Tag-Archiv: Ruchmehl

15. Januar 2018

Fonduebrot

Fonduebrot (Dunkel) (3)Es geht weiter mit der Weihnachtsnachlese! Ich habe vor einigen Jahren schon einmal erzählt, dass es in der Großfamilie eine unumstößliche Tradition gibt. Es treffen sich – von Großmutter, –tante und –onkel bis zu den Urenkeln – alle  zum gemeinsamen Käsefondue.

Weihnachten 2016 gab es allerdings ein großes Manko – das Brot. Es war nicht nur nicht wirklich schmackhaft, sondern  auch noch so bröselig, dass es kaum möglich war, das Brot mit Käse in den Mund zu befördern. Daraufhin verkündigten meine Mutter und ich – wie immer schnell und ohne nachdenken – wir würden für das nächste Jahr Baguette backen. Und ein Plan ist ein Plan. Als es gegen Weihnachten ging, wurde es meiner Großtante dann doch ein wenig unheimlich, dass wir planten, 6 Kilo Brot zu backen. Schließlich einigten wir uns auf folgenden Plan: Sie besorgt die Hälfte des Brotes, wir backen den Rest.

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3. November 2017

Basler Brot

Basler Brot (3)Die Trends beim Brotbacken erinnern mich manchmal an die Modewelt. War in den letzten Jahren französische Mehle “in”, so ist es im Moment eher das Schweizer Ruchmehl. Allen Trends zum Trotz kaufe ich mein Mehl lieber bei meiner lokalen Mühle, bei der der Dinkel aus dem Bergischen Land und der Weizen aus dem Rheinland stammt – ähnlich wie Arndt Erbel backe ich gerne mit dem, was vor meiner Haustüre wächst. Und glaube wie er, das es bei einem guten Brot eben auch auf das Gespür des Bäckers für den Teig ankommt. Klar, nur hochwertige Zutaten geben hochwertige Brote – aber die kann man durchaus auch vor der eigenen Haustüre finden.

Meine Regel ist einfach: Ich kaufe vor Ort, was es vor Ort gibt. Dann macht das Reisen viel mehr Spass, weil es mehr zu entdecken gibt. Und so ist bei einem Ausflug in die Schweiz natürlich auch Ruchmehl in den Einkaufskorb gewandert – denn andere Mehle ausprobieren macht mir ja schon Spass.

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