Nach dem Umzug ist in unserem Labor so etwas wie Alltag eingekehrt. Zwar funktioniert so manches noch nicht so, wie es sollte, aber es wird jeden Tag besser :-D. Nur die Küche in unserem Sozialraum fehlt immer noch. Aber wir haben Tische, Stühle und eine Kaffeemaschine, und das sind doch die wichtigsten Dinge, die man für eine Pause braucht. So habe ich, mit etwas mehr als einem Monat Verspätung, endlich meinen Geburtstagskuchen mitgebracht.
Der Nusszopf, den ich gebacken habe, ist zwar ein wenig zeitaufwendig, doch das meiste davon sind Gehzeiten. Die saftige Füllung hält den Zopf lange frisch, daher ist es ein Rezept, das ich sehr gerne backe.
Das Rezept habe ich in den letzten Jahren immer weiter optimiert und an meinen Geschmack angepasst. Mit Zimt, Vanille und Karamell gewürzt, ist der Zopf für mich ein Herbst/Wintergebäck.
Kuchen backe ich für uns zwei nicht so häufig. Wenn ich die normalen Rezepte für einen 26cm-Springform benutze, bleibt oft einfach zuviel übrig. Doch seit ich letztes Jahr die Springform mit 18 cm Durchmesser geschenkt bekommen habe, ist es viel einfacher geworden, kleine Kuchen zu backen. Heute ist es ein Schoko-Birnenkuchen geworden, aus dem einfachen Grund, das ich in unserer Obstschale 2 sehr reife Birnen entdeckte.
Seit dem 
Was gibt es besseres als Waffeln zum Kaffeetrinken? Meistens backe ich Bergische Waffeln im runden Herzcheneisen. Doch heute stand mir der Sinn mehr nach Hefe. In Belgien haben wir sie bereits gegessen, und als ausgesprochen köstlich in Erinnerung: Gaufres de Liège – Lütticher Waffeln. Der Teig enthält sehr groben Hagelzucker, der beim Backen karamelisieren und die Waffeln mit einer dünnen Karamellschicht überzieht. Sehr lecker!
Mein Papa hatte diese Woche Geburtstag. Leider unter der Woche, so dass wir uns erst am Wochenende zum Kaffeetrinken gesehen haben. Ich hatte versprochen einen Kuchen mit zu bringen und nach einiger Überlegung beschloss ich, eine Vanillecreme-Torte zu machen. Die Schokoladendeko und die Himbeeren auf der Torte kann man leicht entfernen, so dass sie für die Fruktose-Malabsortion meiner Mama kein Problem sind. Die Herstellung der Torte selbst hat problemlos funktioniert, am Samstag habe ich die Böden gebacken, am Sonntag die Creme gemacht und die Torte dekoriert – und zum Glück auch fotografiert. Denn das sommerheiße Auto bekam der Torte nicht so gut 🙁 Das Schokogitter in der Mitte der Torte schmolz und die Seiten der Torte wurden auch schon weich. Bei meinen Eltern bin ich dann ohne jede Begrüßung zum Kühlschrank gestürzt und habe die Torte in die rettende Kühle gestellt. Zum Glück hat es dem Geschmack nicht geschadet 🙂 und ich hatte das Beweisfoto zum Glück ja schon gemacht 😉
Mein Freund beklagte neulich, dass ich nie Torten machen würde. Hmm, das entspricht wohl der Wahrheit, denn im Gegensatz zu ihm bin ich kein großer Fan von Torten. Aber ich besitze seit Weihnachten (nochmals danke, Erika und Alwin 😀 ) eine Springform mit 18 cm Durchmesser, die perfekte Größe für eine kleine Torte für zwei.
Heute war die Dispuatition einer Kollegin und bei uns gehört neben einen selbstgebastelten Doktorhut und einen Doktorwagen auch ein Doktorkuchen zu einer Disputationsfeier.
Nach meinen 