3. Mai 2014

Schnittbrötchen

Schnittbrötchen (2)Klassische Schnittbrötchen backe ich eher selten. Aber dieses Wochenende gelüstete es mich genau nach solchen. Und da ich gerne frisch gebackene Brötchen zum Frühstück esse, habe ich den Teig am Vorabend vorbereitet und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Ein wenig Sauerteig aus dem Kühlschrank sorgt dabei für ein Plus an Aroma.

Am nächsten Morgen habe ich die Brötchen geformt, was durch die geringe Teigausbeute sehr gut von der Hand geht. Der Trick, um einen schönen Ausbund zu erhalten, ist ganz einfach. Nach dem Formen dürfen die Teiglinge eine viertel Stunde entspannen und werden dann tief eingeschnitten. Der Schnitt wird wieder zusammengelegt und die Teiglinge dürfen nochmals aufgehen.  Beim Backen reißt das Brötchen dann entlang des Schnitts auf und bekommt einen wunderbaren Ausbund. Ich glaube, ich werde dieses Rezept noch öfter backen, denn auch als Sesam- oder Mohnbrötchen würden sie eine gute Figur machen!

Schnittbrötchen

ergibt 10 BrötchenSchnittbrötchen (1)

  • 30g Sauerteig aus dem Kühlschrank
  • 500g Mehl Type 550
  • 235g Wasser
  • 40g Milch
  • 10g Gerstenmalz Schnittbrötchen (3)
  • 10g Öl
  • 10g Hefe
  • 10g Salz

Alle Zutaten für 8 min bei langsamer Geschwindigkeit kneten. Den Teig über Nacht (mindestens 12 Stunden) im Kühlschrank gehen lassen. Am nächsten Morgen den Teig in 80g Stücke teilen, zu Kugeln schleifen und diese dann etwas länglich rollen. 15 min entspannen lassen, dann leicht flachdrücken und die Teiglinge längs einschneiden. Der Schnitt sollten so tief sein, dass die Teigling zu 3/4 eingeschnitten ist. Den Schnitt zusammenlegen und die Brötchen mit dem Schnitt nach unten etwa 35 min gehen lassen. Den Backofen auf 250°C vorheizen. Die Brötchen umdrehen und auf ein Backblech setzen. Mit Wasser einsprühen und mit Dampf bei 250°C für 20 min backen. Die letzten 5 min auf Umluft schalten.

Dies ist mein Beitrag zu Susans wöchentlichen Yeastspotting!

Print Friendly

6 Gedanken zu Schnittbrötchen

  1. Tanja 24. Mai 2015

    Hallo Stefanie,

    ich war ein paar Tage im Urlaub und ich habe richtig meine selbstgebackenen Brote und Brötchen vermisst… ;-( Ein Brot hatte ich noch vorher gebacken und mitgenommen, aber das reichte ja nicht für alle Tage.
    Es macht sich schon bemerkbar, wenn man selber bäckt, u.a. ist das Gebäck länger frisch und die Brötchen kann man einen Tag bedenkenlos liegenlassen und am nächsten Morgen schmecken sie , nachdem ich sie noch ca. 10 Min. im Ofen hatte, wie frisch gebacken!
    Als ich dann zu Hause war, habe ich dann diese Brötchen gebacken! Ich wollte sie mal (da ich mit Dinkel backe) ohne Brühstück versuchen. Sie waren total lecker und hatten ein super Aroma, aber mir gefällt die Variante mit dem Brühstück doch etwas besser, da sind die Brötchen flauschiger und nicht ganz so trocken (meinem Freund haben sie aber trotzdem sehr lecker geschmeckt). Es war halt mal ein Experiment und ich bleibe lieber bei einem Brühstück, wenn ich mit Dinkel backe.
    Da muss ich mir nur für das nächste Mal das Rezept umändern.

    Liebe Grüße, Tanja

    Antworten
  2. Monika Baals 19. Juni 2016

    Hallo Stefanie,

    zuerst einmal vielen Dank für deine tollen Rezepte, die es sogar mir, als Brotback Anfänger,möglich gemacht haben was wirklich leckeres zu zaubern.
    Heute habe ich mich an dieses Brötchen Rezept herangetraut und es prompt versemmelt😊.
    Ich habe alles genau nach deinen Vorgaben vorbereitet und trotzdem sind die Brötchen im Ofen nicht richtig aufgegangen. Sie sind schwer und innen leicht klebrig.
    Woran könnte das gelegen haben was habe ich falsch gemacht?
    Liebe Grüße
    Monika

    Antworten
    1. Stefanie 27. Juni 2016

      @Monika: Der Spamfilter hatte deinen Kommentar gefressen, darum kommt die Antwort etwas spät – Entschuldige bitte.
      Wegen deiner Frage: Sind der Teig und später die geformten aufgegangen und fehlte nur Ofentrieb oder zeigte der Teig schon wenig Trieb? Falls der Teig schon nicht aufgegangen ist, könnte das an der Hefe gelegen haben – evtl. war sie zu alt. Wenn nicht, wie hast du die geformten Brötchen gehen lassen?

      Antworten
  3. Nicole 17. März 2017

    Hallo Stefanie,
    sag mal, kann es sein das diese Brötchen viel schneller dunkeln als die Anfänger Schnittbrötchen ? Bei mir waren sie schon nach 15 min. so richtig dunkel. Zum Wiederaufbacken schon grenzwertig. Liegt das am Sauerteig ? Anstelle von Gerstenmalz habe ich Honig in den Teig geben. Und Sonnenblumenöl.
    Sonst hat alles gut geklappt, schöner Ausbund und sogar eine schöne Fensterung hab ich hinbekommen 😁 !
    Grüße Nicole

    Antworten
    1. Stefanie 17. März 2017

      @Nicole: Ich würde eher auf die Milch tippen, die bringt zusätzliches Protein in den Teig. Versuch mal, die Temperatur auf 230°C zu reduzieren, dann sollte es auch mit der Farbe besser klappen 🙂

      Antworten
  4. Nicole 17. März 2017

    Danke, werde ich beim nächsten Mal so machen. Auf die Milch wäre ich nicht gekommen 🤔.
    Die Brötchen sind übrigens suuuper lecker und bei nur 200 Grad wieder aufgebacken gings auch mit der Farbe 😄.
    Schönes Wochenende noch !
    Nicole

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.