23. März 2013

Mohn-Gugelhupf

MohngugelhupfMeine Freundin und Lieblingskollegin mag keinen Mohn. Sagt sie zumindest. Nachdem sie mir aus der Mittagspause aber erst ein Stückchen Mohnkuchen zum Probieren mitgebrachte hatte (er schmeckte so lecker, meinte sie), und mir dann von einem köstlichen Mohnschnecken-Rezept erzählte, dass sie nur leider gerade nicht wiederfinden konnte, habe ich beschlossen, für ihren Geburtstagskuchen ein Risiko einzugehen.

In der Januar/Februar-Ausgabe der Landlust stand ein Rezept für einen Mohn-Gugelhupf, von dem ich mir ziemlich sicher war, dass sie es mögen würde. Der Teig besteht aus ziemlich viel Ei und Butter, gemahlenen Mohn, Nüssen und fast keinem Mehl. Gewürzt wird er mit Zitronenabrieb, Vanille und einem Hauch von Zimt. Der Zitronensaft, der zusätzlich in den Teig kommt, gibt dem Kuchen eine wunderbare frische Note. Der Kuchen ist locker und ungemein saftig, genau die Art von Rührkuchen, die ich mag. Er ist so gut, dass ich ihn jetzt schon zwei Mal gebacken habe. Nur leider hat der Kuchen die Tendenz, in der Form kleben zu bleiben, selbst in der antifhaftbeschichteten Form. Von daher sollte man die Form nicht nur gut fetten, sondern auch ausbröseln, damit sich der Kuchen gut löst.

Und was meinte meine Freundin? Dass sie Mohn vielleicht doch mag :-).

Mohn-Gugelhupf

für 1 Gugelhupf mit 20 cm Durchmesser

  • 150g Butter
  • 200g Zucker
  • 1 Vanilleschote, davon das Mark
  • Zitronenabrieb von einer 1/2 Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Zimt .
  • 5 Eigelb
  • 150g Mohn
  • 100g Mandeln
  • 50g Mehl
  • 15g Rum
  • 25g Zitronensaft
  • 5 Eiweiß

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Butter mit Zucker, Vanillemark, Zitronenabrieb, Salz und Zimt schaumig schlagen. Nach und nach das Eigelb unterrühren. Mandeln fein reiben und Mohn mahlen und mit Mehl, Rum und Zitronensaft unterrühren. Nun das Eiweiß steifschlagen und unterheben.

Die Gugelhupfform gut fetten und mit geriebenen Mandeln oder Semmelbröseln ausbröseln (wichtig, denn der Kuchen hängt sonst leicht an!)

Den Teig in die Form füllen und bei 180°C für ca. 50 min backen. Vor dem Stürzen etwas abkühlen lassen. Nach dem Erkalten kann der Kuchen je nach belieben mit Puderzucker bestreut oder mit Kuvertüre überzogen werden.

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5 Gedanken zu Mohn-Gugelhupf

  1. Gabz 19. April 2015

    Diesen Kuchen wollte ich unbedingt ausprobieren, also musste ich aufgrund von fehlender Zutaten einige Anpassungen vornehmen. Mit nur zwei Eiern mussten alle anderen Mengen angepasst werden. Mandeln habe ich durch Haselnüsse und Walnüsse ersetzt und den Rum durch ein anderes alkoholisches Getränk. Und wegen der kleinen Menge machte ich anstelle von einem „grossen“ Kuchen fünf kleine. Aprikosenkonfiture bringt eine fruchtige-frische Ergänzung.
    LECKER! Gratulation, ein wirklich köstlicher Kuchen. Ich bin sehr angetan und werde ihn demnächst in voller Grösse für die ganze Familie nachbacken.

    Antworten
  2. Marion 24. Januar 2016

    Wir sind große Mohnliebhaber und immer auf der Suche nach neuen Rezepten. Daher muss dieser Gugelhupf natürlich gleich nachgebacken werden; er ist seit 5′ im Backofen.

    Beim Zusammenmischen der Zutaten ist mir jedoch aufgefallen, dass keinerlei Triebmittel im Rezept steht und aus Angst, es könnte vielleicht im Rezept nur vergessen worden sein, habe ich 1/2 TL Backpulver dazu getan. Auch habe ich die Mandeln durch Walnüsse ausgetauscht.
    Bin gespannt, wie der Kuchen wird und werde berichten.

    Hast Du den Kuchen wirklich ohne Triebmittel gebacken?

    Gruß aus den Schwabenländle
    Marion

    Antworten
    1. Stefanie 24. Januar 2016

      @Marion: Mit dem ganzen Eigelb und dem steifgeschlagenen Eischnee braucht es tatsächlich kein zusätzliches Backpulver. Aber das Backpulver wird auch nicht schaden 🙂

      Antworten
  3. Marion 25. Januar 2016

    Hallo Stefanie,

    hier wie versprochen mein Feedback:
    Der Kuchen ist nicht übermäßig aufgegangen, trotz Backpulver, aber er sieht doch recht ordentlich aus.
    Habe ihn ringsum mit weißer Kuvertüre dekoriert, darauf Mandelblättchen und obenauf, auf jedes Stück eine Walnusshälfte. Der Geschmack ist echt super, wobei er sicherlich nach 2-3 Tagen noch viel besser schmeckt, wenn sich das Nuss-Mohnaroma mal richtig entfaltet hat. Leider wird da nichts mehr da sein…
    Ich hab’s fotografiert, weiß aber leider nicht, wie und wo man das einfügen kann.

    Herzlichen Dank für das tolle Rezept.

    Gruß Marion

    Antworten
    1. Stefanie 26. Januar 2016

      @Marion: Freut mich, dass euch der Kuchen schmeckt 🙂 Wenn du magst, schick mir dein Bild doch an post @ hefe – und – mehr .de (ohne die Leerzeichen), dann füge ich es dir in den Kommentar ein.

      Antworten

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