Mein Freund beklagte neulich, dass ich nie Torten machen würde. Hmm, das entspricht wohl der Wahrheit, denn im Gegensatz zu ihm bin ich kein großer Fan von Torten. Aber ich besitze seit Weihnachten (nochmals danke, Erika und Alwin 😀 ) eine Springform mit 18 cm Durchmesser, die perfekte Größe für eine kleine Torte für zwei.
Und da ich auch immer noch auf der Suche nach einem Beitrag für das Jubiläums-Blogevent von Zora (1x umrühren bitte), war das die Gelegenheit, beides unter einen Hut zu bekommen.
Ich präsentiere: Eine Torte im Mini-Format. Weiterlesen
Hätte man mich vor einer Woche gefragt, welches für mich das perfekte Zopfrezept ist, hätte ich
In einem Forum bin ich vor einigen Tagen auf eine Aussage gestoßen, die mich sehr energisch wiedersprechen ließ: Nach dem Kneten solle der Teig nur 30 min ruhen, dann solle er direkt geformt werden. Die Aussage kam von einem erfahrenen User, doch in der nachfolgenden Diskussion bekam ich keine befriedingende Antwort, welchen Vorzug diese Methode habe.
Heute habe ich aussnahmsweise kein Brot, dass ich zeigen möchte, sondern eine botanische Seltenheit, die im botanischen Garten in Bonn zu bewundern ist!
Pane Francese bedeuted französiches Brot und ist die italiensche Variante des Baguetts. Äusserlich ähnelt es eher einen Ciabatta, die Krume gleicht der einens Baguettes. Insgesamt ist es sehr aromatisch und rustikal, da es einen Teil Vollkornmehl enthält und mit einer minimalen Menge Hefe auskommt. So wenig Hefe, das ich wirklich schon zweifelte, ob das Brot überhaupt aufgehen würde. Aber man darf die kleinen Dinger nicht unterschätzen. Durch die lange Gehzeit konnten sie sich munter vermehren und der Ofentreib war dann fantastisch.
Heute war die Dispuatition einer Kollegin und bei uns gehört neben einen selbstgebastelten Doktorhut und einen Doktorwagen auch ein Doktorkuchen zu einer Disputationsfeier.
Für ein österliches Abendessen mit meinen Eltern hatte ich versprochen, Brot zu backen. Da ich seit ewigen Zeiten kein Baguette mehr gebacken hatte und mich die Baguettes aus dem Backbuch “Advanced Bread and Pastry” so anlachten, war direkt klar, was ich probieren wollte.
Nach meinen
Über die Osterfeiertage haben wir das Haus meiner Eltern gehütet. Bei dem schönen Wetter haben wir natürlich die Tatsache genutzt, das wir dort einen Garten zur Verfügung hatten, aber ganz ohne Backen ging es natürlich nicht. Sauerteig, Getreide und Saaten habe ich von zu Hause mitgebracht, eine Küchenmaschine und viele Brotbackformen hat meine Mutter selbst im Schrank. Zum Glück hat sie wirklich viele Backformen, da ich das Rezept etwas unterschätzt hatte. Mit leichter Panik sah ich, wie die Schüssel der Küchenmaschine immer voller und voller wurde. Am Ende stand ich mit etwas mehr als 3 kg Teig da. Daraus wurden 5 Brote zwischen 500g und 1 kg und im Gefrierschrank schlummert nun ein schöner Brotvorrat.
Meiner erste Begegnung mit der Colomba fand vor zwei Jahren statt, als eine italienische Kollegin nach Ostern ein italienisches Ostergebäck mitbrachte. Ein lockere, federweiche Krume unter einer Zuckerkruste, einfach lecker! Leider konnte mir die Kollegin kein Rezept geben, ihre Colomba war vom Bäcker.