4. Mai 2013

Ofengerösteter Rhabarber-Kompott

Rhabarber-KompottAn Rhabarber scheiden sich ja die Geister. Manch einer schaudert schon bei dem Gedanken, dieses saure Gemüse essen zu müssen. Ich hingegen gehöre der Fraktion der Rhabarber-Liebhaber an. Ich mag ihn gerne als Saftschorle, als Füllung für Kuchen oder Pfannkuchen oder auch ganz puristisch als Kompott.

Dieses Kompott habe ich im letzten Jahr bereits zwei Mal zubereitet: Einmal als Windbeutel-Füllung und einmal für Rhabarber-Cremeschnitten. Beide Male war ich entzückt vom Aroma des Ofenkompotts. Durch das langsame Garen im Backofen entwickeln sich herliche Karamellnoten, die gut mit dem Vanillearoma harmonieren.

Mit ein wenig halbsteif geschlagener Sahne serviert ist es ein wunderbarer Nachtisch für Frühlingstage.

Ofengerösteter Rhabarber-Kompott

  • 1 kg Rhabarber
  • 100g Zucker
  • 1 große Vanilleschote

Den Rhababer waschen, nach Bedarf schälen und in feine Stücke schneiden. Vanilleschote auskratzen und das Mark mit Zucker vermengen. Rhabarber, Vanillezucker und dioVanilleschote in eine  ofenfeste Form geben.

Bei 175°C 40min backen, bis der Rhabarber weich ist, dabei gelegendlich umrühren.

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12 Gedanken zu Ofengerösteter Rhabarber-Kompott

  1. Alexander 5. Mai 2013

    Hallo Stefanie,
    muss man Rhabarber eigentlich schälen? Du hast in deinem Rezept nichts davon erwähnt.

    danke

    lg

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    1. Stefanie 5. Mai 2013

      @Alexander: Schälen wäre bei gekauften oder älteren Rhabarber in der Tat eine gute Idee 🙂 Das ändere ich gleich mal. Danke fürs Korrekturlesen 🙂
      Wenn ich ganz junge und zarte Stangen aus dem elterlichen Garten bekomme, schäle ich allerdings nicht, da sie noch nicht hart und fasrig sind.

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  2. Noch eine Stefanie 8. Mai 2013

    Achtung, macht sofort süchtig. Frühlingsfrisch und lecker!

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  5. Manuela 14. Juli 2013

    Hallo, man könnte dieses Kompot auch sicher einmachen für späteren Genuß, wenn es kein Rhabarber mehr gibt?

    Antworten
    1. Stefanie 14. Juli 2013

      @Manuela: Ich muss zugeben, dass ich das bisher noch nicht ausprobiert habe. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass man den Kompott in Weckglässchen machen könnte, die man noch heiß verschließt und dann einkocht. Ob heiß einfüllen alleine zum Konservieren ausreichen würde bezweifle ich, da die Zuckermenge ja nicht so hoch ist.

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  6. Sandkorn 27. April 2015

    Liebe Stefanie,
    dieses Rhabarber-Kompott ist so lecker, dass die drei Gläschen gerade mal ein bisschen abkühlen konnten, bevor sie von der Familie „verkostet“ wurden. Ich weiß also, was ich morgen zu tun habe: Rhabarber kaufen!
    Dank und herzliche Grüße aus Schleswig-Holstein,
    Sandkorn

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