen und ich den Tag nämlich gerne mit einer Schüssel Haferbrei mit Zimt-Zucker und Apfelmus. Und wie es so ist mit kleinen Kindern: Es gibt halt manchmal Reste. Und wenn man dann noch die Sauerteig-Reste aus dem Kühlschrank zusammensammelt, ist man einem köstlichen Brot schon ganz nahe. Für die Portion Extrafluff wird die Hefe zuerst im
Erinnert ihr euch, wie ich schon bei
Es gibt Zutaten, die immer ein leckeres Brot versprechen. Buttermilch gehört auf jeden Fall dazu –
“Mal eben schnell” verträgt sich in der Regel nicht gut mit mittelschweren Schlafmangel. Und so landete vor einiger Zeit in meinen Bircher Müsli-Ansatz anstelle von Leinsamen ein guter Schwung Kümmel. Meine Nase verriet mir sofort den Fehler, aber da war der Kümmel schon in der Schüssel. Und auch wenn meine Kümmelliebe ja wirklich groß ist – im Müsli harmoniert er nicht so richtig mit Him- und Blaubeeren. Daher wanderte der Kümmel-Haferflockenmix erstmal in ein Schraubglas und ich startete einen zweiten Versuch, mein Müsli anzusetzen. Ganz vielleicht habe ich beim zweiten Versuch sogar das Etikett des Vorratsglases gelesen. Ihr wisst schon: “
Momentan haben wir über die Solawi ein herrliches Zitrusfrucht-Abo, das uns mit den köstlichsten Bio-Orangen und Mandarinen (und bald auch Zitronen) versorgt. Die Mandarinen, die wir in der Vorweihnachtszeit bekommen haben, waren dabei so köstlich, dass wir jetzt für alle Zeiten verdorben sind. Leider wird es keine Fortsetzung im nächsten Winter geben, weshalb ich jetzt mal ganz ungeniert euer Schwarmwissen anzapfe: Kennt ihr gute Bezugsquellen für super leckere Mandarinen mit einer ausgewogenen Süße und Säure?
