6. März 2015

Brotbacken für Anfänger III: Schnittbrötchen

Mohn und Sesambrötchen (2)Gute Brötchen sind für mich für ein schönes Frühstück unabdingbar. Und darum geht es im dritten Teil unseres kleinen Backkurses darum, wie man Schnittbrötchen mit einem schönen Ausbund backt.

Die Brötchen sehen dabei komplizierter aus, als sie letzen Endes sind. Für die Form werden wir im Grundsatz die selbe Methode anwenden, die wir im letzten Teil für das runde Brot verwendet haben. Und eingeschnitten werden die Brötchen bereits nach 15 Minuten, was viel einfacher ist, als bereits fertig aufgegangene Brötchen einzuschneiden. Der Schnitt wird wieder zusammengelegt und reißt dann im Ofen dann wunderschön auf.

Für ein gutes Volumen setzt das Rezept zum einen auf etwas Fett und eine natürliche Lecitin-Quelle (Eigelb), zum anderen muss der Teig gut geknetet werden, damit sich das Glutennetzwerk im Teig gut entwickelt. Zum Kneten von festen Teigen arbeite ich so, dass ich den Teig mit den Handballen vom Körper wegdrücke. Der wegedrückte Teig wird dann mit den Fingern wieder zum Körper gezogen. Beim Kneten ist Ausdauer gefragt , denn der Teig braucht 10 Minuten, bis er die gewünschte mittlere Glutenentwicklung erreicht. Am Ende sollte er eine seidenglatte  Oberfläche haben und sich weich, aber nicht klebrig anfühlen. Und mit ein wenig Musik lässt es sich besonders gut kneten.

Wichtig beim Brötchenbacken ist zudem genug Dampf im Ofen. Für einen guten Glanz wird ausserdem die Oberfläche der Brötchen vor dem Backen angefeuchtet. Das funktioniert am Besten mit einer Blumenspritze.

Die Brötchen erfüllen für mich alle Anforderungen für ein gutes Frühstücksbrötchen: Eine lockere, feinporige Krume, knusprige Kruste und ein tolles Aussehen. Geschmacklich sind sie mild, aber ausgewogen. Ein Rezept, das für mich Potential zum Lieblingsbrötchen hat.

Schnittbrötchen

ergibt 10 Brötchen

Teig

  • 500g Mehl Type 550 Mohn und Sesambrötchen (1)
  • 285g  Wasser
  • 20g Eigelb (von einem 1 Ei Größe L)
  • 20g Butter
  • 10g Honig
  • 10g Hefe
  • 10g Salz

Zum Bestreuen

  • Mohn
  • Sesam

Alle Zutaten für 10 min von Hand kneten. Der Teig hat nun eine seidige Oberfläche und ist weich, aber nicht klebrig.

Den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen oder eine Stunde bei Raumtemperatur.

Am nächsten Morgen den Teig in 80g Stücke teilen. Die Teigstücke zu Kugeln formen: Dazu die Teigstücke etwas flachdrücken und von allen Seiten in die Mitte falten, bis eine straffe Kugel entsteht. Diese umdrehen und etwas länglich rollen.  (Fortgeschrittene können die Brötchen natürlich auch rundschleifen. Dazu legt man die Hand auf das Teigstück und lässt die Hand schnell kreisen. Dabei krümmt man die Hand langsam ein wenig. Dadurch bildet sich an der  Unterseite des Brötchens ein kleines Loch, während die Oberseite ganz glatt wird.  Auch hier werden die Brötchen nun lang gerollt.)Brötchenformen

Für Mohn oder Sesambrötchen tupft man nun die Brötchen mit der Oberseite auf ein feuchtes Tuch und taucht sie  dann in Mohn oder Sesam. Alle Brötchen mit der Oberseite nach oben in ein in Falten gelegtes, leicht bemehltes Geschirrhandtuch gesetzt und mit einem zweiten Tuch abgedeckt.

15 min gehen lassen, dann die Teiglinge mit einem scharfen, gezahnten Messer (z.B. Brötchenmesser oder Tomatenmesser) längs einschneiden. Der Schnitt sollte so tief sein, dass die Teigling zu 3/4 eingeschnitten ist. Den Schnitt zusammenlegen und die Brötchen umgedreht mit dem Schnitt nach unten etwa 35 min gehen lassen.

Brötchenformen 3

Währendessen den Ofen zusammen mit einem Metallgefäß (z.B. ofenfester, kleiner Topf oder metallene Auflaufform) auf 250°C vorheizen.  Die Brötchen umdrehen, auf ein Backblech setzen und mit Wasser einsprühen (Blumenspritze). Nun das Blech in den Ofen schieben und eine Handvoll Eiswürfel für Dampf in das Metallgefäß werfen.

Bei 250°C für 20 min backen. Die letzten 5 min auf Umluft schalten.

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47 Gedanken zu Brotbacken für Anfänger III: Schnittbrötchen

  1. Andrea Adam 6. März 2015

    Danke für das neue Rezept. Der Teig ist vorbereitet, morgen früh kanns weitergehen, bin schon gespannt.

    Antworten
    1. Stefanie 6. März 2015

      @Andrea: Ich auch. Berichte mal, wie sie geworden sind 🙂 Bei uns gibt es sie dieses Wochenende auch nochmal.

      Antworten
  2. Anita 7. März 2015

    Danke für das Rezept! Ich habe sie heute zum Frühstück gebacken. Sie waren sehr lecker. Zum ersten Mal sind mir Brötchen so gut gelungen! 🙂
    Ich habe noch 2 Fragen: Ich backe auch immer auf einen Backstein. Wo platzierst du den das Gefäß für die Eiswürfel? Wie bekomme ich drei Brote (Rezept Aromabrot) auf den Stein? Danke!!

    Antworten
    1. Stefanie 8. März 2015

      @Anita: Das freut mich zu hören 🙂
      Zu deinen Fragen: Das Metallgefäß plaziere ich am Rand, so dass ich gut drankomme, ohne mir meine Finger zu verbrennen. Drei runde Brotlaibe passen bei mir gerade so auf den Stein, indem ich eins mittig am hinteren Rand und zwei vorne links und rechts in die Ecken setze. Falls dein Ofen etwas schmaler ist als meiner, kannst du aber auch drei längliche Brote backen, oder du stellst eines der drei zum Gehen in den Kühlschrank und backst es nach den anderen beiden.

      Antworten
  3. Tanja Lindmair 3. April 2015

    Ich bin heute auch FB auf deine Seite aufmerksam geworden. Ich muss wirklich ein Lob aussprechen

    Antworten
  4. Tanja 10. April 2015

    Hi Stefanie, ich möchte gerne wissen, ob das Eigelb wirklich notwendig ist, da ich Veganerin bin? Wenn ich nun Dinkelmehl verwende, müsste ich da ein Kochstück machen und sollte der Teig länger gehen und weniger geknetet werden?

    Liebe Grüße, Tanja

    Antworten
    1. Stefanie 10. April 2015

      @Tanja: Das Eigelb kannst du auch weglassen. Die Brötchen werden dann einen Ticken weniger locker, sind aber immer noch sehr lecker. Alternativ kannst du auch etwas Sojamehl verwenden. Wenn du Dinkelmehl verwendest, ist ein Kochstück sinnvoll, um Trockenbacken entgegenzuwirken und wenn du von Hand knetest, sind 10 min bei Dinkel auch absolut in Ordnung. Die Gehzeiten kannst du beibehalten.

      Antworten
  5. Tanja 17. April 2015

    Also, was soll ich sagen…die Brötchen sind der Hammer geworden!!! Ich bin schon wieder sowas von begeistert!!! Das ich kein Ei aber dafür das Brühstück gemacht habe, da gibt es wahrscheinlich gar keinen Unterschied. Die Brötchen sind wirklich so geworden, wie Du sie beschrieben hast: lockere feinporige Krume und eine knusprige Kruste mit einem milden Geschmack.
    Der Ausbund ist mir allerdings etwas zu weit auseinandergebacken, da muss ich wohl etwas weniger tief einschneiden, aber total leeecker…
    Liebe Grüße, Tanja

    Antworten
      1. Stefanie 26. April 2015

        @Tanja: Ein Brühstück besteht aus Mehl oder Saaten (in diesem Fall Mehl), das mit kochendem Wasser überbrüht wird. Dadurch verkleistert die Stärke im Mehl zum Teil und bindet das Wasser. Damit kann man die Wassermenge im Teig erhöhen, ohne die Teigbeschaffenheit zu verändern. Und da Dinkel zum Trockenbacken neigt, ist das eine gute Methode, dem entgegen zuwirken.

        Antworten
  6. Caro 4. Mai 2015

    Danke für das Rezept, ich werde es in den nächsten Tagen mal ausprobieren. Ich bin sehr gespannt. Danach habe ich schon lange gesucht.
    Allerdings wundere ich mich über die geringe Menge an Hefe. Ich nehme sonst immer einen Würfel (42g) für ein 600g Brot. Warum brauchen die Brötchen weniger?
    Gruß,
    Caro

    Antworten
    1. Stefanie 4. Mai 2015

      @Caro: Das ist eigentlich noch nicht mal so wenig Hefe, ich backe manchmal mit deutlich weniger 🙂 42g auf 600g Mehl ist tatsächlich sogar sehr viel Hefe, auch wenn das in vielen (gerade älteren) Backbüchern so gehandhabt wird. Ein Bekannter, der Bäcker ist, nennt solche Rezepte auch schon mal „Hausfrauen-Rezept“ 🙂
      Der Nachteil von soviel Hefe ist, dass man hauptsächlich die Hefe schmeckt, aber nicht das Eigenaroma des Mehls. Durch weniger Hefe im Teig und etwas längere Gehzeiten entwickeln sich zudem weitere Aroma-Komponenten im Teig, die den Geschmack des Brotes noch vielschichtiger machen. Pauschal kann man sagen, dass man maximan 2% Hefe bezogen auf die Mehlmenge verwenden sollte. Das sind 20g Frischhefe auf 1kg Mehl. Der andere Vorteil, neben dem Aroma, ist, dass mit wenig Hefe gebackene Brote auch eine bessere Frischhaltung aufweist – besonders gut ist hier eine Teigführung mit einem Vorteig.

      Antworten
  7. Steffi 27. Mai 2015

    Hallo, ich lese mich gerade durch diverse Rezepte hier durch und will auch bald mal mit dem Nachbacken loslegen…meine Frage: welche Temperatur hat das Wasser, welche Du für die Teige immer nimmst? Kalt, warm, je nachdem wie lange die Teige ruhen?

    Antworten
  8. Anja JWD 1. Juli 2015

    Am Wochenende habe ich diese Brötchen ausprobiert.
    Ich habe am Ende 20 Minuten den Teig geknetet und dann aufgehört, obwohl der Teig immer noch klebrig war. Ich hab auch nicht getrödelt und hatte schön Musik dabei laufen.
    Nun die Frage: Woher weiß man denn, ob ein Teig noch weiter geknetet werden muss oder eher der Wasseranteil zu hoch ist?
    Ich hatte an dem Wochenende auch deinen Pizzateig (den mit dem Grieß) gemacht und auch dieser Teig war klebrig. Allerdings noch klebriger als der Brötchenteig.
    Die Brötchen waren lecker (die Pizza auch). Das nächste Mal würde ich sie nur etwas größer machen.

    Vielen Dank
    Anja

    Antworten
    1. Stefanie 1. Juli 2015

      @Anja: Wenn die Oberfläche des Teiges glatt und seidig ist, dann ist der Teig lang genug geknetet. Du kannst auch den sogenannten „Fenstertest“ machen. Optimal wäre eine mittlere Glutenentwicklung.
      Aber ehrlich gesagt klingt es so, als ob dein Mehl nicht so viel Wasser aufnehmen kann (das hat man bei manchen Chargen, es ist halt ein Naturprodukt). Reduziere die Wassermenge mal um etwa 10-15g, dann dürfte der Teig besser sich besser händeln lassen.

      Antworten
  9. Manuel 9. September 2015

    Hi Stefanie,

    ich habe dein Rezept soeben nachgebacken und fünf wunderbare Semmeln mit dem halben Rezept hinbekommen. Nachdem mir gestern mein Vollkornmehl aus Semmeln kleine (zwar gut schmeckende) Brote gemacht hat und ich enttäuscht vom Ofentrieb war (=0), habe ich heute mal ordentlich Ofentrieb erreichen können. Ich hatte anfangs einen zu klebrigen Tei, das lag aber am Eigelb (M). Mit etwas Mehlzugabe war der Tag samtig und geschmeidig.

    Probieren werden ich sie abends auch wenn es jetzt schon fein duftet.

    Grüße.
    Manuel

    Antworten
    1. Stefanie 9. September 2015

      @Manuel: Schön, dass es gut geklappt hat. Und Vollkornbrötchen sind eine ganz eigene Liga. So locker wie Brötchen aus hellem Mehl werden sie nie.

      Antworten
  10. Larissa 7. November 2015

    Hallo Stefanie

    Wie verändert sich der restliche Wasseranteil bein einem Brühstück. Habe ein Brühstück aus 100g Mehl und 250g Wasser gemacht. Danke
    Gruss Larissa

    Antworten
    1. Stefanie 7. November 2015

      @Larissa: Da der Teig für schöne Schnittbrötchen eine relativ feste Konsistenz haben sollte, würde ich eine Gesamt-Flüssigkeitsmenge von 325g nehmen, also 250g Wasser im Brühstück und 75g im Teig.
      Falls du kein Eigelb verwenden möchtest (so wie Tanja) solltest du die Wassermenge im Teig auf 100g erhöhen.

      Antworten
  11. Grit Oppelt 20. Februar 2016

    Hallo Stefanie,
    Ich bin ganz neu hier auf deiner Seite. Ich habe schon ganz viel gelesen und ich muß dir einmal meine Hochachtung aussprechen für die tollen Erklärungen. Habe heute die ersten Schnittbrötchen gebacken.
    Leider ist der Schnitt nicht richtig aufgegangen. Nach der Gare war bei den meisten Brötchen der Schnitt wieder zu. Was habe ich falsch gemacht?
    Dann habe ich noch die Rosenbrötchengebacken. Hier hat sich der Schliff auch nicht geöffnet. Beim umdrehen nach der Gare war kein Schliff mehr zu sehen und hat sich nicht geöffnet. Die Brötchen sind dann unten aufgerissen. Kannst du mir da noch einen Tipp geben?
    Dann möchte ich die gleichen Brötchen mal mit Kamutvollkorn backen. Was muß ich hier noch tun?

    Liebe Grüße Grit

    Antworten
    1. Stefanie 20. Februar 2016

      @Grit: Danke für das Lob 🙂
      Wie war denn die Teigkonsistenz bei den Brötchen? Es klingt für mich so, als ob dein Teig etwas zu weich war. Je nach Mehlcharge kann es sein, dass das Mehl weniger Flüssigkeit aufnehmen kann. Der Teig sollte weich sein, aber nicht kleben!
      Bei den Rosenbrötchen sollte man zum Schleifen zudem Roggenmehl verwenden, da Roggenmehl weniger zum Verkleben neigt.
      Bei Vollkornmehl ist es empfehlenswert, wenn man das Mehl mit dem Wasser für eine Stunde quellen lässt (Autolyse). Hier kann es gut sein, dass du mehr Wasser brauchen wirst (ich würde von 15-20g ausgehen), aber das zusätzliche Wasser würde ich erst beim Kneten hinzugeben, wenn man fühlt, wie sich der Teig entwickelt.

      Antworten
      1. Grit Oppelt 20. Februar 2016

        Hallo Stefanie,
        Danke für die schnelle Antwort. Bei den Schnittbrötchen war der Teig meiner Meinung nach gut. Der Teig hat nicht geklebt. Aber bei den Rosenbrötchen war der Teig klebrig.
        Noch eine Frage : wo muß ich den Teig gehen lassen? Reicht Zimmertemperatur von 20-22 Grad?
        Ich hatte die Brötchen zum gehen im Ofen mit 2 Flaschen heißem Wasser. War das eventuell zu warm?

        Gruß Grit

        Antworten
        1. Stefanie 20. Februar 2016

          @Grit: Das könnte der Fehler gewesen sein. Die Rezepte sind (wenn nicht anderes geschrieben wird) immer auf Raumtemperatur ausgelegt. Wenn die Brötchen wärmer stehen, gehen sie schneller auf, und dann reicht der Ofentrieb nicht mehr, um den Schnitt aufzureißen.

          Antworten
          1. Grit Oppelt 20. Februar 2016

            Hallo Stefanie

            vielen Dank für die Antwort. Werde es beim nächsten Mal bei Zimmertemperatur
            gehen lassen.

            Gruß Grit

  12. Manuel Hattemer 20. März 2016

    Hallo, probiere gerade dein Rezept aus. Muss es ein Metallgefäß für die Eiswürfel sein, weil ein anderes Gefäß springen kann?

    Danke

    Antworten
    1. Stefanie 20. März 2016

      @Manuel: Genau, ein Metallgefäß springt nicht bei großen Temperaturunterschieden, Glas oder Ton würde aber kaputt gehen!

      Antworten
  13. Manuela 15. April 2016

    Hallo,
    Habe nach dem Buch zum Block schon gaaanz viele Rezepte ausprobiert und könnte ohne nicht mehr sein.
    Habe nun mal die Schnittbrötchen ausprobiert und die sehen echt toll aus!
    Bin gespannt wie sie ohne Hefe nur mit Sauerteig schmecken. Bin schon ganz Neugierig.

    Eine Frage an die Fachfrau: wie backst du deine gefrorenen Brötchen auf?

    Vgl
    Manuela

    Antworten
    1. Stefanie 15. April 2016

      @Manuela: Die beste Methode ist, die Brötchen abends aus dem Gefrierschrank zu nehmen und in der Gefriertüte bei Raumtemperatur über Nacht auftauen zu lassen. Am nächsten Morgen heize ich den Ofen auf 220°C auf und backe die Brötchen etwa 5-10 min auf – ich mache das immer ein bisschen auf Sicht, je nach dem, wie kräftig ich die entsprechenden Brötchen ausgebacken habe. Wenn man weiß, das man Brötchen einfrieren möchte, kann man sie etwa 4-5 min kürzer backen und nach dem Abühlen direkt so einfrieren. Sie brauchen zum Aufbacken dann nochmal etwa 10 min bei 250°C.

      Antworten
  14. Jens Fehling 17. April 2016

    Sehr leckere und aromatische Brötchen und der Aufwand ist auch nicht zu hoch – Klasse Rezept ! Danke !

    Antworten
  15. Patrick 3. Juli 2016

    Hallo.
    Ich habe noch eine grundsätzliche Frage zum kneten. Werden die Zutaten alle von Hand vermengt oder nehme ich dafür den Mixer mit Knethaken? Ich meine die ersten zwei Minuten bis Mehl und Wasser eine Masse ergeben? Wie ist das bei den anderen Rezepten?

    Kompliment für den wirklich gelungen Blog

    Antworten
    1. Stefanie 3. Juli 2016

      @Patrick: Danke für das Kompliment 🙂
      Die Rezepte in der Kategorie „Brotbacken für Anfänger“ sind alle für ein Kneten von Hand ausgelegt, d.h. die Zutaten werden von Hand vermengt (man kann aber auch einen Löffel oder eine Teigkarte nehmen, wenn einem das lieber ist) und auch von Hand geknetet.
      Bei anderen Rezepten wird entweder auch von Hand (wenn im Rezept angegeben) oder mit einer Küchenmaschine geknetet. Meine verwendete Küchenmaschine habe ich hier beschrieben.

      Antworten
      1. Patrick 4. Juli 2016

        Danke für den Hinweis. Ich habe es jetzt von Hand gemacht,ging besser als gedacht. Macht es eigentlich einen Unterschied ob von Hand oder mit Mixer? Merkt man da was?

        Antworten
        1. Stefanie 4. Juli 2016

          @Patrick: Was meinst du mit Mixer? Einen Mixer zum pürieren, ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine?
          Ein Mixer ist nicht geeignet, da er den Teig häkselt anstelle zu kneten, ein Handrührgerät ist auf eine Dauerbelastung von 10 min oder mehr normalerweise nicht ausgelegt und kann dabei überhitzen und evtl. einen Defekt entwickeln.
          Gut geeignet sind daher die Hände und eine Küchenmaschine, die auch auf eine Dauerbelastung ausgelegt ist (ist bei den ganz preiswerten Modellen nicht immer der Fall). Eine gute Küchenmaschine kann den Teig effektiver kneten als wenn man von Hand knetet, was gerade dann wichtig ist, wenn man feinporige Brote wie ein Toastbrot backen möchte. Wie effizient der Teig geknetet wird, kann man mit dem Fenstertest überprüfen. Wichtig ist auch, dass der Teig beim Kneten nicht zu warm (= mehr als 30°C) wird.

          Antworten
  16. Yvonne Bremicker 20. Juli 2016

    Hallo,
    Im Rezept steht „ofenfestes Metallgefäß“
    Muss es aus Metall sein, wenn ja, warum?
    Oder geht auch ein anderes Material?
    Übrigens tolle Rezepte!

    Antworten
    1. Stefanie 20. Juli 2016

      @Yvonne: Wenn Wasser oder Eiswürfel in das heiße Gefäß kommen, dann kühlt es partiell stark ab, und es entstehen sehr starke Spannungen im Material. Glas oder Keramik würde dann in viele Stücke zerspringen. Metall hält das hingegen aus.

      Antworten
  17. Angelika 13. Oktober 2016

    Hallo Stefanie,
    eigentlich gehöre ich nicht zu denjenigen, die alles kommentieren müssen.
    Heute ist mir aber danach. Ich habe die Schnittbrötchen nach Deinem Rezept gebacken. Sie sind einfach großartig. Es hat in meiner Küche geduftet wie beim Bäcker, die Brötchen kann man aber nicht mit denen vom Bäcker vergleichen. Deine sind rundum knusprig und wunderbar locker ohne jedoch nur aus Löchern zu bestehen. Geschmacklich sind sie so lecker, dass man nicht mehr aufhören will zu essen.
    Liebe Grüße
    Angelika

    Danke für das Rezept. Ich werde bestimmt noch weitere ausprobieren.

    Antworten
  18. Jessica 28. Oktober 2016

    Huhuu,

    hast du die Brötchen schonmal als Aufbackvariante gebacken, schmecken sie wie frisch? Die kommen ja dann direkt gefroren in den Ofen oder?

    Und würdest du Brötchen ohne Backstein in der Mitte des Ofens oder im unteren Drittel backen?

    Viele liebe Grüße,

    Jessi

    Antworten
    1. Stefanie 28. Oktober 2016

      @Jessica: Das ist Problemlos möglich und die Brötchen schmecken wie frisch. Am Besten bäckt man die Brötchen etwas kürzer, ca. 16-17 min. Zum Aufbacken kommen sie gefroren für 10 min bei 200°C in den Ofen. Dann die Brötchen noch 10 min auf einem Gitterrost abkühlen lassen (bzw. der Temperatur erlauben, sich im Brötchen zu verteilen- verhindert gefrorene Ecken), dann sind sie wie frisch gebacken.
      Beim Backen ohne Backstein schiebe ich das Blech in die zweite Schiene von unten.

      Antworten
      1. Jessica 3. November 2016

        Huhu,

        habe sie heute ganz normal zum Mittag gemacht, lecker lecker.

        Sie waren von unten auch knuspriger als üblich, ärgere mich schon länger mit Brötchen rum. Hatte das Blech diesmal im unteren Drittel, so wie ich auch die Bote mache. An den Seiten waren sie aber trotzdem weich. Hätte ich das Blech mit vorheizen sollen? Die Brote bekomme ich immer super hin aber Brötchen und ich grrrr.

        Vielen lieben Dank für die leckeren Rezepte und die super Tipps.

        Liebe Grüße,

        Jessi

        Antworten
        1. Stefanie 3. November 2016

          @Jessica: Vielleicht hat dein Ofen eine etwas stärkere Unterhitze? Dann setz das Backblech mal eine Schiene höher.
          Das Blech vorheizen kann man, muss man aber nicht. Waren die Brötchen sehr dicht gesetzt? Dann kommt die Hitze nicht gut an die Seiten. Es kann auch helfen, nach Ende des Ofentriebs (also nach 10 min) den Ofen auf Umluft zu schalten. Bei manchen Öfen muss man da ein wenig tricksen, aber das wird schon!

          Antworten
          1. Jessica 4. November 2016

            Huhu,

            der Ofen ist schon ziemlich alt, Umluft gibt es gar nicht, ich lasse ihn dafür einen Spalt offen am Ende.

            Mitte war noch schlimmer, aber ich lege immer alle 8 Brötchen auf ein Blech, das könnte ich mal ändern. .
            Im Internet hab ich gelesen, dass das anfeuchten die Knusprigkeit verhindert, deshalb hab ich mich das auch nicht getraut, stimmt das?

            Es ist wirklich super lieb das du deine Erfahrung mit uns teilst.

            Viele Grüße,

            Jessi

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