Es ist inzwischen schon Tradition: Einmal in der Woche machen wir auf der Arbeit Eis. Wenn es im Labor fast 30°C hat, und die Luftfeuchtigkeit an den Rohren der Klimatechnik kondensiert, um mir dann auf den Kopf zu tropfen (Iiihh!), dann braucht es halt manchmal eine klein wenig “Motivase”.
Gewünscht wurde diese Woche: Mocca-Eis. Da das Internet nichts hergab, was bei uns auf 100%iger Zustimmung stieß, habe ich ein wenig gebastelt.
Da wir in der Kaffeeküche natürlich nicht perfekt ausgestattet sind, mussten wir ein wenig tricksen. So kam der Kaffee nicht aus der Espressomaschine, sondern aus der Senseo und das Eis muss auch ohne Eier oder Stärke zur Bindung auskommen. Macht aber nichts, es schmeckt nämlich klasse. Nach Kaffee mit einem Hauch von Karamell. Besonders gut schmeckt mit Schokoladensoße.

Es scheint, als würde es in unserem Labor jetzt regelmäßig Eis geben. 🙂 Nachdem wir letzte Woche das Himbeer-Johannisbeereis sehr genossen haben, wurden diese Woche die Foderungen nach Eisnachschub laut. Zwar waren die Temperaturen im Labor auf angenehme 25°C gesunken, aber das hindert uns schliesslich nicht am Eisessen 😀
Manche Ideen heften sich im Kopf fest, sinken auf den Grund des Gedächnis, gären leise vor sich hin und warten auf den passenden Moment, um sich wieder in das Bewußtsein zu schleichen. Die Eisherstellung mit Stickstoff war so etwas, von dem ich schon vor langer Zeit gelesen habe, aber erst jetzt in die Tat umgesetzt habe.
Das schwülwarme Wetter dämpft selbst meine Begeisterung für frisch gebackenes Brot – bei diesem Wetter den Ofen anschalten? Bestimmt nicht. Da versuche ich mich doch lieber an selbstgemachten Eis.
oder dem hier:
Und schon sind wir im Jahr 2009. Wie schnell das geht! Die Neujahrsbrezel ist bereits verspeist, und ich habe keine Beweisfotos gemacht 😉