25. Februar 2010

Sacaduros – BBD #27

SacadurosBread Baking Day war dieses Mal eine Herausfoderung für mich. Das Thema Pan Latino – Lateinamerikanisches Brot das Gretchen Noelle von canela and comino gewählt hat, rief mir als erstes in Erinnerung, dass ich von all den Vokabeln, die ich für Spanisch einmal gelernt habe, nur noch Worte kenne, die etwas mit Essen zu tun haben. Wirklich geändert haben sich meine Intressen seit der Schulzeit nicht 😉

Mangelhafte Kenntnisse in Spanisch sind seit  Google Translator zwar kein Hinderungsgrund mehr, wie ich auch schon im letzten Jahr bei den Ceriolas gemerkt habe, doch lieber habe ich mich als erstes in meine Backbücker vertieft. Bis auf ein Rezept für Conchas, süßen Brötchen mit Mürbeteighaube, fande ich allerdings nichts. Und nach etwas Süßem stand mir nicht der Sinn. Doch dann der Gedankenblitz: Petra von Chili und Ciabatta hat schon öfter Rezepte aus Südamerika auf ihrem Blog veröffentlicht. Also bin ich meine Lesezeichen durchgegegangen, und was sehe ich: Sacaduros.

Kleine Brötchen mit einem salzigen Butterkern, die sich beim Backen wieder leicht entfalten. Diese Technik stammt aus Brasilien, das passt wunderbar.

Die fertigen Brötchen sind wirklich perfekt als Beilage zu Salat oder Suppe, sehr knusprig, ein wenig salzig, ein wenig buttrig – lecker!

[tab: Deutsch]

Sacaduros

Vorteig:

  • 155g Mehl Type 550
  • 35g  Weizen, frisch gemahlen
  • 1 g frische Hefe
  • 9 g Honig
  • 320 g Wasser

Hauptteig

  • gesamter Vorteig
  • 300g Mehl Type 550
  • 2g frische Hefe
  • 10 g Salz

Füllung:

  • 50g Butter in kleinen Stücken
  • Meersalz

Die Zutaten für den Vorteug miteinander verrühren und 1 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen. Danach für mindestens 12 Stunden im Kühlschrank fermentieren.

Am nächsten Tag den Vorteig mit Mehl, Hefe und Salz vermischen und 10 min lang bei mittlere Geschwindigkeit kneten. 2 Stunden gehen lassen.

Nun die Butter in kleine Stücke von ca 1 cm Kantenlänge teilen.

Den Teig in kleine Portionen von ca 40 – 45g teilen. Einen Butterwürfel in die Mitte legen und mit etwas Salz besträuen. Den Teig an sich gegenüber liegenden Seiten packen, etwas auseinander ziehen und über den Butter leicht zusammendrücken. Den Teigling um 90° drehen, und den Vorgang wiederholen. Noch einmal um 90° drehen und den Teig erneut auseinanderziehen und über der Butter leicht zusammendrücken.  Sollte der Teig kleben, ruhig etwas Mehl verwenden, denn die Brötchen sollen sich ja zum Teil wieder entfalten.

Umgedreht auf ein stark bemehltes Brett setzen und gehen lassen, bis genug Brötchen für ein Blech geformt worden sind. Diese dann mit der gefalteten Seite nach oben aufs Blech setzen und sofort abbacken. Währendessen die Brötchen für das 2. Blech formen.

Bei 250°C für 15 min backen.

I submit this post to Susans Yeastspotting, too. Yeastspotting is a weekly showcase of yeast baked goods.

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11 Gedanken zu Sacaduros – BBD #27

  1. Pingback: YeastSpotting February 26, 2010 | Wild Yeast

  2. Katrin 26. Februar 2010

    Hi Steffi,
    das klingt wirklich lecker. Wenn ich es zeitlich schaffe mache ich sie zu meiner nächsten Suppe. Hdl

    Antworten
    1. Stefanie 3. März 2010

      @ Katrin, Mimi & Petra: Dankeschön
      @ The Cooking Ninja: Thank you. I feel similar with my Spanish 🙂 The english version of this post is included here.

      Antworten
  3. Laura 4. März 2010

    These look fantastic! Very interesting shaping technique, and I love the idea of a bit of butter being baked right into the center of the bread.

    Antworten
  4. henriette 29. Mai 2010

    Hallo,

    ich möchte fragen, wie genau das Falten diese Sacaduros läuft. Wenn ich das Butter und Salz inmitten des Sacaduros habe, falte und drehe den Teig. Bei den nächsten 2 Wiederholungen soll ich die Brötchen erneut flach drücken und wieder die vier gegenüber liegenden Ecken zusammendrücken und wieder drehen? Kannst Du mir diesen Vorgang nochmals erläutern?

    Danke und viele Grüsse aus Ungarn

    Antworten
    1. Stefanie 29. Mai 2010

      Hallo Henriette!
      Das Falten geht so:Du hast die Butter in der Mitte von deinem Teigstück liegen. Nun stell dir vor, der Teig wäre eine Uhr. Du nimmst nun zwei Teigzipfel an zwei sich gegenüberliegende Enden, diese sind 12 und 6 Uhr. Die Teigzipfel ziehst du in die Mitte, so dass sie sich über der Butter treffen. Nun nimmst du die Teig bei 2 und 8 Uhr, und ziehst in wieder in die Mitte und wiederholst den Vorgang nocheinmal an den Positionen 4 und 10 Uhr.
      Ich hoffe, das ist besser erklärt!?
      Liebe Grüße,
      Stefanie

      Antworten
  5. Pingback: Hefe und mehr » Blog Archive » Weihnachtsbaum-Brötchen

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