Tag-Archiv: Crème fraîche

1. Mai 2021

Backes-Kasten mit Aromastück

Backes-Kasten mit Aromastück

Dieses Brot fällt unter die Kategorie: Was haben wir da – was muss weg? Denn der Hauptplan war, den Rest Weizenkörner aufzubrauchen. Ein kleines Aromastück war auch noch eingefroren und die fehlende Mehlmenge habe ich dann mit hellem Weizenmehl ergänzt. Der Teig bekam dann eine lange Stockgare im Kühlschrank, bevor ich ihn dann am nächsten Tag mit zum Holzbackofen bei meinen Eltern nahm.

Der Teig würde durch die lange Gehzeit eigentlich ins Feierabendkonzept passen, hat aber durch den Vorteig einen zeitaufwendigen Schritt. Darum frage ich mich – und euch – ob gut vorzubereitende Vorteige wie ein Aromastück, dass man auch problemlos einfrieren kann, zu dem Konzept der sehr einfach zubereitenden Feierabendbroten passt. Was meint ihr, liebe Leser?

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4. Dezember 2020

Süße Nikoläuse

DSC_0505Mein Rezept für die süßen Nikoläuse ist letztes Jahr im Brotmagazin erschienen. Die Sperrfrist für das Veröffentlichen im Blog ist zwar schon lange abgelaufen, aber zu Ostern war das Rezept dann doch nicht ganz passend. Da habe ich lieber auf die richtige Jahreszeit gewartet um das Rezept mit euch zu teilen. Im Prinzip ist die Form nichts neues. Warum ich aber geschlagene fünf Jahre gebraucht habe, um auf die Idee zu kommen, die Form vom herzhaften Weihnachtsmannbrot auf süße, kleine Nikolaus-Brötchen herunterzubrechen, kann ich euch nicht beantworten. Es klappt zu meiner Freude aber tadellos!

Der Teig enthält meine üblichen Garanten für süßes Kleingebäck und Zöpfe: Süßer Starter, ein weing Roggenmehl, und dieses Mal auch ein wenig Creme Fraîche. Und damit werden alle Süßschnäbel am Frühstückstisch glücklich werden!

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9. November 2020

Karamell-Nuss-Schnecken zum Bloggeburtstag

Karamell-Nuss-Schnecken (Sticky Buns) (2)Falls sich jemand gewundert hat, dass es am Wochenende keinen Blog-Post gab: Den habe ich mir für heute aufgehoben, denn mein kleines Eckchen im weltweiten Netz wird heute 12 Jahre alt. Wie jedes Jahr schwanke ich zwischen Nostalgie und Staunen über die Entwicklung, die der Blog in mehr als einem Jahrzehnt durchlaufen hat. An mehrere zehntausend Leser im Monat, an Bücher und Backkurse habe ich bei diesem Post nicht im Traum gedacht. Und da ohne euch, meine lieben Leser, der Blog niemals so groß und schön geworden wäre, habe ich euch am Wochenende köstliche Karamell-Nuss-Schnecken gebacken.

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7. September 2019

Greta-Garbo-Schnitten

Greta-Gabor-Schnitten (1)Manchmal passen Leserfragen und die eigenen Pläne einfach perfekt zusammen. Zu meinem Geburtstag plante ich, eine Portion Greta-Gabro-Schnitten zu backen. Zum einen, weil ich die kleinen Dinger liebe und viel zu selten backen, zum anderen aber auch, weil sie sich gut vorbereiten lassen. Da war die Frage, ob man die Hefemenge des Orginalrezepts nicht reduzieren und einen Vorteig einbauen könnte, zeitlich perfekt abgepasst.

Da ich Herausfoderungen mag, habe ich behutsam einige kleinere Änderungen an dem Familienrezept vorgenommen. Etwas süßer Starter hilft beim Trieb, ersetzt aber auch einen Teil der Flüssigkeit. Darum habe ich die sauere Sahne durch Creme fraîche ersetzt. Dadurch bleibt Fettmenge fast identisch. Ansonsten hat der Teig eine entsprechende Stock- und Stückgare bekmmen, wodurch der Teig-Anteil etwas fluffiger als im Rezept wird. Das steht dem Rezept sehr gut zu Gesicht!

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14. Juni 2015

Johannisbeer-Windbeutel

WindbeutelNachdem sich unser Jahr bisher als eher kräftezehrend präsentiert hat, haben der Liebste und ich spontan die letzte Woche im schönen Ostfriesland verbracht. Sonne, Wind und als einziges Geräusch zwitschernde Vögel sind genau die Dinge, die helfen, leere Akkus wieder aufzuladen. Zurück in heimischen Gefilden überkam mich die Lust auf eine Sonntagssüßigkeit zum Urlaubsausklang. Zum Glück fanden sich im Kühlschrank noch ein paar Eier, Cème fraîche und Sahne, im Gefrierschrank schlummerten Johannisbeeren vom Vorjahr (die jetzt eh verbraucht werden müssen). Und so standen nur zweieinhalb Stunden nach der Heimkehr leckere Windbeutel auf dem Kaffeetisch.

Seit einiger Zeit verwende ich für Windbeutel das  Brandteigrezept aus dem Backbuch von Bertinet und bin damit ausgesprochen zufrieden. Die Windbeutel gehen sehr gut auf, sind aussen knusprig und innen weich, genau wie sie sein sollen. Beim Backen sollte man zudem darauf achten, dass sie rundum gut gebräunt sind. Ist das nicht der Fall, hilft es, für fünf Minuten die Umluftfunktion zuzuschalten. Dann fallen sie auch nicht zusammen, wenn der Ofen geöffnet wird.

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