Kategorien-Archiv: Herbst

16. Oktober 2013

Angeschobenes Kürbis-Kartoffelbrot

Kürbis-KartoffelbrotVor einiger Zeit hat der Liebste mir einen schönen Holzbackrahmen aus unbehandelten Buchenholz gebaut. Nachdem der Rahmen inzwischen  gut eingebrannt ist, habe ich am vergangen Wochenende angeschobene Kartoffel-Kürbisbrote gebacken.

Die Idee zu diesem Brot war geboren, als ich den Tiefkühlschrank durchsortierte und in den Tiefen  die in Scheiben geschnittene Hälfte eines großen Butternut-Kürbis entdeckte, die ich im vergangenen Herbst eingefroren hatte. Mitten in der neuen Kürbissaison wollte ich den alten Kürbis gerne aufbrauchen, um Platz für neues zu schaffen. Also wurden die Kürbisscheiben und einige Kartoffeln in den Ofen geschoben und etwa 45 min lang gebacken, bis sie gar waren. Der Kürbis hat dabei unwahrscheinlich viel Feuchtigkeit verloren und ein sehr intensives Aroma bekommen.

Dieses leckere Aroma trägt jetzt auch das Brot in sich.

Es ist ein schönes Brot – eigentlich sogar vier Brote – genau das richtige für den World Bread Day 2013!

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24. September 2013

Federweißer-Brötchen

FederweißerbrötchenDas Federweißer-Brot hat uns so gut geschmeckt, dass ich direkt begann, über weitere Rezepte nachzudenken. Ein Brötchenrezept sollte es werden, das war mir schnell klar. Und Nadjas Zuspruch wirkte dann als weitere Antrieb, ein weiteres Rezept auszutüffteln. Geplant hatte ich rustikale Brötchen,  die nach Art der Krustis geformt werden.

Neben der Hefe aus dem Federweißer sollte dieses Mal auch Lievito madre für einen guten Ofentrieb sorgen. Und da ich am Wahlsonntag die Aufheizphase des Backofens für meinen Besuch im Wahlbüro nutzen wollte, durften die Brötchen über Nacht im Kühlschrank aufgehen.

Und so gab es nach dem Wahlgang sehr leckere Brötchen. Sie hatten einen fantastischen Ofentrieb und knisterten verheißungsvoll beim Abkühlen. Die Krume locker und weich, die Kruste knusprig – Was will man mehr zum Sonntags-Frühstück?

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17. September 2013

Federweißer-Brot

Federweißer Brot
Wenn ich aus dem Küchenfenster blicke, kann ich immer sehen, was unser Herr Nachbar, der Weinhändler, an Angeboten vor seinem Laden stehen hat. Doch nach Weinen, von denen er weiß, dass wir sie mögen, muss ich nicht Ausschau halten. Wie etwa beim Federweißen, den der Liebste so gerne trinkt. Da ruft er uns dann “Herr und Frau Nachbar, ich habe hier was für Sie” zu, wenn wir von der Arbeit kommen. Und so kam es, dass einer der ersten Kartons mit sechs Flaschen Federweißen seinen Weg in unsere Küche fand.

Und so stand er noch fröhlich vor sich hin gärend da, als ich am Abend einen Vorteig ansetzen wollte. Das Blubbern brachte mich dann auf die spontane Idee, ein Brot mit Federweißer zu backen. Und als Triebmittel nichts weiter als die in dem jungen Wein enthaltene Hefe zu verwenden. Und bevor der Liebste auch nur protestieren konnte, hatte ich auch schon Federweißen in meine Vorteigschüssel gegossen.

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8. September 2013

Riemchenkuchen 2

Riemchenkuchen An meinem Geburtstag herschten noch hochsommerliche 32°C. Doch schon einen Tag später war das Wetter umgeschlagen, herbstliche Regenschauern und nur noch 20°C machten die Entscheidung für den Geburtstagskaffee-Kuchen leicht. Der erste Apfelkuchen der Saison sollte es werden, ein Riemchenkuchen, auch rheinischer Apfelkuchen oder Riemchenapfel genannt.

Schon vor längerer Zeit hatte ich beschlossen, dass ich den nächsten Riemchenkuchen mit Hefe-Mürbeteig backen würde. Ich bin immer wieder begeistert von Hefe-Mürbeteig. Er lässt sich hervorragend verarbeiten, bleibt lange frisch und schmeckt lecker. Und für den Riemchenkuchen ist es der perfekte Teig, man kann damit so ein schönes Gitter flechten, das mein Vater nachfragte, ob er nicht vielleicht doch von Koppenrath wäre… Nein, er ist wirklich selbstgemacht und er schmeckt einfach nur lecker! Ab jetzt gibt es immer diesen Riemchenkuchen! Weiterlesen →

28. Oktober 2012

Ammerländer Apfelkuchen

Ammerländer-ApfelkuchenDiese Zeitumstellung bringt mich jedes Jahr aus dem Tritt.  Seit kurz vor fünf bin ich wach (ich war noch nie ein Langschläfer) und habe die Zeit erstmal dafür genutzt, den Mürbeteig für Apfelkuchen Elfriede zu kneten, um die letzten Äpfel aus dem Garten meiner Eltern zu verwerten.

Herbstzeit ist Apfelzeit, und so gab es auch letztes Wochenende bei uns Apfelkuchen. Bei Petra hatte ich den Ammerländer Apfelkuchen mit Pudding-Pfützen entdeckt. Der Liebste legte erstmal ein Veto gegen den Namen ein, denn er fand, das Puddingpfützen unappetitlich klangen.  Also habe ich “nur” Ammerländer Apfelkuchen gebacken.

Ansonsten habe ich Petras Rezept in weiten Teil als Anregung verstanden und den Teig einen Poolish und einen Milk Roux hinzugefügt. Ausserdem ist das Eiweiß, dass ich vom Pudding “ohne Tüte” übrig behalten habe, im Teig gelandet.

Der Apfelkuchen ist wirklich ein Traum, und bleibt dank der Füllung und des Puddings sehr lange frisch und saftig. Ein wenig erinnert er mich an den Rheinischen Riemchenkuchen, nur ist er dank Pudding und Zucker-Mandel-Kruste etwas reichhaltiger.

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22. Oktober 2012

Fallobst-Brot

Fallobst-BrotBei Martin gab es vorletzte Woche ein Fallobst-Brot mit geriebenen Apfel. Diese Idee hat mir ausgesprochen gut gefallen und so habe ich es dieses Wochenende nachgebacken. Bei mir waren in der Fallobst-Schale nicht nur Äpfel, sondern auch einige kleine Quitten. Und so ist auch geriebene Quitte in meinen Brotteig gewandert.

Das Brot ist wunderbar saftig geworden, mit einem Hauch von Süße aus Apfel und Quitte.

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2. Oktober 2012

Apfel-Zimt-Schnecken

Apfel-Zimt-SchneckenMorgens hängen Nebelschwaden in unserem Tal, die Temperaturen sind emfindlich gefallen und Wind und Regen lassen auch keinen Zweifel: Es ist Herbst. Und so möchten auch die ersten Falläpfel aus dem Garten meiner Eltern verarbeitet werden.

Doch was soll es geben?Eine kurze Suche im Blogarchive brachte Rezepte wie Apfelstrudel, Apfelkuchen oder Apfelküchle zu Tage. Alles leckere Rezepte, doch nichts konnte so richtig meinen Enthusiasmus wecken.

Auf Hefeschnecken hatte ich Appetit, und so war schnell ein Hefeteig angesetzt. Die Füllung dieser Schnecken besteht aus einer Creme aus Mandeln und Keksbröseln (Resteverwertung), die mit etwas Zimt, Piment und Kardamom gewürzt wird und aus feingewürfelten Apfelstücken.  Diese Mischung macht die Schnecken wunderbar saftig. Die Aromen von Mandel, Zimt und Apfel bilden eine harmonische Einheit. Lauwarm genossen sind sie perfekt, egal ob an regnerischen

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11. Oktober 2011

Apfel-Haselnuss-Brot

Apfel-HaselnussbrotMC hatte die Idee des lokalen Brotes, das wiederspiegelt, was die Umgebung ausmacht. Die Idee finde ich wunderschön, und gerade jetzt im Herbst gibt es viele Dinge mit denen man die Gegend, in der man lebt, in einem Brot einfangen kann.

Ich habe ihr Brotrezept also so abgeändert, dass es meine Heimat wiederspiegelt. Ländlich-rustikal, mit Saft aus leckerem Fallobst, Sommerblütenhonig des vergangen Jahres und Haselnüssen ist es ein Stück Bergisches Land zum Aufessen.

Die Äpfel für den Saft stammen von einem Baum, den meine Großeltern vor etwa 50 Jahren gepflanzt haben. Als Kind habe ich diesen Baum geliebt, und oft in der Krone gesessen, behütet in einer Astgabel und geträumt. Später wurde ein fast waagerechter Ast, etwa einem Meter über dem Boden, zu meinem Pferd und der Baum bekam Zügel und Steigbügel aus Seil. Viele Stunden bin ich so durch Traumwelten geritten. Weiterlesen →

19. August 2011

Kürbis-Sandwichbrot – besonders weich und fluffig

Kürbis-SandwichbrotIch fühle bereits, wie der Herbst leise anklopft. Noch ist es August – Hochsommer, rein theoretisch – doch langsam werden die Tage bereits wieder kürzer, und das nass-kalte Wetter den vergangen Wochen tut auch seinen Teil zu diesem herbstlichen Gefühl. Doch wie sagte George de Santayana: “Den Wechsel der Jahreszeiten miterleben zu wollen, ist eine glücklichere Einstellung, als hoffnungslos in den Frühling verliebt zu sein.” Das trifft auf mich ganz gut zu, denn ich freue mich immer auf den Jahreszeitenwechsel. Gerade den Wechsel von Sommer auf Herbst finde ich verheißungsvoll, mit all den Früchten, die es dann zu ernten gilt.

Und da ich mich eh in herbstlicher Stimmung befinde, passt ein Kürbisbrot gut dazu. Meine Mama hatte einen Butternut-Kürbis geschenkt bekommen und ganz lieb mit mir geteilt. Ich mag Butternuts sehr gerne, ihr Fruchtfleisch hat eine so wunderbare leuchtende Farbe und ihr Geschmack ist köstlich süß-cremig. Leider steht mein Schatz nicht auf Kürbissuppe, daher fand ich ein Brot sei eine gute Alternative.

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26. Oktober 2010

Apfelkuchen Elfriede

Apfelkuchen ElfriedeBei Petra gab es vergangenes Wochenende den Apfelkuchen Elfriede. Er lachte mich geradzu vom Bildschirm an, und so war schnell klar, dass ich ihn direkt nachbacken muss.

Die Änderungen, die ich am Rezept vorgenommen habe, sind nicht so groß. Für die Nusscreme habe ich Mandeln anstatt der vorgeschlagen Walnüsse und Haselnüsse gewählt, da ich fand, dass das mit der Mandelkruste besser zusammenpasst. Und das die Brösel auf die Nusscreme und nicht in sie gehörten, habe ich erst bemerkt, als der Kuchen schon im Ofen war. Macht aber nichts, hat trotzdem gut geschmeckt.

Insgesamt ein ausgesprochenen leckerer Apfelkuchen mit viel Apfel in der Füllung –genauso mag ich Apfelkuchen. Nur die Mandel-Honigkruste könnte für meinen Geschmack etwas knuspriger sein, da werde ich das nächste Mal probieren, einen Teil des Honigs durch Zucker zu ersetzen.

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