20. Januar 2018

Dreikornies

DreikornisIch mag die entspannten Brötchen, deren Teig ich einfach am Abend  knete und am nächsten Morgen nur noch forme und nach einer Stunde Gare direkt backen kann.

Und genau nach diesem Prinzip sind die Dreikornies entstanden. Es ist einfache Brötchen ohne viel Chi-Chi, die ihr Aroma aus einer kalten Stockgare und dem verwendeten Emmervollkornmehl gewinnen. Sie schmecken besonders gut, wenn man etwas Sauerteig in den Teig gibt, es geht aber auch ohne.

Die Brötchen bekommen durch die Butter im Teig eine fein-flauschige Krume und sind somit für mich die perfekten Frühstücksbrötchen.

Dreikornies

ergibt 10 Brötchen

  • 150g Roggenmehl Type 1150
  • 100g Emmervollkornmehl (alternativ Dinkelvollkornmehl)
  • 250g Dinkelmehl Type 630
  • 340g Wasser
  • 10g Hefe
  • 20g Sauerteig aus dem Kühlschrank (optional)
  • 10g Salz
  • 60g Butter

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 3 min bei langsamer Geschwindigkeit und 6 min bei schneller Geschwindigkeit verkneten .

Über Nacht im Kühlschrank gehen lassen (etwa 12-16 Stunden).

Am Morgen den Teig in ca 90g schwere Stücke teilen. Jedes dieser Stücke rundschleifen. Jeweils zwei zusammensetzen und bis zur Hälfte einschneiden. Umdrehen und zum Gehen auf ein bemehltes Tuch setzen.

60-75 min gehen lassen. Die Brötchen sollten 3/4 Gare erreichen.

Den Brotbackstein eine Stunde bei 250°C im Ofen aufheizen.

Die Brötchen bei 250°C ca. 20 min mit Dampf backen.

12 Gedanken zu Dreikornies

  1. Elisabeth Mann 20. Januar 2018

    Hört sich super an,das werde ich ausprobieren,vielen Dank für deine tollen Rezepte!Gruss,Elisabeth

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  2. Esther 20. Januar 2018

    Die probier ich gleich aus, Teig ist jetzt im Kühlschrank… hab allerdings aus Versehen nur die halbe Menge der Hefe genommen… Ich hoffe, das wird trotzdem was. Lieber Gruss Esther

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  3. Christine 21. Januar 2018

    Hallo Stefanie,
    die Brötchen schmecken wunderbar, da Vollkornmehl aus war habe ich Dinkelmehl 1050 genommen. Kann man die Brötchen auch schon abends formen und nach einer kalten Gare am Morgen backen?

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    1. Stefanie 21. Januar 2018

      @Christine: Das freut mich 🙂 Mit kalter Stückgare sollte klappen, evtl. reißen sie dann nicht ganz so schön auf, da es schwieriger ist, dann den perfekten Gare-Zeitpunkt zu erwischen.

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  4. Michaela 22. Januar 2018

    Hallo Stefanie,

    die Brötchen sehen klasse aus! Aber Roggenmehl Type 1050? Meinst du Type 997 oder Weizenmehl Type 1050.

    LG,Michaela

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    1. Stefanie 22. Januar 2018

      @Michaela: Gemeint war Roggenmehl Type 1150, da waren die Finger zu schnell 🙂 Aber du kannst auch Type 997 nehmen, je nach Gegend bekommt man eher das eine oder das andere.

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  5. Sandra 22. Januar 2018

    Hallo Stefanie,
    kann man den Teig auch eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen und danach Rundschleifen und backen?

    Viele Grüße
    Sandra

    Antworten
    1. Stefanie 22. Januar 2018

      @Sandra: Ich würde dem Teig eher 90 min bei Raumtemperatur geben, dann geht das auch. Man verliert aber Aroma-Komplexität.

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  6. Martha 27. Januar 2018

    Das mach ich morgen, liest sich sehr gut.
    Liebe Stefanie, besser spät als nie, wollte ich noch zu Deinem Bloggeburtstag gratulieren. Du gibst so vielen Backfans Starthilfe und immer wieder so tolle Rezepte ! Aus dem Grund Hab ich noch ein Gehurttagsbrötchenrezept entwickelt und für Dich in meinem Blog gepostet. https://matta-made.blogspot.de
    Ganz lieben Dank für Alles

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    1. Stefanie 27. Januar 2018

      @Martha: Vielen Dank für die Geburtstagsbrötchen, dass ist so lieb von dir 😀 Ich würde gerne eines direkt zum Frühstück vernaschen, denn gestern Abend war ich für Brötchenteig kneten tatsächlich zu müde (lange Woche mit langen Konferenzen…).

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