16. Februar 2013

Food-o-grafie # 1

Food-o-graphie (5)Zorra hat zu einer Neuauflage ihres Food-o-grafie-Events aufgerufen. Eine schöne Sache, denn ich finde es spannend, anderen Food-Bloggern beim Fotographieren über die Schulter zu schauen – und mir den einen oder anderen Trick abzuschauen.

Ich bin mit Fotoapperaten aufgewachsen. Mein Vater ist ein begeisteter Hobbyfotograf, und so konnte ich schon im Grundschulalter eine eigene Kamera mein eigen nennen. Die erste Kamera, die ich mit meiner Schwester teilte, war eine kleine Olympus-Kompaktkamera. Natürlich noch mit Film – die erste, gebraucht gekaufte, Digitalkamera habe ich mir dann im Studium zu gelegt, mit immerhin 2 MP. Was vor 10 Jahren viel erschien, lässt heute jeden Handybesitzer müde lächeln. Lange war ich nicht mit meiner Kamera zufrieden, ich wollte etwas mit mehr Zoom und einer besseren Auflösung. Eine Spiegelreflex lockte mich schon damals, war finanziell aber in weiter Ferne, und so kaufte ich 2005 ein Kodak Z740. Mit ihr machte ich auch die ersten Fotos für den Blog. Als die Preise für digitale Spiegelreflex-Kameras anfingen zu sinken und ich von meinem Doktorranden-Gehalt genug gespart hatte, gönnte ich mir 2009 zu meinem Geburtstag meine jetzige Nikon D60. Ich habe sie nicht nur für die Food-Fotografie angeschafft, doch natürlich nutze ich sie dafür.

Meine Kamera: Nikon D60Food-o-graphie (6)

Sie hat einen 23,6 × 15,8 mm Sensor mit 10,2 Megapixeln Auflösung. Die Iso-Einstellung reicht von Iso 100- Iso 1600. Videos kann ich nicht mit ihr drehen – was ich aber auch nicht vermisse – und so überflüssigen Schnickschnack wie GPS-Ortung oder Wlan hat sie auch nicht. Es ist ja auch ein Fotoapperat und kein Handy.

Die D60 war zu dem Zeitpunkt, an dem ich sie kaufte, bereits ein Auslaufmodell. Doch ich bin auch dreieinhalb Jahre nach ihrem Kauf immer noch sehr zufrieden mit ihr. Ein wenig vermisse ich den Live-view-Modus und ein schwenkbares Display. Inzwischen hat sich mein Umfeld jedoch daran gewöhnt, dass ich mich schonmal aus heiterem Himmel auf den Boden werfe, wenn ich ein interessantes Blümchen oder Tierchen entdeckt habe. Wenn ich aber Essen fotographiere, fehlen diese beiden Punkte mir nicht. Ich schaue grundsätzlich lieber durch den Sucher als auf ein Display, dann habe ich die Kamera besser unter Kontrolle.

Objektive

Objektive besitze ich momentan zwei: die Kit-Optik mit 18-55mm und ein Zoom mit 55-200mm. Beide  sind bildstabilisiert, was mir wichtig ist, da ich leider keine ganz ruhige Hand habe. Zusätzlich habe ich mir im letzten Jahr einige Nahlinsen zum Geburtstag schenken lassen. In Kombination mit dem Zoom kann man damit schöne Nahaufnahmen machen. Bei der Food-o-grafie benutze ich beide Objektive mit oder ohne Nahlinse, je nachdem, welchen Effekt ich erreichen möchte.

Eine Wunschkamera gibt es bei mir im Moment nicht, denn meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass nicht allein die Kamera die Qualität der Bilder ausmacht. Betrachte ich Bilder im Blog aus dem Sommer 2009, kann ich nicht sagen, welche mit der Spiegelreflex aufgenommen wurden. Eine gute Kamera alleine macht keine gute Bilder und ich lerne jeden Tag dazu. Und so konzentriere ich mich momentan darauf, wie ich meine Bildgestaltung verbessern kann. Aber seien wir ehrlich: ein schönes Makroobjektiv hätte ich trotzdem gerne.

Die Bilder in diesen Post sind übrigens unbearbeitet.

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3 Gedanken zu Food-o-grafie # 1

  1. Reka 24. Februar 2013

    -Aber seien wir ehrlich: ein schönes Makroobjektiv hätte ich trotzdem gerne.-

    Na, mit ein bisschen Geduld kommt ja der nächste Geburtstag.

    Liebe Grüße Mama

    Antworten
    1. Stefanie 24. Februar 2013

      @Mama: Aber so ein Makro kostet fast soviel wie die Kamera 🙁 Ich glaube, da muss ich einige Geburtstage zusammenlegen 🙂

      Antworten
  2. zorra 7. März 2013

    Genau so sehe ich es auch. Nicht die Kamera ist fürs Foto verantwortlich sondern der Fotograf und ja eine Makrolinse steht auch auf meiner Wunschliste.

    Danke fürs Mitmachen und den Tipp für die Nahlinsen, das guck ich mir mal näher an.

    Antworten

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