Als Polarbröd oder Soft Bröd könen einem diese schwedischen Fladen auch in deutschen Supermäkten über den Weg laufen. Ich hatte sie schon vor längerer Zeit gesehen und irgendwo im Hinterkopf gespeichert. Jetzt tauchten sie spontan wieder auf und wollten probiert werden.
Die Fladenbrote, so stellte ich bald fest, gibt es in Schweden in allen möglichen Varianten. Die Rågkaka- Variante wurde als ein Fladenbrot aus Weizen und einer “wahrnehmbaren Menge an Roggen” beschrieben. Das gefiel mir gut, und die Tatsache, dass oft Haferflocken mit im Teig landen, gefiel mir gleich doppelt. Hafer geht hier halt immer. Und so habe ich mich mit Hilfe der Zutatenliste und Nährwerttabelle des Soft Bröds an ein Rezept herangetastet. Das weiche, ein wenig süßliche Brot hat es uns direkt angetan und wurde gleich ein weiteres Mal gebacken. Das ist immer ein gutes Zeichen!
Rågkaka
ergibt 18 Stück
Sauerteig
- 100g Roggenmehl Type 1150
- 100g Wasser
- 10g Sauerteig
Brühstück
- 100g Haferflocken
- 250g Wasser
Teig
- Brühstück
- Sauerteig
- 400g Mehl Type 550
- 120g Milch
- 80g Öl
- 40g Zucker
- 2g aktives Malz
- 7g Hefe
- 12g Salz
Die Zutaten für den Sauerteig mischen und bei 25°C für 12-14 Stunden gehen lassen.
Für das Brühstück die Haferflocken mit kochendem Wasser überbrühen und gut vermengen. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Für den Teig alle Zutaten erst 5 min bei langsamer Geschwindigkeit mischen, dann weitere 8 min bei hoher Geschwindigkeit bis zu einer mittleren Glutenentwicklung kneten.
2 Stunden gehen lassen.
Den Teig 0,5-0,7 cm dick ausrollen. Fladen mit einem Durchmesser von 11-12 cm ausstechen (z.B. mit einem kleinen Tortenring oder einem Schälchen). Mit der Stipprolle oder einer Gabel einstechen.
1 Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 250°C vorheizen.
Bei 250°C 10-12 min mit Dampf backen.
Keine Gedanken zu Rågkaka