Tag-Archiv: Pfeffer

30. Dezember 2018

Westerwälder Neujährchen

Westerwälder Neujährchen (2)Der Name “Neujährchen” wird für viele Gebäckarten, die zu Sylvester bzw. Neujahr gebacken werden, verwendet. Bei der Recherche zum Rheinischen Neujährchen (aus Zopfteig) bin ich über diese herzhaften Brötchen aus dem Westerwald gestolpert. Es sind Brötchen mit einem hohen Roggenanteil und einer sehr großzügigen Menge Butter im Teig. Soweit sind sich die verschiedenen Rezepte relativ einig. Bei der verwendeten Gewürzmischung gibt es scheinbar von Dorf zu Dorf Unterschiede. Pfeffer und Zimt ist eigentlich immer im Teig enthalten, die Frage ob Anis, Nelken oder beides wird sehr unterschiedlich beantwortet. Da ich Anis nicht mag, war die Entscheidung für mich aber trotzdem eine sehr einfache. Abgestrichen werden die Brötchen mit einer Mischung aus starkem Kaffee und Rübensirup. Dadurch wird die Kruste schön dunkel und entwickelt einen leichten Glanz.

Die Neujährchen sind durch ihre herzhafte Gewürzmischung ganz anders als die süßen Neujährchen, die ich bisher kennengelernt habe. Sie sind ungewöhnlich, aber ausgesprochen lecker. Ich kann sie mir gut mit Ziegenkäse und Preiselbeeren belegt als Sylvestersnack vorstellen. Und mit Honig zum Neujahrsfrühstück sind sie ein Träumchen…

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23. Dezember 2018

Gewürzspekulatius

GewürzspekulatiusGrandios” nennt das Milchmädchen die Spekulatius nach einem Rezept aus “Sweet” von Ottolenghi und Goh. Und ich kann ihr nur zustimmen: SO müssen Spekulatius schmecken. Nachdem ich in den vergangenen Jahren viele Rezepte getestet habe, habe ich jetzt das richtie Rezept für mich gefunden. Sie sind knusprig und trotzdem auch mürbe, die Süße stimmt auch – Charlotte hat da beim Finetuning schon ganze Arbeit geleistet. Ich habe bei den Gewürzen noch ein bisschen nachgearbeitet, denn Anis wie im Orginalrezept kommt bei uns gar nicht gut an. Stattdessen habe ich noch etwas Zimtblüten und einen Hauch von Sternanis hinzugefügt.

Der Teig ließ sich mit der Spekulatiusrolle sehr gut in Form bringen. Und so sind die Plätzchen auch recht zügig gebacken. Allerdings gibt es einen Nachteil: Die Plätzchendose wird viel zu schnell wieder leer – und das, obwohl ich direkt die ganze Teigmenge gemacht hatte. Wenn das so weitergeht, muss ich vor Weihnachten nochmal nachlegen…

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28. August 2016

Zucchini-Salsa

Zucchini-SalsaManche Rezepte sind Lieblinge und man kann sie nicht in kleinen Portionen kochen . Die Zucchini-Salsa aus Irmela Erckenbrechts Kochbuch “Zucchini”  ist seit Jahren ein Familienliebling. Sie schmeckt als Brotaufstrich zum Brot, als Dip mit Tortillachips oder als Soße zum Grillen und ist mit Pasta eine gute Lösung für ein schnelles Abendessen. Und so wird die im Kochbuch angegebene Mengen für die Salsa bei uns meistens direkt in der vierfachen Menge gekocht.

Wie sehr wir diese Salsa lieben, sieht man auch an der Tatsache, dass wir im letzten Sommer beim Umzugs der Schwester des Liebsten viele frischgekochte Gläser der Köstlichkeit vorsichtig die eine Treppe herrunter und die andere wieder hinauf trugen. Und am Ende des Tages mit Tortillachips und Salsa zum Dippen belohnt wurden – eine Geschichte mit Happy End.

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