28. Mai 2011

Madeleines

MadeleineFür Marcel Proust war der Geschmack von Madeleines mit Kindheitserinnerungen behaftet, wie er in “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” beschreibt. Für mich verknüpft sich der Geschmack von Madeleines mit keinerlei Erinnerung aus Kindheitstagen, denn ich habe sie erst vor einigen Wochen zum ersten Mal gebacken und zuvor noch nie gekostet.

Doch ich muss sagen, es war Liebe auf den ersten Biss. Sie sind, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen, aussen ein wenig knusprig und innen wunderbar saftig weich.

Der Geschmack ist etwas eiig, meine Schwester fühlte sich direkt an die Eierplätzchen aus unserer Kindheit erinnert (also doch ein kleiner proust’scher Moment). Das Rezept ist durch die Verwendung von Reissirup (ein Malzsirup) und Margarine sowohl Fructosearm als auch Laktosefrei. Wer keinen Reissirup verwenden mag und nicht fructosearm backen muss, kann stattdessen auch einen sehr milden cremigen Honig wie etwa Frühlingsblüten- oder Obstblütenhonig verwenden.

Es gab die Madeleins bei uns jetzt schon öfter, sie sind so lecker, hübsch und schnell gemacht!

Madeleines

ergibt 30 Madeleines

  • 75g Zucker
  • 75g Reissirup
  • 160g Ei (3 große Eier)
  • 150g Mehl Type 405
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 5g Backpulver
  • 150g geschmolzene Butter (oder Margarine, wenn die Madeleines laktosefrei sein sollen)

Zucker, Reissirup, Salz, Vanilleextrakt und Eier verrühren, Mehl und Backpulver unterrühren. Nun die geschmolzene Butter oder Magarine in den Teig einarbeiten.

Die Madeleine-Form fetten und jede Vertiefung mit etwa einem Esslöffel Teig füllen.

Bei 200°C etwa 10 min backen.

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3 Gedanken zu Madeleines

  1. Pingback: Weihnachts-Madeleines | Hefe und mehr

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