8. Juni 2014

Ingwer-Basilikum-Limonade

Ingwer-Basilikum-LimonadeGrundsätzlich bin ich ja eine leidenschaftliche Wassertrinkerin, aber bei schwülwarmen Sommerwetter wie an diesem Pfingst-Wochenende trinke ich schonmal ganz gerne Wasser mit “Geschmack”. Ein Schlückchen Saft oder Sirup im Wasser ist dann etwas Feines.

Das Rezept für diese Ingwer-Basilikum-Limonade habe ich auf einem Fleyer, den die Kollegin aus der Mensa mitbrachte, entdeckt und in  etwas abgewandelter Form nachgekocht. Das Basilikum konnte ich mir am Anfang zwar nicht so recht in einer süßen Kombination vorstellen, doch ich muss sagen, es schmeckt sehr gut. Das findet sogar der Liebste, der bei soetwas eigendlich gar nicht abenteuerlustig ist.

Ingwer-Basilikum-Limonade

  • 250g Wasser
  • 50g Zucker
  • 30g Ingwer
  • 1 Zitrone, davon Schale und Saft
  • 25g Basilikumblätter
  • Mineralwasser

Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden und mit Zitronenschalen-Zesten und Zucker zum Kochen bringen. 15 min köcheln lassen, dann abkühlen lassen und den Sirup durch ein Sieb abseihen.

Nin die Zitrone auspressen und 50g abmessen und mit den Basilikumblättern pürieren. Durch ein Sieb abseihen und mit dem Ingwer-Sirup mischen.

Für die Limonade wird der Sirup einfach mit Mineralwasser gemischt. Der Sirup reicht – je nach Geschmack – für 1 bis 2 Liter Limonade.

Print Friendly

5 Gedanken zu Ingwer-Basilikum-Limonade

  1. Mama 11. Juni 2014

    Hört sich ungewöhnlich an, ist aber lecker. Ich habe mit dem Zucker gegeizt da ich es lieber nicht süß mag. Zum haltbar machen habe ich den Sirup in Zippertüten ganz flach und ohne Lufteinschluss eingefroren. So kann ich mir die gewünschte Menge leicht abbrechen.

    Antworten
  2. Julia 29. Januar 2017

    Hast du dich eigentlich auch schon mal mit der Gärung bei Getränken beschäftigt? Bei mir läuft gerade der erste Versuch Ginger Ale herzustellen und zwar mit selbstgezogenen Ingwerhefen. Quasi genauso, wie man einen Sauerteig aus Mehl zieht, nur eben mit Ingwer, Zucker und Wasser. Das Ergebnis zum jetzigen Zeitpunkt ist sowas eine Limonade mit leichtem Alkoholgehalt, wie ein junger Federweißer. Der ganze Prozess erinnert auf jeden Fall sehr ans Brot backen =D

    Antworten
    1. Stefanie 29. Januar 2017

      @Julia: Ingwer-Bier habe ich vor ein paar Jahren auch mal hergestellt – ich mag ja alles, was blubbert und gärt 🙂 Aber es ist nichts, was bei uns viel getrunken wird – von daher habe ich die Produktion wieder eingestellt. Sei auf jeden Fall vorsichtig, wenn du es in Flaschen füllst. Die Flaschengärung darf nicht zu lange sein, sonst hat man beim Öffnen eine Ingwerbier-Fontäne und kann die Küche putzen – frag besser nicht, woher ich DAS weiß 😉
      Was wir auch manchmal machen, ist „echtes“ Bier brauen – aber auch das in eher unregelmäßigen Abständen.

      Antworten
      1. Julia 29. Januar 2017

        Ich habe mir Korken mit Gärspund besorgt – vor Überdruckunfällen bin ich also hoffentlich sicher 😉

        Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.