Jahres-Archiv: 2012

14. Januar 2012

Bratkartoffeln (für Heike)

BratkartoffelnHeike hat sich zum Blog-Geburtstag Bratkartoffeln gewünscht. Bratkartoffeln mag ich gerne, sowohl als Pellkartoffeln als auch aus rohen Kartoffeln. Als mein Freund sich heute zum Abendessen Bratkartoffeln  wünschte, konnte ich zwei Fliegen mit  einer Klappe schlagen – beim Event teilnehmen und ein leckeres Abendessen für uns kochen.

Da es eine kurzfristige Idee war, habe ich die Kartoffeln roh gebraten. Dazu braucht man hauptsächlich Geduld. Die Zwiebeln brate ich sperat dazu, damit die Zwiebeln beim langsamen Anbraten nicht anbrennen.

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10. Januar 2012

Croissant-Brot

Croissant-BrotOk, das ist jetzt ganz sicher kein Post für all jene, deren Neujahrsvorsatz eine ausschliesslich gesunde Vollwerternährung ist. Und ich gebe zu, dass es nach einer Scheibe dieses Brotes den ganzen restlichen Tag nur Obst und Gemüse geben darf, damit das schlechte Gewissen ein wenig leiser schimpft. Aber (jetzt kommen die Ausreden, warum ich es trotzdem gebacken habe) es war Liebe auf den ersten Blick und bei all dem Stress, den ich gerade auf der Zielgeraden meiner Doktorarbeit habe, brauchte ich ein aufwendiges Brotprojekt zum Entspannen.

Die Grundidee stammt, mal wieder, von TXfarmer, die vor einiger Zeit ein “Lamminated Sandwich Bread” gebacken hat. Bei ihr sieht das Brot noch spektakulärer aus, denn sie kann viel besser als ich Croissantteige ausrollen. Ihre Croissants sind einfach ein Traum!

Der Teig ist ein Sandwich-Teig oder Toastbrot-Teig, der mit Butter touriert wird. Dann wird der Teig in Streifen geschnitten, zu einem Zopf geflochten und so lange gehen gelassen, bis sich das Teigvolumen mehr als verdoppelt hat. Ich habe einige Modifikationen am Teig vorgenommen, und dieses Mal die Butter für das Tourieren mit etwas Mehl verknetet. Das mache ich bei Blätterteig immer, und da finde ich das Handling deutlich einfacher als mit einem reinen Butterblock.

Wie es schmeckt? Wie ein hervorragendes Croissant, blättrig, buttrig, köstlich.

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3. Januar 2012

Käsefondue

KäsefondueAuch wenn wir schon im neuen Jahr sind, muss ich noch eine Rückblende auf Weihnachten machen.

Am 2. Weihnachtsfeiertag gibt es bei uns tradtionell Käsefondue, welches meine Großtante – gebürtige Schweizerin – für die Großfamilie zubereitet. Was einst klein begann, ist nun ein großes Familientreffen, für das wir inzwischen einen Raum mieten, da dass Esszimmer meiner Großmutter für all die Kinder mit Partner, Enkel, die Partner der Enkel so wie die stetig wachsende Zahl an Urenkeln längst keinen Raum mehr bietet.

Dieses Jahr, kurz vor Weihnachten, fragte meine Großtante an, ob ich dieses Jahr wohl die Zubereitung des Fondues übernehmen könnte, da sie nach einem Sturz noch nicht wieder fit war. Sie hätte auch alle Zutaten besorgt und würde mir auch ein ganz genaues Rezept aufschreiben. Ihr ausführliches Rezept ist leider bei Anreise verloren gegangen, und so bekam ich die Kurzfassung für den Notfall: 5,5 kg Käse, 3 l Wein, pro Topf (insgesamt 4) 6 Tl Mondamin, sowie die mündliche Anweisung Kirschwasser, Knoblauch und Raclettgewürz nach Geschmack zu dosieren. Die 5,5 kg Käse waren übrigens für ca 25 Personen gedacht, der Rest der anwesenden Kinder hat Schokoladenfondue gegessen.

Auf 5 Personen heruntergerechnet kommt man dann auf folgendes Rezept:

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1. Januar 2012

Neujahrsbretzel mit Sauerteig

Neujahrsbretzel Und schon sind wir im neuen Jahr. Hoffentlich hattet ihr alle ein genauso schönes Sylvester wie wir! Meine diesjährige Neujahrsbretzel haben wir heute zu unserem späten Frühstück bereits angeschnitten, daher gibt es auch kein Foto der Bretzel als Ganzes.

Ich habe sie dieses Jahr mit einem milden, da warm geführten Sauerteig gemacht und deutlich weniger süß gehalten. Der Water Roux sorgt für eine saftige Krume und durch das lange Kneten und den hohen Wasseranteil wird sie wunderbar luftig. Der Teig ist sehr weich gehalten, für das Handling braucht man schon etwas Erfahrung mit weichen Teigen. Für Anfänger würde ich daher empfehlen, 50-60g weniger Wasser in den Teig zu geben.

Im Teig findet sich Eiweiß, dass ich noch von der Weihnachtsbäckerei eingefroren hatte. Dadurch bleibt die Krume sehr weiß, was ich für eine Neujahrsbretzel irgendwie passend finde, denn auch das junge Jahr ist noch ganz weiß und frisch.

Durch den Sauerteig bekommt die Bretzel ein vielschichtiges, schwach säuerliches Aroma wie von Joghurt und da sie nicht so süß ist, passt sie zu süßer Marmelade genauso gut wie zu salzigen Käse.

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