11. Februar 2014

Gaufres de liège mit süßem Starter

Gafrauge de liege mit süßem StarterDamit mein süßer Startertriebstark bleibt und sein mildes Aroma behält füttere ich ihn einmal in der Woche. Doch was machen mit dem Überschuss an Starter, wenn man damit gerade kein Brot, Baguette oder Germknödel backen möchte?

Ich finde Waffeln sind in diesem Fall immer eine gute Idee. Und da ich eine große Schwäche für Lütticher Waffeln bzw. Gaufres de liège habe ich mein Rezept dafür so umgebaut, dass man sie allein mit süßem Starter backen kann. Das Unterkneten von Ei und Butter in den Vorteig ist zwar eine etwas klebrige Angelegenheit. Wer das nicht von Hand machen mag, sollte auf den Handrührer oder die Küchenmaschine ausweichen.

Die Waffeln schmecken so mindestens genausogut wie das Orginal, vielleicht durch den aromatischen Vorteig sogar etwas besser. Das einzige Problem, dass ich jetzt habe, ist mein sehr preisgünstiges (wenn nicht zu sagen billiges) Waffeleisen mit auswechselbaren Platten, dass nach fünf Jahren der Plastik bereits anfängt zu zerbröseln. Ich brauche also dringend ein neues Waffeleisen, gerne wieder mit auswechselbaren Platten, die waren so praktisch. Über Waffeleisen-Empfehlungen würde ich mich sehr freuen!

Gaufres de liège mit süßem Starter

Süßer Starter

Teig

  • süßer Starter
  • 30g Mehl Type 550
  • 1 Eier
  • 20g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl Vanilleessenz
  • 75g Butter
  • 75g grober Hagelzucker (original) oder in kleine Stücke gebrochener Würfelzucker

Die Zutaten für den Süßen Starter miteinander verkneten und bei 30°C 3 Stunden gehen lassen. Nun die restlichen Zutaten unter den Starter kneten (von Hand eine klebrige Angelegenheit!) und wieder 30 min gehen lassen.

Das Waffeleisen (das quadratische für Brüsseler Waffeln) vorheizen und mit einen Esslöffel etwas Teig in die Mitte des Rechtecks geben. Der Teig soll nicht die ganze Form füllen!

Etwa 3 min backen, bis die Waffeln goldbraun geworden sind.

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10 Gedanken zu Gaufres de liège mit süßem Starter

  1. Naddi 12. Februar 2014

    Ooihhhh schon wieder so ein tolles Rezept, ich komm doch schon so nicht hinterher mit Nachbacken 😉 Aber meine bessere Hälfte wird Dir huldigen, er liegt mir schon lange Zeit mit Waffeln in den Ohren, hab mich bisher aber immer drum herum gedrückt, mein Eisen lässt sich so schlecht reinigen, aber wer Waffeln will, kann ja auch mal mithelfen 😉 Herzlichst Nadja

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  2. Melanie 12. Februar 2014

    Hallo!

    Wir haben das Krupps FDD 95 und sind sehr begeistert. Die Platten lassen sich herausnehmen und sehr leicht reinigen.
    Liebe Grüsse
    Melanie

    Antworten
  3. Chorus 12. März 2014

    Ich habe ebenfalls das Waffeleisen von Krupps und kann es empfehlen. Die Zuckerperlen wie sie üblicherweise in Belgien verwendet werden lohnen sich, versuch es ruhig einmal, du wirst überrascht sein.

    Antworten
    1. Stefanie 12. März 2014

      @Chorus: Ich kaufe in Belgien immer große Vorräte an Perlzucker damit der Vorrat ja nicht zur Neige geht bis wir das nächste Mal dorthin komme. Aber wer nicht so nahe an Belgien, Luxenburg oder den Niederlanden wohnt, muss halt mit Zuckerwürfeln vorlieb nehmen.

      Antworten
  4. Maya 10. April 2014

    Hello. Thank you for your post, I am inspired to start „waffling“ again!
    I used to make waffles quite regularly but now that my kids have left home I haven’t made them for ages. I bought my waffle iron in a flea market in France- it’s an old cast iron one with long handles that don’t heat up- I suppose it may have been used in a fireplace originally. After a thorough wash and a spray of oil there was no stopping it and it makes perfect waffle after perfect waffle. It’s such an attractive item, one could hang it in the kitchen as an ornament (if you had space- which sadly I don’t!). I guess they must appear regularly on ebay; it’s virtually unbreakable and will last several generations of dedicated waffle makers. I guess the electric ones are easier- non stick for one- but for me there is something rather lovely about using something timeless.
    Thanks again for your posts.
    Maya

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  5. Andrea Adam 8. Februar 2015

    Hallo Stefanie,

    Benötigt man für das Rezept wirklich nur 30 g Mehl?

    Andrea

    Antworten
    1. Stefanie 8. Februar 2015

      @Andrea: Ja, denn das meiste Mehl steckt bereits im süßen Starter. Die 30g Mehl für den Teig helfen nur, die restlichen Zutaten unter den süßen Starter zu kneten. Durch die hohe Startermenge ist der Teig sehr schön triebstark!

      Antworten
      1. Andrea Adam 8. Februar 2015

        Danke für deine Antwort. Der süße Starter ist jetzt bereit und wenn ich deine Antwort nicht gelesen hätte, hätte ich sicher 300 g Mehl genommen.

        Einen schönen Blog hast du. Ich habe erst vor kurzem mit dem brotbacken angefangen und schon einige Rezepte von dir ausprobiert. Gestern habe ich einen Hefezopf verschenkt, den ich nach deinem Rezept gebacken haben. Er ist gut angekommen, danke.

        Andrea

        Antworten

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