10. September 2011

Himbeer-Scones

Himbeer-SconesAm Samstagmorgen waren wir zu einem Brunch eingeladen. Und da ich nicht gerne mit leeren Händen bei einer Einladung erscheine, habe ich nach Absprache mit der Gastgeberin kleine Himbeer-Scones gebacken.

Das Rezept dazu habe ich bei Seelenwerk entdeckt, es stammt aus “Backen mit Leila” von Leila Lindholm. Das Backbuch habe ich ürbigens auch, doch da haben mich die Scones gar nicht angesprochen, doch die schönen Fotos von Mila weckten direkt den Wunsch in mir, sie nachzubacken.

Im Orginal wird es mit Blaubeeren und Zitronenschale gebacken und so hat Mila sie auch gebacken. Ich hatte mehr Lust auf Himbeeren und so habe ich gefrorene Himbeeren untergeknetet, und anstelle von Zitroneschale habe ich Orangenschale verwendet.

Der Teig ist sehr schnell gemacht und mit einem Dessertring kann man die Scones leicht ausstechen. Auch das Backen dauert nicht lange, nach 12 Minuten war die perfekte Bräunung erreicht.

Es war das erste Mal, dass ich Scones gebacken habe, und es wird bestimmt nicht das letzte Mal sein. Ein wirklich köstlicher kleiner Imbiss, der geradezu nach einer Tasse Tee schreit.

Himbeer-Scones

ergibt etwa 18 Scones

Teig

  • 510g Mehl Type 405
  • 40g Zucker
  • etwas abgeriebene Orangenschale
  • 8g (Weinstein-)Backpulver
  • 3g Salz
  • 125g Butter
  • 200g Milch
  • 1 Ei
  • 150g Tiefkühl-Himbeeren

Zum Bestreichen

  • 1 El Milch
  • 1 Tl Zucker

Mehl mit Zucker, Backpulver, Salz und Orangenschale vermengen, die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und mit dem Mehl vermengen. Milch und Ei hinzugeben und kneten, bis sich ein fester Teig bildet. Zuletzt die gefrorenen Himbeeren unterkneten.

Den Backofen auf 250°C vorheizen.

Den Teig zu einer Platte von 3 cm Dicke ausrollen und mit einem Dessertring von 6 cm Durchmesser Scones ausstechen. Zum Bestreichen wird Milch mit Zucker verrührt und mit einem Pinsel auf die Oberfläche der Scones gestrichen.

Bei 250°C für etwa 12 min backen.

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13 Gedanken zu Himbeer-Scones

  1. Barbara 10. September 2011

    Gute Idee mit den Himbeeren! Ich mache Scones sonst immer mit getrockneten Beeren (Rosinen oder Cranberries) – interessant, dass das so auch geht.

    Das Buch von Leila Lindholm hat einige schöne Sachen drin. 🙂

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  2. mila 11. September 2011

    Huch, das war jetzt aber grade eine Überraschung! Da lese ich doch meinen Namen hier! Ich fühle mich echt geehrt! Und freue mich sehr, dass grade Dich (die Du doch soooo tolle Food-Fotos machst) meine Bilder angesprochen haben. Die Idee mit den gefrorenen Himbeeren ist auch klasse. Hach, ich könnte schon wieder Scones backen…!

    LG Mila

    Antworten
  3. Pingback: Hefe und mehr » Blog Archive » Apfel-Scones

  4. Petra 5. Oktober 2014

    Meine Scones sind gebacken. Geschmacklich sind sie gut, evtl ein Tick mehr Zucker hätte sein können (sagt mein Mann) ich finde sie gut so, dazu etwas Schlagsahne… Beim unterrühren der gefrorenen Himbeeren war ich erstaunt, wie schnell sich die Himbeeren verteilt haben. Das nächste Mal passe ich besser auf. Meine Scones sind allerdings nicht so hoch aufgegangen, wie die Von Dir. Kann das am Vollkornmehl liegen? Auch hatte ich kein Weinstein-Backpulver, sondern selbst gemachtes aus Natron, Zitronensäure und Stärkemehl.

    Stefanie, wie kann man die Scones lagern und wie lange? Ist Einfrieren möglich?

    Antworten
    1. Stefanie 5. Oktober 2014

      @Petra: Das mit dem Zucker kommt mir bekannt vor, der Liebste und mein Papa würden sie auch etwas süßer mögen, meine Mama und ich finden sie so gut 🙂 Es kann gut sein, dass die Scones wegen dem Vollkornmehl nicht ganz so hoch aufgehen. Eventuell würde ein Schlückchen (ca. 20g) mehr Milch guttun, da Vollkornmehl mehr Flüssigkeit bindet. Und wenn man den Teig ein wenig „schlampig“ knetet, so dass noch kleine Butterpartikel zu sehen sind, bekommt man auch einen etwas stärkeren Trieb, da die Buttereinschlüsse wie bei einem Blätterteig dafür sorgen, dass der Teig nach oben geht. Dafür muss die Butter aber wirklich kalt sein. Ich würde die Scones in einer Metalldose ein oder zwei Tage aufbewahren und ansonsten einfrieren. Gefroren kann man sie kurz im Ofen oder im Toaster aufbacken, dann sind sie wie frisch!

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  5. Petra 5. Oktober 2014

    Deine Antworten, liebe Stefanie, kommen immer so schnell und so lieb! Danke für Deine Tipps. Die Butter war kalt. Du hattest ja geschrieben: „aus dem Kühlschrank“. Habe mich präzise dran gehalten, aber sie war gut untergerührt. Vielleicht hätte ich mit dem Knethaken und nicht mit dem Rührschlegel arbeiten sollen. Die nächsten Scones werden besser. Schön, wenn man Steigerungsmöglichkeiten hat. 🙂

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    1. Stefanie 13. Januar 2016

      @Suzi: Nein, ich benutze den Dessertring nur als Ausstechform. Man kann auch ein Glas von entsprechender Größe nehmen.

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  6. Claudio 20. März 2016

    Hallo Stefanie, ich habe soeben die Scones aus dem Bachofen genommen und auch schon einen probiert. Geschmacklich einwandfrei und auch süss genug. Nur sehen meine Scones eher wie American Chocolate Cookies aus und gar nicht wie auf deinem Bild. Ist es richtig, dass der Teig sehr, sehr klebrig sein muss?
    Besten Gruss Claudio

    Antworten
    1. Stefanie 20. März 2016

      @Claudio: Der Teig kann ein wenig klebrig sein, aber nicht sehr. Das klingt so, als wäre ein wenig zuviel Flüssigkeit in den Teig geraten. Ansonsten darf der Teig ruhig noch kleine Butterstückchen enthalten, dann werden die Scones blättrig.

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