19. November 2009

Quarkbrot mit Weizen, Hirse und Dinkel – BBD #24

QuarkbrotFür Bread Baking Day hat IDania von El Aroma de Idania ein wunderbares Thema gewählt: “Mixed Bread” – Brot mit zwei oder mehr unterschiedlichen Mehlsorten. Da ich gerne mit verschiedenen Getreidearten arbeite, war es nicht weiter schwierig, ein schönes Rezept für Bread Baking Day zu entwickeln. Mit Weizen und Dinkel backe ich häufig, Hirse habe ich aber noch nie vewendet, also war es eine gute Gelegenheit, einmal Hirse zu verbacken.

Da Hirse keine Kleberproteine enthält, habe ich eine recht geringe Menge Hirse verwendet. Da ich ein leichtes, aromatisches aber auch saftiges Brot im Kopf hatte, habe ich dem Teig auch noch Quark und geröstete Saaten hinzugefügt.

Das so entstandene Brot ist herzhaft aromatisch mit saftiger Krume und einer dünnen, knusprigen Kruste. Die gerösteten Saaten runden das Aroma schön ab, da reicht mir etwas Butter und Fleur de Sel als Belag, mehr braucht es nicht.

[tab: Deutsch]

Quarkbrot mit Weizen, Dinkel und Hirse

ergibt 2 Brote a 1100g

Poolish:

  • 250g Mehl (Type 550)
  • 250g Wasser
  • 1g Hefe

Teig:

  • 500g Mehl (Type 550)
  • 200g Hirse, frisch gemahlen
  • 300g Dinkel, frisch gemahlen
  • 10g Hefe
  • 250g Quark
  • 475g Wasser
  • 25g Salz
  • 150g Sesam
  • 50g Leinsaamen
  • 50g Mohn

Die Zutaten für den Poolish miteinander verrühren und über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen(ca. 12 bis 16 Std.).

Die Saaten in der Pfanne trocken anrösten, und zum Abkühlen zur Seite stellen.

Am nächsten Tag den Poolish mit  den verschiedenen Mehlsorten, Quark, Wasser, Salz und Hefe bis zu einer mittleren Glutenentwicklung kneten (etwa 8 min), nun auf die langsamste Stufe zurückschalten und die Saaten in den Teig einkneten.

Den Teig nun 1,5 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Den Teig halbieren und beide Hälften zu einem ovalen Laib formen und in einem  bemehlten Korb oder einer mit einem Tuch ausgelegten Glasschüssel 1 Stunde gehen lassen.

Auf einen Brotschieber stürzen und das Brot mit einem scharfen Messer einschneiden.

Bei 250°C auf dem heißen Brotstein mit Dampf für 40 min backen.

14 Gedanken zu Quarkbrot mit Weizen, Hirse und Dinkel – BBD #24

  1. Katrin 26. November 2009

    Hallo liebes Schwesterchen.
    Ich bin wieder zu Hause. Dieses Rezept hört sich sehr lecker an. Habe es bereits ausgedruckt und werde es in den nächsten Tagen ausprobieren. Ich würde mich sehr freuen dich bald zu sehen!
    Alles Liebe, deine Katrin

    Antworten
    1. Stefanie 26. November 2009

      Das fände ich auch schön! Vielleicht nächstes Wochenende? Dieses Wochenende sind wir ja bei Sonja in Berlin. Viel Erfolg beim Nachbacken!

      Antworten
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  3. blee 28. November 2009

    I would love to bake this bread, but can you please explain what you mean by „curd“? Thank you.

    Antworten
    1. Stefanie 28. November 2009

      @ blee: Curd is a dairy produkt made by coagulating milk with rennet or an acid. If you don’t get curd, I would replace it 2/3 with cream cheese and 1/3 yoghurt. Maybe you have to reduce the water amount then.

      Antworten
  4. Katrin 2. Dezember 2009

    So liebe Steffi, das Brot ist spitze geworden und Dennis findet es ausgesprochen lecker. Was für ein Erfolg. Noch mehr so leckere Rezepte bitte 😀

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  5. Reka Herberth 6. Dezember 2009

    Das Brot ist ein Selbstläufer. Leicht zu backen und einfach toll im Geschmack.
    Papa findet es auch sehr lecker und hat es gut vertragen.

    Liebe Grüße MAMA

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  7. Guido M. 11. Mai 2019

    Hallo,
    bei meinem ersten Backversuch habe ich mich mengenmäßig an das Rezept gehalten. Der Teig klebte stark und war sehr weich, so dass das Brot zum besseren Pfladen wurde. Hat trotzdem sehr geschmeckt. Wie fest soll der Teig eigentlich werden? Ich kann ja weniger Flüssigkeit oder mehr Mehl nehmen. Soll er nur Formstabil bleiben oder so lange mit weiterem Mehl geknetet werden, dass er kaum noch klebt?
    Besten Dank und Gruß

    Antworten
    1. Stefanie 11. Mai 2019

      @Guido: Der Teig ist ein fester, ich habe gerade auch nochmal nachgerechnet, grundsätzlich stimmt die Menge. Da aber Mehl sich immer mal wieder ein wenig anders verhält, ist es immer sinnvoll, etwas Wasser beim Kneten zurückzuhalten. Noch mehr Tipps zum Thema zu weicher Teig gibt es hier.

      Antworten

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