7. September 2019

Greta-Garbo-Schnitten

Greta-Gabor-Schnitten (1)Manchmal passen Leserfragen und die eigenen Pläne einfach perfekt zusammen. Zu meinem Geburtstag plante ich, eine Portion Greta-Gabro-Schnitten zu backen. Zum einen, weil ich die kleinen Dinger liebe und viel zu selten backen, zum anderen aber auch, weil sie sich gut vorbereiten lassen. Da war die Frage, ob man die Hefemenge des Orginalrezepts nicht reduzieren und einen Vorteig einbauen könnte, zeitlich perfekt abgepasst.

Da ich Herausfoderungen mag, habe ich behutsam einige kleinere Änderungen an dem Familienrezept vorgenommen. Etwas süßer Starter hilft beim Trieb, ersetzt aber auch einen Teil der Flüssigkeit. Darum habe ich die sauere Sahne durch Creme fraîche ersetzt. Dadurch bleibt Fettmenge fast identisch. Ansonsten hat der Teig eine entsprechende Stock- und Stückgare bekmmen, wodurch der Teig-Anteil etwas fluffiger als im Rezept wird. Das steht dem Rezept sehr gut zu Gesicht!

Greta-Garbo-Schnitten

Süßer Starter

  • 60g Süßer Starter
  • 60g Mehl Type 550
  • 30g Wasser

Teig

  • Süßer Starter
  • 400g Mehl Type 550
  • 200g Butter
  • 100g Ei (2 Eier Größe M)
  • 10g Hefe
  • 50g Puderzucker
  • 40g Creme Fraiche
  • 5g Salz

Füllung

  • 450g Johannisbeer-Gelee
  • 250g Walnüsse (oder andere Nüsse)
  • 150g Puderzucker

Glasur

  • 150g Kuvertüre

Alle Zutaten für den süßen Starter vermischen und 2-4 Stunden bei 30°C gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt.

Nun die Zutaten für den Teig miteinander zu einem geschmeidigen Teig kneten.

Den Teig 1,5 Stunden gehen lassen

Dann den Teig in vier Teile teilen und diese abgedeckt  10 min entspannen lassen.

Für die Füllung die Walnüsse (oder Haselnüsse etc.) fein reiben und mit dem Puderzucker mischen. Das Johannisbeer-Gelee erwärmen und durchrühren, so dass es gut streichfähig wird.

Das erste Teigstück zu einer dünnen Platte in Backblechgröße rollen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit 1/3 des Johanisbeer-Gelees bestreichen. Nun mit 1/3 der Nuss-Zuckermischung bestreuen.

Die nächste Teigplatte auf Backblechgröße ausrollen und auf die erste legen. Wieder mit 1/3 des Johanisbeer-Gelees bestreichen und mit 1/3 der Nuss-Zuckermischung bestreuen. Diesen Schritt ein weiteres Mal wiederholen. Am Ende wird das letzte Teigstück ausgerollt (Backblechgröße) und als abschließende Schicht aufgelegt.

1 Stunde gehen lassen, währenddessen den Ofen auf 175°C vorheizen.

Bei 175°C für ca. 35 min backen, bis der Teig goldgelb ist. Aus dem Backofen nehmen, 15 min abkühlen lassen und dann auf einen Gitterrost stürzen.

Nach dem Abkühlen die Kuvertüre fein hacken und 2/3 der Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen (Die Kuvertüre hat jetzt maximal 45°C). Die geschmolzene Kuvertüre dem Wasserbad nehmen, die restlichen Kuvertüre-Stücke unterrühren und warten, bis diese auch geschmolzen sind. Nun die Kuvertüre vorsichtig auf etwa 30-32°C erwärmen. Nun die Greta-Gabor-Schnitte damit überziehen. Die Kuvertüre aushärten lassen und den Kuchen in kleine Streifen von ca. 2cm x 6cm schneiden.

In einer Blechdose hält sich das Gebäck für 1-2 Wochen.

7 Gedanken zu Greta-Garbo-Schnitten

  1. Jasmin 7. September 2019

    Hallo liebe Stefanie, erstmal Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag (nachträglich)! 🙂 Wow, so schnell hatte ich jetzt doch nicht mit einer Neubearbeitung des Rezeptes gerechnet. Wie schön, der süße Starter ist jetzt mit dabei! Allerdings ist die Hefemenge gleich geblieben… im Grunde sogar etwas mehr bezogen auf die Mehlmenge, da ein Teil des Mehles ja im sS steckt, oder denke ich da falsch? Lieben Gruß Jasmin

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    1. Stefanie 7. September 2019

      @Jasmin: Danke dir! Die Hefemenge ist bezogen auf die Gesamtmehl-Menge halbiert (ehemals 20g, jetzt 10g). Etwas Trieb kommt vom Starter, allerdings ist die Menge relativ gering, da der Teig nur wenig Flüssigkeit enthält, den man für den Vorteig verwenden kann. Dafür ist die Menge an Butter ja sehr üppig (Hefemürbeteig halt), und die Butter wirkt sehr hemmend auf die Gärung. Darum braucht es schon eine gewisse Menge Hefe, um den Teig zu treiben.

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      1. Jasmin 8. September 2019

        @Stefanie. Gestern hatte ich noch 20g Hefe hier in diesem aktualisierten Rezept gelesen… vielleicht ein kleiner Tippfehler. So macht es Sinn mit den 10g und hört sich einfach grandios an!! 🙂 vielen herzlichen Dank für die schnelle Neubearbeitung. Das wird ganz bald ausprobiert! LG Jasmin

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        1. Stefanie 8. September 2019

          @Jasmin: Ich habe erst nach Karins Kommentar das Rezept korrigert, ich war bei der Antwort an dich noch felsenfest davon überzeugt, dass ich die Hefemenge richtig eingegben hatte. Ich hatte sogar nachgeguckt… Wie war das noch gleich mit meiner eigenen Lesekompetenz? 😉 Jetzt ist es in jedem Fall aber richtig 😀

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  2. Karin Kelm 8. September 2019

    Moin Stefanie, herzliche Glückwünsche nachträglich❣
    Wie denn nun???? 10 oder 20g Hefe ???
    Egal, ist auf jeden Fall ein tolles Rezept.
    Liebe Grüße aus dem Norden

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    1. Stefanie 8. September 2019

      @Karin: Ich hätte ja geschworen, das im Rezept 10g steht… räusper… ich gehe mal das Rezept reparieren!

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  3. Barbara 8. September 2019

    Liebe Stefanie ,

    Glückwunsch zim neuen Lebensjahr ,alles Gute dafür !

    Lecker dieses Rezept und ich könnte mir vorstellen ,dass ich es mit Weihnachtsgewürzen und Walnüssen zum Adventskaffee backe . Meine Weitsicht daher,weil wir gestern unsere Familie zum Fest eingeladen hatten 😉 !

    Jetzt noch eine Frage…stellst du den Starter in den Backofen auf 30* ?.

    LG Barbara

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