Kategorien-Archiv: Herbst

2. Februar 2015

Bratapfelkuchen

Bratapfelkuchen (1)Seit heute morgen schneit es im Bergischen stärker als erwartet und alles versinkt ein wenig im Winterchaos. Wenn ich die Meldungen von 20km Stau  im Radio höre, bin ich fast schon wieder froh, mit einer Bronchitis krankgeschrieben zu sein.

Und darum zeige ich euch lieber den leckeren Bratapfelkuchen, den es vor einigen Wochen bei uns gab. Die winzigen Äpfelchen waren Teil meiner Weihnachtsdeko und so langsam wollen sie aufgegessen werden. Und da sie bereits einmal als Bratapfel eine gute Figur machten, habe ich spontan und ziemlich frei Schnauze mit ihnen einen Bratapfelkuchen gebacken. Als der Kuchen im Ofen war, riefen meine Eltern an, ob wir Lust auf einen gemeinsamen Nachmittagsspaziergang hätten. Ob sie den leckeren Kuchen bereits gerochen hatten?

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28. Dezember 2014

Bratäpfelchen mit Marzipaneis und karamellisierten Mandelblättchen

Bratäpfelchen mit MarzpianeisAm ersten Weihnachtsfeiertag haben wir uns mit der Familie bei meiner Schwester getroffen. Damit meine Schwester nicht alles alleine machen muss (und weil ich es gerne mache), habe ich vorgeschlagen, mich um den Nachtisch zu kümmern. Lange hatte ich keine rechte Idee, doch irgendwann, als ich meine niedlichen kleinen Weihnachtsäpfel betrachtete, hatte ich DIE Idee: Mini-Bratäpfel mit Eis. Und da Eis an Weihnachten bei uns in Kindertagen immer Marzipaneis(-Tannebäume) war, war auch klar, welches Eis ich mache. Das Rezept aus meinem Adventskalender mag ich immer noch sehr, aber ich bastle auch gerne mal ein neues Rezept und so habe ich mich von Michas Frischkäseeis zu einem neuen Eisrezept inspirieren lassen. Das Eis kann man gut auch im Vorhinein machen, denn durch den recht großzügigen Einsatz von Invertsirup und durch den Frischkäse kann man das Eis direkt aus dem Gefrierschrank genießen, es ist immer cremig-zart!

Das kalte Eis in Kombination mit heißen Äpfeln und knusprigen Mandelblättchen war der perfekte Abschluss für ein köstliches Weihnachtsessen.

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15. November 2014

Kürbiskern-Brot mit gerösteten Kürbiswürfeln

Kürbisbrot (3)Die nette Verkäuferin in der Bäckerei bei meinen Eltern gab meinem Vater vor einigen Tagen einige Scheiben Brot zum Probieren mit. “Es ist sehr lecker, wird aber von den Kunden nicht angenommen”, meinte sie dazu. Meine Eltern probierten, fanden es lecker und kauften das letzte Brot.

Als sie mir davon erzählten, begann es in meinem Kopf direkt zu arbeiten und schnell war der Plan da. Als Rezeptgrundlage dient mein Lieblingsweizenmischbrot-Teig, in den ich noch angeröstete Kürbiskerne und geröstete Kürbiswürfel geknetet habe. Das Brot habe ich so geformt, dass es mit ein wenig guten Willen an einen Kürbis erinnert. Im Ofen entwickelten es dann einen  sehr kräftigen Trieb und ich konnte kaum die Geduld aufbringen zu warten, bis es abgekühlt war. Doch die Geduld wurde belohnt, denn das Brot ist eine Wucht: Die Kruste ist rösch und die Krume ist weich und feinporig und gespickt mit orangenen Kürbisstückchen und grünen Kürbiskernen, die dem Brot einen gewissen Biss verleihen.

Ich denke, es war nicht das letzte Mal, dass ich dieses Brot gebacken habe. Das nächste Mal stecke ich es vielleicht in einen Backrahmen, dass würde bestimmt auch sehr gut schmecken!

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16. Oktober 2014

Kürbisbrötchen

KürbisbrötchenEs ist wieder so weit: Zorra ruft alle dazu auf heute zum Welt-Brottag ein Brot zu backen. Seit ich einen Blog habe, folge ich ihrem jährlichen Ruf und poste pünktlich zum 16. Oktober etwas leckeres. In diesem Jahr haben mich die dicken, orangenen Kürbisse aus dem Garten der Eltern des Liebsten zu aromatischen Kürbisbrötchen inspieriert.

Da beim Kürbismus die Feuchtigkeit immer schwankt und so das Nachbacken erschwert, habe ich dieses Jahr die alten aber weltbeste Saftzentrifuge herausgeholt und 600g Kürbis entsaftet. Dabei habe ich fast 340g Saft erhalten. Mit dem Kürbissaft wurde dann morgens einen Poolish angesetzt und am Abend einen Teig geknetet. Die Brötchen habe ich vor dem zu Bett gehen geformt und zum Gehen in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Morgen musste ich die Brötchen dann nur noch Backen.

Sie haben dank des Kürbissaftes eine knusprig, dunkelbraune Kruste und eine feinporige, goldgelbe Krume bekommen. Das Kürbisaroma ist genauso kräftig wie beim Kürbispüree und die kalte Gare und der Poolish sorgen zudem zu einem vielschichtigen Geschmack. Und der Kürbistrester muss nach dem Entsaften auch nicht entsorgt werden, zusammen mit dem restlichen Kürbis ergibt er eine tolle Kürbissuppe! Und dazu kann man dann natürlich auch ein Kürbisbrötchen servieren…

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12. Oktober 2014

Apfelkuchen nach Günther Weber

Apfelkuchen nach Günther WeberWenn im Herbst die Äpfel reifen, dann muss ich Apfelkuchen backen. Der leckerste und beste Apfel für Apfelkuchen ist und bleibt “Jakob Lebel”, eine alte Apfelsorte mit herrlichem Aroma. Leider war dieses Jahr hier kein gutes Apfeljahr und der Baum im Garten meiner Eltern gab nur einige wenige Äpfel her. Das ist der Ausgleich zu den Jahren, in denen sich der Baum unter Äpfeln nur so biegt.

In Günthers Buch lachte mich der Apfelkuchen an und so habe ich das Rezept flink auf eine haushaltsübliche Springform mit 26cm Durchmesser heruntergerechnet. Der Boden ist aus Hefemürbeteig, allerdings mit einem nur sehr kleinen Anteil Hefeteig , wodurch er sich besonders gut händeln lässt. Ich habe ihn inzwischen auch schon mit etwas süßem Starter anstelle des Hefeteigs gemacht, das klappt ebenfalls ganz wunderbar!

Die Kombination aus Quark-Schmand-Guss und Apfel ist eine sehr feine, allerdings würde ich das nächste Mal die Äpfel ein wenig vorgaren, da ich bei Apfelkuchen richtig weiche Äpfel liebe, den Quarkguss aber lieber etwas heller mag. Aber das sind nur die Feinheiten und der Kuchen ist auch im Orginal ein wahrer Genuss! Den gab es hier bestimmt nicht zum letzten Mal!

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23. September 2014

Federweißer-Würzelchen mit Roggenpoolish

Federweißer-Würzelchen (2) Beim Weinhändler nebenan gab es diese Woche den lang erwarteten Federweißer, das konnten wir durch das Küchenfenster gut erkennen. Der Liebste ist daraufhin direkt hinüber gegangen, und kam (nachdem er und der Herr Nachbar ein Gläschen Federweißer verkostet hatten) mit zwei munter blubbernden Flaschen zurück. Und da wir schon letztes Jahr beim Federweißer-Brot festgestellt haben, dass man mit der Hefe, die in dem jungen Wein enthalten ist, tolle Brote backen kann, habe ich am nächsten Morgen etwas Federweißer abgezweigt und einen Poolish mit Roggenmehl angesetzt. Die Inspirationsquelle für diesen Poolish hat Dietmar geliefert.

Knusprig und mit einer lockeren Krume werden daraus schöne, rustikale Brötchen.

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7. September 2014

Apfelmoussetorte

Apfelmousse-Torte (2)Wenn man Geburtstag hat, dann darf man backen, was man mag. Und wenn ich etwas sehr mag, dann sind es Kuchen mit der alten Apfelsorte “Jakob Lebel”, die bei meinen Eltern im Garten wächst. Für mich gibt es keinen besseren Apfel zum Kuchen backen und auch für Apfelsaft ist es ein toller Apfel. In meiner selbstausgedachten Geburtstagstorte habe ich allerdings nicht diesjährige Äpfel verwendet sondern habe die letzten Reste Apfelmus, selbstgemachten Apfelsaft und eingemachte Apfelscheiben des vergangenen Jahres aufgebraucht.

So ruht hier auf einer dünnen Zimtscreme eine Apfelkuppel aus Apfelscheiben, Apfelsaft und Agar, die von einer Apfelmus-Mousse eingehüllt werden. Als kleiner Hingucker schlisst die Torte mit einem dünnen Apfelfächer mit einer kleinen Apfelrose in der Mitte ab. Der Kuchen sieht so sehr hübsch aus und ist auch sehr lecker, aber auch ein wenig zeitaufwendig. Darum habe ich ihn am Vorabend nach der Arbeit vorbereitet und am Geburtstagsmorgen nur noch die Abschlussschicht mit der Apfelrose gemacht. Das hat gut geklappt und war auch stressfrei!

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25. Februar 2014

Apfel-Birnen-Grütze mit Vanillequark

Apfel-Birnen-Grütze mit VanillequarkMein süßer kleiner Neffe wurde dieses Wochenende getauft. Um meine Schwester bei der Organisation ein wenig zu entlasten, habe ich mich um Kuchen und Nachtisch gekümmert.  Für 18 Erwachsene und 9 Kinder habe ich insgesamt 58 Gläschen (was definitiv zu viel war)mit zwei verschiedenen Desserts vorbereitet. So gab es neben einem cremigen Schokoladenpudding auch eine Apfel-Birnen-Grütze mit Vanillequark . Als Inspiration dafür diente mir ein Rezept, dass ich bei Lecker.de entdeckt hatte. Insgesamt fand ich das Orginalrezept aber nicht so stimmig, und so habe ich daraus mein eigenes Rezept gebastelt.

So habe ich etwa die Apfel und Birnenstücke getrennt voneinander gegart, um zu gewährleisten, dass sie alle die gleiche Konsistenz haben und die Grütze mit einem Hauch (!) Tonkabohne gewürzt. Bei Tonkabohne, so finde ich, ist Zurückhaltung beim Würzen angesagt, da der intensive Geschmack sonst die feinen Apfel- und Birnenaromen überlagert. Doch sparsam eingesetzt gibt sie der Grütze das gewisse Etwas.  Und beim Vanillequark verwende ich deutlich weniger Zucker und Sahne, dafür aber viel mehr Quark verwendet.

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4. November 2013

Kürbis-Zimtwirbelbrot

Kürbis-Zimtwirbel-BrotIch habe eine Schwäche für Zimt und Hefeteig. Ob Zimtzopf, Zimtwaffeln oder Zimtschnecken – ich liebe sie alle!

Und so war ich begeistert, als ich das erste Mal ein Kürbis-Zimtbrot gesehen habe. Die Idee gärt ein wenig in meinem Hinterkopf und endete schließlich in einem Rezept. Zuerst wollte ich einfach den Teig von meinem Kürbis-Sandwichbrot nehmen, doch die Überlegung verwarf ich schnell, da mir der Teig dafür zu weich erschien. Letzenendes ist es ein ganz neues Rezept geworden, mit einem Pâte Fermentée und Butternut-Kürbispüree und einer Spirale aus einer Mischung aus Zucker, Zimt und ein bisschen Mehl. Das Mehl in der Mischung sorgt dafür, dass sich das Brot sich nicht in einzelne Schichten trennt. Aus dem gleichen Grund habe ich auch darauf verzichtet, den Teig mit geschmolzene Butter zu bestreichen und habe lieber ein wenig Wasser verwendet.

Es ist ein süßes Brot nach meinem Geschmack geworden: Zartflaumige Krume, weich Kruste und ein herrliches Aroma nach Kürbis und Zimt – was möchte man noch mehr?

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26. Oktober 2013

Apfel-Haselnuss-Brötchen

Apfel-Haselnuss-Brötchen (2)Und noch ein Rezept für frischgebackene Frühstücksbrötchen! Auch diese Brötchen brauchen ähnlich wie die Frühstücksbrötchen mit Joghurt wenig Zeit am Morgen, allerdings muss man der Teigherstellung am Vorabend ein wenig Aufmerksamkeit widmen, denn ein Apfel muss geschält und geschnitten werden, ein Brühstück muss vorbereitet werden und die Haselnüsse werden angeröstet und halbiert, bevor sie in den Teig wandern. Aber der Mehraufwand lohnt sich, denn es entstehen ungemein aromatische Brötchen mit einer zarten Süße durch Honig und  Apfel, die sehr gut mit dem Haselnussöl und geröstete Haselnüsse harmoniert.

Das die Apfelstückchen im Brühstück landen hat übrigens seinen Sinn. Die Apfelsorte, die ich verwendet habe, ist eine alte Sorte (wahrscheinlich Jakob Lebel), die im Gegensatz zu modernen Sorten beim Schneiden sofort braun anläuft. Das Braunwerden kommt durch die Aktivität eines Enzyms (Polyphenoloxidase) in den durch das Schneiden verletzten Pflanzenzellen zustande. Durch das Überbrühen der Äpfel im Brühstück wird das Enzym inaktiviert und das Braun werden unterdrückt.

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