19. August 2015

Brombeer-Marmelade (ohne Gelierzucker)

Brombeermarmelade (2)Nach den vergangenen heißen Tagen sind auch im Bergischen Land die ersten Brombeeren reif. Am Samstagmorgen haben wir darum fleißig gepfückt und sind dabei einem kleinen Pflückrausch verfallen. Nach etwas mehr als einer Stunde hatten wir drei Kilo im Körbchen. Und da ich im moment die “Marmeladenbibel” von Christine Ferber aus der Bücherei ausgeliehen habe, habe ich ihren Ratschlag befolgt und eine Handvoll rote, unreife Brombeeren gepflügt. In den unreifen Früchten steckt mehr Pektin als in reifen und zugleich sorgen sie für die benötigte Säure. Ansonsten bin ich beim Marmeladenkochen aber wieder meiner eigenen Methode gefolgt, da ich – im Gegensatz zu Madam Ferber – es nicht mag, wenn die Brombeeren über Nacht mit Zucker durchziehen, da sie dann so klein ud hart werden.

Wenn man die Beeren aber direkt und ohne Zucker zum Köcheln bringt, wird die Marmelade richtig gut. Die unreifen Früchte sind nach der langen Kochzeit auch weich geworden und die Marmelade hat schön geliert.

Nachtrag: Der Liebste möchte übrigens angemerkt haben, dass es sich hierbei ganz korrekt um eine Konfitüre handelt. (Ich sag aber trotzdem Marmelade 😛 und lecker schmeckt sie, egal wie wir sie nennen!)

Brombeer-Marmelade (ohne Gelierzucker)DSC_1241

ergibt 6 kleine Gläser

  • 1 kg Brombeeren
  • 50g unreife Brombeeren (rot und noch hart)
  • 1kg Zucker

Brombeeren waschen und tropfnass in den Einkochtopf geben (einen großen Topf (mind. 6l)  mit möglichst großer Öffnung). Die Beeren unter Rühren langsam zum kochen bringen. Sobald der Saft ausgetreten ist (die Beeren schwimmen jetzt), die Beeren auf kleiner Flamme unter gelegendlichen Rühren für 20 min köcheln lassen. Mit dem Zucker vermischen und unter Rühren zum Kochen bringen. Etwa 5  min kochen, dann eine Gelierprobe machen und wenn die Masse geliert, in ausgekochte Gläser füllen. Verschließen und auskühlen lassen.

 

Tipp: Vor zwei Wochen waren wir schonmal im Wald unterwegs und haben die letzten Himbeeren und die allerersten Brombeeren zu drei Gläschen “Hombeer”-Marmelade verkocht. Dabei bin ich nach obenstehendender Methode vorgegangen, allerdings mit 2/3 Himbeeren und einem 1/3 Brombeeren.

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