21. Juli 2013

Pain de Campagne

Pain de ChampagneWenn es draussen richtig heiß ist, mag ich leichte Brote besonders gerne. Brote wie Baguette oder Pain de Campagne bringen dann einem Hauch von  französischem Lebensgefühl.

Pain de Campagne wird auch oft als  französisches Landbrot beschrieben. Seine Form ist variabel, genau wie die Rezepte, jeder scheint seine ganz persönliche Variante zu haben. Den Rezepten ist gemein, dass sie mit Weizensauerteig (oder französisch “Levain”) und etwas Roggenmehl oder Weizenvollkornmehl gebacken werden. Auch mein Pain de Campagne enthält ein wenig Roggenmehl und ist mit einem triebstarken Weizensauerteig gebacken. Durch eine lange Teigruhe im Kühlschrank wird das Brot besonders aromatisch.

Pain de Campagne

Sauerteig

  • 200g Mehl Type 550
  • 200g Wasser
  • 20g Sauerteig

Teig

  • Sauerteig
  • 600g Mehl Type 550
  • 200g Roggenmehl Type 1150
  • 470g Wasser
  • 2g Hefe (optional)
  • 20g Salz

Für den Sauerteig Sauerteig-Starter, Wasser und Mehl miteinander verrühren. Bei 25°C (Mikrowelle mit eingeschalter Beleuchtung) etwa 12 -16 Stunden gehen lassen.

Für den Hauptteig alle Zutaten erst 5 min auf kleiner Stufe kneten, dann bei hoher Geschwindigkeit bis zur mittleren Glutenentwicklung kneten (ca. 8 min).

Für 12-24  Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig in 3 Teile teilen und zu länglichen Broten formen. Auf einem gut bemehlten Tuch 2 Stunden gehen lassen.

Den Backstein auf 250°C vorheizen.

Längs einschneiden und in den Ofen einschießen. Mit Dampf erst 15 min bei 250°C backen, dann die Temperatur auf 200°C absenken und für weitere 20 min backen.

Dies ist mein Beitrag zu Susans wöchentlichen Yeastspotting!

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14 Gedanken zu Pain de Campagne

    1. Stefanie 22. Juli 2013

      @BrotDoc: Dankeschön! Während des Backens habe ich mir ja schon etwas niedrigere Temperaturen -oder einen Aussenofen- gewünscht, da war die Küche doch deutlich zu warm 🙂 Aber der Sauerteig mag die Temperaturen 😀

      Antworten
  1. Le copain 23. Juli 2013

    … das wundervolle Wetter fordert seine Opfer und ohne jetzt altklug scheinen zu wollen:
    es heißt CAMPAGNE (kein „h“ und ein „n“ reicht)…
    Bei dieser Gelegenheit herzlichen Dank an Dich Stefanie für Deine vielen tollen Rezepte,

    herzlich,
    Le copain

    Antworten
    1. Stefanie 24. Juli 2013

      @Le copain: Da ich eine Rechtschreibschwäche habe, sehe ich diese Fehler selbst nie. Von daher bin ich über solche Hinweise dankbar 🙂

      Antworten
  2. Karin 23. Januar 2014

    Hallo Stefanie,
    Ich habe das Brot heute als Brötchen nachgebacken. Daraus wurden leckere pan bagnats.
    Ein wirklich tolles Rezept,
    LG, Karin

    Antworten
  3. Steffi 24. April 2015

    Hallo, ich habe das Brot schon einmal nachgebacken und finde es grandios Da mein Freund zur zeit lieber Brötchen ist wollte ich fragen ob ich aus dem Brot auch Brötchen machen kann?
    Wie ändert sich dann die back Zeit? Lg Steffi

    Antworten
    1. Stefanie 25. April 2015

      @Steffi: Das ist gar kein Problem. Ich würde die Gesamt-Backzeit dann auf etwa 20 min reduzieren und die Brötchen komplett bei 250°C backen.

      Antworten
  4. Heike 2. November 2016

    Hallo
    hab schon einige Rezepte hier nachgebacken und bis jetzt war alles suuuuuper.
    Hier hab ich eine Frage zu dem Rezept kann ich meinen Roggensauerteigstarter nehmen oder muss es Weizen sein ?
    lg
    Heike

    Antworten
    1. Stefanie 2. November 2016

      @Heike: Das freut mich 🙂 Du kannst auch den Roggensauerteigstarter nehmen, der Weizensauer wird dann nur ein klein wenig saurer werden.

      Antworten
    1. Stefanie 15. März 2017

      @Steffi: Das kannst du machen. Lass das Brot vollständig abkühlen, bevor du es einfrierst. Wenn es dir nach dem Auftauen nicht knusprig genug ist, kannst du es auch nochmal für 15 min bei 250°C aufbacken.

      Antworten

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