Es gibt Tage, da braucht es Schokolade. Wie an dem Tag, als wir bei der sonntäglichen Bienenpflege feststellen mussten, dass unsere Bienen samt Honig und Beute (Beute = Bienenwohnung) gestohlen worden waren. Selten in meinem Leben habe ich so fassungslos reagiert. Wer rechnet schon damit, dass Bienen gestohlen werden? Der nette Polizist, der den Diebstahl aufnahm, meinte aber, dass Bienendiebstahl tatsächlich häufig vorkommt – und gerne kurz vor der Honigernte. Der Verlust des Honigs schmerzt uns dabei gar nicht so sehr, aber wir haben das Gefühl, unsere geliebten Haustiere verloren zu haben. Ein kleiner, gehässiger Teil in mir hofft, dass die Bienen dem Dieb abschwärmen und dabei möglichst viel Honig mitnehmen. Der weitaus größere Teil hofft einfach nur darauf, dass die Bienen gut versorgt und auch ausreichend gegen Varroa-Milben behandelt werden.
Die Stimmung war bei uns auch noch am nächsten Tag im Keller. Um für ein wenig Aufheiterung zu sorgen, habe ich in den Schlafpausen des Krümmelchens Kekse für den Nachmittagskaffee gebacken.
Manchmal kommt es im Leben anders als geplant. Als ich zwei Wochen nach der Geburt unseres Krümmelchen endlich das Krankenhaus verlassen durfte, erwartete mich ein Kühlschrank voller Dinge die DRINGEND verbraucht werden wollten. Da war etwa die Sahne, die schon leicht über das Mindesthalbarkeitsdatum war. Getreu dem Motto “
Die besten Rezepte entstehen manchmal recht spontan, so auch diese Variante des
Den Kartoffelstuten habe ich vor einiger Zeit aus dem Rezept-Archiv ausgegraben. Es ist mal wieder ein Rezept, das ich aus dem
Rezept Nummer 2 zum Thema 
Meinen großen Backrahmen haben der Liebste und ich vor einigen Jahren gemeinsam gebaut. Der Rahmen ist aus 30 cm langen Buchenholz-Brettern gebaut, die 2 cm dick sind. Inzwischen würde ich aber eher zwei Rahmen von 15x30cm vorziehen, da man dann flexibler ist beim Backen. Wenn man eine große Menge Brot auf einmal backen möchte, ist der große Backrahmen dann aber doch praktisch, denn man kann etwa 3 Kilo Brot in einem Rutsch backen. Dadurch verlängert sich die Backzeit und die im Holzrahmen gebackene Brote bekommen an Ober- und Unterseite eine dicke, aromatische Kruste, während die Seiten krustenlos bleiben.
Dieses Rezept habe ich einer Kursteilnehmerin bei einem Backkurs versprochen und bin es ihr trotzdem lange “schuldig” geblieben. Es ist der Nachbau eines Brötchens, das sie sehr gerne mag.
